Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Polen: Afrikanische Schweinepest ist nicht zu stoppen
In Polen reißt die Zahl der Neuinfektionen nicht ab. Auch Resistenzen haben sich mittlerweile gegen den Erreger gebildet.
Die Serie der Neuinfektionen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen reißt nicht ab. Die oberste Veterinärbehörde des Landes verzeichnete in der Woche vom 27. Mai bis zum 2. Juni 35 weitere ASP-Fälle bei insgesamt 57 Wildschweinen. Fünf der Tiere wiesen zudem teilweise eine Resistenz gegen die Seuche auf. Die Funde erstreckten sich über die Wojewodschaften Masowien, Lublin und Podlachien in der Mitte und im Osten Polens.
Auftreten der ASP stark saisonal (weiterlesen)

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Dem NABU reichen 90 Zentimeter
Bündnis gegen wolfsfreie Zonen: Wie Ökoverbände den Aufwand für den Herdenschutz klein reden.
Märchenstunde in Berlin: Unter Wortführerschaft des NABU haben 11 Naturschutzverbände Regeln fürs friedliche Zusammenleben von Wölfen und Weidetieren propagiert. Als Grundschutz für Schafherden reichen demnach 90 Zentimeter hohe Elektrozäune mit vier Strom-Litzen.
Fakt ist: In den Wolfsregionen müssen Schafhalter jede Menge Hass-Kommentare aushalten, wenn Wölfe derart niedrige Zäune überwinden. Sie sind dann nach Meinung der Hardcore-Wolfsfreunde „selber schuld“ und „zu faul“ für vernünftigen Herdenschutz.
Auch klar: Wer wirklich sicheren Herdenschutz fordert, muss auch zugeben, dass dieser für viele Tierhalter schlicht unzumutbar ist: Wie soll ein echter Wanderschäfer seine mobilen Zäune 40 Zentimeter tief eingraben? Wie soll das an Steillagen mit steinigen Böden im Gebirge funktionieren? Oder an Deichen? Noch dazu, wenn auch 140 Zentimeter Zaunhöhe von Wölfen übersprungen werden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Landkreis Waldshut)
Die Gemeinde Klettgau verpachtet im Auftrag der Jagdgenossenschaft eine 458 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2020. Submission ist am 30.6.2019 (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Donnersbergkreis)
Vergebe zwei BGS in einem Niederwildrevier in der VG Winnweiler-Pfalz, gegen Hegebeitrag und Mithilfe im Revier. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Rügen)
Auf Rügen wird eine kleine Eigenjagd mit 89 ha neu verpachtet. Submission ist am 31.8.2019 (weiterlesen)
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Woher die tiefe Angst vor dem Wolf kommt
Wölfe können jetzt vorsorglich getötet werden – zum Schutz der Bürger. Dabei gab es bisher keinen Angriff. Woher kommt die Angst?
Berlin. Vanessa Ludwig kennt viele, die die Angst vor dem Wolf umtreibt. Bei ihr in der „Fachstelle Wolf“ in der Lausitz rufen Menschen an, die ihre Kinder nicht mehr im Wald spielen lassen. Manche, die nicht mehr zum Joggen gehen. Wieder andere, die um ihre Schafe fürchten und sich zu Mahnwachen treffen. Gleichzeitig warnt die Initiative „Wolf, nein Danke“ vor dem „Gefressenwerden“.
Die Ängste sind so groß, dass es das Tier bis in die Wahlkämpfe der kommenden Landtagswahlen geschafft hat – und einen monatelangen Streit in der großen Koalition auslöste.
Seitdem ist es einfacher geworden, den Wolf abzuschießen . In Zukunft kann er auch dann getötet werden, wenn unklar ist, welches Exemplar der „Problemwolf“ ist. Die Tiere können damit in einer Gegend so lange geschossen werden, bis kein Schaf mehr angefallen wird – auch wenn dafür ein ganzes Rudel dran glauben muss. (weiterlesen)

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„Jagen, Sex, Tiere essen“
Vor sechs Jahren schoss Katja Klaetsch aus Brandenburg ihren ersten Bock. Sie ist Jägerin – und, um Geld für Zigaretten zu haben, auch Angestellte
Früher lief sie immer mit, wenn Männer auf die Jagd gingen. Seit sechs Jahren hat Katja Klaetsch selbst einen Jagdschein und ist eine von zwei Jägerinnen im brandenburgischen Prützke.
Draußen: Märkischer Sand wurde vom Wind einmal in die Parkbuchten getrieben und ist am Rande der Dorfstraße liegen geblieben. Etwas Rasen dazwischen. Ein Wimpernstylist, die Kneipe „Zur Pferdetränke“, gleich daneben ein Zigarettenautomat. Das Schwarze Brett ist voller Bekanntmachungen. Beim Osterfeuer komme das ganze Dorf zusammen. Sonst herrsche in dem 400-Einwohner-Ort eher „Cliquenbildung“: Rentner, Volleyballer, Jäger. Zu denen gehört Katja Klaetsch. Man muss sich ordentlich strecken, um über ihr Tor in den Vierseitenhof schauen zu können.
Drinnen: Scheunen mit grünen Türen. Schwalben zwitschern. Es riecht nach Grillanzünder. Mitten im Hof steht ein Holzpavillon, wie ein Wohnzimmer für Leute, die lieber draußen sind. Ein Pavillon mit Teppich, Plastikstühlen, Zapfanlage. An einem Geweih, das mal ein 200 Kilogramm schwerer Hirsch trug, hängt ein Besen. Das Handy auf dem Tisch klingelt. „Wie, ein Hirsch ist abgehauen? Alter!“ Katja Klaetsch zieht an ihrer Zigarette, ihre Füße wippen dazu. Alltag.
Katja Klaetsch: Schwarzes Polohemd, getuschte Wimpern und ein Tattoo auf der Wade, ist „Angestellte“, sagt sie und macht mit ihren Fingern in der Luft Anführungszeichen. „Angestellte“, ein komischer Begriff für eine Jägerin. Eine Silberkette mit einem Geweih baumelt um Katja Klaetschs Hals. Auch Sonntag wäre kein Tag, um auszuschlafen, sagt sie. Die 46-Jährige steht um halb sechs auf: „Ich kann hier mit der Waffe einfach loslaufen“, dann stehe sie in ihrem Revier. Sie verschränkt die Arme und deutet mit dem Kopf nach rechts, raus aus dem Hof. (weiterlesen)

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Wolf und Herdenschutz: Umweltverbände verständigen sich auf gemeinsame Standards
Beim Thema Wolf und Herdenschutz liefern sich verschiedene Bündnisse und Interessengruppen gerade einen Wettstreit um die effektivsten Handlungsempfehlungen; offenbar weil von der Politik wenig kommt
Ein Bündnis aus elf Organisationen, vor allem von Seiten des Natur- und Tierschutzes, hat gemeinsame Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Herdenschutz und Kriterien zur Tötung von auffälligen Wölfen vorgelegt.
Die Vereine bemängeln, dass in dem Bereich oftmals eine praktische wie rechtliche Unsicherheit herrsche. Schuld sei ein unübersichtlicher Flickenteppich aus Empfehlungen zur Umsetzung und Förderung von Herdenschutz in Deutschland. Zudem fehlten klare Regelungen für die rechtlich bereits mögliche Tötung von einzelnen Wölfen, die empfohlenen Herdenschutz überwinden und Nutztiere angreifen.
Dieses "föderale Wirrwarr" gehe sowohl zulasten des Artenschutzes als auch der Tierhalter. Politik und Gesellschaft dürften, so die einhellige Forderung, die ökologisch wertvolle Weidetierhaltung und die ebenfalls ökologisch wertvolle Rückkehr des Wolfes nicht gegeneinander ausspielen und die Lasten allein den Tierhaltern zumuten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Viersen)
Wir haben in unserem Revier im Bereich Schwalmtal Nettetal Brüggen einen Begehungsschein gegen Hegebeitrag zu vergeben. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Olpe)
Zum 01.07.2019 wird ein Platz frei für einen kameradschaftlichen Jäger, der neben der Lust auf schöne jagdliche Momente im Revier auch die Zeit für gelegentlich gemeinschaftliche anfallende Revierarbeiten hat. (weiterlesen)

