Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Begriffe aus der Führung der Jagdgebrauchshunde
Wissenswertes Vokabular nicht nur für Hundeführer und Jagdscheinanwärter
Abtragen
Unter „Abtragen“ versteht man bei der Nachsuche, wenn der Schweißhundführer/ Nachsuchenführer Zweifel hat, ob der Hund die Fährte noch hält. Wenn der Führer dann den Hund wieder zur richtigen Fährte legen, die Nachsuche unterbrechen oder aufgeben will, so wird der Hund „abgetragen“. Hierzu werden kleinere Hunde auf den Arm genommen und größere Hunde werden an der Brust hochgehoben und einige Meter von der Fährte weggeführt.
Anziehen
Unter anziehen versteht man, wenn der Hund durch langsames und vorsichtiges Vorwärtsgehen anzeigt, dass er Witterung vom Wild bekommen hat.
Appell (Gehorsam)
Appell ist die Bezeichnung dafür, wenn ein Jagdhund gehorcht. Der Hund gehorcht auf Kommandos mit sogenannten Hör- oder Sichtzeichen wie z. B. Sitz, Platz, Down, Halt usw. …
Apportieren
Unter dem Apportieren versteht man das Bringen des Hundes von Wild (Kleinwild) und anderen gefundenen Gegenständen (z. B. Apportierbock, -sack usw.) zu seinem Führer. (weiterlesen)

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Thema: Engagement im Ehrenamt
Arbeitstitel: Waidmannsdank! - Ein Jäger im Porträt
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Diebstahl von Jagdmunition: Öffentlichkeitsfahndung nach Täter
Einer Jägerin wurde Munition sowie der Jagdschein beim Ansitz gestohlen. Die Polizei fahndet nun mit einem Foto nach dem Täter.
Anfang Mai wurde einer Jägerin beim Ansitz sowohl Jagdmunition als auch der Jagdschein von einem Mountainbiker aus ihrem Rucksack gestohlen. Da die Frau geistesgewärtig ein Foto von dem Täter machen konnte, so die Polizei Magdeburg in einer Pressemitteilung, wird nach dem Radfahrer nun öffentlich gefahndet.
Mountainbiker griff sich Rucksack der Jägerin
Die Jägerin saß am 2. Mai in der Nähe von Magdeburg (Sachsen-Anhalt) auf einem 1,50m hohen Sitz an, als ein Mountainbiker sie nach dem Weg fragte. Plötzlich habe der Mann jedoch nach dem Rucksack der Frau gegriffen, den Inhalt auf dem Boden gekippt und Patronen sowie den Jagdschein gegriffen. Er verschwand damit in unbekannter Richtung (wir berichteten).
Zeugen, welche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten sich unter 0391-5463293 im Polizeirevier Magdeburg zu melden. (weiterlesen)

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Servus liebe Jagd- und Naturinteressierte,
in Folge 13 dieser Videoreihe geht es mit mir zusammen auf zwei Morgenansitze. Die Natur ist voll in Wallungen und natürlich gab es mal wieder mehr zu beobachten als nur Wildtiere!
Beim zuschauen wünsch ich Euch viel Spaß!
Euer Felix Kuwert
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Artgerechtigkeit: Was dürfen Wölfe fressen?
Schafe und Wölfe sollen jetzt gleichermaßen durch Zäune geschützt werden. Doch das wird den Streit über die fleischfressenden Einwanderer wohl auch nicht beenden. Über die Lebenserwartung von Wölfen kann ein Kuchen entscheiden.
In Dänemark nennen Eltern die Zeit, bevor die Kinder ins Bett gebracht werden, „Wolfszeit“. Alles geht drunter und drüber. Auch in Deutschland herrscht Wolfszeit. Tierschützer verklagen Umweltminister, die einen Wolf zum Abschuss freigeben. Bauern ärgern sich über Wolfsberater, die ihnen bürokratisch bestätigen müssen, was sie eh wissen, nämlich dass ein Wolf mal wieder ein Weidetier gerissen hat. Wolfsberater hängen ihr Ehrenamt an den Nagel, weil ihnen das Auto zerkratzt wird. Bauernverbände fühlen sich im Stich gelassen. Jäger wollen Wölfe jagen, und Politiker erklären, dass das nach europäischem Recht nicht geht.
Seit etwa zwanzig Jahren leben wieder Wölfe in Deutschland. Heute sind es 73 Rudel und 30 Paare, insgesamt knapp 250 erwachsene Tiere. Doch nicht mal über die Zahlen herrscht Einigkeit. Die Bundesregierung zählt die Welpen mit und kommt auf etwa 400 Tiere. Bauernverband und Schafzüchter sprechen von mehr als 1000 Wölfen. Sie berufen sich auf Zahlen des Nabu. Der kommt zwar auch nur auf 73 Rudel, multipliziert aber anders. Eines jedenfalls lässt sich mit Sicherheit sagen: Es gibt in Deutschland kein frei lebendes Säugetier, das genauer beobachtet wird als der Wolf. Und es gibt kein Tier, das für mehr Ärger sorgt.
Nur ein Wolf, der sich artgerecht verhält, ist ein guter Wolf (weiterlesen)

Foto: wikipedia
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Gesetzentwurf: Wolfsjagd soll erleichtert werden
Ein Gesetzentwurf will über einen Paragrafen im Bundesnaturschutzgesetz den Umgang mit dem Wolf regeln. Bei ernsten landwirtschaftlichen Schäden soll die Entnahme auch ganzer Rudel möglich sein.
Der Abschuss von Wölfen soll in bestimmten Fällen erleichtert werden. Zur Abwendung drohender "ernster landwirtschaftlicher Schäden" durch Nutztierrisse sollen künftig "erforderlichenfalls auch mehrere Tiere eines Rudels oder auch ein ganzes Wolfsrudel entnommen werden können", heißt es in einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/10899).
Der Entwurf sieht dazu vor, im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) einen neuen Paragrafen 45a ("Umgang mit dem Wolf") aufzunehmen. Darin will die Bundesregierung unter anderem regeln, inwiefern Wölfe nach Rissen von Nutztieren abgeschossen werden dürfen. So soll in Fällen, in denen Nutztierrisse nicht einem Einzeltier zugeordnete werden können, der Abschuss von einzelnen Mitgliedern eines Rudels "bis zum Ausbleiben von Schäden" fortgesetzt werden dürfen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Spektakuläre Wildkatzen-Aufnahmen: Ein Luchs geht in Nusplingen mehrmals in die Fotofalle
Die mehrere, in der Vergangenheit, gerissenen und zu Tode gehetzten Rehe gehen aber nicht auf das Konto des Luchses, sondern wurden laut Jagdpächter vermutlich von wildernden Hunden getötet.
Ein Luchs wurde dieser Tage in Nusplingen mit einer Wildkamera gleich mehrmals und teils spektakulär fotografiert. Im Gewann Tannenfelsen entlang des Traufweges auf dem Westerberg, wurde die registrierte Wildkatze abgelichtet. (weiterlesen)

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Waldschädlinge: Plage: Schwammspinner fressen aktuell Wälder und Gärten kahl
Die Raupen des Schwammspinners schädigen aktuell die Baumkronen ganzer Waldgebiete in mehreren Regionen Deutschlands. Insektizide dürfen nicht verwendet werden.
Im Thüringischen Gera und im mittelfränkischen Gunzenhausen belagern Tausende der haarigen, bis zu 7 cm langen Raupen des Nachtfalters Gärten, Häuser und Freizeitanlagen und fressen die Pflanzen kahl.
Die Schwammspinner-Raupen haben sich in diesem Frühjahr explosionsartig vermehrt. Die Stadt Gera bot den Anwohnern im Stadtteil Liebschwitz vergangene Woche Ausweichquartiere an - diese wurden allerdings nicht in Anspruch genommen, wie eine Sprecherin sagte. Die Feuerwehr verteilte Fliegengitter.
Thüringen: Vorerst keine chemischen Insektizide (weiterlesen)

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Biber tötet Hund
Oberösterreich: Zwei in der Donau schwimmende Hunde wurden von Bibern angegriffen
An der "Donaulände" im österreichischen Linz sind mindestens zwei Hunde von Bibern schwer verletzt worden. Einer der beiden so schwer, dass er eingeschläfert werden musste.
Grund genug für die Polizei eine Warnung an alle Hundehalter via Twitter zu veröffentlichen. Hundebesitzer sollen mehr auf ihre Lieblinge achten und darauf, dass sie derzeit dort nicht schwimmen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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PETER WOHLLEBEN TRIFFT... Wozu jagen? Eine Debatte über den Sinn, Tiere zu schießen
Peter Wohlleben, Deutschlands bekanntester Förster, und Torsten Reinwald, Stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbands, sprechen über die Jagd - und den Sinn des Tötens von Tieren
Peter Wohlleben: Herr Reinwald, oft heißt es: Wir brauchen Jäger in Deutschland, damit das Wild nicht überhandnimmt. Ist das wirklich so?
Torsten Reinwald: Ja, wir brauchen Jagd, um die Anzahl bestimmter Wildtiere zu reduzieren. Denn unsere Natur ist ja fast überall keine Wildnis mehr. Sie ist nach den Bedürfnissen des Menschen geformt, eine Kulturlandschaft, die nur bestimmte Mengen von Tieren erträgt. Wenn es zum Beispiel zu viele Pflanzenfresser wie Rehe oder Wildschweine gibt, nehmen die Äcker und Wälder Schaden.
Peter Wohlleben: Auf diese Weise helfen Sie beispielsweise Landwirten, große Ernten einzufahren. Da wird es nicht toleriert, wenn eine Rotte von Wildschweinen einen Teil davon abbekommt. (weiterlesen)


