Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Wegen der Wölfe wird das Wallis zum Wilden Westen
Vor nicht ganz zwei Wochen wurde im Val d’Anniviers eine gewilderte Wölfin entdeckt. Nach dem Fund eines illegal geschossenen Tieres Anfang 2016 bei Raron ist dies der zweite Fall von Wilderei an einem geschützten Grossraubtier in weniger als einem Jahr. Wilderei ist ein Verbrechen und kein Kavaliersdelikt. Deutlich wird das daran, dass sich der Steger Gemeindepräsident Philipp Schnyder vor Gericht verantworten musste. Schnyder hatte angeblich auf ein Hirschkalb geschossen, das sich in einem Banngebiet befand. Doch das Verbrechen an sich ist nur Teil des Problems. Deutlich gravierender wiegt die Feststellung, dass in unserem Kanton Selbstjustiz, zumindest was die Wölfe betrifft, mehr oder weniger salonfähig ist. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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„Halali“ – Weltpremiere eines großen Naturfilms in 3D
Mit „Halali“ wird die heimische Jagd in einer neuen, noch nie gesehenen Dimension gezeigt. Die Weltpremiere findet am 2. März im Hollywood Megaplex St. Pölten statt.
Als Naturfilmer hat mich die Jagd immer fasziniert. Das Zusammenspiel von Wild, Natur und Jägern ist zutiefst berührend“, erklärt der vielfach national und international ausgezeichnete Filmemacher Kurt Mündl.
In „Halali“ zeigt Mündl spektakuläre Natur-/Jagd- und Wildszenen, wie sie weltweit noch nie in 3D im Kino zu sehen waren. Blitzlichter in die Vergangenheit zeigen den Überlebenskampf des Steinzeitmenschen ums Fleisch, der nur durch das Beutemachen gewonnen werden konnte. Wäre das nicht gelungen, hätten wir uns nie zu den heutigen Menschen entwickelt. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Limburg-Weilburg)
Im Landkreis Limburg-Weilburg wird eine Genossenschatsjagd zum 1.4.2017 neu verpachtet. Submission ist am 18.3.2017. (weiterlesen)
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Begehungsscheinangebot Franken (Landkreis Wunsiedel)
Begehungsschein in Revieren des Fichtelgebirges zu vergeben. Insgesamt stehen ca. 1600 ha bejagbare Fläche mit Rehwild und Schwarzwild zur Verfügung. (weiterlesen)
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„Da steht viel Unfug drin!“
Der MDR hat vorab einige Informationen zu geplanten Änderungen am thüringischen Landesjagdgesetz veröffentlicht. Der Landesjagdverband Thüringen äußerte sich dazu nun gegenüber Outfox-World.
Über eine Änderung des thüringischen Landesjagdgesetzes wird in der Politik schon länger diskutiert. Bis zur Sommerpause soll es nun vom Landtag verabschiedet werden. Doch welchen Inhalt es haben wird und welche Änderungsvorschläge konkret angebracht werden, war bislang nicht bekannt. Die offizielle Vorstellung des Referentenentwurfs von Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Linke) wird erst am 2. März stattfinden. Der MDR stellte nun aber schon vorab einige Änderungen vor, die der Entwurf enthalten soll. (weiterlesen)

Steffen Liebig, Präsident des LJV Thüringen Foto: Outfox world
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Hessen fordert Schonzeitaufhebung
Der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, fordert die Hessische Umweltministerin Priska Hinz mit Nachdruck dazu auf, die Schonzeit für Waschbären „unter Beachtung des Elterntierschutzes“ unverzüglich aufzuheben.
Nach der neuen Jagdverordnung, die im April 2016 in Kraft getreten ist, steht der Waschbär in Hessen vom 1. März bis zum 31. Juli unter Schonzeit. Schön für den Waschbären, schlecht für andere Tierarten.
Auf die Panzerknacker muss daher sinnvoll geweidwerkt werden. „Die Fangjagd ist das effektivste Mittel, um den nachtaktiven Räuber zu bejagen. Dies ist absolut notwendig und muss unter Beachtung des Elterntierschutzes ganzjährig möglich sein, um seine weitere Ausbreitung zu verlangsamen“, argumentiert der Präsident des Landesjagdverbandes. (weiterlesen)

Foto: Deutscher Jagdverband
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Rehböcke – Hat das Wetter Einfluss auf das Gehörngewicht?
Gibt es eine „Brettervorhersage“ für Rehböcke?
Wäre es nicht schön, wenn wir schon am Januarwetter erkennen könnten, ob es ein gutes oder schlechtes Bockjahr wird?
Dr. Nina Krüger ist der Frage nachgegangen, inwieweit das Wetter während des Schiebens Einfluss auf das Gehörngewicht hat.
Rehböcke – Vorhersagbar wie das Wetter?
Dieses Jahr gibt’s dicke Rehböcke, du wirst schon sehen“, orakelt der erfahrene Waidgenosse mit himmelwärts gerichtetem Blick und kräuselt die Nase prüfend in der milden Brise.
Eigentlich ist es für Ende Januar viel zu warm. Ich suche nach den Zeichen, die auf besonders gewaltige Gehörne bei den Rehböcken in ein paar Wochen hinweisen könnten. (weiterlesen)

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Forscher wollen Verlust der Artenvielfalt in Agrarlandschaften stoppen
Wissenschaftler der Universität Göttingen beteiligen sich an einem neuen Projekt der Europäischen Union zum Erhalt der Artenvielfalt in Agrarlandschaften. Wie die Hochschule erklärte, werden die Forscher in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, England und Schottland untersuchen, inwiefern sich die Aufwertung von Lebensräumen auf die Artenvielfalt auswirkt.
Im Zentrum des Projekts stehe das Rebhuhn, dessen Bestand seit 1980 um rund 94 % zurückgegangen sei. Das deutsche Teilprojekt wird von der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität koordiniert. Auf der Hälfte der Untersuchungsgebiete im Landkreis Göttingen werden die Forscher gemeinsam mit Landwirten die Lebensräume aufwerten, auf der anderen Hälfte nicht. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Neues Thüringer Jagdgesetz Mehr Schutz für wildernde Hunde und Katzen
Wildernde Hunde reißen jedes Jahr in Thüringen etliche Wildtiere. Bisher konnten sie von Jägern erschossen werden. Das soll künftig nicht mehr so einfach gehen. Auch streunende Katzen sollen größeren Schutz genießen. Das zumindest sieht das neue Jagdgesetz des Freistaates vor. Auch sonst sind große Änderungen vorgesehen.
In Thüringen soll die Jagd auf wildernde Hunde weitgehend verboten werden. Das sieht nach Informationen von MDR THÜRINGEN das neue Jagdgesetz vor, das Landwirtschaftsministerin Birgit Keller am Donnerstag vorstellen will. Die Linke-Politikerin hatte bereits im Vorfeld angekündigt, den Tierschutz auszuweiten. Außerdem sollen wissenschaftliche Erkenntnisse in das Gesetz einfließen. Bevor der Entwurf erarbeitet wurde, hatte es zahlreiche Anhörungen von Jägern, aber auch von Grundbesitzern, Förstern sowie Tier- und Naturschutzorganisationen gegeben. (weiterlesen)

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Einsatz von Rückepferden wird wieder gefördert
Schwerin - Der Einsatz von Pferden bei der Forstarbeit wird wieder gefördert.
Das Landwirtschaftsministerium will 20.000 Euro pro Jahr für den Einsatz von sogenannten Rückepferden im Privatwald zur Verfügung stellen, teilte es am Dienstag mit. Die Unterstützung war 2014 vom Bund eingestellt worden.
Der Einsatz von Pferden im Wald biete auf schwer zugänglichen Standorten eine Möglichkeit, bodenschonend und im Einklang mit der Natur zu arbeiten, so beim Herausholen, dem Rücken, der gefällten Bäume im Wald, hieß es aus dem Ministerium. (weiterlesen)


