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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Jäger: "Früher oder später wird der Wolf ein Kind fressen"

ROHRBACH-BERG. Scheidender Bezirksjägermeister spricht sich gegen überbordenden Naturschutz aus.

Es war die letzte Ansprache, die Hieronymus Spannocchi am Samstag vor dem Bezirksjägertag gehalten hat – und die Jäger werden sie vermissen. Denn um klare Worte war der Sprinzensteiner nie verlegen. Er nahm sich auch kurz vor der Amtsübergabe kein Blatt vor den Mund und appellierte: "Die Politik muss sich trauen, gegen den überbordenden Naturschutz aufzutreten". Unter anderem tritt er dafür ein, dass der Luchs auf den Abschussplan kommt: "Der Luchs hat natürlich eine Lebensberechtigung. Aber den Naturschützern muss klar werden, dass wir in einer Kulturlandschaft keinen Urzustand mehr herstellen können", sprach sich Spannocchi für eine Regulierung des Wildtierbestandes aus. (weiterlesen)

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Ausrottung des Wolfes war früher Staatsangelegenheit

Die Ausrottung des Wolfes war vor Jahrhunderten von der Obrikeit befohlen und wurde nicht nur von der Kanzel gepredigt, sondern auch mit hohem finanziellen und personellen Aufwand betrieben. Daran erinnert ein Artikel im Soester Anzeiger vom 9. März 2016. Basis sind die Aufzeichnungen aus dem Archiv des verstorbenen Biologen und Heimatkundler Dr. Reiner Feldmann.

Der letzte Wolf wurde in Westfalen am 17. März 1839 erlegt; bei Herbern im Münsterland steht dazu ein Denkmal. Doch 200 Jahre früher war den Menschen nicht für ein Wolf-Denkmal zu Mute. Er war eine gefürchtete “Bestie”. Der Wolfsjagd mit Wolfsangeln, Fangeisen und Fallgruben wurde mit enormem Aufwand an Geld und Personal nachgegangen, heißt es dazu im Soester Anzeiger.   (weiterlesen)

 

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Treibjagd: Planloses Töten oder notwendige Pflicht?

Die Treibjagd steht im Wittelsbacher Land in der Kritik. Umweltschützer fordern ein Umdenken. Jäger und Landwirte sehen die Sache ganz anders.
Für Jäger ist sie notwendig und auch Pflicht, um den vorgeschriebenen Schalenwildabschuss zu erfüllen, den Tieren dauernde Störungen zu ersparen, den Wald vor Verbiss zu schützen und Landwirte von Ernteschäden zu entlasten. Für andere ist sie planloses Töten, in dem alles geschossen wird, „was vor die Flinte kommt“. So jedenfalls bezeichnet Helmut Schenke, ehemaliger Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz, die Treib- und Drückjagd. (weiterlesen)


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Schlüchtern: Jäger stellen Weichen in Richtung Zukunft

Kreisjagdvereine Schlüchtern und Gelnhausen halten an Zusammenführung fest

Das Engagement für Wildtiere in Wald und Feld näherzubringen, Verständnis für die Aufgaben des Jägers und Interesse an ökologischen Zusammenhängen zu wecken, eben größere Nähe schaffen - das sind die Ziele des Kreisjagdvereins Schlüchtern. Bei der Jahreshauptversammlung in Wallroth präsentierte sich ein Verein, der gut aufgestellt die Weichen Richtung Zukunft stellt. Eine neue Homepage, Präsentation in den sozialen Netzwerken und die Anschaffung eines neuen Infomobils standen auf der Agenda des neuen Vorstandes im Berichtsjahr 2016. Alles mit Bravour gemeistert, lobten SPD-Landtagsabgeordneter Heinz Lotz und die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Sonja Senzel. (weiterlesen)

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IWA OutdoorClassics 2017: Die Neuheiten

Wie in jedem Jahr präsentieren zahlreiche Aussteller aus der ganzen Welt ihre Neuheiten auf der IWA OutdoorClassics in Nürnberg. Einige Produkte stellen wir Ihnen näher vor.

Sauer bringt eine Neue

Mit der 404 traf die Waffenschmiede aus Isny schon vor geraumer Zeit ins Schwarze. Der moderne Repetierer bekommt jetzt eine kleine Schwester, welche sich wahrlich sehen lassen kann. Ein Stutzen ist auf jeder Jagd ein Hingucker und genau diesen bringt Sauer mit der 404 Stutzen Select auf den Markt. Hinter der klassischen Fassade liegen einige moderne Features.  (weiterlesen)

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Wr. Landtag beschließt heute Verbot der Gatterjagd und des Abschusses von Zuchtfasanen

Wien geht mit gutem Beispiel voran und verbietet den absurden Auswuchs der feudalen Tierqual des Aussetzens und Abknallens von zahmen Tieren.
Wien wird damit das erste Bundesland, das die Jagd auf extra dafür gezüchtete Tiere vollständig verbietet – in Vorarlberg kommt ein ähnliches Verbot demnächst
Tierschutzorganisationen, allen voran der VGT, fordern es bundesweit schon lange. Über 70 % der Bevölkerung stehen dahinter. Niemand mit Herz und Hirn kann verstehen, warum jemand Tiere extra züchtet, um sie danach aufzuscheuchen und zu beschießen. Wer das Fleisch der Tiere essen will, kann sie direkt der Zucht entnehmen, und muss sie nicht vorher zum Abschuss aussetzen bzw. im Gatter hetzen. In Wien hat man die Zeichen der Zeit erkannt. (weiterlesen)

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Entspannung, Beute machen, Nachhaltigkeit - Warum diese jungen Frauen in der Freizeit jagen gehen

Hamburg. Immer mehr junge Frauen gehen zur Jagd ¬–mit Hund, Federhut und Damengewehr. Von ihrem Hobby versprechen sie sich Nachhaltigkeit, Entspannung und ein gutes Stück Fleisch.

Der Lieblingsort von Anna Lena Kaufmann ist ein Hochsitz über einem plätschernden Bach, von oben streift der Blick über den Rand des Sachsenwaldes bei Hamburg. Hier macht sie die Augen zu und lauscht dem Vogelzwitschern, wenn stundenlang kein Reh zu sehen ist. „Das Revier ist mein Ruhepol“, sagt die 28-Jährige, deren Familie im schleswig-holsteinischen Wohltorf ein 166 Hektar großes Jagdrevier pachtet und eine Pferdepension besitzt. (weiterlesen)

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Eingriff in die Natur - Biber-Plage am südlichen Ende der Welt

Ushuaia in Argentinien gilt als die südlichste Stadt überhaupt. Doch das dort kürzlich Endzeit-Stimmung herrschte, lag nicht an der geographischen Lage, sondern vielmehr an Nagetieren. Vor gut 70 Jahren hatte die Regierung 25 Biber-Paare aus Kanada in die unterentwickelte Südprovinz gebracht. Mit den Nagern sollten nicht nur die örtlichen Jäger und Trapper eine weitere jagdliche Art bekommen sondern vor allem die Wirtschaft durch den Verkauf von Pelzen angekurbelt werden. Was damals bei der Auswilderung jedoch nicht bedacht wurde: Auf Feuerland haben die Tiere, anders als in Kanada, keine natürlichen Feinde. (weiterlesen)

 

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Greifvogel entdeckt - Trauriger Sensationsfund

Nur zirka 50 Steinadler-Brutpaare gibt es in Deutschland, allesamt im Alpenraum. Der jetzt bekannt gewordene Nachweis eines Tieres in Thüringen hat damit echten Seltenheitswert - allerdings mit einem Wermutstropfen.
Am 13. November wurde Jagdpächter Walter Wackernagel darüber informiert, dass in seinem Revier 'ein großer Vogel' liegen soll. Als er vor Ort war, fand er unter einer Stromleitung den Kadaver - es war ein Steinadler. Im ersten Moment sei es auch für ihn als Fachmann, er arbeitet beim Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, unklar, wie er weiter vorzugehen hat, sagte er gegenüber jagderleben. (weiterlesen)

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Wolfschutz löscht Weidetierhaltung aus

„Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit dem Wolf ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden“, meint Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V. Noch beunruhigender ist seiner Ansicht nach die Tatsache, dass die Anwesenheit von Menschen, die Nähe von Straßen und Siedlungen, sie nicht mehr abschreckt. Intelligent, wie sie sind, hätten die Wölfe „gelernt“, dass sie privilegiert sind und ihre Attacken folgenlos bleiben.
Er fordert den Berufsstand auf, der Politik klarzumachen, dass mit der Bevorzugung des Raubtiers die Weidetierhaltung ausgerottet wird. Für Niedersachsen gesprochen empfiehlt Schmücker sogar die Absetzung von Umweltminister Wenzel, weil er die Lage nicht in den Griff bekomme, allein durch das, was grade den Weidetierhaltern in Cuxhaven und der Landbevölkerung in Uelzen abverlangt werde.  (weiterlesen)

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