Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seiner Entscheidung Halbautomaten mit wechselbaren Magazinen verboten. Im Landkreis Harburg in Niedersachsen wird wahrscheinlich gewildert. Bei Eisenstadt in Österreich hat ein Jäger eine Bombe gefunden. In Korbach haben Unbekannte ein Damwildgehege geöffnet. In Stralsund hat ein aufmerksamer Spaziergänger einem Rehbock vermutlich mit einem Sprung ins Wasser das Leben gerettet.
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Wilderer in Niedersachsen
Im Landkreis Harburg (Niedersachsen) ist offenbar gewildert worden. In verschiedenen Waldgebieten sind 3 Hirsch-Kadaver gefunden worden, nur 4 Kilometer voneinander entfernt. Alle erlegten Stücke haben Einschusslöcher und das Wildbret ist verschwunden.
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Geldbuße wegen Damhirsch
Weil er einen Damhirsch erlegt hat, den er nicht frei hatte, ist ein Jäger aus dem Landkreis Oldenburg vor dem Amtsgericht Cloppenburg zu einer Geldbuße von 3 240 Euro verurteilt worden.
Das Gericht ließ außerdem Wildbret und Trophäe des reifen Schauflers einziehen. Der Verurteilte war im Oktober 2014 als Jagdgast in einem Eigenjagdbezirk auf dem Ansitz, als er den Schaufler erlegte.
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Gegen Lebensraumzerschneidung
Jäger haben in Österreich künftig die Möglichkeit, die Zerschneidung der Landschaft mitzudokumentieren und möglicherweise zu verhindern.
Im Projekt Lebensraumvernetzung.at des Umweltbundesamtes Österreich werden unter anderem Daten zu Wildkorridoren, Wildwechseln und deren Unterbrechung durch Infrastruktur gesammelt.
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Verunsicherung bei Behörden und Jägern wächst
DJV veröffentlicht Hinweise für Besitzer halbautomatischer Waffen mit Wechselmagazin: Eindeutig ist derzeit nur, dass Jäger, die einen Halbautomaten in der Waffenbesitzkarte eingetragen haben, diesen legal besitzen. Der DJV rät jedoch, diesen nicht auf der Jagd oder dem Schießstand zu führen. Wenn die Behörde eine Besitz-Erlaubnis widerruft, sollten Betroffene hiergegen klagen.
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Grüne wollen mehr Rehe schießen
Die Grünen im Landtag fordern, dass mehr Rehe abgeschossen werden. Wie die Partei das begründet und warum andere Fraktionen dies ablehnen.
Die Höhe des Rehwild-Abschusses sorgt seit jeher für Zündstoff. Die einst hitzige Auseinandersetzung zwischen Waldbesitzern und Jägern ist inzwischen zwar merklich abgekühlt, völlig erloschen ist sie jedoch nie. Die Grünen im Landtag haben nun mit verschiedenen Anträgen im Agrarausschuss neues Feuer gelegt. Darin fordern sie, die Jagdzeit auf weibliches Rehwild und Kitze bis zum 31. Januar zu verlängern; in Hegegemeinschaften mit einer hohen Verbissbelastung, in denen Abschusspläne nicht erfüllt werden, Zwangsgelder zu verhängen, oder den „körperlichen Nachweis“ für erlegtes Wild einzufordern.
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Augen und Zunge ausgepickt - Raben machen Jagd auf wehrlose Kälber
Er liebt Regenwürmer und ernährt sich bisweilen auch von Aas jeder Größe. Der Kolkrabe aus der Familie der Rabenvögel ist an sich ein harmloser Singvogel. Doch nun klagen Brandenburger Bauern darüber, dass der Vogel sich auf wehrlose Kälber stürzt. Von Wolfgang Heidelk
Christine Strese von der Agrargenossenschaft Kletzke schaut sorgenvoll auf die Mutterkuhherde auf einer Weide am Waldrand bei Plattenburg (Prignitz). Es ist ein wunderschönes Fleckchen Erde - aber die Idylle trügt. Als sie kürzlich zur Weide kam, seien mindestens 30 Kolkraben aufgeflogen, die alle zwischen den Kühen und Kälbern saßen, erzählt Strese.
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Mensch und Hund – Partner bis in den Tod
In der Steinzeit achteten die Menschen bereits ihre Hunde. Sie bestatteten sie sogar mit Grabbeigaben, wie 8000 Jahre alte Funde aus Sibirien beweisen. Der genaue Anfang der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Hund ist umstritten.
Einige genetische Studien deuten auf eine Domestizierung bereits vor 40000 Jahren hin, andere deuten auf einen wesentlich späteren Zeitpunkt hin.
Heute können Hunde etwa dem Blick ihres Menschen folgen, ihre Aufmerksamkeit per Augenkontakt suchen und sogar Emotionen an ihrem Gesicht ablesen.
Menschlicherseits behandeln immer mehr Hundebesitzer ihren Vierbeiner annähernd wie ihresgleichen. Forscher von der University of Alberta um Robert Losey zeigen, dass dies schon vor vielen tausend Jahren so war. Bei Ausgrabungen am Baikalsee fanden sie Überreste von Hunden in den Gräbern der Menschen.
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Unsere Jagdhunde (I): Vom Welpen zum Waidmannsheilbringer
Blind und orientierungslos kommen sie zur Welt. Angewiesen auf die Zuwendung und den Schutz ihrer Mutter entwickeln sich junge Hunde binnen ihrer ersten Lebenswochen enorm. Im Kreise ihrer Geschwister verbringen sie die prägendsten und oft kritischsten Zeiten in ihrem jungen Leben. Ist erst einmal der ganze Wurf über den Berg, stehen den jungen Vierbeinern alle Türen für eine erlebnisreiche Karriere als Gebrauchshund offen.
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Der Wolf entzweit die Barntruper bei Podiumsdiskussion
Experten informieren und werben für sachlichen Umgang mit Fakten - Einige Besucher kritisieren, dass der Schutz der Bevölkerung und der Nutztiere zu kurz kommen.
Barntrup. „Der Wolf hat hier nichts zu suchen" – für diese Aussage eines Sommersellers hat es Mittwochabend Beifall gegeben. Aber auch dafür, dass der Wolf dazu gehört und wir lernen müssen, mit ihm zu leben. Mehr als 200 Besucher erlebten im Gymnasium Barntrup eine angeregte Diskussion, die größtenteils sachlich geführt wurde. Stadt und LZ hatten Experten eingeladen, am Ende gab es viel Lob für sie.

