Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Wildschutzgebiet in Simbabwe:„Zum Glück haben wir noch keinen unserer Männer verloren“
Der Unternehmer Willy Pabst hat sich in Afrika einen Traum erfüllt – mit dem Wildschutzgebiet Sango in Zimbabwe. Der Krieg, in den die Wildhüter im dortigen Busch ziehen, ist ein Kampf für Wildtiere.
Die Sonne steht schon tief über der Savanne, als Clemence Bryce und seine fünf Männer zum Patrouillengang aufbrechen. Sie tragen grüne Uniformen und Sturmgewehre. Vorneweg laufen die Hunde. Nach einer guten Stunde macht der Trupp kehrt. Kein Feind in Sicht. Bryce, ein 39 Jahre alter Weißer, ruft seine Männer zusammen. Wenn es schon so ruhig ist, sollen sie wenigstens trainieren. Einer streift sich den Schutzanzug über und spielt den Ganoven, dann werden die Hunde auf ihn losgelassen. Staub wirbelt auf. Der Rest ist Tumult. Erst als es dunkelt, springen die Männer wieder auf die Sitze des offenen Landcruisers und rasen zurück ins Hauptquartier.
40 Mann hat Bryce unter seinem Kommando – etliche von ihnen haben zuvor als Soldaten bei der zimbabwischen Armee gedient. 26 gehören zum festen Team, die anderen werden nach Bedarf rekrutiert. Sie alle haben ein dreijähriges Training absolviert und stammen aus der Gegend. Auch fünf Hunde sind Teil des Teams: vier belgische Malinois und ein deutscher Schäferhund. Bewaffnet sind die Männer mit 20 halbautomatischen Gewehren: AK 47 russischer Bauart, ungarische AK 63, südafrikanische Vektor LM 5, zum Teil mit Schalldämpfer. „Für uns herrscht hier Krieg“, sagt Bryce. „Ein falscher Schritt zur falschen Zeit, und du bist tot.“ (weiterlesen)

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Wald und Wild im Klimawandel - Forstwirtschaftsrat macht Text-Vorschlag für Jagdpachtverträge
Der DFWR möchte die Vertragspartner mit Formulierungshilfen für Jagdpachtverträge unterstützen, um Wildschäden am Wald vorzubeugen.
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat Vorschläge für zentrale Regelungsbereiche für Jagdpachtverträge erarbeitet und sucht in der Waldkrise den Schulterschluss zu den Jägern. Laut dem Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Georg Schirmbeck, könnten Waldbesitzer und Forstleute die Anpassung der Wälder an den Klimawandel nur gemeinsam mit den Jägern als Partner schaffen.
„Mit der Ausgestaltung von Jagdpachtverträgen müssen Waldbesitzer und Jäger die richtigen Akzente setzen, damit sich der Wald gesund entwickeln und als wertvoller Lebensraum entfalten kann“, betont Schirmbeck. Der DFWR möchte die Vertragspartner mit Formulierungshilfen für Jagdpachtverträge unterstützen, um Wildschäden am Wald vorzubeugen. Diese sind auf der Webseite des Verbandes (www.dfwr.de) eingestellt und stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Kleve)
Die Stadt Kalkar verpachtet einen kleinen Eigenjagdbezirk mit 78 ha zum 1.4.2020. Submission ist am 15.1.2020 (weiterlesen)
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Nur ein Schritt in die richtige Richtung
DJV stellt Sachverständigen für Anhörung zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Entnahme von Wölfen soll künftig einfacher werden. Doch Spielräume des EU-Rechts werden weiterhin nicht genutzt, Schäden an Nutztieren steigen weiter.
Gestern fand im Bundestag eine Anhörung des Umweltausschusses statt zur geplanten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Laut Gesetzentwurf der Bundesregierung soll es künftig möglich sein, Wölfe und Wolfshybriden leichter zu entnehmen. Bei der Entnahme sollen Jagdausübungsberechtigte nach Möglichkeit mit einbezogen werden. Das Füttern von Wölfen soll ausdrücklich verboten werden. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Zehn Bestände bedrohter Arten konnten sich leicht erholen
Gland - Gute Nachrichten für zehn bedrohte Vogel- und Fischarten: Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und durch Brutprogramme haben sich die Populationen nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) leicht erholt.
Auf der neuen Roten Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten werden acht Vogel- und zwei Fischarten als weniger gefährdet eingestuft als bisher, wie die IUCN am Dienstag in Gland bei Genf mitteilte. Darunter sind ein Sittich und eine Dornbarsch-Art. (weiterlesen)
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Jagen für den Artenschutz
Jäger bezeichnen sich gerne als Artenschützer. Ist das nur Rechtfertigung für ein blutiges Hobby, oder kann Jagd tatsächlich dem Artenschutz dienen? (Video ansehen)

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Ein Wolfsrissvideo befeuert die Debatte
Neue Munition für die Wolfsbebatte: In der EU ist der Bestand mit mindestens 13.000 Tieren zukunftssicher. Und ein Video aus Polen erregt die Gemüter.
Zunächst das Video eines polnischen Jägers: Es zeigt den grausamen Tod von zwei Hunden bei der Begegnung mit einem Wolfsrudel. Nicht nur nach Facebook-Maßstäben eher was für starke Nerven. Aber 1,3 Millionen Nutzer haben sich den Wildkamerafilm schon am ersten Tag angetan.
Entsprechend geht es im Internet hoch her. Hier die Meinung, dass Hunde nachts ins Haus gehören und Besitzer deshalb selber schuld sind. Dort das Entsetzen von Tierfreunden, die sich das reale Zusammenleben mit dem Wolf bisher etwas entspannter vorstellten. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Rhein-Lahn-Kreis)
Die Verbandsgemeinde Aar Einrich verpachtet eine Genossenschaftsjagd mit 273 ha zum 1.4.2020. Submission ist am 16.1.2020 (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Bitburg-Prüm)
Vergebe ab 04.2020 eine entgeltliche Jagdgelegenheit in einem 300ha großem Revier in der Südeifel (weiterlesen)
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"Grünes Abitur"-Mehr Frauen gehen auf die Jagd
Immer mehr Frauen jagen. In einer Zeit, in der die Themen Nachhaltigkeit und Fleischkonsum große Aufmerksamkeit bekommen, ein Widerspruch? Im Gegenteil, sagen die Jägerinnen.
Friederike Meyer geht am Morgen mit dem Gewehr über der Schulter aus dem Haus. Die 23-Jährige hat es nicht weit, sie braucht kein Auto. Der umliegende Wald gehört ihrer Familie, seit vielen Generationen schon. Eine kleine Allee mit Kopfsteinpflaster führt durch den Buchenwald zu dem Gutshof bei Natendorf südlich von Lüneburg, eine kleine Zeitreise, so scheint es, mit Efeu und Fachwerk, nur die Kutsche fehlt. Die zierliche Studentin ist auf der Jagd an diesem kalten Wintertag. Wie sie machen seit Jahren immer mehr junge Frauen den Jagdschein und ziehen los - warum eigentlich?
Jagd ist "direkter Weg zur Natur" (Video ansehen)


