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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Brandenburg baut Schweinepest-Zaun an polnischer Grenze

Potsdam - Brandenburg will an der Grenze zu Polen Zäune zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bauen.

Auf einer Länge von 120 Kilometern sollen ab Ende der Woche an Hochwasserschutzanlagen von Oder und Neiße mobile Wildschutzzäune installiert werden, wie das Verbraucherschutzministerium am Dienstag mitteilte. Brandenburg und Polen haben einen gemeinsamen Grenzverlauf von etwa 280 Kilometern.
In Deutschland ist bisher kein Fall der ASP bei einem Wild- oder Hausschwein bekannt. Allerdings gab es in Westpolen bereits mehr als 50 Fälle von ASP bei toten Wildschweinen. Anfang Dezember wurde das Virus bei einem verendeten Wildschwein rund 40 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt gefunden.
Der Erreger ist für Wild- und Hausschweine innerhalb weniger Tage meist tödlich. Für den Menschen ist die Krankheit keine Gesundheitsgefahr. Ein Nachweis von ASP in Deutschland dürfte massive Beschränkungen bei Schweinefleischexporten in Nicht-EU-Staaten zur Folge haben. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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„Team Schreder“ will den BJV in ruhiges Fahrwasser steuern

Thomas Schreder kandidiert um das Amt des BJV Präsidenten, Mechtild Maurer unterstützt diese Kandidatur und stellt sich im "Team Schreder" erneut zur Wahl als Landesschatzmeisterin.

Mit Thomas Schreder und Mechtild Maurer geht ein Team ins Rennen, das den Verband sehr gut kennt und in den letzten beiden Jahren die Öffnung und Modernisierung des BJV mit vorangetrieben hat.

Der bisherige Vizepräsident Thomas Schreder und Landesschatzmeisterin Mechtild Maurer werden beide im Rahmen der Vollversammlung am 28. März in Lindau antreten, um einen Neustart des BJV anzustoßen.
Thomas Schreder: „Jetzt ist die Zeit, sich konsequent der Neuaufstellung des BJV zu widmen und dies in Ruhe und vollkommen unabhängig anzugehen.“ Er freue sich, so Schreder, dass ihn Mechtild Maurer bei seiner Kandidatur in Lindau unterstützt und sich auch bereit erklärt, den eingeschlagenen Weg mit dem BJV fortzusetzen: „Mechtild Maurer hat Kompetenz und Ruhe gezeigt und einen Plan für unseren Verband. Daher ist es für mich eine Freude und Ehre, eine so starke Partnerin als Schatzmeisterin und Kollegin für die Kandidatur in Lindau gewinnen zu können.“

Thomas Schreder – Kompetenz aus einer Hand   (weiterlesen)

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Wanderschäfer - Bilanz des Bundesprogramms Wolf

36 Euro pro Tier erhalten Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herde vor dem Wolf. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung erklärt, wieviele Anträge und wieviel Geld es letztendlich gab.

Insgesamt 1,05 Mio. Euro stellte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Verfügung, um den Aufwand, den Wanderschäfer zum Schutz ihrer Herden gegen Wolfsübergriffe betreiben, finanziell aufzufangen.
Es gingen 89 Anträge bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein, von denen 59 mit einem Fördervolumen von rund 686.000 Euro bewilligt wurden. Bis Mitte Dezember werden nun die Mittel ausgezahlt.
Vom 15. Juli bis 10. Oktober 2019 konnten Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolf- und Wolfpräventionsgebiete ziehen, bei der BLE eine Förderung für Schutzmaßnahmen vor dem Wolf beantragen. Sofern alle nötigen Zuwendungsvoraussetzungen vorlagen, wurde eine Zuwendung in Höhe von 36 Euro pro Wanderschaf gewährt.
Die Mittel verteilten sich dabei wie folgt:     (weiterlesen)

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Drückjagd in Ebersberg:Das Zögern vor dem Schuss

Waldbesitzer gehen mit Drückjagden gegen Wildverbiss vor. Tierschützer kritisieren diese Methode wegen des Stressfaktors für Rehe massiv. Finden im Wald Gemetzel statt? Eine Reportage.

Das Reh ist entwischt und auch die Zeit rennt davon. Die Sicht ist gut, das Gewehr geladen, noch 15 Minuten. Der Mann mit der Flinte steht reglos auf seinem Stand, eine Windböe lässt Schnee von Nadeln rieseln, irgendwo weit weg schlägt eine Kirchenglocke. War's das? Ohne Schuss, ohne Treffer? Hundegebell durchbricht die Stille, das Kläffen wird schneller und schriller. Ein Rascheln, dann springt ein Rehbock aus dem Gebüsch. Der Mann hebt das Gewehr, den Bock im Visier. Die Hand am Abzug zuckt.

Töten, oder leben lassen? Es sind Augenblicke, in denen ein Jäger diese Entscheidung trifft. Und bei einer Drückjagd sind es Bruchteile einer Sekunde. 130 Frauen und Männer haben sich an diesem Dezembertag im Ebersberger Forst zu einer der größten Jagden im Großraum München versammelt. Hunde sollen das Wild in die Nähe der Jäger treiben - Rehe, Hirsche und Wildschweine. Deswegen sind sie hier, Mensch, Hund und Gewehr. Ein Treffen, bei dem es um Treffer geht. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Potsdam-Mittelmark)

Vergebe einen Begehungsschein,hauptsächlich zur Schwarzwildbejagung. 10 Km Südlich von Berlin (weiterlesen)

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Gemeinde Oderaue: Biber fällt Telefonmast im Oderbruch

Ein Biber hat in der Gemeinde Oderaue (Märkisch-Oderland) einen Telefonmast gefällt. Noch steht die nahegelegene Ortsteil Spitz nicht ohne Telefonanschluss da, aber das Kabel droht zu reißen. Nach rbb-Informationen setzte Ortsvorsteherin Doris Wegner die Amtsverwaltung am Freitag über den Schaden in Kenntnis. Die Telekom erklärte auf Nachfrage, am Dienstag einen neuen Mast aufstellen zu wollen.

3.000 Biber in Brandenburg (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Celle)

Eine Jagdgenossenschaft verpachtet eine 285 ha große Jagd. Submission ist am 31.12.2019 (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Soest)

Die Stadt Warstein verpachtet 6 Eigenjagdbezirke zum 1.4.2020. Submission ist am 16.1.2020 (weiterlesen)

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Jagd auf Wölfe gefordert

Hannover - Angesichts vermehrter Angriffe auf Weidetiere haben rund 50 Tierhalter vor Niedersachsens Landtag für die Jagd auf Wölfe geworben.

Auf Bannern waren blutige Bilder gerissener Tiere und Parolen wie «Die grausame Bestie ist zurück» zu sehen. «Wir fühlen uns verarscht und einfach nicht mehr ernstgenommen», sagte ein Tierhalter am Montag in Hannover.
Das Aktionsbündnis Weidetierhalter, an dem unter anderem das Landvolk beteiligt ist, forderte sogenannte Schutzjagden, um die Schäden der Tierhalter zu begrenzen. Parallel müssten für Wölfe geeignete Lebensräume ausgewiesen werden, in denen sie ungestört leben dürfen. Umweltminister Olaf Lies (SPD) überreichten die Demonstranten eine entsprechende Petition.
Lies zeigte Verständnis für die Sorgen der Tierhalter. «Wir können nicht das ganze Land einzäunen», sagte er. Für Schutzjagden sehe er wegen des EU-Rechts derzeit aber keine Möglichkeit. Der Minister warnte zudem vor einer verbalen Eskalation. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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„Totmacher“ im Westerwald?

Der "Wildtierschutz Deutschland" bekämpft Drückjagden, weil Tiere dabei besonders leiden. Den Begriff „Totmacher“ entnehmen die Wildtierschützer der Ausgabe 1/2010 der Jägerzeitschrift „Wild und Hund“. Die Kritik der Tierschützer gilt besonders der am 7. Dezember auf der Montabaurer Höhe ausgeschriebenen Gemeinschaftsjagd, an der 110 Jäger für 150 Euro teilnehmen konnten. Das Forstamt Neuhäusel als Veranstalter wehrt sich gegen die nach seiner Meinung unsachgemäßen Anschuldigungen.

Das Motto des 2011 gegründeten Tierschutzverbandes lautet: „Abschaffung der Hobbyjagd - Tierschutz auch für Füchse, Wildschweine und andere Wildtiere!“ Zwischen November und Januar finden wieder verstärkt Drückjagden statt. Meist werden dabei Wildschweine, Rehe oder Hirsche gejagt. Laut Wildtierschutz ist die Drückjagd eine Bewegungsjagd, bei welcher etliche Treiber mit ihren Hunden das Wild aufscheuchen und den Jägern vor die Büchsen „drücken". Ziel sei es, möglichst viele Tiere zu töten.

„Durch den Einsatz von Treibern und von Hunden flüchtet das Wild häufig in Panik. Gezielte, wohlüberlegte und tödliche Schüsse sind oft nicht möglich. Nicht nur weil die Tiere hochflüchtig sind, sondern auch weil viele der oft mehreren Dutzend Jäger keine ausreichende Schießpraxis haben und das Schießvermögen auch oft keiner regelmäßigen Prüfung unterzogen wird. Wenn die Jagdevents dann auch noch kommerzialisiert und an Jäger aus allen Teilen der Republik und dem grenznahen Ausland verkauft werden, kommt es zwangsläufig zu wenig waidmännischen Szenen.“, schreibt Wildtierschutz Deutschland und verweist auf tierärztliche Publikationen, die beklagten, dass bei Drückjagden nur etwa ein Drittel der Tiere sofort durch Blattschuss getötet würden.

Viele Tiere wiesen Bauchschüsse, Rückenverletzungen, Schüsse in Gliedmaßen auf oder würden erst gar nicht gefunden. Rehwild habe in einer Untersuchung bei etwa 30 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen Tiere Bauchschüsse aufgewiesen. Zudem beziehen sich die Tierschützer auf Kommentare von Wildvermarktern, die berichteten, „dass bei Drückjagden nicht selten bei zehn Rehen – ein erwachsenes Tier wiegt 20 bis 30 Kilogramm - insgesamt nur 20 Kilogramm des Wildbrets verwertet werden können, der Rest ist zerschossen oder aufgrund des Leids der Tiere und dem damit verbunden Ausstoß von Stresshormonen verdorben. Wer das Fleisch dennoch verwertet, veräußert es meist als Wildgulasch. Nicht selten werden bei diesen Events Jungtieren, insbesondere Frischlingen, ihre Eltern weggeschossen. Durch das dichte Fell und die schnell zu treffende Entscheidung zum Schuss wird immer wieder nicht erkannt, dass es sich um ein Muttertier handelt.“

Das Forstamt Neuhäusel sieht dies ganz anders  (weiterlesen)

Foto: Jägermagazin

 

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