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Afrikanische Schweinepest: »Man braucht eine spezielle Ausbildung, um Wildschweine zu jagen«

Extremer Plan: In Polen sollen Soldaten und Polizisten künftig Wildschweine töten dürfen. Das soll die Afrikanische Schweinepest eindämmen. Jäger wie Torsten Reinwald sehen das kritisch.

Spektrum.de: Polens Landwirtschaftsminister möchte eine Gesetzesänderung ins Parlament bringen, damit Soldaten und Polizisten auf Wildschweine schießen dürfen. Das soll die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) stoppen. Eine sinnvolle Maßnahme?

Torsten Reinwald: Nein. Das ist zu platt und klingt nach Aktionismus. Letztlich braucht man eine spezielle Ausbildung, um Wildschweine zu jagen. Man muss beispielsweise die Anatomie der Tiere und ihr Verhalten genau kennen. Außerdem ist nicht jedes Gewehr, nicht jede Munition, geeignet.

Inwiefern?

Jagdmunition unterscheidet sich grundsätzlich von Munition, die Soldaten und Polizisten normalerweise verwenden. Die Munition der Jäger ist ausgelegt, schnell zu töten. Die von Einsatzkräften hingegen soll vor allem außer Gefecht setzen. Jäger nutzen Teilzerlegungs- oder Deformationsgeschosse, die darauf ausgelegt sind, möglichst viele Gefäße zu zerfetzen, damit das Tier schnell stirbt. Die Polizei nutzt Vollmantelgeschosse. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Saarland (Landkreis Neunkirchen)

Im Saarland wird eine 192 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2020 neu verpachtet. Submission ist am 8.1.2020 (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Güstrow)

Mitjäger gesucht Vergebe Bgs für Jagdrevier (rd. 200 ha) nahe Laage (MV) mit RW, SW, RehW als Standwild. (weiterlesen)

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Dänemark: Wildtiere verenden qualvoll an dänischem ASP-Zaun

Da der dänische ASP-Schutzzaun die uralten Wildwechsel durchschneidet, versuchen Hirsche und Rehe vehement, den Zaun zu überwinden. Nicht wenige bleiben mit den Läufen hängen und brechen sich diese.
Der von Dänemark an der deutschen Grenze gebaute Schutzzaun erweist sich für viele Wildtiere als Todesfalle. Das Gitter soll potenziell mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschweine abhalten. Vor allem aber Reh und Rotwild verletzten sich häufig an der Barriere. Nicht wenige Tiere bleiben mit den Gliedmaßen im Zaun stecken und sterben qualvoll, berichtet der NDR.

Jäger sollen beispielsweise eine Hirschkuh entdeckt haben, die mit gebrochenen Läufen im Zaun hängend verendet ist. Seit Wochen würden dänische und deutsche Jäger auf beiden Seiten solche Fälle finden. Fachleute sagen, die traditionellen Wildwechsel seien unterbrochen. (weiterlesen)

Foto: Westdeutsche Allgemeine WAZ

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Hanna Selena im Interview − wir sprachen mit der Waffen-Influencerin von Instagram

Jägerin, Bundeswehr-Reservistin, Sportschützin, einen Magister in der Tasche und ein weiteres Studium gestartet − volles Programm und dennoch hat Hanna Selena die Zeit, sich auf Instagram um ein positives Image für Sportschießen, Jagd und die Bundeswehr zu kümmern. Wir möchten Ihnen die interessante junge Dame, die auch zu unserem Netzwerk gehört, vorstellen und haben sie für all4shooters.com interviewt.

Bitte gib uns ein paar biografische Daten von Dir:

Schon seit ihrer Kindheit genießt Hanna Selena ihre Freizeit in der Natur. Kein Wunder, dass irgendwann auch die Jagd zum Thema für sie wurde.
Vor rund 26 Jahren wurde ich in Fürth geboren und habe zusammen mit meiner Schwester in einem kleinen, fränkischen Dorf eine wunderschöne Kindheit mit viel Wald und Matsch verbracht. Auch heute noch genieße ich meine Freizeit am liebsten in der Natur zusammen mit meiner Schäferhündin bei ausgedehnten Waldspaziergängen oder Wanderurlauben in den Bergen. (weiterlesen)

 

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Afrikanische Schweinepest: Polnische Armee soll Wildschweine schießen

In Polen breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. Nun sollen auch Armee und Polizei dabei helfen, das Virus einzudämmen.

In Polen sollen Soldaten und Polizisten künftig auf Wildschweine schießen dürfen, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu stoppen. Eine entsprechende Gesetzesänderung werde er bald ins Parlament einbringen, sagte Landwirtschaftsminister Jan Krzysztof Ardanowski dem Radiosender Jedynka. Bisher gehöre es nicht zu den Aufgaben der Armee, infizierte Wildschweine abzuschießen. Auch für Polizisten sei eine solche Regelung bisher nicht vorgesehen. "Ohne Abschuss schaffen wir es nicht", sagte Ardanowski.

Der aktuelle Ausbruch der Schweinepest sorgt vor allem im Westen des Landes für Probleme. Vor einigen Tagen fand man ein infiziertes Wildschwein in der Woiwodschaft Großpolen – eine Region, in der rund 3,5 Millionen Hausschweine gehalten werden. Deswegen werden schwere Schäden für die Landwirtschaft befürchtet: 90 Prozent aller infizierten Tiere verenden, Wildschweine und Hausschweine gleichermaßen. Mit dem neuen Gesetz sollen dem Minister zufolge auch Jägerinnen und Jäger stärker in die Pflicht genommen werden. Am Dienstag hatten mehrere Hundert Schweinehalter vor der Niederlassung des Jagdverbandes in Warschau protestiert, weil sich die Jäger ihrer Ansicht nach zu wenig am Schwarzwild-Abschuss beteiligten. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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In Brandenburg: Schweinepest-Alarm! Jäger müssen Tiere schießen

Potsdam – Mit drastischen Maßnahmen wappnet sich Brandenburg gegen die Schweinepest. Dienstag ordnete die Potsdamer Landesregierung an: In sieben Landkreisen und zwei Städten nahe der polnische Grenze müssen Jäger „flächendeckend“ Wildschweine schießen!
Bisher sollten sie das freiwillig tun – mit einer Abschussprämie von 50 Euro pro Tier als Anreiz. Jetzt ist die Schwarzwildjagd Pflicht.
Mehr noch: Von Frankfurt (Oder) bis zur sächsischen Landesgrenze soll ein Elektrozaun an den Ufern von Oder und Neiße die Invasion der todbringenden Tierseuche aufhalten. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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„Für die Betroffenen zählt nur das Jetzt“

Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg erläutert dem Bundesumweltausschuss die tatsächliche Entwicklung des Wolfsbestands in Deutschland. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Zahlen von Frau Prof. Dr. Jessel vom Bundesamt für Naturschutz veraltet sind und nicht die heutige Situation im Land widerspiegeln, wonach der Bestand deutlich höher ist.

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Warum in Österreich die Wölfe wieder verschwinden

2018 lebten noch drei Wolfsrudel in Österreich - 2019 nur noch eines. Die Tiere scheinen spurlos zu verschwinden. Wolfsexperte Kurt Kotrschal zieht Bilanz.

Polizei und Gerichte scheinen diese Affen– pardon, Wolfsschande nicht sonderlich ernst zu nehmen.

In den letzten 20 Jahren stieg die Zahl der Wölfe in Italien auf etwa (Wölfe zählen ist nicht einfach) 2.000 Tiere, in Frankreich auf 500 und in Deutschland auf 1.000.
Experten meinen, Österreich wäre ein sehr guter Lebensraum für Wölfe, mit Platz für 100-200 Rudel, je nachdem, wen man fragt. Trotzdem kam es erst 2016 zur ersten Rudelgründung am geschützten niederösterreichischen Truppenübungsplatz in Allentsteig.

Bundesheer passt auf Wolfsrudel auf

Seitdem passt das Bundesheer gut auf „ihre" Wölfe auf, jährlich gibt es Nachwuchs. Man konnte erwarten, dass es nun auch in Österreich, wie in Italien, Deutschland oder anderswo in Europa, jährlich mehr Rudel geben würde. Gegründet durch Zuwanderer, während der Nachwuchs aus Allentsteig weit weg versuchen würde, Partner zu finden, wie es eben Wolfsart ist.  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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„Lasse mich nicht mit Dreck beschmeißen“

Warum ein Wolfsberater im Osnabrücker Land frustriert zurücktritt

Melle/Hannover Der Wolfsberater Meinhard Krüger übt harsche Kritik am Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding: „Ich lasse mich von Raoul Reding nicht mit Dreck beschmeißen. Das ist mir zu viel.“ Was der Meller Wolfsberater dem Wolfsbeauftragten vorwirft, der für alle 100 Wolfsberater in Niedersachsen zuständig ist. Was ist bislang passiert? Nachdem am 6. Oktober drei Schafe in Bissendorf-Grambergen gerissen worden waren, war Krüger davon ausgegangen, dass die Weidetiere von einem Wolf aus einem Rudel im Bad Essener Berg gerissen wurden. Krüger hatte sich überzeugt gezeigt, dass fünf der Raubtiere im Raum Melle-Buer und Bad Essen leben, da im Linner Berg (Bad Essen) Anfang des Jahres drei Jungtiere gesichtet worden waren. Daraus hatte der ehrenamtliche Wolfsberater geschlussfolgert, dass „die Eltern dann ja auch irgendwo in der Nähe sein werden“. Außerdem hatte der Meller davon gesprochen, dass es einen Wolf im Südkreis in der Region Glandorf/Bad Rothenfelde/Bad Iburg und seit drei Jahren einen in Bramsche gebe. Warum wurde der Meller Wolfsberater kritisiert? Weil es für Krügers Behauptungen jedoch keine eindeutigen Nachweise gibt, hatten sich Wolfsexperte Raoul Reding und der Kreisjägermeister im Landkreis Osnabrück, Martin Meyer Lührmann, von den Einschätzungen des Meller Wolfsberaters distanziert. Für sie steht fest, dass es aktuell weder einen Nachweis für einen im Landkreis niedergelassenen einzelnen Wolf noch für ein Wolfsrudel gibt. Krüger war bislang einer von drei Wolfsberatern im Landkreis. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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