Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Skandalöser Umgang mit ASP in Dänemark
Um kein Exportverbot zu riskieren, testet Dänemark kurzerhand die auf der Insel Aero angespülten Wildschweine nicht auf Afrikanische Schweinepest (ASP)
An die Küste der dänischen Insel Ærø wurden fünf tote Wildschweine angespült, berichtet shz.de. Ein Fischer meldete den dänischen Behörden mindestens noch ein weiteres Stück, das in der Ostsee auf Ærø zutreiben soll.
Stig Mellergaard, Tierarzt und Chef der zuständigen dänischen Veterinärbehörde, vermutet gegenüber shz.de, dass die Wildschweine aus Polen oder Deutschland beim Versuch einen Fluss zu durchqueren von der Strömung in die Ostsee abgetrieben worden sind und dabei umkamen. Ertrinken als Todesursache scheint also sehr wahrscheinlich, aber ob die Tiere darüber hinaus mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert waren, wird wohl nie ans Licht kommen. (weiterlesen)

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Bayerischer Jagdverband: Präsidium tritt 2020 zurück
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des BJV wurde Präsident Vocke nicht abgewählt, das Präsidium tritt im März zurück.
Nach der Strafanzeige gegen Vocke und den Streitigkeiten um den Bayerischen Jagdverband, fand heute die angekündigte außerordentliche Mitgliederversammlung in Schrobenhausen statt. Sie war von mindestens 10% der BJV-Kreisgruppen gefordert worden, rund 300 Delegierte waren geladen. Vocke selbst war nicht vor Ort.
Verschiedene Anträge aus den Kreisgruppen standen auf der Tagesordnung. Neben der Abwahl des Präsidenten Prof. Dr. Jürgen Vocke, der sein Amt bis auf weiteres ruhen lässt, wurde auch die Abberufung weiterer Präsidiumsmitglieder sowie die Wahl eines kommissarischen Präsidenten und Vizepräsidenten gefordert. Des Weiteren forderten Kreisgruppen die Überprüfung der Verantwortung und Verantwortlichkeit des Hauptgeschäftsführers Dr. Joachim Reddeman.
Anträge der Kreisgruppen zurückgezogen
Die Anträge der Kreisgruppen wurden alle zurückgezogen. Das Präsidium hatte einen Befriedungsantrag hervorgebracht, welcher unter anderem vorsieht, dass alle Mitglieder des Präsidiums bis Lindau 2020 im Amt bleiben und dann geschlossen zurücktreten. (weiterlesen)

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„Jagd ist mehr als töten“
Sie gelten als schießwütig und trophäenverliebt, jedenfalls bei einem großen Teil der Bevölkerung. Das sind Jäger aber nicht, sagt der neue Landesjägermeister. Es brauche mehr Transparenz und mehr Erklärung, um die Jagd aus dem Imagetief zu holen, in das sie in den letzten Jahrzehnten geschlittert ist. (Video ansehen)

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„Die Gämse stirbt. Und du schaust zu?!“: Verein "Wildes Bayern" verteilt Plakate im Oberallgäu
28 Gämsen sollen bis Mitte Dezember im Kürnachgebiet bei Kempten erlegt werden. Das schreibt zumindest der Abschussplan vor. Der Kreisjagdverband Kempten und der Verein „Wildes Bayern“ sehen dadurch die Population der Tiere in der Kürnach gefährdet und starten, wie die Allgäuer Zeitung berichtet, am Freitag eine Kampagne.
Plakate mit dem Slogan „Die Gämse stirbt. Und du schaust zu?!“ werden ab diesem Wochenende in Kempten und Sonthofen zu sehen sein. "Wildes Bayern" will mithilfe dieser Kampagne die Gämsen im Kürnachtal vor der Ausrottung retten. Wie die Vereinsvorsitzende, Christine Miller, gegenüber der Allgäuer Zeitung bestätigte, prüfe der Verein zudem rechtliche Schritte. (weiterlesen)

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Junger Braunbär in Bayern: Jetzt könnten Jäger das Problem sein
Eigentlich ist das Tier menschenscheu - aber durch Wildschwein-Kirren könnte sich das ungünstig ändern.
"Bürstet" man die heutige Bildnotiz quellenkritisch gegen den Strich, so eröffnen sich über das primäre dokumentarische Faktum der Anwesenheit des Bären im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (GAP) hinaus deutliche Einsichten in das jagdkulturelle "Feld", in das sich der vom benachbarten Tiroler Bezirksjägermeister als "harmloser Jungbär" Bewertete nun begeben hat.
Zoologisch firmieren Braunbären zwar als "Carnivoren", Fleischfresser, realiter fressen sie aber vorrangig pflanzliche Nahrung, sind also "Omnivoren", Allesfresser. Bei genauem Hinsehen zeigt genau dies das am 24. Oktober veröffentlichte Foto einer Wildkamera im bayerischen Alpenraum: Der Bär entfernt sich von einer kleinen Holzkiste, die im Fokus der Wildkamera steht. Wir Jäger überwachen unsere Reviere üblicherweise mit Wildkameras just dort, wo wir das Erscheinen jagdbaren Wildes erhoffen. Das Bären-Bild deutet auf eine spezielle Form der Wildschwein-Kirrung hin: Die Kiste wird nach Befüllung mit "Sauengold" (Jäger-Sprech für Mais) abgedeckt, damit kein wiederkäuendes Schalenwild (Rehe, Hirsche) drankommen kann. Für Sauen und den Bären ist das kein Problem, und vermutlich hat er die Kiste soeben geöffnet und geleert. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Raum Kassel)
Waidmannsheil, nahe Kassel bieten wir einem Jungjäger Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. (weiterlesen)
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Fellwechsel stellt Bezahlung von Fuchsbälgen ein
Zur neuen Raubwildsaison veröffentlichte Fellwechsel aktuelle Ankaufspreise. Für Nutria, Bisam und Fuchs wird nichts mehr gezahlt.
Die Fellwechsel GmbH hat Ankaufspreise für Raubwildbälge für die Saison 2019/ 2020 veröffentlicht. Für abgegebene Bälge von Fuchs, Nutria und Bisam wird kein Geld mehr ausbezahlt. In der letzten Saison erhielten die Jäger für einen Fuchsbalg, sofern die Qualität passte, 8 Euro. Nutriabälge wurden laut letztjähriger Liste mit 3 Euro honoriert.
Andreas Leppmann, Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH, begründet die Änderung mit der Aussage: „Wir müssen uns an die Marktsituation anpassen.“ Der Preis für einen fertigen Fuchsbalg betrage auf dem Weltmarkt derzeit 11 US-Dollar. So billig könne Fellwechsel unter keinen Umständen produzieren. (weiterlesen)

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JagdMomente | Drückjagd | Tagebuch Seite 12
Servus,
in diesem kurzen Beitrag begleitete ich meinen Jagdfreund Stefan auf einer Drückjagd am Rande des Bayerischen Waldes. Der Traum vom ersten Hirsch war zu Greifen nahe - aber seht selbst!
Beste Grüße & Waidmannsheil,
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Erste Hilfe für den Jagdhund: Teil 1 - Basiswissen und Diagnostik
Im ersten Teil unserer Reihe "Erste Hilfe für den Jagdhund" erklärt Dr. Gesche Pinke ausführlich wie man Bewusstsein, Atmung, Puls und Schleimhäute bei einem Jagdhund überprüft.
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Pressemitteilung des LJV Sachsen vom 24.10.2019: Sachsens Jäger mit starkem Verband - Landesjagdverband wählt neuen Landesvorstand
Sachsens Jägerinnen und Jäger stärken ihren Landesverband durch Einigkeit, bessere Verbandsstrukturen und mehr Transparenz. Am vergangenen Samstag trat in Sohra erstmals der auf dem Landesjägertag ins Leben gerufene neue Landesvorstand zusammen. Er fungiert als Bindeglied zwischen den regionalen Jägerschaften und dem Landespräsidium und beschließt künftig über strategische, richtungsweisende Fragen im Landesjagdverband.
Die „Offene Jägerschaft Sachsen“ verstärkt den Landesjagdverband künftig als neuer Mitgliedsverband mit sachsenweitem Einzugsgebiet. „In den zurückliegenden Monaten und Jahren befand sich der Landesjagdverband durch
häufige Führungswechsel und interne Unstimmigkeiten in einer schwierigen Situation. Wir konnten uns nicht genügend um die Anliegen unserer Mitglieder und unsere eigentlichen Verbandsziele, nämlich Naturschutz, Hege und Jagd, kümmern. Dieser Zustand liegt nun endgültig hinter uns“, eröffnete Landespräsident Frank Seyring die gemeinsame Sitzung von Landespräsidium und den Vorsitzenden der 32 regionalen Mitgliedsverbände. (weiterlesen)


