Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Oberhavel)
Begehungsschein im Norden Brandenburgs zu vergeben. (weiterlesen)
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Sind die Verbissgutachten wertlos?
Rund 200 Jäger und Landwirte lauschten in Roding Dr. Holger von Stetten. Sein Vortrag löste eine heftige Debatte aus.
RODING.Es herrscht kein Friede mehr im Revier, wenn die Interessen der Jäger, der Behörden und teilweise auch der Jagdgenossen aufeinandertreffen. Dies war bei der Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Jagd im Landkreis Cham in der Stadthalle am vergangenen Donnerstag deutlich zu spüren. Die Jäger hatten Dr. Holger von Stetten zu einem Vortrag eingeladen, zu dem rund 200 Jäger und Jagdgenossen (Landwirte) und Vertreter des Landwirtschafts- und des Landratsamtes gekommen waren. Vor rund einem Jahr hatte Dr. Arthur Bauer vom Amt für Landwirtschaft an gleicher Stelle referiert.
Hubert Kerscher begrüßte neben den Referenten namentlich Ehrenmitglied Hubert Kerzel sowie die „Vertreter der Ämter“. In seinem hochinformativen, interessanten Vortrag zeigte Dr. von Stetten seine Sichtweise über die bayerischen Regelungen beim Verbiss auf. Dr. von Stetten sagte in seiner Einleitung: „Unter dem Begriff ‚Reh’ versteht jeder, je nachdem wie er denkt und aus welcher Sicht er kommt, anders. Ein tierliebes Kind denkt beim Reh ans ‚Bambi‘.“ (weiterlesen)

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Ausgehrecht Angebot Niederösterreich (Bezirk Korneuburg)
Ausgehrecht in einem Waldrevier, 30km von der nördlichen Wien-Grenze entfernt, für 2020 zu vergeben. (weiterlesen)
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Ausgehrecht Angebot Niederösterreich (Bezirk Krems)
Top Reh und Schwarzwildrevier, vergibt Ausgehrecht für 2020 und gerne auch längerfristig! (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Tirol (Bezirk Innsbruck-Land)
In der Gemeinde Hatting wird eine Genossenschaftsjagd zum 1.4.2020 mit 660 ha neu verpachtet. Submission ist am 29.11.2019 (weiterlesen)
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Rehbock wandert fast 600km von Schweden nach Norwegen
Zwei ungewöhnlich weite Abwanderungen von jungen Rehböcken konnten Wildbiologen um Frederik Stenbacka von der Schwedische Universität für Agrarwissenschaften dokumentieren.
Der erste Rehbock wurde 2018 als Kitz in Nordmaling südlich von Umeå, Schweden mit einer Ohrmarke markiert. 2019 wurde dieser Rehbock dann in den Bergen südlich von Namsos in Norwegen erlegt. Die direkte Distanz zwischen den beiden Orten liegt bei 410km Luftlinie. Die tatsächlich zurückgelegte Distanz wird auf ca. 600km geschätzt. (weiterlesen)

Zwei ungewöhnlich weite Abwanderungen von jungen Rehböcken konnten Wildbiologen um Frederik Stenbacka von der Schwedische Universität für Agrarwissenschaften dokumentieren.
Der erste Rehbock wurde 2018 als Kitz in Nordmaling südlich von Umeå, Schweden mit einer Ohrmarke markiert. 2019 wurde dieser Rehbock dann in den Bergen südlich von Namsos in Norwegen erlegt. Die direkte Distanz zwischen den beiden Orten liegt bei 410km Luftlinie. Die tatsächlich zurückgelegte Distanz wird auf ca. 600km geschätzt.
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Alles für den heiligen Hubert: Ein Besuch in Saint-Hubert, der Wiege der Wildküche
SAINT-HUBERT In Saint-Hubert in den belgischen Ardennen feiert man jedes Jahr am 3. November die Heiligsprechung des mittelalterlichen Bischofs. Eine rustikale Angelegenheit mit Kirche, Jagdhörnern und regionalem Wildfleisch.
Majestätische, tiefe, jetzt herbstbunte Wälder, grenzenlos bis zum Horizont, eine große Jagd-Tradition und die Legende des Heiligen Hubertus, das umschreibt treffend das belgische Städtchen Saint-Hubert. In den Ardennen ist, vor allem durch eine lange, wechselvolle Geschichte, die viele Königshäuser als Herrscher sah, die „kulinarische Wiege“ der Wildküche entstanden. Könige und Kaiser frönten der Jagd mit besonderer Passion. Diese hier entstandene Küche mit Feld- und Waldprodukten gilt als eine der ältesten kulinarischen Traditionen in Europa. (weiterlesen)

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Wilhelmshaven - Vergleich widerrufen: Stadt fordert weiter Totalabschuss
Der Rechtsstreit geht weiter: Mit Blick auf den Vogelschutz sollen alle im Voslapper Groden lebenden Wildschweine abgeschossen werden.
Wilhelmshaven - Die Stadtverwaltung bleibt bei ihrer Auffassung, dass sämtliche Wildschweine, die in den Voslapper Groden gelangt sind, abgeschossen werden müssen. Sie will die entsprechende Verfügung jetzt gegen beide Jagdpächter im Groden erlassen, sagte Rechtsdezernent Armin Schönfelder am Montag im Umweltausschuss des Rates.
Zuvor aber soll noch einmal die Zahl der dort lebenden Tiere ermittelt werden.
Bislang war die Verfügung nur gegen die Pächterin des südlichen Reviers ergangen. (weiterlesen)

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Schalenwild zwischen Jagd und Bejagung - Ein Rückblick in die Zukunft
Die Jagd in ihrer Gesamtheit unterscheidet sich von der Bejagung durch die Umfassende Fürsorge für Tier- und Pflanzenwelt, während die Bejagung als sehr kleiner Teil der Jagd für die tierschutzgerechte Regulierung der Wildbestände verantwortlich ist.
Seit den 1970iger Jahren wird versucht durch jagdpolitische Veränderungen die Gewichtung immer mehr auf die Bejagung zu legen und sich nur noch auf die Minimierung der Schalenwildbestände zu konzentrieren.
Es begann mit der Fernsehsendung „Bemerkungen über den Rothirsch“ von Horst Stern an Weihnachten 1971, in der ein viel zu hoher Rotwildbestand behauptet wurde, der drastisch zu reduzieren sei. Das war der erste Meilenstein der medialen Verunglimpfungen des wiederkäuenden Schalenwilds.
Der zweite Meilenstein der medialen Beeinflussung war das „Waldsterben von oben“, das durch sauren Regen verursacht worden sein soll. Als Lösung forderte man wiederum die deutliche Reduzierung des Schalenwilds. Das „Waldsterben von oben“ trat nicht ein.
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Löst eine Osttiroler Erfindung das Problem mit dem Wolf?
Ein Halsband für Schafe soll den Räuber mit einem Elektroschock vergrämen!
Eine Erfindung aus Osttirol könnte in Zukunft die Gefahr für Weidevieh durch Wölfe bannen. So hofft es zumindest Michael Eder, der mit seinem Unternehmen Brainflash ein „Wolfvergrämhalsband“ entwickelte und zum Patent angemeldet hat. Eder ist seit Jahrzehnten in der Lackierindustrie engagiert, konstruierte mehrere erfolgreiche Systeme zur Wiedergewinnung von Sprühlacken und gilt auch sonst als klassischer Erfindertyp: „Als Erfinder macht man sich aber den ganzen Tag Gedanken über Lösungen, egal aus welchem Bereich“, meint der Lienzer, der technologische Herausforderungen ebenso liebt wie das Almleben. Und so kam eines zum anderen.
Als Falkner und Jagdpächter ist Eder viel in hochalpinen Regionen Osttirols unterwegs und kennt die Gefahr für das Weidevieh durch die Rückkehr der großen Beutegreifer, speziell des Wolfes. „Der Wolf tötet seine Beute mit einem kraftvollen Biss in den Nacken, dem sogenannten Drosselbiss“, erklärt Eder. Wölfe sind intelligent und suchen auch deshalb leichte Beute – also häufiger Schafe und Ziegen als Rinder. Auf die Lernfähigkeit der Tiere setzt Eders Erfindung: Ein Halsband für Weidetiere, das den Wolf bei einem versuchten Zubiss einen Elektroschock versetzt, vergleichbar mit dem Stromstoß durch einen Elektrozaun – der im Idealfall das Tier erschreckt und vertreibt. (weiterlesen)


