Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Agrarrat Luxemburg: Mitgliedstaaten fordern mehr Flexibilität beim Wolfsmanagement
Frankreich und andere EU-Länder sind für eine flexible Handhabung der FFH-Richtlinie, um bei explodierenden Wolfspopulationen dennoch eingreifen zu können.
Frankreich hat mit Blick auf den Herdenschutz und das sich daraus ergebende Wolfsmanagement eine flexiblere Auslegung der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie gefordert.
Landwirtschaftsminister Didier Guillaume hat eine entsprechende Erklärung vorgelegt, die von Dänemark, Italien, Estland und Litauen unterstützt wurde. Der Minister betonte, dass zwar der nachhaltige Schutz der Wolfspopulation wichtig sei; trotzdem müsse angesichts wachsender Bestände das europäische Recht flexibler ausgestaltet werden. Außerdem würden die rasant ansteigenden Wolfspopulationen in der Gemeinschaft Fragen nach der Koexistenz mit anderen Arten sowie menschlichen Aktivitäten aufwerfen. Insbesondere der Schutz landwirtschaftlicher Aktivitäten wie der Weidehaltung blieben eine große Herausforderung für die Mitgliedstaaten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Der Bär ist da
Nach der "Bruno" Tragödie: Diesmal soll es in Bayern besser laufen
Jetzt ist der Bär los in Bayern: Nachdem das scheue Tier in eine Foto-Falle bei Schloss Linderhof tappte, gibt’s wieder reichlich Tipps für den richtigen Umgang mit dem Einwanderer.
Sicher scheint: Die Bären-Angst ist wohl ein wichtiger Aspekt. Nicht nur der WWF, sondern auch der ADAC liefern schon Verhaltensregeln. Wohl die Wichtigste: Bloß nicht wegrennen, wenn der Bär kommt.
Da gilt die Wette, dass gute Ratschläge zumindest dem Tier kaum helfen. Gefährlich kann so ein Bär wohl werden. Das Kunststück, die Menschen dennoch in Sicherheit zu wiegen, ist in Bayern schon einmal nicht geglückt. (weiterlesen)

Foto: Wikiipedia
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Forscher zu CO2: „Aufforstung wird überbewertet“
Schweizer Forscher hatten behauptet, neue Wälder könnten 205 Mrd. t CO2 aus der Atmosphäre holen. Dem widersprechen nun weltweit Wissenschaftler und können das auch begründen.
Forscher weltweit kritisieren die Behauptung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, dass Aufforstung den Klimawandel am effektivsten bekämpfen kann. Die Schweizer hatten im Sommer geschrieben, die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden. Diese neuen Wälder könnten 205 Mrd. t Kohlenstoff speichern, wenn sie herangewachsen sind, hieß es.
Dem widerspricht jetzt eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg. Demnach werde das Potenzial von Baumpflanzungen zur Eindämmung des Klimawandels dramatisch überbewertet, zitiert die dpa. Das Pflanzen von Bäumen an falschen Orten könne sogar Ökosysteme zerstören, die Intensität von Waldbränden erhöhen und die globale Erwärmung verschärfen, meinen auch Wissenschaftler der Texas A&M University in den USA. (weiterlesen)

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Ein Sachse sitzt mit seinem Sohn auf dem Hochsitz...
Witz vom Olli über einen sächsischen Jäger, der mit seinem Sohn auf dem Hochsitz sitzt.
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Den Jagdverbänden fehlt der Kontakt zur Jugend!
Das Problem der Jagdverbände: Der Kontakt zur Jugend ist völlig verloren gegangen, doch das Problem haben die Verbände selbst herbeigeführt.
Es ist schon krotesk, was sich zur Zeit im Landesjagdverband Bayern abspielt: Ein 76 Jahre alter Jagdfunktionär wehrt sich gegen seine Abwahl, und das, obwohl staatsanwaltliche Ermittlungen gegen ihn laufen. Dass durch sein jahrelanges Fehlverhalten zudem auch die Gemeinnützigkeit des Jagdverbandes auf dem Spiel steht, stört ihn ebenso wenig. Pattex Jürgen will bleiben.
Doch wie schön, dass wir das Internet haben und dieses nichts vergisst!
Am 22.3.2018 gab die damalige Vorsitzende der Jungen Jäger Bayerns und Mitglied des Präsidiums , Susanne Schmid, dem Onlinemagazin Jagd erleben ein hochinteressantes, vor allem brandaktuelles Interview. Sie forderte nur wenige Tage vor dem Landesjägertag nichts weniger als die zur Zeit anstehende Abwahl des Präsidenten Professor Jürgen Vocke!
Sehr genau und detailliert schildert sie dem Onlinemagazin die über Jahre vernachlässigten Verbandsprobleme. Das Interview mit dem Titel "Susanne Schmid über die Zukunft des BJV" kann man sich hier ansehen. (Kommentar weiterlesen)

Susanne Schmid, wegen ihrer Kritik am BJV kurz vor dem Jägertag aller ihrer Ämter enthoben
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Die Sau ist schlau: Warum die Jagd auf Wildschweine so schwierig ist
Sie verwüsten Weinberge, Vorgärten und Fußballplätze: Wildschweine sind seit Jahren eine Plage in Rheinland-Pfalz. Vorschriften wurden gelockert, viele Treibjagden wurden organisiert - doch einfach ist die Jagd nicht. Die Sau ist nämlich schlau.
In Frauenberg (Landkreis Birkenfeld) herrscht Frust: Eine Rotte Wildschweine hat fast den kompletten Rasen des örtlichen Fußballplatzes zerwühlt. An Kicken ist hier die nächsten Monate nicht mehr zu denken. Auch Landwirte und Winzer klagen immer wieder über massive Schäden. Die Jäger in Rheinland-Pfalz sollen deshalb auch nach dem Rekordjahr 2017/2018 weiter die Schwarzkittel bejagen. (weiterlesen)

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Mangelware Elch
Aus Mittelschweden häufen sich die Klagen über rapide sinkende Bestände
Dass in Schweden die Elchjagd-Saison begonnen hat, interessiert deutsche Publikumsmedien wie alle Jahre wieder. Dass mancherorts die Elche ausgehen, nur am Rande.
Die ARD nähert sich dem offenbar magischen Thema über ein Altenheim am Siljan-See. Dort haben sich die Senioren vom Jagdverband eine Elchjagd-Simulation ausgeliehen und gehen nun am Computer-Bildschirm auf die Pirsch.
Dass das Elchjagd-Fieber Menschen bis ins hohe Alter nicht loslässt, erklärt sich auch aus der Tradition: Zur Premiere sind in den ländlichen Regionen vom König angefangen ganze Dörfer auf den Beinen - nicht selten Pfarrer, Lehrer und Bürgermeister inklusive. Nichtjäger helfen im Schlachthaus, Kinder bringen Brotzeitkörbe ins Revier.
Es geht bis heute hauptsächlich ums Gemeinschaftserlebnis - und ums Fleisch: In guten Zeiten und in guten Revieren ein Kalb oder ein halbes erwachsenes Tier pro Familie. Genug für ein Jahr Sonntagsbraten, als Fleisch auch in Schweden noch nicht alltäglich war. (weiterlesen)

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Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus
Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen. (weiterlesen)

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Durchgeher gesucht (mit suchendem und jagendem Hund) im südlichen Rheinland-Pfalz
An folgenden Drückjagdtagen suchen wir noch engagierte durchgehende Hundeführer für unsere Jagden im südlichen Rheinland-Pfalz:
Sa, 2.11.19
Fr, 08.11.19
Sa, 09.11.19
Fr, 29.11.19
Sa, 14.12.19
Sa, 11.1.20
Wir jagen Schwarzwild, Rehwild und Rotwild (wo vorkommend) in unseren Wald- und Wald/Feld-Revieren.
Die Verpflegung am Jagdtag ist für Sie kostenfrei. Zusätzlich gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30€ pro Hund! Hundeversicherung und tlw. Tierarzt in der Jagdgesellschaft mit dabei.
Sie bekommen am Jagdtag ein eigenes Streifgebiet, das Sie mit Ihrem Hund (Hunden) mehrmals durchlaufen werden.
Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse schnellstmöglich, da die Plätze begrenzt sind. Vielen Dank. Wir freuen uns auf Sie!
Kontakt: Uli Osterheld, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06398-993091

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Landesversammlung in Bayern – Kreisgruppen fordern Vockes Abwahl
Mit Spannung erwarten viele Mitglieder des Bayerischen Jagdverbands (BJV) die nicht öffentliche, außerordentliche Landesversammlung des BJV am 26. Oktober in Schrobenhausen. BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke plant Insidern zufolge nicht teilzunehmen.
Das kommissarische Präsidententeam des BJV, Vizepräsident Thomas Schreder und Schatzmeisterin Mechtild Maurer, versucht inzwischen, die Situation zu deeskalieren und wieder Einigkeit im Verband herzustellen. In einem Schreiben an die Kreisgruppen vom 21. Oktober haben sie „eine neue Offenheit, mehr Transparenz und eine verbesserte Informationspolitik“ versprochen. (weiterlesen)


