Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Vereinte Nationen zeichnen Truppenübungsplatz Grafenwöhr aus: "Ein Juwel, das es zu bewahren gilt"

Sieben Partner wurden für ihr Rotwild-Projekt am Truppenübungsplatz Grafenwöhr mit dem UN-Dekadenpreis ausgezeichnet. Alle sind sich einig: Die Natur dort ist einzigartig und verdient es geschützt zu werden.

"Militärische Nutzung und biologische Vielfalt sind im Landschaftsmanagement kein Widerspruch", verkündet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist durch das Management verschiedenster Partner ein einmaliger Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entstanden. Das Projekt "Wo Rothirsche die Landschaft pflegen" wurde nun von der UN mit dem Dekadenpreis ausgezeichnet.

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für biologische Artenvielfalt erklärt. Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber übergab den Preis. "Die 23 000 Hektar des Natura 2000 Gebiets am Truppenübungsplatz sind ein außergewöhnliches und großartiges Beispiel, wie der Schutz der Artenvielfalt gelingen kann", lobte er.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

JagdMomente | Folge 15 | Jagderfolg an der Sauenkirrung

Servus!

In diesem Video nehm ich Euch mit auf die Jagd in Spätsommer und beginnendem Herbst.

Leider habe ich derzeit sehr viel zu tun - die Jagd gerät dadurch mitsamt der Filmerei etwas ins Hintertreffen. Aber es werden auch wieder bessere Zeiten kommen!

Ich wünsch Euch viel Freude beim Anschauen!

Beste Grüße und Waidmannsheil,

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Begehungsschein Angebot Hessen (Raum Offenbach)

We want you! Horrido! Gesucht wird noch ein loyaler, gewissenhafter und vor allem passionierter Jäger (gerne auch Jungjäger) für ein attraktives Reviers in der Nähe von Frankfurt/Offenbach hat. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Goldschakal wird jagdbares Wild in Österreich

Der Goldschakal breitet sich in Österreich aus. Neben Niederösterreich führt jetzt auch das Burgenland eine Jagdzeit ein.

Im österreichischen Burgenland erhält der Goldschakal eine Schusszeit. Das zuständige Büro der Landesrätin Astrid Eisenkopf teilte unserer Redaktion mit, dass der Goldschakal zukünftig vom 15. Oktober bis 31. Januar regulär bejagt werden dürfte. Zu diesem Zwecke wird das burgenländische Jagdgesetz um einen Buchstaben im entsprechenden Paragraphen ergänzt.

Der Landesnaturschutz attestierte dem Goldschakal in dem österreichischen Bundesland einen günstigen Erhaltungszustand. Diesen braucht es, um die nach FFH-Richtlinie geschützten Tiere bejagen zu dürfen. Das Raubtier tritt im Burgenland mittlerweile in Rudeln auf.

Elterntierschutz gilt auch für Goldschakal    (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Enzkreis)

Im Enzkreis wird über das Bürgermeisteramt Keltern 4 Jagdbezirke gleichzeitig verpachtet. Submission ist am 6.11.2019 (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Österreich und die Holzmafia

Österreichische Holzfirmen sind Giganten in Rumänien. Dort liegen riesige Waldflächen und ein Großteil von Europas letzten Urwäldern. Dort agiert auch die Holz-Mafia. Sie schlägert illegal und schreckt selbst vor einem Mordversuch an einer Ministerin nicht zurück. Wir wollen wissen, welche Verantwortung die österreichischen Konzerne tragen.

Addendum Investigativ Podcast

Addendum-Reporter Christoph Lehermayr erzählt von seiner Reise in die rumänischen Wälder, der Vergiftung einer Ministerin und was die Holzmafia damit zu tun haben könnte, und der Bedeutung der österreichischen Holzfirmen. Jetzt anhören und den Podcast auf Spotify oder iTunes abonnieren:

In der rumänischen Holzindustrie spielen drei österreichische Unternehmen eine entscheidende Rolle: die Unternehmensgruppe von Gerald Schweighofer, die international unter den Firmennamen Kronospan und Swiss Krono agierende Salzburger Familie Kaindl und die Tiroler Egger-Gruppe. Sie kooperieren eng, haben ihre Werke in unmittelbarer Nähe zum jeweils anderen angesiedelt und mit demselben Problem zu kämpfen: dass die Kapazitäten, auf die sie ihre Produktionsstätten ausgelegt haben, mit dem Holz, das in Rumänien auf legalem Weg eingeschlagen werden kann, nicht mehr ausgelastet werden können.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Der Jaga und der Koch

Zwei Welten - eine Leidenschaft

Wenn zwei Leidenschaften aufeinandertreffen und zwei Profis einen neugierigen Blick über den eigenen Tellerrand wagen, kann etwas ganz Großartiges dabei entstehen.Genau wie im Fall von Spitzenkoch Rudi Obauer aus Werfen und Berufsjäger Christoph Burgstaller aus Uttendorf. Für das Buch „Der Jaga und der Koch“ nahmen die beiden einige Monate lang den anderen mit auf eine Reise in die eigene Welt. Bleibt man bei der Jägersprache, würde man das Projekt der beiden als einen Pirschgang im fremden Revier bezeichnen. Der Jaga, der in die Kochtöpfe schnuppert und über die Verwertung des Wildbrets lernt, und der Spitzenkoch, der im Hochgebirge der Gams nachstellt und bei der Brunft dem Platzhirsch lauscht. Herausgekommen ist dabei ein wunderschönes Buch – mal Kochbuch, mal Wildkundebuch, mal Fotoband, mal verliert man sich in spannenden Jagdgeschichten – in dem beide von ihrer Leidenschaft erzählen und den Leser teilhaben lassen an den spannenden Welten von Jaga und Koch! (weiterlesen)

im Bild v.l.: Christoph Burgstaller, Sepp Forcher, Rudi Obauer c Barbara Brunner

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Protest in Eisenbach: Jäger wollen Waffen niederlegen

Geschlossen, einig und ohne jegliche Kompromissbereitschaft haben sich die Eisenbacher Jäger in der öffentlichen Gemeinderatssitzung gegen eine eventuelle Regiejagd ausgesprochen.

EISENBACH. Sollte sich der Rat für das Modell der Regiejagd entscheiden, würden alle Jäger geschlossen ihr Waidwerk niederlegen und komplett aufhören, verkündete Hubert Wursthorn als Sprecher der Jäger.

Die Jagdpachtverträge laufen zum 31. März 2020 aus und müssen neu geordnet werden. Derzeit sind Wilhelm Beha in Oberbränd und Hubert Wursthorn in Eisenbach und Bubenbach die Pächter. Revierleiter Karl Meister erläuterte, dass auf Anordnung des Kreisjagdamts das Jagdkataster aktualisiert wurde und künftig eine Trennung von Eigenjagdbezirken und einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gefordert wird. Es werden Eigenjagdbezirke von 325 Hektar entstehen und ein gemeinschaftlicher Jagdbezirk von 348 Hektar. Zwei Formen der Bejagung sind möglich. Die Jagdverpachtung, wie sie bisher gehandhabt wurde, oder die Regiejagd, hier behält der Grundeigentümer die Jagd und vergibt Jagdscheine. Er kann somit Einfluss ausüben, beispielsweise auf den Waldbau. Es werden jährliche Begehscheine ausgestellt, die dem Jäger gegen Gebühr die Jagd erlauben. Der Grundstückseigner kann an jeden Jäger, auch aus dem Ausland, Begehscheine vergeben.

Meister ist der Meinung, dass "die waldbauliche Situation verbesserungswürdig ist". Er hält ein jagdliches Konzept zur Verringerung des Wildverbisses für nötig und wünscht sich weniger als 25 Prozent Verbiss. Dazu seien Einzelabsprachen mit den Jägern nötig.

Wilhelm Beha hingegen sieht so viel Naturverjüngung im Wald, dass es kaum möglich sei, ein Reh zu schießen. Man sehe das Wild nicht mehr, bemängelt er. Zu viele Freizeitaktivitäten im Wald haben das Wild außerdem zum Nachtwild gemacht, und auch viele Hunde im Wald erschwerten dem Jäger die Arbeit. Beha sieht "keine Chance mehr, zu erlegen." (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Im Wald gibt's a Sünd: Über Licht- und Schattenseiten der Jagd

Der Schriftsteller Thomas Sautner über verhaltensauffällige Trophäensammler, wertvolles Wildbret und saubere Schüsse durchs Autodach

Mein Onkel Schorsch, der mehr als sein halbes Leben lang Förster gewesen war, formulierte es so: "Es gibt Jäger, und es gibt Idioten, die sich Jäger nennen." Unter der Jägerschaft ist es ein offenes Geheimnis, dass auf zwei umsichtige Wild- und Naturheger ein intellektuell verblüffend simpel gestrickter Trophäenjäger kommt. Oder gar einer, dem das Abknallen von Tieren einen Kick verschafft.
"Der Anteil der Verhaltensauffälligen ist signifikant", resümiert trocken einer, der von Berufs wegen den Überblick hat. Und eine Zunftkollegin, Sylvia Scherhaufer, Geschäftsführerin des niederösterreichischen Jagdverbands, versichert mit überaus glaubwürdigem Gesichtsausdruck: "Am meisten ärgern uns solche Leute in den eigenen Reihen." Schließlich gehe es neben dem Wohl des Wildes auch ums Image der Jagd. (weiterlesen)

 

Thomas Sautner (49) ist Schriftsteller und Essayist. Zuletzt erschien sein Roman "Großmutters Haus". Aktuell recherchiert er für seinen neuen, in Arbeit befindlichen Roman unter anderem über Wald und Flur, den Adel – und die Jagd.

www.thomas-sautner.at

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Unfall: Vorsicht bei der Erntejagd

Im September wurden bei einer Jagd in Baden-Württemberg zwei landwirtschaftliche Mitarbeiter verletzt. Die SVLFG mahnt zur Vorsicht bei der Schussabgabe an Maisfeldern.

Bei einer Jagd in Baden-Württemberg wurden im September ein Traktorfahrer und eine Erntehelferin verletzt.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mahnt zur Vorsicht bei der Schussabgabe, wenn das Wild aus dem Mais wechselt und gibt Tipps zum richtigen Verhalten.

Fehler bei der Planung und Durchführung der Jagd

Der Traktor befand sich auf einem Feldweg neben einem weitgehend abgeernteten Maisfeld. Das Feld war von Jägern umstellt, die auswechselndes Schwarzwild bejagten, berichtet die SVLFG. Vermutlich habe nach mehreren Schussabgaben zweier Jäger ein Geschoss die Schlepperkabine durchschlagen.   (weiterlesen)

 Ein Geschoss durchschlug die Scheibe der Schlepperkabine und verletzte zwei Insassen. // © ah/svlfg

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)