Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Abschuss nach Wolfsrissen soll erleichtert werden
Berlin - Wenn Wölfe Schafe oder andere Nutztiere reißen, soll der Abschuss der Raubtiere einfacher werden.
Einem Entwurf von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zufolge sollen einzelne Wölfe eines Rudels künftig auch dann getötet werden können, wenn nicht klar ist, welcher Wolf genau zugebissen hat - und zwar «bis zum Ausbleiben von Schäden». Voraussetzung ist aber, dass Wölfe vor Ort schon Nutztiere gerissen haben und dann schnell gehandelt wird. Die geschützten Tiere vorsorglich abzuschießen, bliebe damit verboten.
Den Referentenentwurf leitete das Bundesumweltministerium am Montag an die Fachverbände zur Stellungnahme - das ist ein wichtiger Schritt im Gesetzgebungsverfahren. Zwischen Umwelt- und Agrarministerium hatte es monatelang Streit gegeben um die Frage, unter welchen Bedingungen Wölfe geschossen werden können. Die Tiere stehen in Europa unter Schutz, seit einigen Jahren breiten sie sich in Deutschland wieder aus. (weiterlesen)

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Hunter Brothers vor Gericht - sind wir Wilddiebe?
Seit einigen Tagen geht das Gerücht herum, dass wir wegen Wilderei vor Gericht stehen.
Öffentlich sollten wir uns dazu bis heute nicht äußern, da dies eventuell den Prozessverlauf verfälschen könnte. Leider hat es eine Jagdseite veröffentlicht und somit die Gerüchteküche angeworfen.
Heute endete das Verfahren mit dem Gerichtsprozess in Greifswald.
Selbstverständlich waren alle Vorwürfe haltlos und wir wurden freigesprochen.
Unter anderem konnten wir unsere Unschuld mit unserem Video ,,Sauenpirsch im Frühling´´ beweisen.
Wir hoffen, dass unsere treuen Zuschauer und Fans nicht enttäuscht sind, dass wir jetzt erst dazu Stellung nehmen, aber dies war leider notwendig.
Teilt das Video gerne und beruhigt damit die unfaire Gerüchteküche.
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DJV lädt Jagdblogger zum Camp nach Berlin ein
Noch nie war Jagd gesellschaftlich so transparent wie heute. Ein Großteil unserer Öffentlichkeitsarbeit findet auf sozialen Plattformen wie Instagram, YouTube, Facebook und Co. statt. Anlass für den DJV, jagende Bloggerinnen und Blogger einzuladen.
Der Deutsche Jagdverband lädt 15 Jägerinnen und Jäger zum Jagdblogger-Camp am 11. und 12. Juli 2019 nach Berlin ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Vernetzung. „Wir müssen eine moderne, transparente und positive Darstellung der Jagd in den sozialen Medien forcieren“, sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer, der in den vergangenen acht Jahren maßgeblich den Anschluss des Verbandes an die sozialen Medien vorangetrieben hat. „In einer Gesellschaft, die mehr denn je Wert auf nachhaltige Nutzung, artgerechte Haltung, Artenschutz und regionales, gutes Essen legt, können wir nur punkten - wenn wir zusammen an einem Strang ziehen. Jede Jägerin und jeder Jäger sind Botschafter der Jagd.“ (weiterlesen)

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„Willkommen Wolf reicht nicht, Politik muss dringend handeln“
Aktionsbündnis Forum Natur fordert aktives Wolfsmanagement
Die Zahl der Wölfe in Deutschland steigt exponentiell mit erheblichen Folgen für den ländlichen Raum, die Landnutzer und vor allem die Weidetierhaltung. Die Schäden steigen weiter an, naturnahe Weidewirtschaft gerät in Gefahr. „Willkommen Wolf alleine reicht nicht, es besteht dringender Handlungsbedarf auf politischer Ebene“, betont Max Freiherr von Elverfeldt, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) und Vorsitzender Familienbetriebe Land und Forst. Erschreckend sei, dass die Umweltministerkonferenz keine Fortschritte erzielt habe. Nach jahrelanger Diskussion über die Ausbreitung des nationalen Wolfsbestandes lediglich eine „Bund-Länder-Arbeitsgruppe“ einzurichten, sei für die Menschen im ländlichen Raum und die Weidetierhalter ein Hohn. „Wir erwarten von der Bundeskanzlerin eine rasche Entscheidung, die nach unserer Auffassung nur darin liegen kann, dass der Weg zum Einstieg in ein aktives Wolfsmanagement freigemacht wird“, so von Elverfeldt. Das AFN habe einen Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement vorgelegt. Von Elverfeldt startet im Rahmen einer Pressekonferenz die Initiative des AFN „Wolf bleibt Wolf“ mit der gleichnamigen Internetseite. (weiterlesen)

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Wolf: Vermittlung des Kanzleramtes noch nicht erfolgreich
Das Bundeskanzleramt hat noch keine Einigung über den Umgang mit dem Wolf herbeiführen können. Derweil machen die Landnutzer weiter Druck für ein „aktives Wolfsmanagement.
Der Wolf beschäftigt weiter wesentliche Teile der Bundesregierung. Eine erste Gesprächsrunde unter Leitung des Bundeskanzleramts brachte nach Informationen von Agra Europe (AgE) in der vergangenen Woche noch keine Einigung zwischen dem Bundeslandwirtschafts- und dem Bundesumweltministerium. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Garmisch-Partenkirchen)
Aus gesundheitlichen Gründen muss sich der Pächter von seiner 1.000 ha großen Gebirgsjagd im Werdenfelser Land trennen. Der Nachfolger sollte aus der Umgebung stammen und sich der Herausforderung, des Aufwandes und der finanziellen Leistungen einer Hochgebirgsjagd bewußt sein. (weiterlesen)

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Donnerstag, 23. Mai, ab 19 Uhr, Symposium: "Rotwild in Hessen – Überlebenschancen einer Leitwildart“ in Grünberg/Hessen
Für das Wohlergehen der Elefanten in Afrika treten viele Vereine ein. Unser größtes frei lebendes Säugetier, der Rothirsch, hat hingegen in der Öffentlichkeit kaum eine Lobby. Der „König der Wälder“ befindet sich im Asyl. Sobald Rotwild in Hessen sein offiziell ausgewiesenes Gebiet verlässt, gilt per Jagdgesetz ein „Schießbefehl“, um die Ausbreitung dieser Wildtiere in ihnen zusagende Lebensräume zu unterbinden. (weiterlesen)

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Jagdblogger wegen Jagdwilderei vor Gericht
Am Montag stehen zwei bekannte Jagdblogger in Greifswald vor Gericht. Ihnen wird Jagdwilderei vorgeworfen.
Zwei bekannte Brüder aus Mecklenburg-Vorpommern, die als Jagdblogger und auf Youtube aktiv sind, müssen sich ab Montag vor dem Amtsgericht Greifswald verantworten. (weiterlesen)

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Schalldämpfer gekauft: Jäger verliert Zuverlässigkeit
Weil er eine Langwaffe mit integriertem Schalldämpfer ohne Voreintrag kaufte, muss ein Jäger nun seine WBK abgeben.
Ein unüberlegter Waffenkauf kommt einem Jäger aus Münster nun teuer zu stehen. Dem Mann wurde von der Kreispolizeibehörde die waffenrechtliche Zuverlässigkeit aberkannt und die waffenrechtliche Erlaubnis widerrufen. Der Waidmann hatte, nach Angaben des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB), bei einem Waffenfachhändler die Langwaffe mit integriertem Schalldämpfer „Blaser R8 Silence“ erworben, ohne jedoch einen Voreintrag für den Schalldämpfer zu besitzen. (weiterlesen)

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ÖJV nimmt Förster in Schutz
Der Verdacht, dass im Nationalpark Berchdesgaden führende Hirschkühe getötet wurden, wird wohl vor Gericht geklärt.
Die Nationalparkverwaltung erwägt rechtliche Schritte gegen den Verein "Wildes Bayern"
Wie berichtet waren im Uferbereich des Königssees ungewöhnlich viele verhungerte Rotwild-Kälber gefunden worden. Anlass für die Wildbiologin Dr. Christine Miller, nach möglichen Ursachen zu forschen. Auch zum Verdacht, dass im Nationalpark Muttertiere geschossen wurden. (weiterlesen)


