Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Den Auerhahn muss man „anspringen“
Die Auerhahnbalz ist auch für Jäger immer wieder ein Erlebnis. Es ist nicht leicht, sich dem Hahn unbemerkt zu nähern. Man muss jene kurzen Momente nützen, in denen er nichts hört.
Von Franz Pototschnig
Es ist vier Uhr früh und noch stockfinster, als wir aus dem Geländewagen steigen. Es ist sehr frisch, immerhin sind wir in 1200 Meter Seehöhe. „Geh am Wegrand, damit man dich nicht hört“, mahnt Bezirksjägermeister Anton Karlon den Neuling. Karlon hat gemeinsam mit seinem Bruder ein 135 Hektar großes Revier in Turnau.
Wir sind so früh unterwegs, um die Balz der Auerhähne zu beobachten. „Sie ist schon im Abklingen, aber im Revier haben wir jedes Jahr fünf bis sechs Hahnen.“ Plötzlich steht Karlon wie angewurzelt. „Hörst du nicht?“, flüstert er. Jetzt, wo er es sagt, höre ich ein leises Klopfen und am Ende ein lauteres gutturales Klacken: „Plop!“ Es kommt von unterhalb des Forstweges. (weiterlesen)

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Pro Jagdkonzept bietet seine professionellen Jagdangebote auf der Datenbank des Deutschen Jagdportals an
Pro Jagdkonzept bietet Ihnen in verschiedenen professionell organisierten Jagdrevieren (zus. ca. 2.300 ha) in Rheinland Pfalz Jagdgelegenheiten für verschieden passende Ansprüche.
Ganzjähriges Jagen, Kurzjagd, Teamjagd, Drückjagd. Jungjäger willkommen! Bei Interesse bitte bei Uli Osterheld, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.
Begehungsscheinangebote (weiterlesen)
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Verhandlung: Jäger droht Entlassung
Unangenehme Konsequenzen für einen Salzburger Jäger, nachdem er Kritik an den Bundesforsten geübt hatte. Er muss sich daher an der Bezirkshauptmannschaft Salzburg verantworten. (Video ansehen)

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Begehungsschein Angebot Oberösterreich (Bezirk Steyr-Land)
Wir bieten eine Ausgehmöglichkeit in einer netten Rund in einem kleinen aber feinen Revier. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Straubing-Bogen)
Mitjäger für Niederwildrevier im bayrischen Wald 460 ha Lkr Straubing-Bogen gesucht. (weiterlesen)
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Gefährliche Hundekrankheit – TiHo bittet um Mithilfe
Immer öfter tritt die Auwaldzecke in Deutschland auf. Dadurch steigt die Gefahr von einer Ansteckung des Hundes mit Babesiose.
Verschiedene Zeckenarten breiten sich in Deutschland immer weiter aus. So wurde in der Region Hannover (Niedersachsen) in diesem Jahr zum ersten Mal eine Buntzecke (auch Auwaldzecke genannt) nachgewiesen. Diese Zeckenart kann unter anderem die Hundebabesiose auslösen, die bei den Vierbeinern für Fieber und Schwäche sorgt und in manchen Fällen sogar zum Tod führt. Bereits im vergangenen Jahr waren in der Gegend tropische Hyaloma-Zecken aufgetaucht. Diese Art kann Krankheiten wie das Krim-Kongo-Virus übertragen, das auch für Menschen gefährlich werden kann.
Jäger können bei der Forschung helfen (weiterlesen)

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Das bringt Auslandsjagd wirklich
Sachlich und faktenbasiert: Wie komplex Tourismus, Jagd, Gesellschaft und Wildtierschutz miteinander wirken, erläutert ein Papier von IUCN, CIC und DJV.
Keine Artenfielfalt ohne Jagd
In Kooperation mit der Weltnaturschutzunion (IUCN) veröffentlichen die deutsche Delegation des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) ein Hintergrundpapier, das die teilweise stark emotionalisierte Debatte um die Auslandsjagd („Trophäenjagd“) versachlicht.
Das seit September 2016 auf Englisch vorliegende IUCN-Informationsschreiben zur Trophäenjagd verweist auf Gefahren, die aus Jagdverboten oder Einfuhrbeschränkungen für Jagdtrophäen entstehen. (weiterlesen)

Foto: Sutirta Budiman
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Muffelwild: Durch Wölfe vom Aussterben bedroht
Nachdem das genetisch, jagdlich und auch historisch bedeutsame Muffelwildvorkommen in der niedersächsischen Göhrde durch die Ausbreitung des Wolfes erloschen ist, breitet sich die Sorge um die anderen Muffelwildbestände in Nord- und Mitteldeutschland aus.
Auch die Bestände in der sachsen-anhaltinischen Altmark stehen kurz vor dem Aus. Die Muffelbestände im Nord- und Südharz sind durch den Luchs bereits nahezu ausgelöscht. Das Vorkommen im Ostharz hat sich noch gehalten, wird aber nach Ansicht der Verantwortlichen eine weitere Ausbreitung des Wolfes nicht überstehen. Auf dem Landesjägertag Sachsen-Anhalt am 11. Mai verabschiedeten die Delegierten deshalb sogar einen Antrag, wonach der Harz vom Wolf freigehalten werden solle. (weiterlesen)

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EU/EuGH/Wolfsproblematik: Geben EU-Richter grünes Licht für Wolfsjagd?
Wird der Wolf zum Abschuss freigegeben? Der Generalanwalt des EuGH hält die vereinzelte Herausnahme des Beutetieres mit der EU-Habitat-Richtlinie vereinbar. Eine abschliessende Entscheidung muss das Kollegium des Europäischen Gerichtshofes noch fällen.
Zum Schutz der Bevölkerung vor Wölfen oder um Wilderei vorzubeugen, ist die Bejagung von Wölfen in Ausnahmefällen zulässig: Diese Meinung vertrat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes(EuGH) in einer in dieser Woche veröffentlichten Stellungnahme.
Anlass der höchstrichterlichen Befassung war die Anfrage Finnlands, unter welchen Bedingungen es von den Schutzbestimmungen der EU-Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) abweichen dürfe, um eine Jagd auf Wölfe zuzulassen. Finnland hatte als Begründung geltend gemacht, dass es Ziel der geplanten Ausnahmeregelung sei, Wilderei einzudämmen, Hunde zu schützen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Wolfsgebieten sicherzustellen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Hirschflüsterer, die auf den Wald pfeifen
Die Wildtierfütterung ist Gift für Wild und Wald – und sie fördert den Trophäenkult.
Für einen standortgerechten Mischwald sollte die Wildfütterung überlegt und sparsam eingesetzt werden Jäger erheben die flächendeckende Fütterung von Wildtieren im Winter zum Dogma. Die Wildbiologin Karoline Schmidt hingegen will damit brechen und fordert im Gastkommentar eine überlegte, sparsame Fütterung – dem Wald zuliebe. Was ist mit den österreichischen Bundesforsten los? Warum muss sich der Vorstand auf einem von der Tageszeitung Krone einberufenen Gipfel vor einer Riege von Jagdgranden rechtfertigen wie ein Schulbub vor versammelter Lehrerschaft? Was hat der größte Waldbesitzer Österreichs angestellt? Ganz einfach: Er hat den Jägern die Deutungshoheit über die Fütterung als Essenz jagdlichen Tier- und Waldschutzes streitig gemacht. Und der heurige Winter bot ihnen die Chance, diese Hoheit zurückzugewinnen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

