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Staatssekretär mahnt zu Sachlichkeit in Wolfs-Debatte

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Michael Stübgen, hat mehr Sachlichkeit in der Debatte um Wölfe gefordert. Dass der Wolf zurück nach Deutschland gefunden habe, sei ein Erfolg des Artenschutzes, erklärte der CDU-Politiker am Freitag anlässlich einer Tagung europäischer Wolfs-Fachleute in Halberstadt. Die Rückkehr der Raubtiere dürfe aber nicht dazu führen, dass Weidetierhaltung in bestimmten Regionen eingestellt werden müsse. "Die Menschen in den ländlichen Räumen fühlen sich durch die Wölfe verunsichert."

Stübgen sagte, das Europarecht lasse eine stärkere Kontrolle des Wolfes zu, als Deutschland das bislang nutze. "Deshalb trete ich ein für eine wirkungsvolle Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes, die die Entnahme von Wölfen erleichtert." Es gehe nicht um die Ausrottung des Wolfes. Das Verfahren, um auffällige Tiere abzuschießen, sei aber zu aufwendig und müsse vereinfacht werden. "Das gefährdet nicht den guten Erhaltungszustand des Wolfes", sagte Stübgen.   (weiterlesen)

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Leben mit dem Wolf: Zwischen Angst und Resignation

Görlitz - Dichte Wälder, weite Felder und mittendrin Gehöfte und Dörfer mit kleinen Häusern und großen Gärten. Die Landschaft nördlich von Görlitz in Ostsachsen strahlt Ruhe aus. Doch seit die Oberlausitz eines der am stärksten von Wölfen besiedelten Gebiete Europas geworden ist, ist diese Ruhe gestört.

Seit der Wiederansiedlung der streng geschützten Tiere vor rund 20 Jahren haben sich die Wölfe mancherorts rasant vermehrt und ausgebreitet - von Ost nach West. Ihr Revier sind nicht mehr nur verlassene Gegenden und Wälder, sondern zunehmend auch besiedeltes Gebiet wie in der Oberlausitz.

Nicht nur Sachsen macht deshalb Druck auf die Bundesregierung, in der die Umwelt- und die Agrarministerin über den Umgang mit dem Wolf streiten. Es geht um einen leichteren Abschuss auffälliger Tiere, eine Bundesratsinitiative von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern zielt auf ein stärkeres Eindämmen der Wölfe. Die breiten sich auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen stark aus, reißen immer wieder Schafe und andere Nutztiere.

«Da, wo sie sind, machen sie viel Ärger», sagt Hans-Dietmar Dohrmann in Rothenburg in der Oberlausitz. Der frühere Bürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt klickt sich durch Fotos und Videos, die Wildtierkameras und Jäger von Wolfsrudeln nachts im Wald oder am Tag im Gewerbegebiet machen: «Das nächste Haus nur 800 Meter entfernt.»

Nächtliches Geheul und erschreckende Nähe (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Der Aufgang der Bockjagd stellt für viele Jäger in Deutschland den Tag der Tage im jagdlichen Kalender dar. Ich hatte das Glück, schon am 16. April auf Rehwild in einem Heidewaldrevier in Sachsen waidwerken zu dürfen. Neben der Erlegung von Rehwild und Schwarzwild erwarten euch Aufnahmen von Rotwild und andere spannende Eindrücke, die ich während meiner Ansitze und Pirschgänge erleben durfte.

Begleitet mich auf die Jagd bei wunderschöner Frühlingskulisse!

!Dieses Video zeigt die Erlegung von Wildtieren!

Viel Spaß beim Zuschauen und ein kräftiges Weidmannsheil für die Bockjagd!

The.Passionist

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Begehungsschein Angebot Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Nordwestmecklenburg)

Vergebe Begehungsschein für ein abwechslungsreiches Revier in 19417 Warin (weiterlesen)

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ASP: Experimenteller Impfstoff in USA vor Zulassung

In den USA steht ein experimenteller Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest offenbar kurz vor der Zulassung.

Das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten (USDA) will einem experimentellen Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) eine Lizenz erteilen.

Entwickelt hat den abgeschwächten Impfstoff, der aus einem Georgia 2007 Isolat gewonnen wird, das bulgarische Pharmazieunternehmen Huvepharma EOOD. (weiterlesen)

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Rewilding und der Hass auf Jagd und Jäger

In Holland krachend gescheitert, aber in Europa auf dem Vormarsch: Die Idee , dass sich Natur ganz von allein regelt.

Es soll ja Jäger geben, denen beim Schlagwort „Rewilding“ nur Gutes einfällt. Dabei ist die Bewegung aus den Niederlanden die gefährlichste von vielen Ideologien gegen Jagd und Jäger. Obwohl sie in der Praxis regelmäßig scheitert.

„Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde“ betitelt der amerikanische Journalisitik-Professor Alan Weisman das wohl erhellendste Buch zum Thema. Der Titel sagt eigentlich alles: Zum Ende gedacht geht es um eine Welt, in der kein Platz mehr für Menschen ist, schon gar nicht für uns Jäger.

Kaum etwas hat die Leser unseres Internet-Auftritts „Natürlich Jagd“ in den letzten Jahren mehr empört als die verstörenden Fotos aus dem niederländischen Rewilding-Projekt Oostvaardersplassen. Massenhaft jämmerlich verhungernde Wildtiere im vermeintlichen Naturparadies. (weiterlesen)

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Rehe, Hirsche und Gämsen im Visier

Förster und Naturschützer vertreten den Grundsatz "Wald vor Wild". Nun sehen sie sich vom Verwaltungsgerichtshof bestätigt

Am Mittwoch ist es so weit: Dann endet die Schonzeit für Rehböcke und junge Rehe, die ohne Nachwuchs sind. Zwar dürfen ältere Rehe und ihre Kitze, Rotwild und Gämsen erst später im Jahr gejagt werden. Aber der 1. Mai markiert den Beginn der Jagdsaison. Wie immer zu diesem Stichtag wird auch dieses Mal der uralte Streit um die Jagd an Fahrt gewinnen. In seinem Zentrum steht die Frage: Schießen die Jäger ausreichend viele Rehe, Hirsche und Gämsen? Die Jäger antworten fast ausnahmslos mit Ja. Was Hirsche und Gämsen anbelangt, meinen viele, dass sie am, wenn nicht gar über dem Limit sind.

Die Förster und die Naturschutzverbände sehen das ganz anders. Aus ihrer Sicht schießen die Jäger viel zu wenig Rehe, Rotwild und Gämsen. Sie berufen sich auf die forstlichen Gutachten, welche die Forstverwaltung alle drei Jahre erstellt. Danach frisst das Wild vielerorts die jungen Bäume so ab, dass viele Wälder nicht natürlich nachwachsen können. Das ist eine fundamentale Verletzung des Grundsatzes "Wald vor Wild", der sowohl im Wald- als auch im Jagdgesetz verankert ist. Laut aktuellem Gutachten ist der Verbiss in 47 Prozent der Hegegemeinschaften Bayerns zu hoch oder deutlich zu hoch - in fast der Hälfte der regionalen Einheiten also, zu denen die Jagdreviere im Freistaat zusammengefasst sind. (weiterlesen)

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Der Holzpreis, der Wald und das Wild

Seit Monaten bestimmen Schlagzeilen über den Niedergang des Holzpreises die einschlägigen Fachblätter. Sorgen macht das nicht nur den Waldbesitzern, auch die Jäger sind betroffen, wenn die immer brutalere Bekämpfung des Schalenwilds als Scheinlösung salonfähig zu werden droht.

Schuld an der Misere sind zwar extreme Schadereignisse, oft in Kombination mit der Irrlehre, dass die Natur auch in der Kulturlandschaft die Dinge von alleine regelt. Aber auch der Verdacht ist nicht weit hergeholt, dass die Kalamitäten willkommen sind, um der fragwürdigen These „Wald vor Wild“ neuen Schwung zu geben.

Zugegeben, es ist wohl einfacher Reh, Hirsch und Gams zu bekämpfen als den Borkenkäfer. Und bei desaströsen Holzpreisen verhagelt die zügige Aufarbeitung von Käferholz ja zusätzlich die Bilanzen. Da ist es wenigstens nicht verwunderlich, dass die Stimmen sehr leise geworden sind, denen der Käfer als Helfer beim zügigen „Waldumbau“ höchst willkommen war.  (weiterlesen)

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Der Wahlkampf und das Wolfsgeheul

Im Wahlkampf klären sich manche Dinge ganz von selber - zumindest vorübergehend. Voran Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer machen die Länder in Sachen Wolf Druck auf Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Seit Monaten vertröstet Frau Schulze Freund und Feind beim überfälligen Management-Plan des Bundes für den Wolf. Klar scheint: Das Raubtier gehört zu den Top-Konfliktpunkten der Berliner Regierungskoalition. Und im Schulze-Ministerium sitzen Leute vom Wolfsschutz-Marktführer NABU in Top-Positionen zum Thema.
Ebenfalls klar: Mittlerweile haben auch SPD-Parteifreunde der Ministerin die Faxen satt. Vor allem in Niedersachsen, wo der Abschuss eines Problemwolfs ebenso zum Politikum geworden ist wie in Schleswig-Holstein. In beiden Ländern zeigt sich: Ohne klare Regeln wird die Wolfspolitik zum Eiertanz und zum Gegenstand von Gerichtsverfahren. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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England: Aus für die Jagd auf Krähen, Gänse und Tauben?

Krähen, Tauben, Möwen, Gänse und weitere Vogelarten dürfen in England nicht mehr nach den bisherigen Vorgaben geschossen werden.Kurzfristig sollen zum 25. April 2019 die englischen „General Licences“ widerrufen werden. Bei den „General Licences“ handelt es sich um Verfügungen, welche die Erlegung von verschiedenem Flugwild regeln. Von dem Verbot betroffen sind insgesamt 16 Vogelarten. Dazu zählen neben Rabenvögeln, Kanadagänsen und Tauben auch Nilgänse und Möwen.

Bislang war die Tötung der betroffenen Vögel zur Schadensabwehr über die "Licences" geregelt. Diese Erlaubnisse wurden nun zurückgezogen. Gründe für das Töten der freigegebenen Tiere war zum Beispiel der Erhalt von Flora und Fauna, die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit, als auch die Vermeidung von Schäden. Bis eine Neuregelung getroffen wird, können Grundstückseigentümer und Jäger Einzelgenehmigungen beantragen.

Möglichst schnelle Lösung (weiterlesen)

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