Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Zeckenjahr 2019
Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde. Experten prognostizieren , dass dieser Rekord 2019 wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend.
Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken werden im Jahr 2019 weiter zunehmen. Zecken-Experten sprechen von einem besorgniserregenden Anstieg der Zeckenpopulation: Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen. In den vergangenen neun Jahren lebten hingegen etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern, berichtet das Portal Heilpraxisnet.de. (weiterlesen)

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PETA will Deutschem Jagdverband Gemeinnützigkeit aberkennen
Die Tierrechtsorganisation PETA möchte dem DJV aufgrund der Gründung der Fellwechsel GmbH die Gemeinnützigkeit aberkennen lassen.
PETA e. V. möchte dem Deutschen Jagdverband e. V. die Gemeinnützigkeit aberkennen lassen. Durch die Gründung der Fellwechsel GmbH würde, nach Ansichten der Tierrechtsorganisation, der DJV wirtschaftliche Ziele verfolgen und damit den gemeinnützigen Zweck eines Vereins verlieren. Der Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes, Torsten Reinwald, sagte gegenüber unserer Redaktion: "Diese Provokation läuft ins Leere. Wir sehen diese Verzweiflungstat von PETA als Ritterschlag für Fellwechsel an".
Der Zeitpunkt für diese Forderung kommt nicht von ungefähr. Die FDP-Bundestagsfraktion hat einen Antrag mit dem Titel "Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus" in den Bundestag eingebracht und will PETA die Gemeinnützigkeit aberkennen lassen. Darüber wird nächste Woche im Finanzausschuss beraten. Am selben Tag soll noch ein weiterer Antrag beraten werden: Die Fraktion der Grünen möchte im Bezug auf zur Diskussion gestellten Gemeinnützigkeit von Nicht-Regierungs-Organisationen "Rechtssicherheit statt politischer Willkür" schaffen. (weiterlesen)

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Alternative Jagdmethoden zur ASP Abwehr
Das Land Brandenburg beschäftigt sich angesichts einer „Ausnahmesituation“ beim Schwarzwild derzeit mit „alternativen Jagdmethoden“ zur ASP-Abwehr.
Trotz der Rekordstrecke des Jagdjahres 2017/2018 seien die hohen Schwarzwildbestände ein Dauerproblem. Vor diesem Hintergrund wird in Brandenburg auch über umstrittene Jagdmethoden in Siedlungsbereichen nachgedacht. So genehmige die Oberste Jagdbehörde in Potsdam bereits Jägern den Einsatz von Saufängen und laut eines Berichts von maz-online.de denkt das Landwirtschaftsministerium sogar über eine Bewilligung der Bogenjagd nach. (weiterlesen)

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Jagdverbände pro nachhaltige Auslandsjagd
Die Tierrechtsszene fordert aktuell Jagdverbote oder Importbeschränkungen für Jagdtrophäen. Durch fragwürdige Petitionen werden erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien von Entwicklungsländern unter Beteiligung regulierter Jagd in Misskredit gebracht. CIC und DJV verweisen auf die Bedeutung der Jagd für den internationalen Artenschutz.
Die Tierrechtsszene streut aktuell Falschinformationen zur Trophäenjagd, um Petitionen für Jagdverbote oder für Importbeschränkungen von Jagdtrophäen aus dem Ausland zu befeuern. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen zur faktenbasierten Diskussion auf und verweisen auf die Bedeutung der Auslandsjagd für Artenschutz und die Bevölkerung vor Ort. (weiterlesen)

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Häuptling Vogelsänger und seine „Organisation Werwolf“
„In Brandenburg gibt es jetzt staatliche Wolfsjäger, die im Falle eines Falles Tiere entnehmen dürfen“. Das berichtet Mathias Hausding in der Märkischen Oderzeitung vom 13.12.18, der Bauernbund freut sich – vorschnell und ohne Grund -, die Jägerschaft mault, und der Chronist lacht sich tot!
„Staatssekretärin Carolin Schilde hat jüngst im Agrarausschuss des Landtags darüber berichtet, dass eine private Firma den entsprechenden Zuschlag erhalten habe. Grundlage ist die Brandenburger Wolfsverordnung (s. dazu unseren Blogbeitrag vom 26.12.17). Sie regelt, dass verhaltensauffällige Tiere verscheucht, vergrämt und sogar getötet werden dürfen, wenn sie sich gegenüber Menschen aggressiv verhalten oder wiederholt gut geschützte Nutztiere angreifen.
Welche Firma den Zuschlag erhielt, möchte das zuständige Landesamt für Umwelt (LfU) auf Nachfrage nicht sagen. Man sei zur Wahrung der Anonymität verpflichtet.
“Was schleicht dort im nächtlichen Walde so einsam wildernd umher?
Er hält in seiner Rechten, so krampfhaft und fest sein Gewehr ? (Altes Jägerlied)
Na wer wohl? Es kann ja außer einem ganz gewöhnlichen Wilderer nur einer der „Werwölfe“ von Minister Vogelsänger, dem Häuptling der „wirklichen geheimen Wolfsjäger“, sein.
Wann und wo kann man den gegebenenfalls antreffen? (weiterlesen)

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Wenn Wölfe Fakten schaffen
Der Riss eines Islandponys stärkt den niedersächsischen Umweltminister
Ausgerechnet im Jagdgebiet des Rodewalder Rudels haben Wölfe ein zentnerschweres Island-Fohlen gerissen. Wasser auf die Mühlen von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, der den Leitrüden dieses Rudels zum Abschuss freigegeben hat.
Während sogar Niedersachsens amtlich bestellte Wolfsberater gegen die Entnahme protestieren, widerlegt der Vorfall einen weiteren Kernpunkt der bisher verkündeten Philosophie der Wolfsbefürworter: Pferde sind demnach so gut wie nicht gefährdet.
Zitat aus den Empfehlungen der offiziellen niedersächsischen Wolfsberatung: „Bei Rindern und Pferden ist die Gewährung von Billigkeitsleistungen im Falle eines amtlich festgestellten Wolfsrisses nicht vom Vorhandensein einer wolfsabweisenden Zäunung abhängig. Bei diesen Tieren muss kein wolfsabweisender Grundschutz errichtet werden, da die Gefahr eines Wolfsangriffes im Vergleich zur Gefährdung von Schafen, Ziegen und Gatterwild als deutlich geringer angenommen wird.“ (weiterlesen)

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Nabu bezweifelt Genehmigung für Wolfsentnahme in Niedersachsen
Der Nabu meint, die gesetzlichen Voraussetzungen zum Abschuss eines Wolfsrüden in Niedersachsen seien nicht gegeben. Stattdessen erwecke Umweltminister Lies den Eindruck, durch das Zurückhalten der Informationen, die seine Entscheidung rechtfertigen, die Entnahme sei politisch motiviert. Die Naturschützer werfen den Tierhaltern zudem mangelnde Sicherung vor.
Aus dem Rodewalder Wolfsrudel darf bekanntlich ein Rüde getötet werden, auf dessen Konto mehrere Risse von Nutztieren im Landkreis Nienburg gehen. Die Sondergenehmigung des Landes Niedersachsen liegt vor. Doch ob diese rechtmäßig ist, bezweifelt der NABU.
Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, glaubt, Umweltminister Olaf Lies halte Informationen zurück. Er fordert den Politiker auf, die Öffentlichkeit über die sachlichen und fachlichen Abwägungen zu informieren. Seine Vermutung: Die Entscheidung könnte politisch motiviert sein. „Die aktuelle Informationspolitik des Umweltministeriums zur Entnahme des Wolfes ist skandalös, da sie in Kauf nimmt, dass die Emotionen sowohl bei Wolfsbefürwortern als auch bei Gegnern auf die Spitze getrieben wird“, so Buschmann. (weiterlesen)

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Vor „Krone-Gipfel“-Wild oder Wald? Streit zwischen Forst und Jagd
Zwischen Österreichs Jägerschaft und den Bundesforsten (ÖBF) kracht es wieder im Gebälk. Ein Brief und ein „Krone-Gipfel“ sollen Lösungen bringen. Zugesagt haben neben ÖBF-Vorstand Rudolf Freidhager auch die Landesjägermeister von Niederösterreich und der Steiermark, ein weiterer Vertreter der Bundesforste, die Großgrundbesitzer bzw. Verwalter Johannes Schwarzenberg, Matthias Grün von Esterhazy, Friedrich Hardegg, Wildexperte Armin Deutz und der Ex-Berufsjäger und scharfer Bundesforste-Kritiker Martin Prumetz. Der fordert: „Es muss Gesetz werden: Wo Wild gejagt wird, muss auch gefüttert werden.“
Dass es zwischen den Österreichischen Bundesforsten - vor allem in Person deren Vorstandschefs - und weiten Teilen der österreichischen Jägerschaft eine durchaus veritable Kluft gibt, ist in Forst- und Jagdkreisen hinlänglich bekannt. Während die einen zu viel Wild in den heimischen Wäldern vermuten, agieren die Bundesforste für viele Waidmänner zu hart gegen Reh und Hirsch - sie würden lediglich Gewinnmaximierung vor Augen haben. Dass dabei besonders in Salzburg auch die eine oder andere Fehde gegen die Bundesforste als Grundbesitzer und Jagdverpächter ausgetragen wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Neustadt an der Waldnaab)
In der Oberpfalz wird eine Genossenschaftsjagd mit 640 h zum 1.4.2019 neu verpachtet. Submission ist keiner angegeben (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Vogelsbergkreis)
Biete Jagdgelegenheit auf Reh und Schwarzwild, Einzelerlaubnis oder 2x BGS in einem Revier Nähe Alsfeld/Hessen. (weiterlesen)

