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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Abstruser Prozess in München - Jäger behauptet: Mein Hund lud meine Waffe durch und schoss auf mich

Kurioser Fall vor dem Verwaltungsgericht München: Ein Jäger behauptet, sein Hund habe auf ihn geschossen. Weil geladene Waffen im Auto verboten sind, entzog das Gericht dem Mann den Jagdschein - dagegen klagt er nun. Denn: Der Hund habe nicht nur auf ihn geschossen, sondern auch die Waffe geladen.

Einen derart kuriosen Fall haben die Richter am Verwaltungsgericht München wohl selten. Siegmund B. klagt gegen den Entzug seines Jagdscheins. Den hatte er verloren, weil er eine geladene Waffe im Auto transportierte. Diese feuerte sein Hund versehentlich abgefeuert und ihm in die Schulter geschossen. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke

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Asp-Schweine für zahlende Gäste

In Belgien gibt es einen schlimmen Verdacht

Gute Nacht, wenn sich dieser Verdacht bestätigt: Nach Belgien wurde die Schweinepest angeblich mit Schwarzwild aus Polen eingeschleppt, das für Drückjagden ins Land geschmuggelt wurde.
Verhaftet wurden jetzt vier Männer, darunter angeblich Forstbeamte, die den Sauen-Import organisiert haben sollen. Beliefert wurden – so der Vorwurf – wohl Reviere, die zahlenden Jagdgästen satte Schwarzwild-Strecken garantieren wollten.
Nun sind in Belgien nach aktueller Schätzung 400 ASP-Schweine unterwegs. Frankreich lässt die Sauen an der Grenze zum Nachbarland durch Jäger-Trupps konsequent erschießen. Auch die anderen Nachbarn, die bisher vor allem nach Osteuropa schauten, müssen die ASP-Abwehr wohl neu denken. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Brandenburg (Landkreis Havelland)

Die Jagdgenossenschaft Großwudicke im Elb-Havel-Winkel ca. 80 km westlich von Berlin im Bundesland Brandenburg, Landkreis Havelland, gelegen, verpachtet ihren gemeinschaftlichen Jagdbezirk (Nr. 0058) mit ca. 1.920 ha, davon 41 % Wald-, 27 % Feld-, 18 % Wiesen-, 3 % Wasser-, 4 % Ödfläche und 7 % bebaute Fläche (bejagbare Fläche: ca.1782 ha), ab dem 01.04.2019 auf die Dauer von 12 Jahren.

Wildaufkommen: Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild sowie Nieder- und Raubwild.

Jagdpachtfähige Interessenten werden gebeten, ihr Angebot unter Beifügung einer Jagdscheinkopie bis zum 24.03.2019 schriftlich an den Jagdvorsteher (Kontaktdaten s.o.) zu richten. Ihr Angebot, insbesondere bei Jagdbezirk fernen Anbietern, sollte ein Konzept zur Durchführung der Jagd beinhalten. (weiterlesen)

 

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Das Märchen vom Wolf

Eigentlich sollten die großen Raubtiere vom Löwen bis zum Wolf die Ökosysteme, in denen sie leben, stark formen. Aber die Natur hält sich nicht immer an die Spielregeln.

Im Sommer 2008 fuhr Kristin Marshall, damals noch Studentin, durch den Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Sie kontrollierte regelmäßig die Weidensträucher im Park – vor allem um herauszufinden, wie häufig Rothirsche daran gefressen hatten. Marshall parkte am Straßenrand und wollte gerade zu einer ihrer Forschungsstätten wandern, als sie zufällig zwei Frauen begegnete. Die Schwestern aus dem Mittleren Westen fragten, was sie gerade mache, und sie antwortete: "Ich bin eine Wissenschaftlerin und erforsche diese Weiden da unten." Die Touristinnen schwärmten: "Wir haben eine Naturdokumentation rund um das Thema im Fernsehen angeschaut. Und darin hieß es, dass es den Weiden viel besser geht, seitdem die Wölfe ins Ökosystem zurückgekehrt sind." Marshall hielt kurz inne. "Ich wollte nicht sagen: 'Nein, da liegen sie falsch – tatsächlich steht es nicht so gut um sie'."

Stattdessen entgegnete sie: "Die Sache ist vermutlich ein wenig komplizierter, als im Dokumentarfilm dargestellt." Damit war das Gespräch beendet; die Touristinnen schienen nicht sonderlich interessiert an der komplexeren Wahrheit – nämlich dass Biber und eine veränderte Hydrologie möglicherweise entscheidender für die Erholung der Weidenbestände sind als Wölfe. "Ich kann es ihnen nicht verdenken", sagt Marshall, die nun als Ökologin bei der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration in Seattle, Washington, arbeitet. "Was man da im Fernsehen sehen kann, ist reizvoll." (weiterlesen)

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Preisfindung Wildbret

Preisfindung Wildbret – Es sind viele Faktoren, von denen es abhängt, ob die Direktvermarktung sich auszahlt. Wir zeigen euch beispielhaft, welcher Mehrwert sich letztendlich ergeben kann.

Eine immer wieder zu hörende Frage ist die nach dem erzielbaren Preis für Wildbret. Wer sich der Hoffnung hingibt, von Privatpersonen den gleichen Kilopreis für Rücken, Keule, Blattund Ragout bezahlt zu bekommen, wie er vom Wildeinzelhandel gefordert wird, der wird recht bald erkennen, dass dies kaum möglich ist. Der Grund: Der beim Jäger direkt kaufende Endverbraucher erwartet, da er an der Quelle einkauft, ein gegenüber dem Wildeinzelhandel wesentlich günstigeres Angebot. Eine Möglichkeit für die Findung eines realisierbaren Preises besteht darin, sich beim in der näheren Umgebung befindenden Wildeinzelhandel hinsichtlich der Verkaufspreise pro Kilo
Rücken (mit Knochen), Keule (ausgebeint), Blatt (mit Knochen bzw. ausgebeint) und
Ragout zu informieren. Rechnet man aus diesen Preisen die darin enthaltene Mehrwertsteuer heraus und setzt noch einen Abschlag von 5-10 Prozent
vom Nettoverkaufspreis an, ergibt sich ein vom Privatmann sicherlich akzeptierter Quellen-Einkaufspreis.   (weiterlesen)

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Die Wiedereinbürgerung des Wolfes in unsere Kulturlandschaft ist mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit unvereinbar

Man hat den Eindruck, dass mit der rasanten Ausbreitung des Wolfes in Deutschland die Gräben zwischen Wolfsbefürwortern einerseits und Wolfsgegner anderseits immer größer werden lässt und eine Einigung über eine für beide Seiten akzeptable Lösung unmöglich erscheint. Warum diese beiden Gruppen in ihren Vorstellungen so weit auseinander liegen, hat vor allem etwas mit einer sehr unterschiedliche Sichtweise auf die vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft und dem Leben der Landbevölkerung in Derselbigen zu tun.

Die fortwährende Fehldeutung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ in den Medien.

Wer sich intensiv mit der Historie unserer Kulturlandschaft beschäftigt, kommt nicht umhin, sich intensiv mit dem Begriff der „Nachhaltigkeit“ auseinander zu setzen. Verfolgt man allerdings unsere Medien – auch und insbesondere die öffentlich-rechtlichen Anstalten- kommt man zu der Erkenntnis, dass es bei unseren Eliten zu einer fortwährenden Fehldeutung dieses Begriffes kommt.
Immer wieder wird er als neumodischer Ersatz für den Begriff tiefgreifend-langfristig benutzt, was jedoch eine völlige Fehldeutung ist.
Mit dem Begriff der Nachhaltigkeit ist ein Spannungsfeld gemeint, dass sich aus den Faktoren „ökonomisch, ökologisch und soziokulturell“ zusammensetzt. Nachhaltigkeit mit Langfristigkeit gleich zu setzen, wird dem komplexen Begriff nicht gerecht.

Die Nachhaltigkeit als Grundsatz unserer Kulturlandschaft mit weltweiter Vorbildfunktion  (weiterlesen)

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Die Urner wollen dem Wolf an den Kragen

Im Kanton Uri wurde die Volksinitiative zur Regulierung von Grossraubtieren deutlich angenommen. In einzelnen Gemeinden lag die Zustimmung über 90 Prozent.

Für einmal war Uri an diesem Abstimmungssonntag Testkanton für den Rest der Schweiz. Zum ersten Mal konnte sich nämlich die Bevölkerung an der Urne darüber äussern, ob Grossraubtiere wie Wolf, Luchs und Bär stärker bejagt werden sollen. Ein Thema, das auch anderswo in den vergangenen Jahren immer wieder die Wogen hochgehen liess. Abgestimmt wurde über die Volksinitiative zur Regulierung von Grossraubtieren des Urner Bauernverbandes. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Minister stoppt Wolfsentnahme

Jetzt rächt sich die Angst der Politik, klare Regeln für den Umgang mit Problemwölfen zu schaffen. Niedersachsens Umweltminister muss die geplante "Entnahme" aus dem Rodewalder Rudel erst einmal stoppen.

Sozialdemokrat Olaf Lies bekommt das geballte Druckpotential der Wolfsgemeinde zu spüren, seit die zunächst geheimgehaltene Abschussgenehmigung letzte Woche bekannt wurde: Strafanzeigen, Drohungen – nicht nur im Internet. Und, vor allem, immer wieder der Wink mit dem Zaunpfahl, dass der Abschuss wohl auf juristisch dünnem Eis genehmigt wurde. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Wildwarnreflektoren wirken Wunder – wenn richtig eingesetzt!

Erstaunt reibt man sich als Jäger die Augen, wenn versicherungsnahe Institutionen wie der Gesamtverband der Versicherer (GdV) methodisch falsche Untersuchungen durchführt oder die Unfallforschung der Versicherer (UDV) Universitäten beauftragt, die Nicht-Wirksamkeit der Wildwarnreflektoren zu bestätigen.

Warum, wenn man doch jedes Jahr Schäden zwischen 500.000 und 600.000 Millionen Euro regulieren muss? Ralf Schmidt ist erfahrener Jäger und erläutert, warum Wildwarnreflektoren in jedes Revier gehören.

Wildwarnreflektoren auf allen Strassen

Seit Oktober 2014 leite und betreue ich eine Studie zur Wildunfallverhütung, welche unter dem Namen „Blau auf allen Straßen“ in unserem Landkreis durchgeführt wurde und auch weitergeführt wird. Unsere 24 Testreviere wurden nach unterschiedlichen Geländestrukturen (Feld/Wald), Topografie und Wilddichten ausgesucht.  (weiterlesen)

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Wildschweinjagd: Freigabe von Nachtzielgeräten gefordert

Saarwellingen / Gensingen - Die saarländischen Jäger fordern die Freigabe von Nachtzielgeräten an Schusswaffen, um besser Jagd auf Wildschweine machen zu können.

Von dieser Technik erwarte man «eine größere Steigerung» der Abschusszahlen, sagte der Geschäftsführer der Vereinigung der Jäger des Saarlandes, Johannes Schorr, der Deutschen Presse-Agentur in Saarwellingen. Das sei gerade angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) wichtig.

Nachtzielgeräte an Waffen zu montieren, sei aber nach wie vor durch das Waffengesetz verboten. Allein schon der Besitz sei strafbar. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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