Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Publikumsmesse: Internationale Jagd-Messe startet
7.6.2022
Dortmund Die europaweit größte Jagdmesse wird 40 Jahre alt. In Dortmund soll bei der sechstägigen „Jagd + Hund“ ein besonders breites Programm locken. Und ungewöhnliche Rufe werden in den Hallen erschallen.
Vorführungen mit Hunden und Greifvögeln und die inzwischen schon fast legendären Meisterschaften im Hirschrufen: Zur 40. internationalen Publikumsmesse „Jagd + Hund“, die am Dienstag in Dortmund begonnen hat, erwartet die Besucher ein breites Jubiläumsangebot, wie Messe und Landesjagdverband NRW betonten. Rund 400 Aussteller aus 31 Ländern zeigen Jagdmode und Tarnkleidung, Ausrüstung wie Nachtsichtgeräte, Jagd- und Sportwaffen oder auch Geländewagen und Hochsitze.
Bei der nach Veranstalterangaben europaweit größten Jagdmesse stehe der Schutz heimischer Wildtiere im Fokus. Rehe, Hasen oder auch Wiesenbrüter legten ihre Jungen und Gelege oft in schützendem hohen Gras ab, hieß es vom Landesjagdverband. Jägerinnen und Jäger suchten Felder und Wiesen ab und retteten so Wildtiere vor dem Mähtod. Die Jagd sei in der Pandemie als systemrelevant eingestuft worden und spiele auch bei dem angesichts des Klimawandels erforderlichen Umbau des Waldes eine wichtige Rolle, schilderte Sprecher Andreas Schneider.
Nach Branchenangaben ist die Jagd weiblicher geworden. Bei der Deutschen Meisterschaft im Hirschrufen tritt am Freitag neben vielen Männern allerdings nur eine Frau an. Am Samstag (11. Juni) messen sich dann die besten Imitatoren Europas bei einer EM. (weiterlesen)

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Liebe Naturschützer: Vernetzt Euch mit den Landwirten!
Deutschland muss nachsitzen was den Artenschutz angeht. Es braucht mehr Schutzgebiete und Verbindungen zwischen ihnen. Doch womöglich liegt das Heil nicht in der Trennung von Schutz- und Nutzfunktion.
Die Welt hat mindestens drei Großbaustellen: Klimakrise, Artenkrise und Ernährungskrise. Das rasante Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten ist für manche die größte Gefahr. Im Wissenschaftsmagazin Science ist jetzt eine Studie erschienen, in der es um die Vernetzung von Schutzgebieten zum Erhalt der Arten weltweit geht. In dem dazugehörigen Ranking belegt Deutschland den 111. Platz von 164 untersuchten Ländern. Fast so mies wie beim Eurovision Song Contest ...
Mit der Studie einher geht die Forderung von Artenschützern, dass Deutschland mehr tun müsse. Zum einen mehr Schutzgebiete ausweisen und zum anderen die Vernetzung sicherstellen. Ich fürchte, das wird nicht funktionieren. Wir brauchen hierzulande stattdessen eine integrierte Landnutzung. Und da kommen wir an Land- und Forstwirten nicht vorbei. (weiterlesen)

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Die Rettung von Rehkitzen ist Greenwashing
31.5.2022
Warum die Bewahrung von jungen Rehen vor dem Tod durch die Mähmaschine nur Kosmetik ist und dem Artenschutz sogar schadet.
Kommentar von Ingrid Hügenell
Landwirte, Jäger und Tierschützer retten Bambis - oh, wie schön, oh, wie süß! Alle sind begeistert, wenn Menschen oder Drohnen im Mai zur Kitzrettung ausschwärmen und darüber ausführlich berichtet wird. Es ist doch eine wirklich gute Sache, die kleinen, niedlichen Rehkitze aus den Wiesen zu holen, damit sie beim Mähen von den großen Maschinen nicht schwer verletzt oder gar getötet werden. Nein, das scheint leider nur so.
Natürlich muss man die Tiere vor dem Mähen in Sicherheit bringen. Alles andere wäre barbarisch. Doch ihre Rettung mit viel Aufwand ist nur Kosmetik. Greenwashing, wenn man so will. Gut gegen den Artenschwund ist sie nicht. Denn sie ermöglicht es den Landwirten, mit der unökologischen Praxis fortzufahren, stark gedüngte Wiesen viel zu früh und viel zu oft zu mähen. Diese Art der Bewirtschaftung führt ja erst dazu, dass die kleinen Tiere in Lebensgefahr geraten. Nicht nur junge Rehe fallen übrigens den Kreiselmähern zum Opfer, sondern auch viele junge Feldhasen, die in ihren Kuhlen, den Sassen, in der Wiese sitzenbleiben statt zu flüchten und gehäckselt werden, ohne dass es groß auffällt. Dabei haben es die Hasen auf intensiv genutzten, eintönigen Standorten ohnehin schwer - weil ihnen die Kräuter fehlen und sie unter dem Einsatz von Pestiziden und Herbiziden leiden. Ihre Zahlen nehmen, anders als die der Rehe, immer weiter ab. (weiterlesen)

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So will Schweden den Wolfsbestand halbieren
30.05.2022
Der schwedischen Regierung sind 400 Wölfe zu viel. Dabei hat Deutschland deutlich mehr Wölfe und das Achtfache an Einwohnern, aber weniger Fläche.
Was in Bayern und Deutschland unmöglich erscheint, scheint im Norden der EU, in Schweden, offenbar kein Problem: Ein aktives Wolfsmanagement. So ist die schwedische Regierung ist der Ansicht, dass der heimische Wolfsbestand zu groß geworden ist. Sie plant daher den Abschuss von bis zu jedem zweiten Tier. Die aktuelle Wolfspopulation wird in Schweden auf etwa 400 Tiere geschätzt. Eigenen Angaben zufolge strebt die Regierung einen Bestand zwischen 170 und 270 Wölfen an, wobei eher das untere Ziel favorisiert wird. Ein entsprechender Vorschlag soll kurzfristig dem Parlament in Stockholm vorgelegt werden.
Wolfsrisse steigen seit 2018 stark
Der schwedische Bauernverband (LRF) steht hinter dem Vorhaben. Nach seiner Einschätzung hat die Zahl der Wolfsrisse in einigen Landesteilen seit 2018 so stark zugenommen, dass insbesondere viele Schafhalter resigniert haben und aus der Weidehaltung ausgestiegen sind. Der LRF-Vorsitzende Palle Borgström wies darauf hin, dass der aktuelle Wolfsbestand längst deutlich über der von der schwedischen Umweltbehörde festgelegten Zahl zum Populationserhalt liege. Die Situation sei aus Sicht der Landwirte einfach nicht mehr tragbar. Insofern sei es zu begrüßen, dass das Landwirtschaftsministerium hier endlich Initiative zeige.
Deutlich mehr Wölfe im kleineren Deutschland (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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ASP-Ausbruch bei Hausschweinen in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg ist am Mittwoch erstmals die ASP in einem Hausschweinebestand festgestellt worden. Agrarminister Hauk bestätigte, dass es sich um ein Kleinbetrieb mit 35 Schweinen handelt.
26.05.2022
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Baden-Württemberg erreicht. In einer am Donnerstagmittag einberufenen Pressekonferenz bestätigte Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk den Ausbruch in einem Hausschweinebestand im Landkreis Emmendingen. In dem Betrieb mit Freilandhaltung waren vom 19. bis 25. Mai nach Angaben von Minister Hauk 16 der 35 Mastschweine verendet.
Zunächst Verdacht auf Futtermittelvergiftung
Zwei verendete Tiere untersuchte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg zur Feststellung der Todesursache. Der Verdacht bestand zunächst auf einer Futtermittelvergiftung. Die Laboruntersuchungsergebnisse gaben dann einen ersten Hinweis auf ASP, den dann das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am Mittwochabend bestätigte. Das Landratsamt Emmerdingen hat den ASP-Ausbruch gestern abend amtlich festgestellt und alle Tiere gekeult.
Eintrag noch unklar (weterlesen)

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Tierrechtsszene scheut Dialog mit Afrika
24. Mai 2022
Die Gesprächskultur der Tierrechtsszene ist mangelhaft. Es gibt Petitionen, Demonstrationen und Verbotsforderungen gegen die Jagd. Der Dialog mit Betroffenen wird jedoch verweigert. DJV und CIC fordern auf, sich vor Ort in Afrika ein Bild zu machen.
Anlässlich der Konferenz „Afrika: Artenschutz, nachhaltige Nutzung und Menschenrechte“ am 23. Mai 2022 in Dortmund hat die Organisation Resource Africa (RA) neben renommierten Wissenschaftlern auch Vertreter deutscher Tierrechtsorganisationen eingeladen. Zahlreiche afrikanische Vertreter, Wissenschaftler und Politiker waren zu Gast. Alle eingeladenen Tierrechtsorganisationen sowie Teile der politischen Landschaft haben die Teilnahme an der wissenschaftlichen, faktenbasierten Diskussionsrunde abgesagt. Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisieren, dass Deutschlands Tierrechtsorganisationen lieber über, als mit denjenigen sprechen, die von ihren Anti-Jagd-Kampagnen betroffen sind.
Resource Africa setzt sich weltweit für das Recht ländlicher, afrikanischer Gemeinden ein, selbstbestimmt über die nachhaltige Nutzung eigener natürlicher Ressourcen entscheiden zu dürfen. Hierzu gehört auch die Jagd mit Gästen aus dem In- und Ausland. RA hatte zu der Konferenz in Dortmund eine dreiköpfige Delegation des Community Leaders Network (CLN), ein Zusammenschluss von Gemeindevertretern aus neun südafrikanischen Staaten, eingeladen. Zu den Absagen der Jagdkritiker sagt Dr. Rodgers Lubilo, Vorsitzender des CLN aus Sambia, bei der Diskussionsrunde in Dortmund: „Offenbar scheut man den Dialog mit uns. (weiterlesen)

Maxi Pia Louis, Direktorin NACSO: „Wir fordern Anerkennung für die Leistung unserer Kommunen im Artenschutz.“Maxi Pia Louis, Direktorin NACSO: „Wir fordern Anerkennung für die Leistung unserer Kommunen im Artenschutz.“ (Quelle: Helm/DJV/CIC)
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Fachbeitrag: Rehkitzrettung mit Drohnen – Weshalb der Wegpunkteflug so wichtig ist
Über die Rehkitzrettung mit Drohnen und Wärmbildkamera wurde in den vergangenen Jahren viel geschrieben und die Rettungsteams schiessen regelrecht aus dem Boden. In diesem Fachbeitrag möchten wir aufzeigen, wie wichtig der Wegpunkteflug für eine effektive und effiziente Rehkitzrettung ist und weshalb der manuelle Flug für die Rehkitzrettung nicht das Richtige ist.
Die Ausgangslage ist jedes Jahr die gleiche: Zwischen April bis Juni mähen die Landwirte witterungsbedingt praktisch alle gleichzeitig. Dann startet für die Rettungsteams das Wettrennen gegen die Zeit: Um möglichst viele Rehkitze retten zu können, ist es wichtig, die Rettung nicht nur effektiv („Die richtigen Dinge tun.“) sondern auch effizient („Die Dinge richtig tun.“) zu organisieren. Das bedeutet, bevor die Landwirte mit dem Mähen beginnen, möglichst viel Feldfläche abzusuchen und dies natürlich zuverlässig d.h. möglichst ohne Rehkitze zu übersehen. Denn die Rechnung ist einfach: Je effizienter geflogen wird, die Detektionssicherheit vorausgesetzt, desto mehr Rehkitze können gerettet werden.
Schon seit Beginn der Rehkitzrettung mit Drohnen, vor rund 10 Jahren, kam schnell die Erkenntnis, dass der Wegpunktflug für eine professionelle Rehkitzsuche elementar ist und gegenüber dem manuellen Flug klare Vorteile hat:
Bei der Rehkitzrettung ist es, wie vorgängig beschrieben, wegen den Zeitverhältnissen wichtig, dass die Felder effizient, aber auch mit der nötigen Detektionssicherheit d.h. dass keine Rehkitze übersehen werden, abgeflogen werden: Grundsätzlich gibt die Abdeckungs- und Abbildungsleistung der Wärmebildkamera vor, wieviel Fläche pro Flugstrecke abgeflogen werden kann. Das Feld wird zum Abfliegen in Flugbahnen aufgeteilt, diese sollten mit einigen Metern Überlappung geplant werden, um die nötige Detektionssicherheit zu gewährleisten. Im manuellen Flug ist die Orientierung nur aus Piloten- und Kamerasicht möglich, neben der Längs- besonders auch in der Seitenachsen sehr ungenau. In hügeligem Gelände kommt noch die Höhenachse hinzu. Für einen Piloten wird es praktisch unmöglich, sämtliche Parameter zu berücksichtigen und genau zu fliegen. Dadurch wird das manuelle Fliegen langsam und die Detektionssicherheit leidet. (weiterlesen)

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Stubenarrest für die Hauskatze
Um einen seltenen Vogel zu schützen, sollen Katzen im Haus bleiben. Das erregt die Gemüter. Das grundlegende Problem zu vieler (verwilderter) Hauskatzen bleibt damit aber ungelöst, kommentiert Daniel Lingenhöhl.
Zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Haubenlerche hat der Rhein-Neckar-Kreis für die Stadt Walldorf im Norden Baden-Württembergs zu einer drastischen Maßnahme gegriffen – zumindest empfinden viele Besitzerinnen und Besitzer dies so: Während der Brutzeit zwischen April und August müssen Hauskatzen tatsächlich Stubentiger werden und im Haus bleiben. Zuwiderhandlungen sollen geahndet werden, berichtet die »Rhein-Neckar-Zeitung«.
Natürlich kochen die Wogen der Empörung in Kommentarspalten und sozialen Medien hoch. Und natürlich stellen sich Fragen, etwa wie ein derartiges Ausgangsverbot überhaupt überwacht werden solle. Und ob es überhaupt Sinn mache, wegen der restlichen drei Paare an Haubenlerchen im Gemeindegebiet so einen Aufwand zu betreiben. Schließlich könne man Freigängerkatzen doch nicht einfach von heute auf morgen in die Wohnung verbannen. Bürgermeister Matthias Renschler fürchtet denn auch Schäden am Wohneigentum, wenn die Tiere ihrer Freiheit beraubt würden, wie er im Gespräch mit der Zeitung bekundete.
In der Tat ist es fraglich, ob man die bedrohten Haubenlerchen mit der Aktion wirklich vor Ort rettet: Sie brütet schließlich auf noch unbebautem, brachem Bauland, das bald genutzt werden könnte. Und viele neue Freunde hat man ihr mit dem Katzen-Lockdown sicher ebenso wenig gemacht. Es ist jedoch tatsächlich an der Zeit zu diskutieren, ob man Hauskatzen für alle Zeit unbeschränkte Freiheiten zugestehen will: Keinem anderen Haustier erlaubt man es in dieser großen Zahl regelmäßig auf fremden Grundstücken herumzulaufen, ins Gemüsebeet zu defäkieren, zu wildern oder bei Gelegenheit auch andere Haustiere zu erlegen. (weiterlesen)

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Özdemir will Bundeswaldgesetz anpassen
Die Waldschäden führen vor Augen, was die Klimakrise bedeutet. Deshalb will die Bundesregierung den Schutz und Erhalt der Wälder ausbauen und das Bundeswaldgesetz anpassen.
17.05.2022
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat mit seinen Länderkollegen am Montag über ein neues Bundeswaldgesetz beraten. Die bisherigen Bestimmungen seien zum Teil schon über 40 Jahre alt und nicht für die heutigen Herausforderungen mit Schäden durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer geeignet.
Der Grünen-Politiker will einen deutschlandweiten Standard für die Waldbewirtschaftung schaffen und in dem Zuge auch Einfluss auf die Ländergesetze nehmen.
"Mit einem neuen Instrument wollen wir zusätzliche Klimaschutz- und Biodiversitätsleistungen im Wald mit insgesamt 900 Mio. € finanzieren. Das erste Modul ist mit 200 Mio. € ausgestattet und soll noch in diesem Jahr starten. Weitere Module sollen folgen", verkündete Özdemir.
Bei der Sonderagrarministerkonferenz hat er folgende Initiativen vorgestellt:
Novellierung des Bundeswaldgesetzes
Bei der Novellierung des Bundeswaldgesetzes ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag der Auftrag, mit den Eckpunkten zu einer guten fachlichen Praxis die Rahmenbedingungen für einen Waldumbau hin zu artenreichen und klimaresilienten Wäldern mit überwiegend heimischen Baumarten zu schaffen.
Novellierung des Forstschäden-Ausgleichsgesetz
Die zurückliegenden Kalamitäten in Folge der Klimakrise haben gezeigt, dass das im Jahr 1969 in Kraft getretenen Forstschäden-Ausgleichsgesetz den heutigen Erfordernissen nicht mehr gerecht wird.
Das BMEL wird unter Einbindung von Bundesländern, Forst-, Holzwirtschaft, Wissenschaft und Umweltministerium nötige Anpassungen entwickeln.
Finanzierung der Ökosystemleistung der Wälder
Zeitnah wird eine Förderrichtlinie zunächst mit Modul 1 entwickelt, mit dem zusätzliche Leistungen der Waldbesitzenden für den Klimaschutz und die Biodiversität finanziert werden sollen. Dafür sind in diesem Jahr 200 Millionen Euro vorgesehen. Weitere Module folgen. Zum Beispiel die Extensivierung der Nutzung in Wäldern, die einen besonders hohen Wert für die Biodiversität haben.
Holzbauinitiative
Bauen mit Holz aus nachhaltiger, überwiegend heimischer Waldbewirtschaftung leistet einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Schonung endlicher Ressourcen.
Im Koalitionsvertrag wurde deshalb die Umsetzung einer Holzbauinitiative vereinbart.
Das BMEL setzt dabei u.a. auf den Abbau ungerechtfertigter Hemmnisse bei der Verwendung von Holz und weiteren nachwachsenden Rohstoffen, auf Optionen zur Stärkung der ressourcen- und materialeffizienten Verwendung von Holz und die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.
Zudem soll durch die verstärkte Förderung von Forschung, Innovation, Wissenstransfer und Bildung das klimafreundliche Bauen mit Holz und weiteren nachwachsenden Rohstoffen vorangetrieben werden.
Länder hatten sich mehr erhofft (weiterlesen)

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Goldschakal in Deutschland heimisch geworden – neue Tierart vermehrt sich
12.5.2022 Von Lara-Sabrina Kiehl
In den vergangenen Jahren wurde der Goldschakal nur selten hierzulande beobachtet. Doch in Baden-Württemberg ist er heimisch geworden und vermehrt sich.
Schwarzwald-Baar-Kreis (Baden-Württemberg) – Er ist so groß wie ein Fuchs und sein Erscheinungsbild erinnert an einen Wolf im Kleinformat – der Goldschakal, einer eng mit dem Wolf verwandten Art der Hunde. Am liebsten lebt er mit einem Partner oder im Rudel in Savannen, Halbwüsten, felsigen Gegenden oder auch in dichten Wäldern. In Deutschland wurde der Goldschakal bisher nur selten gesehen, doch im Schwarzwald-Baar-Kreis sind drei Tiere heimisch geworden und vermehren sich dort sogar.
Goldschakal in Deutschland heimisch geworden – neue Tierart vermehrt sich
Wie bei dem Braunbären, der durch Garmisch-Partenkirchen streift, liefert auch bei den Goldschakalen eine Wildtierkamera den Beweis für ihre Anwesenheit. Denn eine Fotofalle, die eigentlich Luchse und Wölfe aufnehmen soll, erfasst durch Zufall zwei Goldschakale. (weiterlesen)


