Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Diese Nachtsichtgeräte machen die Nacht zum Tag
19.08.2022
Statten Sie sich für das Outdoor-Erlebnis wie im Actionfilm aus: Nachtsichtgeräte zeigen Tiere und Gegenstände auch im Dunkeln. Wir geben Tipps zum Kauf.
Das Wichtigste im Überblick
Das Leichtgewicht: Bresser Nachtsichtgerät Digital NV
Der Allrounder: Digitales Nachtsichtgerät von Coolife
Der Preis-Leistungs-Sieger: Relassy
Für Nachtsichtvideos: Bestguarder 6x50
Häufig gestellte Fragen rund um Nachtsichtgeräte
Mit einem Nachtsichtgerät nehmen Sie auch bei Dunkelheit die Umgebung wahr. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Neben der Jagd können sie zur Tierbeobachtung, zur Überwachung oder für Outdoor-Sportarten wie Angeln oder Segeln verwendet werden. Bei einem Nachtsichtgerät handelt es sich um eine Art Brille. Daher werden diese Geräte auch oft als Nachtsichtbrille bezeichnet.
Wir haben uns sowohl binokulare als auch monokulare Nachtsichtgeräte angeschaut und erklären Ihnen die Unterschiede zwischen den Modellen. Das sind unsere Favoriten: (weiterlesen)

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Waffenkontrolle: Diese Rechte und Pflichten haben Sie
Es ist diffuse Angst vieler Jäger: Die Waffenkontrolle. Unser Jurist erklärt, was Sie erwartet und welche Rechte Sie haben.
Alexander Mathis
17. AUGUST 2022
„Guten Tag, Waffenbehörde. Wir sind hier, um Ihre Waffen sicherzustellen.“ Der jüngste Fall einer vorgetäuschten Waffenkontrolle in Burtenbach im Landkreis Günzburg in Bayern zeigt es: Das Risiko betrügerischer Versuche, sich in den illegalen Besitz von Waffen und Munition zu bringen, ist real. Eine gute Gelegenheit, sich seine Rechte und Pflichten als Waffenbesitzer noch einmal vor Augen zu führen, um sich im Falle einer Kontrolle richtig verhalten zu können.
Wer darf mich kontrollieren?
Zuständig für die Durchführung waffenrechtlicher Kontrollen sind grundsätzlich alle Mitarbeiter der zuständigen Waffenbehörde. Mitarbeitern sonstiger Behörden, etwa des allgemeinen Ordnungsdienstes, sowie Polizeibeamten (soweit sie nicht wie in einigen Ländern selbst als Waffenbehörde fungieren) steht grundsätzlich keine eigene Kontrollbefugnis zu. Eine Unterstützung im Wege der Amtshilfe ist jedoch möglich, dies ist aber umstritten. Die polizeilichen Zuständigkeiten zur Gefahrenabwehr sowie zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten – auch waffenrechtlichen – bleiben natürlich bestehen.
Wann darf ich kontrolliert werden?
Während früher Kontrollen nur bei „begründeten Zweifeln an der sicheren Aufbewahrung“ zulässig waren, sind seit dem 25.7.2009 auch verdachtsunabhängige Kontrollen möglich. Diese können auch unangemeldet stattfinden. Sie dürfen jedoch, sofern keine dringende Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt, nicht zur Unzeit stattfinden, also nicht zwischen 21 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. In einem solchen Fall darf man die Kontrolleure unter Hinweis auf die Unzeit freundlich abweisen und bitten, zu einem anderen Zeitpunkt erneut zu kommen.
Was sollte ich zu Beginn der Kontrolle beachten? (weiterlesen)

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Jahreskalender 2023 des Deutschen Jagdportals seit heute im Versand
Der passionierte Tier- und Jagdfotograf Thomas Loeschke portraitiert in unserem Jagdkalender besondere Reh-Persönlichkeiten: „Knickohr“, die Ricke mit dem abgeknickten Ohr und Ihren 2 Bockkitzen, „das kleine Gespenst“, ein sehr heimlicher, rabenschwarzer Knopfbock oder den kapitalen Einstangenbock, der aufgrund einer Rosenstockverletzung jedes Jahr nur 1 Stange schiebt.
Alle Aufnahmen entstanden in heimischen Revieren und zeigen unser Rehwild im Jahreslauf!
Der Kalender im Format A3 (42 x 29,7 cm) ist auf hochwertigem, starken 170 g Papier gedruckt und kommt mit transparenter Abdeckung, im stabilen Versandkarton.
Der Rehkalender 2023 kostet € 19,80, zzgl € 7,- für Verpackung und Versand und kann hier bestellt werden: Bestellung Jagdkalender 2023

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Medaillen Bock bei der Paarung Medals Buck in Mating
Paarungszenen von einem kapitalen Rehbock 2022
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„Der Jagdpachtpreis spielt bei der Vergabe der Jagdpacht eine eher untergeordnete Rolle“
Als Administrator des Jagdportals jagen täglich Meldungen und Anzeigen aus dem Jagdwesen über den Bildschirm. Viele Anzeigen und fast alle Meldungen werden bearbeitet, ohne einen einzigen Kontakt zu einem Jäger oder Kunden. Da ist man dann richtig froh, wenn ein Telefonanruf den früher so selbstverständlichen persönlichen Kontakt herstellt. So auch am Montag:
Ein Jagdvorsteher aus dem südlichen Teil Deutschlands meldete sich am anderen Ende des Telefons und wünschte den Chef des Jagdportals zu sprechen. Er gab sich sichtlich Mühe , hochdeutsch zu sprechen. In der Regel ist der Grund für diesen Anruf eines Jagdvorstehers, dass er mit der Anzeigenaufgabe und der hierfür vorgesehenen Eingabemaske nicht klar kommt und einen Ansprechpartner beim Jagdportal sucht, der ihm hilft.
Doch diesmal hatte der Jagdvorsteher ein anderes Anliegen. Er wollte sich einfach nur einmal für den schnellen Service und die große Resonanz auf seine Anzeige seiner Jagdverpachtung bedanken. Doch es blieb nicht bei einem ausgesprochenen Dank. Es entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch über die Internetvermarktung in einem Bereich, in dem diese Vermarktung noch recht neu ist bzw. noch nicht die Bedeutung hat, wie in anderen Branchen und Bereichen.
Über die Erfahrungen eines Jagdvorstehers aus seiner erstmaligen Internetvermarktung seiner Jagdverpachtung über das Jagdportal möchte ich berichten.
Zunächst konnte der Jagdvorsteher schon nach einigen Tagen feststellen, dass die Vermarktung im Internet nicht nur wesentlich preiswerter ist, als die Anzeige in der lokalen Presse, die parallel geschaltet war, sondern dass auch Interessenten weit über die regionalen Grenzen hinaus als Bewerber gewonnen werden konnten. Der Jagdvorsteher hatte bei allen Bewerbern genau vermerkt, ob sie über das Internet oder über die regionale Presse auf die Jagdverpachtung aufmerksam geworden waren. (weiterlesen)

Ein jagdliches Bewirtschaftungskonzept: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Jagdpachtbewerbung
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Wie viele PS hat Deine Kamera?
Autos und moderne Digitalkameras haben etwas gemeinsam: Der Besitzer ist sehr stolz auf das neue Gerät mit den vielen Pferdestärken. Bei den Kameras nennt man die Pferdestärken: „Megapixel“!
Ein Auto mit 360 PS bringt wenig, wenn man an der Ampel steht, oder im Stau. Und nachdem wir ja sicher bald ein Tempolimit bekommen werden, macht ein so starkes Auto wahrscheinlich eh wenig Sinn!
Genauso ist es bei Kameras: Man glaubt, das eine Kamera mit vielen Megapixeln besser ist und schärfere Bilder schießt. Megapixel sind die winzigen Rasterpunkte auf dem sog. Sensor, die das Bild aufnehmen. Je kleiner und feiner die Rasterpunkte sind, desto höher ist die Auflösung der Kamera. Man kann das mit einem Bild in der Tageszeitung vergleichen: Es ist grob gerastert und wirkt wenig brillant. In einem gedruckten, fein gerasterten Kunstjournal, sind die Bilder edler und einfach schöner.
Aber braucht man wirklich 60 oder 90 Megapixel?
Das Foto der Tannenmeise hat ein Kunde von mir, für seine Ausstellung in seinem Möbelhaus auf eine Größe von 2,5 mal 2 Metern „aufgeblasen“. Das auf Leinwand aufgezogenes Riesenbild ist knack-scharf und beeindruckt die Betrachter.
Die Meise ist mit einem 400mm Objektiv und einem Vollformat-Sensor mit 42 Megapixeln aufgenommen. Ich bin im Mai auf Rehe an einem Waldweg angesessen. Die Rehe machten sich rar, aber Tannenmeisen „parkten“ auf ihrem Weg zum Nest, immer wieder mit Futter im Schnabel direkt neben der Kanzel. (weiterlesen)

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Test: Wärmebildkamera InfiRay Xeye E3 Plus V2
8. August 2022
Das Handgerät InfiRay Xeye E3 Plus V2 ist mittlerweile seit Herbst 2020 erhältlich und besitzt im Vergleich zum Schwestergerät Xeye E3 Max V2 ein 25 mm Objektiv. Zudem besitzt es einen 12µm Sensor und liefert im Vergleich zum Vorgängermodell ein besseres Bild.
Auch hier handelt es sich wieder um ein reines Handgerät, das im Gegensatz zu einem Vorsatzgerät nicht auf eine Zieloptik montiert werden kann – das InfiRay Xeye E3 Plus V2 dient als reines Beobachtungsgerät.
Lieferumfang
Wärmebildgerät InfiRay Xeye E3 Plus V2
Aufbewahrungsbeutel
Netzteil
USB-Kabel (Micro-USB)
Handschlaufe
Nackengurt
Reinigungstuch
Garantiekarte
Bedienungsanleitung
Technische Daten
Objektiv: 25 mm
Grundvergrößerung: 2,5-fach
digitale Vergrößerung: bis 10-fach (x2 und x4)
Blende: 1.0
Sensorgröße: 384 x 288 Pixel
Sensorart: VOx
Pixelgröße: 12 µm
NETD: ≤ 40 mk
Sehfeld auf 100 m: ca. 18,4 m
Sehfeld in Grad: 10,5 º x 7,9 º
Erkennungsdistanz: 1300 m
Bildfrequenz: 50 Hz
Displayauflösung: 1280 x 960 Pixel
Displaytyp: LCOS
Akku: Li-Ion
Akkulaufzeit pro Akku: bis zu 7 h
interner Speicher: 16 GB
Abmessungen: 181 x 65 x 64 mm
Gewicht: 420 g
1/4 Zoll Stativgewinde
integrierte Taschenlampe: 3 W
Micro-USB Ladeanschluss
Schutzklasse: IP66
Features
Bewegungssensor
elektronischer Kompass
Lagensensor
stadiametrischer Entfernungsmesser
Bild in Bild Funktion
Fotoaufnahme
Videoaufnahme
W-Lan (WiFi) Funktion (Stream auf Tablet, Smartphone)
manueller Fokus (Objektiv)
Dioptrien-Ausgleich
5 Farbpaletten
In der Praxis
Die Bauform des InfiRay Xeye E2 Plus V2 ist für ein Handgerät nicht unüblich. Mit einer Länge von 18 cm und einem Gewicht von ca. 420 g die Wärmebildkamera immer noch recht kompakt und passt somit auch noch in eine Jackentasche. Die Gummiarmierung fühlt sich richtig angenehm an und sie fühlt sich auch noch nach ca. 12 Monaten Betrieb noch wie neu an. (weiterlesen)

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«Herdenschutz ist alternativlos» - Alpenbogen bald vollständig von Wölfen besiedelt – «Wolfsfreie Gebiete wird es nicht mehr geben können»
Laut der Gruppe Wolf Schweiz ist die Ausbreitung des Wolfs mit 269 Rudeln im Alpenraum bald zur Hälfte abgeschlossen. Eine verstärkte Regulierung könne an der fortschreitenden Besiedelung nichts mehr ändern.In jedem Fall werde konsequenter, flächendeckender Herdenschutz eine Notwendigkeit sein, egal ob die Regulierung verstärkt werde und ob sie proaktiv oder reaktiv erfolge. Das schreibt die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) in einer Mitteilung zum Stand der Besiedelung des Alpenraums durch Wölfe. Die GWS geht davon aus, dass der Alpenbogen insgesamt Lebensraum bietet für etwa 800 Rudel.
Anpassungsfähigkeit oft unterschätzt
Aktuell leben laut GWS 269 Wolfrudel im rund 200'000 km2 grossen Alpenraum. Wissenschaftliche Studien würden rund die Hälfte davon als potentiellen Lebensraum für Wölfe identifizieren, wobei die Anpassungsfähigkeit der Grossraubtiere aber oft unterschätzt werde. Die aktuelle Verbreitung in den Westalpen zeige vielmehr, das «fast alle Gebiete der Alpen» besiedelt werden können.
Ein Wolfsterritorium im Alpenraum umfasse rund 200-400 km2, mit möglichen Überlappungen in den Randbereichen. Mit dieser Schätzung kommt die GWS auf die zu erwartenden 800 Rudel.
2022 etwa 300 Rudel
Der Wolfsbestand wächst rasant, im Moment sogar exponentiell, heisst es weiter. Man rechne mit einem jährlichen Zuwachs von 25-30 Prozent, womit 2022 300 Rudel erreicht werden dürften. Bald sei somit die Hälfte der Lebensräume besiedelt, schlussfolgert die GWS. (weiterlesen)
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24. - 29.01.2023 - JAGD & HUND 2023
Die JAGD & HUND findet 2023 vom 24. - 29. Januar statt.
Die JAGD & HUND präsentiert in der Messe Dortmund ein einzigartiges Einkaufs- und Erlebnisrevier. Viele unterhaltsame Highlights machen den Messebesuch zu einem Ereignis.
Internationale Anziehungskraft
Die JAGD & HUND stellt sich immer internationaler auf. Inzwischen stellen Unternehmen aus mehr als 40 Nationen ihr Angebot in der Messe Dortmund vor. Darunter: weit gereiste Aussteller aus Australien, Neuseeland, Argentinien, den USA und Südafrika.
Tiere in Aktion
Neben dem umfassenden Produktangebot der internationalen Aussteller gehört das abwechslungsreiche Rahmenprogramm zum Gesamterlebnis JAGD & HUND. Beispiele sind die Vorführungen von Greifvögeln und Jagdgebrauchshunden. Rund 1.300 Hunde zeigen in der Messe Dortmund ihre Vorzüge. So gut wie alle Jagdgebrauchshund-Rassen sind vertreten. Auch ein spektakulärer Geländewagenparcours und Jagdmodenschauen sind auf der JAGD & HUND, Europas größte Jagdmesse, zu erleben.
Spannende Wettbewerbe (weiterlesen)

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Tirol: Wölfe sollen nach zahlreichen Rissen abgeschossen werden
Christel Grommel 04.08.2022
Nachdem Wölfe in Tirol Schafe, Ziegen und einen 300-Kilo-Ochsen gerissen haben, will man diese entnehmen.
Auf der Lavanter Alm in Osttirol bietet sich ein schlimmes Bild. Wölfe haben Ende Juli dutzende Tiere gerissen: 17 Schafe, eine Ziege und auch ein 300 Kilogramm schwerer Jungochse. Der Ochse wurde vermutlich von einer Wölfin erlegt, die schon im vergangenen Sommer im Drautal unterwegs war.
Fachkuratorium empfiehlt Entnahme
Nun empfiehlt das Fachkuratorium die Entnahme des männlichen Wolfindividuums 108 MATK und des weiblichen Wolfindividuums 121 FATK. Diese beiden Tiere werden für die Risse auf der Lavanter Alm verantwortlich gemacht. Der männliche Wolf ist ebenso wie das weibliche Tier schon länger in Tirol unterwegs und beging nachweislich mehrere Risse. „Um weiteren Schaden abzuwenden und zum Schutz vor weiteren Übergriffen“ empfiehlt nun das Fachkuratorium den Abschuss beider Wölfe. Man fürchtet, dass weitere Rinder attackiert werden und erkannte die Herdenschutzmaßnahmen des betreffenden Bauern an. Der Ausnahmebescheid zur Entnahme ist in Ausarbeitung.
Landvolk Niedersachsen will Bekenntnis zur Weidetierhaltung(weiterlesen)


