Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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600 mm statt 7x62 - Thomas Löschke, ein Tier- und Jagdfotograf der alten Schule stellt sich vor
Ab sofort wird Thomas als Jagdfotograf hier auf dem Jagdblog des Jagdportals einen Natur- und Tierfoto-Blog starten. Zuvor seine kurze Vorstellung:
Als passionierter Jäger und leidenschaftlicher Koch schieße ich gerne mit der Büchse! Aber die Jagd mit der Kamera und dem langen Teleobjektiv, oder einer Makro-Linse finde ich noch spannender! Es gilt näher an das Wild heran zu pirschen; die Bildgestaltung muss passen und vor allem sollte das Foto knack-scharf sein.
Das Fotografieren mit langen Brennweiten, also Teleobjektiven mit 400 oder 600 mm Brennweite, hat mit dem Knipsen von Familien- oder Urlaubsfotos wenig zu tun.
Meine ersten Versuche waren ziemlich ernüchternd. Wenn man es dann kann, ist das der Hammer: Ein 600er Tele vergrößert 12-fach, ein normales Jagd-Fernglas 8-fach!
Das kreative Handwerk habe ich durch mein Industrie-Design-Studium erlernt. (weiterlesen)

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Prozess um Polizistenmord - Jäger hatten Angst vor angeklagtem Wilderer
14.07.2022
Er würde sich den Weg freischießen, wenn sich ihm jemand in den Weg stellen würde. Mit dieser Aussage macht der 39-jährige Angeklagte in der Vergangenheit auf sich aufmerksam. Das berichtet ein Jäger im Prozess um den Polizistenmord von Kusel. Der Beschuldigte war als Wilderer bekannt.
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten nahe Kusel in der Pfalz hatten einige Jäger im Saarland den Hauptangeklagten schnell als mutmaßlichen Täter in Verdacht. Im Mordprozess vor dem Landgericht Kaiserslautern berichtete ein Jäger, er habe nach dem Austausch mit Bekannten die Polizei am Morgen nach der Tat vom 31. Januar gegen 9 Uhr angerufen und gesagt, dass es der angeklagte 39-Jährige gewesen sein könnte.
Von der Tat hätten sie zuvor aus den Nachrichten gehört. "Es war uns bekannt, dass er wildert", sagte der 36-Jährige. Und viele hätten Angst vor ihm gehabt. Denn bei einer Jagd im Herbst 2021 habe er vor anderen gesagt: Er würde sich den Weg freischießen, wenn sich ihm jemand in den Weg stellen würde. Damit habe er Furcht verbreitet, sagte der Zeuge. Ende 2021 habe man seitens der Jäger schon Kontakt mit der Polizei aufnehmen wollen, aber der zuständige Beamte sei krank gewesen. Denn der Verdacht, dass der 39-Jährige saarlandweit bis in die angrenzende Pfalz wilderte, habe sich zuvor erhärtet. (weiterlesen)

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Wolfsmanagement: Überraschendes aus der Schweiz
Josef Koch 18.07.2022
Umweltorganisationen plädieren für Wolfsentnahme in Graubünden.
Von einem „Paukenschlag“ in Sachen Wolfsmanagement in der Schweiz spricht der Tiroler Bauernbundobmann Josef Geisler. Im Kanton Graubünden kursiere ein Dokument, in dem die Umweltorganisationen Pro Natura, WWF und die Gruppe Wolf Schweiz geschlossen ein „rasches und zielgerichtetes Handeln des Kantons Graubünden beim Abschuss von Problemwölfen“ fordern.
Anlass dieses Schreibens ist das Verhalten eines Wolfsrudels im Steifgebiet um den Piz Beverin, weil es ein Rissverhalten an den Tag legt, von dem bis jetzt angenommen wurde, dass Wolfsrudel so etwas nicht tun würden. So riss das Rudel in den vergangenen Jahren und verstärkt in den letzten Monaten Kälber, einen Esel, näherte sich Menschen und sorgt nun seit einigen Tagen für Aufregung, weil es damit beginnt, Mutterkühe anzugreifen. (weiterlesen)

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Umfrage: Jäger investieren mehr Zeit und Geld
15. Juli 2022
Ausgaben für Naturschutz sind in sechs Jahren um die Hälfte gestiegen, für Schutz vor Wildschäden sogar auf das Dreifache. Insgesamt 1,8 Milliarden Euro investieren Jägerinnen und Jäger jährlich. DJV hat soziodemografische Daten erhoben und mit 2016 verglichen: Die Jagd wird jünger und weiblicher.
1,8 Milliarden Euro geben Jägerinnen und Jäger in Deutschland pro Jahr aus.1,8 Milliarden Euro geben Jägerinnen und Jäger in Deutschland pro Jahr aus. (Quelle: DJV)
Jägerinnen und Jäger investieren deutlich mehr Geld für Biotoppflege und Artenschutz aus eigener Tasche als noch vor sechs Jahren. Der Betrag ist um mehr als die Hälfte gestiegen auf jetzt 130 Millionen Euro pro Jahr. Nahezu verdreifacht, auf knapp 327 Millionen Euro, haben sich die Ausgaben für die Prävention von Wildschäden in Wald und Feld. Insgesamt geben die über 403.000 Jägerinnen und Jäger in Deutschland pro Jahr 1,8 Milliarden Euro aus. Diese repräsentativen Ergebnisse hat das Marktforschungsinstitut GMS Dr. Jung GmbH im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV) im Frühjahr 2022 ermittelt. An der Umfrage teilgenommen haben knapp 1.300 Jägerinnen und Jäger. Es ist die zweite Befragung nach 2016.
Eine Arbeitswoche pro Monat im Revier
Im Schnitt verbringt jede jagende Person über 41 Stunden pro Monat in der Natur, so ein weiteres Ergebnis der DJV-Umfrage. Davon entfallen über 25 Stunden auf die Jagd. Knapp 16 Stunden wenden Jägerinnen und Jäger auf für Arbeiten im Revier. Sie retten beispielsweise Wildtiere vor dem Mähtod, schützen Bäume vor Verbiss oder halten Hochsitze instand.
Schießtraining 3-mal jährlich ist Standard (weiterlesen)

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Kitzrettung Nordpfälzer Bergland e.V. - Interview
Das Interview wurde für die Jagdgeschichten und Erlebnissen Gruppe erstellt. Ich hoffe euch gefällt es.
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Klare Kante oder fehlende Unschuld?
07.07.2022
Für das Innenministerium in Thüringen sind Jäger mit AfD-Parteibuch unzuverlässig. Ein Zeichen gegen Rechts und die Gleichbehandlung.
Wars das für so manchen Jäger in Thüringen?
Geht es um die AfD, kochen die Emotionen hoch. Auf beiden Seiten, und das macht auch vor Jägerstammtischen, Jäger-Foren und Social Media Plattformen nicht halt. Gestern wieder zu sehen an den heftigen Reaktionen auf die Ankündigung des Landes Thüringen, alle AfD-Mitglieder per se als unzuverlässig ansehen und die waffenrechtliche Erlaubnis entziehen zu wollen. Die Begründung: Verfassungsfeindlichkeit des Landesverbandes. Mit im Verbots-Boot sitzen natürlich auch alle Jägerinnen und Jäger Thüringens mit blauem Parteibuch.
Gerade die AfD Thüringen um ihren Vorsitzenden Björn Höcke ist im Hinblick auf ihre rechts-außen-Einstellung kein unbeschriebenes und auch innerhalb der Bundespartei kein unkritisch gesehenes Blatt. Der ehemalige Parteivorsitzende Jörg Meuthen lässt grüßen. Wenig verwunderlich und daher auch absolut richtig, dass der Verfassungsschutz aktiv wurde und die AfD als „erwiesen rechtsextremistisch“ einstufte. (weiterlesen)

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Autor gesucht zum Thema „Rechtsverbindlichkeit von Beschlüssen von Hochwildhegegemeinschaften“
Wie verbindlich sind für einen Neupächter einer Hochwildjagd freiwillige Hegevereinbarungen und Abschusspläne einer Rot- oder Damwildhegegemeinschaft, zu der sein Revier gehört?
Immer wieder wird obige Frage an das Jagdportal gestellt, wenn wir eine Neuverpachtung oder eine Pachtübernahme ausschreiben und dort auf die Zugehörigkeit zu einer Hochwildhegegemeinschaft hinweisen.
Wie verbindlich sind die Beschlüsse dieser Hegegemeinschaft für den Neupächter?
Welche Konsequenzen hat der Neupächter zu befürchten, wenn er sich nicht an die Hegevereinbarungen hält, weil er z.B. Rotwild erlegt, um Wildschaden zu verhindern, obwohl die Hegegemeinschaft dem Revier kein Rotwildabschuss zubilligt?
Hierzu wünschen wir uns vom Jagdportal eine offene Diskussion in unserer Facebookgruppe "Jagdrevier Verpachtungen". (weiterlesen)

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Prozess um Polizistenmorde - Angeklagter Wilderer schildert Jagdleidenschaft
04.07.2022
Bis zu den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle nahe Kusel verbringt der Hauptangeklagte sein ganzes Leben mit Waffen. Mit sechs Jahren feuert er erstmals ein Gewehr ab, mit zehn schießt er auf alles, "was bei uns rumlief", mit 16 macht er einen Jagdschein.
Im Mordprozess um die Schüsse auf zwei Polizisten nahe Kusel in der Pfalz hat der Hauptangeklagte ausführlich über seinen Lebenslauf und seine Leidenschaft für die Jagd ausgesagt. Er habe bereits im Alter von sechs Jahren das Schießen von seinem Vater beigebracht bekommen. Ein Freund des Vaters habe ihn dann einige Jahre später das erste Mal auf Wildschweine schießen lassen. "Mit zehn oder elf habe ich alles geschossen, was bei uns rumlief", sagte der aus Neunkirchen im Saarland stammende Mann vor dem Landgericht Kaiserslautern.
Polizistenmord: Angeklagter spricht von Notwehr
Mit 16 Jahren habe er dann offiziell den Jagdschein gemacht. Allein im ersten halben Jahr danach habe er bei seinem Onkel 48 Rehe geschossen. "Mir hat das gefallen", sagte er. Vor Gericht sagte der angeklagte Deutsche zudem aus, er habe sich beim Nachladen später eine besondere Technik angeeignet, "weil ich schnell sein wollte". Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39-Jährigen vor, Ende Januar eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin und einen 29 Jahre alten Polizeikommissar bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle ermordet zu haben, um Jagdwilderei zu verdecken. (weiterlesen)

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Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest in Niedersachsen?
01.07.2022
Die Afrikanische Schweinepest hat möglicherweise auch Niedersachsen erreicht. Das Virus wurde in einem Betrieb im Emsland nachgewiesen. Das Friedrich-Löffler-Institut muss das Ergebnis noch bestätigen.
Wie das Landwirtschaftsministerium am Freitagabend mitteilte, liegt der Befund dem Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vor. Demnach wurde das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Schweine haltenden Betrieb im Landkreis Emsland nachgewiesen. Die Ergebnisse der Untersuchung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) werden am Sonnabend im Laufe des Vormittags erwartet. Dann will sich auch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) äußern. Bisher gab es in Niedersachsen keinen Nachweis. (weiterlesen)

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Halali für "Sie": Warum immer mehr Waidfrauen ihr Heil in der Jagd suchen
Früher war das Jagen eine Männerdomäne. Doch der Anteil der Frauen unter den Jagenden steigt. Die Beweggründe sind unterschiedlich. Wir haben zwei Frauen in der Jagdausbildung für einen Tag begleitet. (Video ansehen)


