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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Landwirte und Jagd-Verpächter fordern Debatte über Jagd - »Der Wolf passt nicht zu offener Weidehaltung«

Münster (WB). Im Märchen ist der Wolf immer böse, alle haben Angst vor ihm – aber am Ende ist er doch eine auf unerklärliche Art geliebte Figur. Schließlich kann man dem Wolf notfalls den Wanst aufschneiden und das mit Haut und Haar verschlungene Rotkäppchen wieder rausholen.
Die heutigen Landwirte und die Verpächter von Jagdgebieten sehen die Sache ernster: Der Wolf in Westfalen ist zwar ausgestorben – aber er kommt offenbar zurück. »Wir wollen vorbereitet sein«, erklärte gestern Bauernpräsident Johannes Röring bei der Vorstellung eines Wolfsgutachtens in Münster – verbunden mit einem Appell für die Bejagung der Tiere. (weiterlesen)

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Einwanderer der anderen Art…

Die Liste der „invasiven Arten“ der EU wurde 2017 erweitert. Neu hinzugekommen sind unter anderen auch die für Deutschland relevanten Arten wie Riesenbärenklau, Drüsiges Springkraut, Nilgans, Marderhund und Bisam. Insgesamt erfasst die Liste nun 49 Arten. Hier die vollständige Liste:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/invasive-arten/unionsliste.html

Doch viele sind der Meinung, dass diese Liste bei weitem nicht vollständig ist. Und damit ich mir nicht den Zorn so mancher Kommentatoren zuziehe, zitiere ich aus einer Veröffentlichung des NABU:

Zitat: – „Allein in Deutschland sind mindestens 168 Tier- und Pflanzenarten bekannt, die nachweislich negative Auswirkungen haben – oder haben könnten. So viele Arten listet das Bundesamt für Naturschutz in seinem Managementhandbuch für invasive Arten auf. In der gesamten EU gehen Experten sogar von rund 12.000 gebietsfremden Arten aus, von denen etwa 15 Prozent als invasiv eingestuft werden, und damit potenziell Schäden ausrichten.“ – Zitatende. (weiterlesen)

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Drückjagdangebot Hessen (Landkreis Rheingau-Taunus)

Die Gemeinde Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis veranstaltet am 14.10.2017 und am 2.12.2017 eine Bewegungsjagd (weiterlesen)

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Mein erstes Mal: Tontaubenschießen

Reporter Stephan Schiffner hat zur Waffe gegriffen. Sein Selbstversuch beim Tontaubenschießen war ein echter Volltreffer. (weiterlesen)

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Gutachter fordert begrenzten Abschuss - Bald Jagd auf Wölfe in NRW?

Münster – Das wird tierische Diskussionen auslösen! Ein von Bauern und Jägern beauftragter Gutachter hat sich für einen begrenzten Abschuss von Wölfen in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.
Der Biologe Hans-Dieter Pfannenstiel sehe „weder stichhaltige juristische noch wildbiologische oder populationsdynamische Gründe, weswegen der Wolf nicht auch in Deutschland planmäßig bejagt werden könne”, teilten der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) am Dienstag mit. Sie hatten die Stellungnahme in Auftrag gegeben. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Wolf nicht ins Jagdrecht überführen!

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg zum aktuellen Wolfsgutachten: „Die heute angestoßene Debatte über den Wolf in NRW ist richtig und wichtig.“

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) hatten heute in Münster ein Gutachten zum Wolf in der Kulturlandschaft Deutschlands vorgestellt. (weiterlesen)

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Der Wolf als Scheidungsgrund

Der Streit ums Raubtiermanagement und die rot-grüne Koalition in Niedersachsen – eine Analyse.

Im links-grünen Lager ist die abtrünnige Abgeordnete Elke Twesten zur Hassfigur geworden. Bevor sie ihrer Partei die Brocken hingeworfen hat und so die rot-grüne Regierungskoalition in Niedersachsen platzen ließ, kämpfte die 54-Jährige vergeblich für mehr Bürgernähe. Zum Beispiel beim Umgang mit den Wölfen.

In interessierten Kreisen steht die Politikerin schon länger unter verschärfter Beobachtung. Schon bevor sie von den Grünen nicht mehr als Landtagskandidatin aufgestellt wurde, hatte sie sich sehr unbeliebt gemacht. Vor allem mit Widerworten zum Reizthema Wölfe. Zum Beispiel mit dem Einwand, dass die Beweidung der Deiche nicht mehr möglich sein wird, wenn die Schäfer ihre Tiere nicht länger der Wolfsgefahr aussetzen wollen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Belohnen ist das neue Bestrafen

Von Hella Dietz

Wer still sitzt, bekommt ein Gummibärchen. Wer schön schreibt, einen Smiley. Belohnungen motivieren nicht, sondern sie schaden. Nicht nur Kindern.

Belohnungen sind fast überall gängige Praxis. Gemäß dem Motto "tu dies und du bekommst jenes" versprechen wir dem Kind Gummibärchen, wenn es still ist; dem Schüler Smileys für absolvierte Aufgaben, der Mitarbeiterin einen Jahresbonus für erfolgreiche Projekte. Belohnungen haben bei mir allerdings immer ein Gefühl des Unbehagens hinterlassen. Ich wollte nicht "gekauft" werden, ich wollte mich nicht als bestechlich erleben und manchmal fand ich die Belohnung oder deren Verweigerung schlicht ungerechtfertigt. Vielleicht hat mir deshalb das Urteil des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul unmittelbar eingeleuchtet, dass Belohnungen die postmoderne Variante von Strafen sind. Ich will es gerne genauer wissen: Was steckt hinter meinem Unbehagen, und was ist dran an der Kritik an Belohnungen? (weiterlesen)


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Hirschrücken Niedrigtemperatur gegart mit Waldpilzen

Es ist einfach nicht mehr feierlich – die Tiefkühltruhe platzt vor lauter Hirsch aus allen Nähten und nirgendwo kann man in den Wald gehen ohne über körbeweise Pilze zu stolpern! Genauer gesagt in diesem speziellen Fall über gelbe Steinpilze / Anhängselröhrlinge (Boletus apendiculatus). Da trifft es sich gut, dass der Rest des ausgelösten Hirschrückens aufgetaut im Kühlschrank der Dinge harrt, die da kommen mögen – extrem leckere Dinge! Um genau zu sein: Hirschrücken Niedrigtemperatur gegart mit geschmorten Waldpilzen an einer Rot-/ Portweinreduktion…

Zutaten:  (weiterlesen)

 

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Sauen auf der Stoppel bejagen

Kurz ist die Zeit der Getreidestoppel, der Mahd folgt die Strohräumung und ihr folgt die Scheibenegge, die die abgeernteten Felder schwarz macht. Die Stoppel und der Umbruch üben auf das Schwarzwild eine magische Anziehungskraft aus. Diese kurze Zeit gilt es, intensiv zu nutzen für die Sauenbejagung. Auf der Stoppel und dem Umbruch sind die Sauen für den Jäger wieder gut sichtbar. Doch Stoppel ist nicht gleich Stoppel!
An erster Stelle steht die Weizenstoppel, gefolgt vom Hafer. Fehlen Weizen und Hafer, verschmähen die Sauen aber auch die Stoppel der groß- und dickährigen Triticale nicht. Roggen nehmen die Sauen mit Vorliebe als Einstand, und die Stoppel hauptsächlich der Mäusenester wegen oder eben nur, wenn Weizen und Hafer fehlen. Mit ihrem hellen Untergrund bietet die Stoppel in der Abend- und Morgendämmerung gutes Licht zum Ansprechen und für sichere Schüsse. Selbst in Nächten ohne Mondlicht – nur bei Sternenlicht – ist die helle Stoppel deutlich von anderen Feldflächen zu unterscheiden, und die Wildkörper der Sauen heben sich deutlich vom Untergrund ab. Diffuses Mondlicht verbessert die Bejagung auf der Stoppel. (weiterlesen)

Foto: Wikipdia

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