Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Eckdaten zur Afrikanischen Schweinepest
Erreger: Virus der Virusfamilie Asfarviridae, von dem mehrere verschiedene Genotypen bekannt sind. Das Virus ist nur auf Wild- und Hausschweine übertragbar, für andere Tiere und den Menschen ist es ungefährlich.
Übertragung:
Direkt: durch Kontakt zwischen gesunden und infizierten Haus- bzw. Wildschweinen.
Indirekt: über virus-kontaminierte Speisereste, Futter, Wasser, Geräte, Fahrzeuge, Bekleidung, Überreste von toten infizierten Wildscheinen (z.B. auch unbehandelte Trophäen) und Zecken der Gattung Ornithodoros (diese kommen jedoch in Österreich nicht vor).
Inkubationszeit: 3–19 Tage
Verlauf und Erscheinungen: (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Sicherheit geht vor Jagderfolg
Wenn Landwirte auf den Feldern die Ernte einholen, bietet sich Jägern die Chance, vor allem Wildschweine zu bejagen. In der sonst so dicht bewachsenen Feldflur ist die Erntejagd eine effektive Methode. Dabei steht die Sicherheit ganz vorn, Hinweise gibt der DJV.
Die Getreide- und Rapsernte bietet Jägern die Möglichkeit zur sogenannten Erntejagd. Nachdem die dicht bewachsenen Felder bisher wenig Chancen auf Jagderfolg boten, besteht von Juli bis Oktober die Gelegenheit, vor allem Wildschweine zu bejagen. (weiterlesen)

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Der Käfer und die Wirklichkeit
Der Borkenkäfer schwirrt mal wieder heftig durch die Medien. Ein weiterer Härtetest für die Illusion, dass die Natur die Dinge von alleine regelt – und die Menschen das aushalten.Wahr ist: In einigen Regionen, zumal im deutschen Süden, hat das warme Sommerwetter für heftigen Käferschlupf gesorgt. Örtlich drohen Jahrhundertschäden. Am westlichen Bodensee erinnern Waldbesitzer bereits an die große Kalamität des Jahres 1947, als alle Männer zwischen 16 und 65 Jahren zu Aufräumarbeiten zwangsverpflichtet wurden.
So alt wie derartige Geschichten ist der Streit um Ursachen und Wirkung des Käferbefalls. Anhänger der reinen Naturlehre erinnern an die Ursächlichkeit der von Menschen gemachten Fichtenmonokulturen. Andere bemühen den Klimawandel. Und es gibt auch die Sichtweise, dass die Käfer und ihr Wirken für die Natur von Nutzen seien. (weiterlesen)

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Mahnfeuer gegen uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfes
Tierschutz muss vor dem Wolf gehen – dies forderten am Freitag-Abend rund 200 Landwirte, Weidetier-, und Schafhalter mit einem Mahnfeuer in Stemwede am Hof von Joachim Schmedt. Der Landwirtschaftliche Kreisverband Minden-Lübbecke unterstützte damit die vom Verband der Weidetierhalter in Niedersachsen initiierten „Mahn- und Solidarfeuern“.
„Auch wir wollen hiermit in unserer Region ein sichtbares Zeichen setzen“, erklärt Joachim Schmedt, Gemeindeverbandsvorsitzender und Hauptorganisator. Vorbild der Mahnfeuer seien die sogenannten Wolfswachen, wie sie Bauern in Brandenburg im Frühjahr abgehalten haben. Neben Niedersachsen haben schon in Sachsen und Hessen Feuer gebrannt. Am Abend mit dabei waren der Vizepräsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Wilhelm Brüggemeier, der WLV-Bezirksverbandsvorsitzende Hubertus Beringmeier und der Kreislandwirt Rainer Meyer. (weiterlesen)

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Pressemitteilung des Vereins Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. vom 15.8.2017 - Saisonrückblick
Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer!
Die Rehrettung Hegau-Bodensee e.V. kann nun schon auf ihre zweite Saison zurückblicken. Von Anfang Mai bis Ende Juli 2017 konnten 35 Rehkitzen gerettet werden. Darüber hinaus fanden wir bei unseren Einsätzen 25 Muttertieren und 1 Katze. Was für ein toller Erfolg!
Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass neue Landwirte und Jäger auf uns zugekommen sind und wir neue Flächen überfliegen konnten. Nach jedem Einsatz erfolgte möglichst zeitnah die Mahd und die Landwirte konnten auf unsere Nachfrage hin das „kitzlose“ Mähen bestätigen. Leider gab es eine traurige Ausnahme: hier konnten wir wegen der fortgeschrittenen Morgenstunde und den damit verbundenen hohen Temperaturen zwei Kitze nicht mehr erkennen. So fielen diese leider der Mähmaschine zum Opfer. Liebe Freunde und Förderer, Sie können sich sicher vorstellen, dass dies für uns ein sehr trauriger Moment war. (weiterlesen)

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Nachsuche: Auf roter Fährte in der grünen Hölle
Die Nachsuche auf Sauen im Mais ist weder einfach, noch ungefährlich. Wir haben ein Profi-Gespann bei der Arbeit begleitet
Zu sagen, es beginnt alles mit einem Tropfen Schweiß, wäre zu kurz gedacht. Für viele beginnt es mit dem drohenden oder schon entstandenen Wildschaden. Der Mais wird von den Sauen über Nacht zur Schadfläche degradiert. Kommen dann Borstentiere in Anblick, nutzt der Jäger jede Chance. Nicht verwunderlich, dass während der Milchreife bei Schweißhundführer Heiko Wessendorf das Telefon nicht still steht. Meistens ist es schon dunkel, wenn sich die bedröppelten Schützen melden. Oft rufen sie aber auch erst am Morgen an, weil mit dem eigenen Vierbeiner bereits nachgeschaut wurde, ob die Sau nicht doch in der dritten Maisreihe liegt. Erst, wenn der geschnallte Terrier die Sau aus dem Wundbett hochgemacht hat, sie aber nicht stellen konnte, erfolgt der Anruf beim Profi. (weiterlesen)

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Begehungschein Angebot Brandenburg (Landkreis Teltow-Fläming)
Vergabe eines Begehungsscheines in einem wunderschönen Hochwildrevier von 1000 ha um 15936 Dahmetal (weiterlesen)
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Video aus Schweden
Ein seltener weisser Elch wird zum Internet-Hit
Ein Video von einem seltenen weissen Elch ist in Schweden zu einem Internet-Sommerhit geworden. Einem Anwohner gelang es, ihn während 20 Minuten zu filmen.
Er habe Glück gehabt und den weissen Elchbullen etwa 20 Minuten vor der Kamera gehabt, sagte Hans Nilsson der deutschen Presseagentur am Montag über seine Begegnung mit dem Tier. (weiterlesen)

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Artenvielfalt statt Wolf
Landwirtschaftsminister Peter Hauk stellt die Artenschutzverträglichkeit des Wolfes in Frage. Gleichzeitig spricht er sich für Abschüsse aus.
Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) bekennt sich klar zur Weidetierhaltung. Dies geht aus einem Interview hervor, das er mit der „Heilbronner Stimme“ geführt hat. Darin heißt es: „Die entscheidende Frage ist: Inwieweit ist der Wolf natur- und artenschutzverträglich? Es besteht die Gefahr, dass Bauern das Interesse an der Weidehaltung verlieren, weil die Risiken unwägbar für sie werden.“ So wäre es beispielsweise möglich, dass eine durch ein Wolfsrudel in Panik geratene Rinderherde auf eine Straße rennt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Der Sommer des Wolfes
Wohl alle Bundesländer müssen sich inzwischen auf den Zuzug des Raubtieres einstellen
Aufgebissen, ausgeweidet liegt der junge Ochse auf seiner Weide im Kreis Ludwigslust. Das zu Lebzeiten rund 500 Kilogramm schwere Tier ist in einer Augustnacht zur Hälfte aufgefressen worden. Von Wölfen, so vermutet es ein Gutachter des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Solchen Attacken müsse vorgebeugt werden, forderte der Bauernverband, und zwar auch durch »wirksame Instrumente der Regulierung«. Das klingt nicht so scharf wie Abschuss. (weiterlesen)


