Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Altkanzler Schröder, Kumpel Putin und die Jagd oder: Beim Ansitz mal weiter gedacht
Eine Meldung erschüttert seit einigen Tagen die Medienwelt: Altkanzler Gerhard Schröder wird von seinem Männerfreund Putin, dem „absoluten Demokraten“, als „unabhängiger Direktor“, das entspricht in Deutschland in etwa einem Aufsichtsratsmandat in einer Aktiengesellschaft, ins Board des Staatskonzerns Rosneft berufen. Offizielles Salär: 500.000,00 € per anno. Und jetzt greift das zunehmend über auf den Wahlkampf.
Die SPD steht Kopf, das ist nämlich ein Hammer, denn Putin und sein praktisch diktatorisch geführtes Russland ist derzeit nicht so gut gelitten in der deutschen öffentlichen Meinung, seit Jahren schon nicht. Mit Recht, wie ich meine. Journalistenmorde, mal locker die Krim besetzen, eine Passagiermaschine abschießen lassen, ganz unverblümt einen Krieg in der Ukraine am Leben erhalten, in Syrien einen Massenmörder zu schützen, das alles garniert mit den zynischsten Kommentaren, die man sich denken kann – die Litanei ist lang.
Und jetzt das.
Ja hat denn der Schröder jetzt Alzheimer?
Könnte man meinen. Ich persönlich glaube das aber nicht. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Roth)
Gesucht wird ein Mitjäger oder auch Mitjägerinnen, gerne auch Jungjäger/in, in einem ca. 300 ha großen Jagdrevier nähe Altmühltal. (weiterlesen)
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Italien: Ein „Problembär“ weniger
Die Erschießung von„KJ2“ in der italienischen Provinz Trient löst eine Debatte aus. Hätte man die Bärin nicht betäuben und einfangen können?
Seit drei Wochen war sie zur Fahndung ausgeschrieben, die Problembärin KJ2. Das 14 Jahre alte Tier hatte zwei Mal Menschen verletzt, erst einen Jogger, dann im Juli einen Spaziergänger in den Dolomiten, der mit schweren Bisswunden am Arm ins Krankenhaus kam.
Am Wochenende ist die Braunbärin nun erlegt worden, wie die Provinz Trient mitteilte. 30 Männer der Forstpolizei hatten sie in den Bergwäldern oberhalb der Stadt Trient aufgespürt und erschossen. Ein offizielles Foto zeigte den massigen, 130 Kilo schweren Körper niedergestreckt im Gras. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)
Jagdmöglichkeit in der Lausitz auf Reh-, Rot- und Schwarzwild (weiterlesen)
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Wölfe und Religionen: Der beste Feind des Menschen
Der Wolf ist wie eine Glaubensfrage, die spaltet: Die einen lieben, andere fürchten ihn. Aber woher kommen unsere Ängste? Wie tief sind sie verwurzelt im kollektiven Gedächtnis? Der Wolf ist schon in der Bibel und in altnordischen Mythen ein Feind des Menschen - aber nicht nur das.
Dialog aus der Snorra-Edda, einer Kompilation altnordischer Überlieferungen:
"Wer ist es, der die Sonne so in Angst setzt?"
"Das sind zwei Wölfe. Der eine, der sie verfolgt, heißt Sköll: Die Sonne fürchtet, dass er sie greifen möchte. Der andere heißt Hati, der läuft vor ihr her und will den Mond packen, was auch geschehen wird."
Der Wolf wird in Deutschland wieder heimisch. Manche Menschen sind fasziniert von dem Raubtier, andere haben Angst. Ursachen für beides finden sich im kollektiven Gedächtnis: Der Wolf ist nicht nur in Märchen der Feind des Menschen, sondern auch in der Bibel und in altnordischen Mythologien. Doch in unseren Breiten wurde der Wolf früher auch verehrt.
Wölfe in der nordischen Mythologie (weiterlesen)

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Wolfsrevival: Edle Wilde für grüne Gemüter
soll der geier vergißmeinnicht fressen?
was verlangt ihr vom schakal,
daß er sich häute; vom wolf? soll
er sich selber ziehen die zähne?
Seine fulminante Publikumsbeschimpfung verteidigung der wölfe gegen die lämmer machte den 28jährigen Hans Magnus Enzensberger 1957 zum literarischen Shooting Star, von der Kritik in einem Atemzug genannt mit Clemens Brentano, Bert Brecht, Gottfried Benn. Natürlich galt sein Plädoyer in cooler Kleinschreibung nicht den echten, vierbeinigen Wölfen. Das letzte Exemplar eines canis lupus war in Deutschland bereits 1904 erlegt und ausgestopft worden.
Der Wolf ist für den jungen, selbstredend linken Lyriker und Essayisten HME eine Metapher. Eine Chiffre für Raubtierkapitalisten und Nazizombies, die aus dem Dritten Reich einfach ins Gehege der zweiten deutschen Republik gewechselt waren. Enzensbergers scheinbare Verteidigung der Prädatoren: eine Wutrede gegen das Wegduckertum der Nachkriegszeit. Mithin gegen das gemeine Volk, das, glaubt der Dichter, sich feige dem Treiben kriegslüsterner Bestien vom Schlage Strauß unterwirft. Ach, die Fünfziger waren für westdeutsche Intellektuelle eine tiefpessimistische, geradezu paranoide Ära. Es gab dafür allerdings Gründe.
Sechzig Jahre später wird wieder zur Verteidigung der Wölfe geblasen – diesmal zum Schutz der real existierenden. Denn Wölfe, wunderschön anzuschauende Tiere, wenn man sie ausnahmsweise vor die Linse kriegt (unglaublich, diese Augen!), breiten sich in der Bundesrepublik aus. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Igelwinter im Juli/August, Frösche im Kühlschrank, Marienkäfer im Bett, eingefangene Schwalben im Hühnerstall
NABU alarmiert über wachsendes Unwissen zu Wildtieren
Dass ihn über das Jahr so manch kurioser Anruf erreicht, ist der NABU gewohnt. Niedersachsens größter Naturschutzverband verzeichnet allerdings einen zwar kurios anmutenden, aber doch besorgniserregenden Trend: „Das Unwissen zu Wildtieren wächst enorm in Teilen der Bevölkerung. Die Folge ist eine fast schon unglaubliche Vermenschlichung, die aus guten Motiven heraus an den Tag gelegt wird, aber die Tiere oft das Leben kosten kann“, berichtet NABU-Sprecher Rüdiger Wohlers, der selbst als Bezirksgeschäftsführer in der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle viele Anfragen und Anrufe entgegennimmt.
Er kann Schlimmes berichten – „nur ein Ausriß aus dem gesamten Spektrum der vielen tausend Anfragen, die uns ebenso wie unsere Naturschutzzentren und anderen Außenstellen jährlich erreichen: Während noch vor Jahren die ersten besorgten Anfragen wegen untergewichtiger Igel im Dezember kamen, ist es jetzt mitunter schon Anfang August der Fall - in diesem Jahr sogar schon am 14. Juli, dem vergangenen Freitag - neuer Rekord! Allen Ernstes berichten dann Anrufer, sie machten sich um freilaufende Igel wegen des ‚anstehenden Winters’ Sorgen – purer Unsinn. (weiterlesen)

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Bauern wollen Jäger gegen Wölfe schicken
Hat der Wolf die Scheu verloren? Nach mehreren vermutlichen Wolfsrissen will der Bauernverband nicht auf Gutachten warten, sondern sofort handeln.
Nach mehreren mutmaßlichen Wolfsattacken auf Rinderherden fordert der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern den Einsatz von Jägern. „Hier ist eine Linie überschritten worden”, sagte Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck am Dienstag in Neubrandenburg. Nun müsse gehandelt und nicht erst ein Gutachten eingeholt werden. (weiterlesen)

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Tödlicher Wildunfall durch Hirsch bei Krakow
Am 12.08.2107 ereignete sich ein tödlicher Wildunfall in der Schwinger Heide nahe Krakow.
Ein Hirsch kollidierte unglücklich mit einem Motorradfahrer, der den Zusammenprall nicht überlebte.
Tödlicher Wildunfall durch Hirsch
Bei einem tragischen Wildunfall in der Schwinzer Heide bei Krakow am See (Landkreis Rostock) ist ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 52-jährige Motorradfahrer fuhr zusammen mit anderen Kradbesitzern die Kreisstraße aus Bossow kommend in Richtung Dobbertin. Auf Höhe der Unfallstelle wechselte ein Rudel Rotwild über die Kreisstraße. Das Rudel betrat die Fahrbahn auf der rechten Seite und wechselte zielstrebig über die Fahrbahn. (weitelesen)

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Fischer am Schaalsee: Bitter bei die Fische
Erst kam der Kormoran. Dann der Otter. Da waren die Fischer am Schaalsee noch stolz auf ihr reiches Naturschutzgebiet. Inzwischen kämpfen sie um ihre Existenz.
Seiner Frau erzählt er nichts. Der Sohn sagt: Vadder, tu dir das nicht an. Michael Bothstede aber fährt. Jede Woche. Zweige knallen an die Frontscheibe, Wildschweine haben im Weg gewühlt, die Autoreifen springen über Wurzeln, Steine, Kuhlen vom Regen. Ein holpriger Pfad in die Vergangenheit. Bis voriges Jahr hat er die Waldzufahrt zu den Teichen gepflegt, nahm Kunden mit raus, Kitas kamen mit den kleinen Kindern zum Karpfengucken. Vorbei. Die Fische sind fort.
"Wir wurden plattgemacht", sagt der alte Fischer. Michael Bothstede, 58, einst war er ein Vorzeigefischer, Pionier einer neuen ökologischen Art der Naturraumbewirtung. Dann kam noch mehr Natur, der Otter und der Kormoran – und sie fraßen dem Fischer die Fische weg. (weiterlesen)


