Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
"Mächtige Lobbys verhindern Naturschutz"
Der Artenschutzexperte Manfred Niekisch fordert, den Schutz der Natur zum Ausgangspunkt politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen zu machen. Er ruft dazu auf, veraltete Denkweisen und nationalen Egoismus zu überwinden. Niekisch ist Direktor des Frankfurter Zoos, Professor für internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen.
klimaretter.info: Herr Niekisch, für Klaus Töpfer war der unzureichende Naturschutz eine "klaffende Wunde". Unter schwierigen politischen Bedingungen entstand 2002 das neue Bundesnaturschutzgesetz. Wie fällt heute Ihre Bewertung aus? (weiterlesen)

- Details
Umweltminister Wenzel gegen Wolf-Obergrenze
Hannover - Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel befürchtet keinen drastischen Anstieg der Zahl der Wölfe im Land.
Im Umweltausschuss des Landtags kritisierte der Grünen-Politiker am Montag einen Sieben-Punkte-Plan der CDU-Fraktion mit Vorschlägen zur Eindämmung der Wolfspopulation. Unter anderem spricht sich die CDU dafür aus, die Bejagung von bestimmten Jungtieren und Einzelgängern zu gestatten. Niedersachsen dürfe auch gar nicht die Population durch Abschüsse regulieren, sagte Wenzel in Hannover. Dies sei aufgrund der rechtlichen Vorgaben auf Bundes- und Europaebene unmöglich. «Wir müssen uns an Recht und Gesetz halten und können keine Obergrenze einführen», betonte der Minister. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Die Wilddiebe – Revierarbeiten im Frühjahr
Es wird wieder wärmer, die Brut- und Setzzeit steht bevor – höchste Zeit für ein paar dringende Revierarbeiten.
Schulfrei bedeutet Zeit für Revierarbeiten
Nachdem Gerold am Donnerstagmorgen erfuhr das der Nachmittagsunterricht ausfällt, legte er alle Hebel in Bewegung, um schnell ins Revier zu kommen.
Da Paul in der Uni eingebunden war, fragte Gerold unseren Kameramann Erik, ob er nicht Zeit und Lust hat, ihn zu begleiten.
Er wollte das schöne Frühlingswetter für Revierarbeiten nutzen. Es galt um eine Wiese zu entwässern, in welcher offensichtlich die Dränage nicht mehr funktionierte. (weiterlesen)

- Details
WWF und VIER PFOTEN: Fischotter-Tötungsbescheid verstößt gegen Tierschutzgesetz
NIEDERÖSTERREICH. Nach Anträgen des NÖ-Teichwirte- und des NÖ-Landesfischereiverbandes hat das Land Niederösterreich einen Bescheid erlassen, der die Tötung von 40 Fischottern vorsieht. Der WWF und die VIER PFOTEN machen darauf aufmerksam, dass die fundierte Wissensbasis für die geplanten Abschüsse völlig fehlt und die Tötungen definitiv keine Problemlösung darstellen.
Keine genauen Zahlen
Wie viele Fischotter in Niederösterreich leben? „Das kann niemand genau sagen. Zahlen aus 2008 gehen von 300 bis 500 Tieren aus. Es gibt aber keine genauen Zahlen. Der Fischotter ist eine europaweit streng geschützte Art und die Niederösterreichische Landesregierung verfügt über keine ausreichenden Grundlagen für einen solchen drastischen Eingriff“, sagt Christian Pichler, Artenschutzexperte beim WWF. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Waschbär-Streit: Meinungsfreiheit nach Nabu-Art
Für viel Aufregung sorgte in der vergangenen Woche die Meldung, dass der Nabu die Aufhebung der Waschbären-Schonzeit wünscht. Im Prinzip ein vernünftiger Vorschlag. Aber was unter dem Druck der Hardcore-Tierschützer daraus wurde, ist ein Trauerspiel. Vor allem für den Nabu.
Wer sich unter Jägern umhört, der erfährt, dass die Zusammenarbeit mit den Nabu-Ehrenamtlichen vor Ort oft sehr gut läuft. Nur an der Spitze des traditionsreichen Verbands bewahrheitet sich nicht selten die Volksweisheit, dass der Fisch vom Kopf her zu stinken anfängt. Die Waschbär-Affäre ist ein typisches Beispiel. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Luchse im Nationalpark ausgewildert
Nach illegalen Luchs-Abschüssen ist es dem Nationalpark Kalkalpen gelungen, Ersatz zu finden. In einer Blitzaktion wurde aus der Schweiz ein junges Luchspärchen geholt und am Freitag im Nationalpark frei gelassen.
Die beiden Neuzugänge sind Anfang März im südlichen Jura im Schweizer Kanton Waadt eingefangen, von einem Veterinär untersucht und in Quarantäne gehalten worden. Ursprünglich waren sie für ein Luchs-Projekt im Pfälzerwald in Deutschland bestimmt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Wallis - Im Tal der Wölfe: Nach illegaler Erschiessung wird jetzt mit Kopfgeld nach dem Täter gesucht
Im Walliser Val d’Anniviers hat jemand einen Wolf gewildert. Die Suche nach dem Täter ist aussichtslos – trotz Kopfgeld
David Gerke stapft durch den Schnee. Sein Border Collie Mila hüpft ihm von Fussstapfe zu Fussstapfe hinterher. Anstrengend ist das. So anstrengend, dass Mila nicht einmal die beiden Gämsen bemerkt, die steil links unten durch den Walliser Winterwald springen. (weiterlesen)

- Details
Müll aus dem Autofenster: Riesenproblem für Landwirte
von Christina Jachert-Maier
Autofahrer werfen ihren Müll einfach aus dem Fenster, Landwirte müssen ihn von ihren Futterwiesen klauben. Das ist mehr als nur ein Ärgernis: viel Arbeit für Bauern und eine Gefahr fürs Vieh.
Kreuzstraße– Fünfmal im Jahr mäht Bauer Andreas Haltmair (39) seine Wiesen. Sein Pech: Sie liegen direkt an der Kreuzstraße. Dort, wo der Verkehr tost. Mancher fährt nicht einfach nur vorbei, sondern wirft seinen Müll aus dem Fenster. Und Haltmair muss ihn aufsammeln, weil der Abfall sonst das Heu verdirbt. Immer wieder, vor jedem Mähen. „Ein Saustall ist das“, sagt der Bauer. Und viel Arbeit. Zentimeter um Zentimeter sucht der Bauer die Wiese entlang der Straße ab. Er findet viele leere Fast-Food-Verpackungen, Schokoladenpapier, aber auch Glasflaschen. (weiterlesen)

- Details
Südtirols berüchtigtster Wilderer
Geldbuße, Bewährungsstrafe, Entzug des Waffenscheins: Seine Jagdleidenschaft hat Horst Eberhöfer viel Ärger eingebracht. Besuch bei einem beinahe Geläuterten.
Von Titus Arnu
Der Horst belagert den Horst. Tagelang. Rund um die Uhr. Mit einem Teleobjektiv im Anschlag pirscht sich der Eberhöfer Horst an den Geier-Horst ran. Ein Bartgeier-Paar nistet an einer steilen Felswand, auf 2000 Meter Höhe im hinteren Martelltal.
Eigentlich ist es Amateurfotografen streng verboten, sich dem Brutplatz zu nähern. Vor kurzem ist dort ein Jungvogel geschlüpft. Doch den Eberhöfer Horst haben Verbote noch nie abgeschreckt. Im Gegenteil. (weiterlesen)

- Details
Jagdmöglichkeit Pacht/Begehungsschein Gesuch Sauerland
Es wird ein Begehungsschein/eine Jagdpacht/eine Mitpacht von Jäger, 48 Jahre, mit brauchbarem Jagdhund, im Sauerland gesucht (weiterlesen)

