Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Landwirte in Brandenburg planen Wolfswache
Potsdam - Mit einer landesweiten langen Nacht der Wolfswachen wollen Bürger, Jäger und Weidetierhalter in Brandenburg gemeinsam auf Gefahren für ihre Tiere aufmerksam machen.
Am 31. März planen Landesbauernverband und Bauernbund zehn Veranstaltungen, wie am Mittwoch das Forum Natur Brandenburg mitteilte, in dem die Verbände Mitglied sind. Solidarität mit betroffenen Weidetierhaltern solle gezeigt werden. (weiterlesen)

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Letzte Ehre für Prinz Richard
In Bad Berleburg haben am Morgen die Trauerfeierlichkeiten für Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg begonnen.
Bad Berleburg. Unter den 400 internationalen Trauergästen zum Tod von Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg befanden sich zahlreiche Vertreter des Hochadels.
vö - In Bad Berleburg haben am Dienstagmorgen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine die Trauerfeierlichkeiten für Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg begonnen. Der „Ferscht“, wie er von vielen Wittgensteinern gerne genannt wurde, war am Montag vergangener Woche im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Sarg mit seinem Leichnam wurde am Dienstag von sechs Trägern aus der Schlosskapelle gebracht, über den Schlosshof getragen und in ein dort wartendes Fahrzeug eines Bad Berleburger Bestatters übergeben. (weiterlesen)

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Ein Besuch bei der kleinsten Gamswild-Population Bayerns im Altmühltal
Im Rahmen einer fotografischen Studie über außeralpine Gamslebensräume in Deutschland verschlug es mich ins bayerische Altmühltal. Wer an Gämse denkt, dem kommen eigentlich die Hochlagen der Alpen in den Sinn. Das es aber auch außeralpine Gamspopulationen in Deutschland gibt, ist vielen nicht bekannt.
Geologische Funde beweisen, dass Gamswild ursprünglich in allen Mittelgebirgsregionen Deutschlands beheimatet war. Heute gibt es außenalpin nur noch Inselvorkommen, welche durch die Wanderlust des Gamswilds aber durchaus miteinander vernetzt sind. Die meisten dieser Vorkommen wurden von Menschenhand begründet, d.h. die Gämse irgendwann einmal ausgesetzt. Es soll aber auch Populationen geben, die sich durch natürliche Zuwanderungen selbst gegründet haben. (weiterlesen)

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Die Berufsgenossenschaft und der tödliche Jagdunfall
Kommt ein freiwilliger Jagdhelfer bei der Suche nach einem angeschossenen Tier zu Schaden, so steht er unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Hessische Landessozialgericht mit einem gestern veröffentlichten Urteil vom 20. Februar 2017 entschieden (L 9 U 144/16).
Der Entscheidung lag die Klage einer Witwe zugrunde, deren Mann im Rahmen einer freiwilligen Tätigkeit als Jagdhelfer tödlich verunglückt war.
Genickbruch
Der als Jagdaufseher tätige Schwager der Klägerin hatte seinen Bruder darum gebeten, mithilfe eines dafür ausgebildeten Jagdhundes nach einem bei einer Jagd angeschossenen Reh zu suchen. Im Rahmen der Suche stürzte der Mann eine Böschung hinab und brach sich das Genick. (weiterlesen)

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Gero Hocker: Niedersachsen braucht ein ganzheitliches Wolfsmanagement und die Möglichkeit zur Tötung verhaltensauffälliger Tiere – FDP legt Antrag vor
Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, begrüßt, dass in Niedersachsen eine wachsende politische Mehrheit für ein vernünftiges, ganzheitliches Wolfsmanagement eintritt. „Ich bin froh, dass nun auch die CDU für ein ganzheitliches Konzept im Umgang mit dem Wolf eintritt und die Entnahme verhaltensauffälliger Tiere fordert. Das geht in die richtige Richtung. Allerdings bleibt etwa die Definition von „Verhaltensauffälligkeit“ sehr schwammig, so dass zu befürchten ist, dass Umweltminister Wenzel sich hier im Zweifel wieder herausreden könnte. (weiterlesen)

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Freie Bahn für Wildtiere
Gemeinsame Pressemeldung von Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V. (ADAC), Deutscher Jagdverband e. V. (DJV), Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und WWF Deutschland (WWF)
Hunderttausende Rehe, Hirsche, Füchse und viele andere Tiere sterben jedes Jahr auf unseren Straßen. Wildunfälle stellen zudem für Autofahrer ein erhebliches Risiko dar. Zum anderen gefährden die Zerschneidung und Verinselung von Lebensräumen die biologische Vielfalt in Deutschland.
ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland begrüßen deshalb das heute vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Berlin vorgestellte „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ als eine dringend notwendige Grundlage. Gleichzeitig kritisieren sie die schleppende Umsetzung des 2012 beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung sowie eines bundesweiten Biotopverbunds. Grund dafür ist neben der unzureichenden Finanzierung auch der bestehende Mangel von bundesweiten Planungsgrundlagen und Umsetzungsstrategien. (weiterlesen)

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Buschmann spricht „Waschbär-Machtwort“
Für Verwunderung sorgte Ende vergangener Woche eine Meldung der Neuen Osnabrücker Zeitung, wonach der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eine ganzjährige Bejagung aller Waschbären forderte. Nun bemüht sich der Nabu darum, die Wogen zu glätten.
Besonders ärgerlich für den Verband: Nicht nur einige Fachmedien, sondern auch überregionale Tageszeitungen und große Online-Portale hatten die Meldung ungefiltert übernommen und weiterverbreitet. Nun bemüht sich Niedersachsens Nabu-Präsident Holger Buschmann um Schadensbegrenzung. Laut Buschmann sei die Aussage zum ganzjährigen Abschuss des Waschbären so nicht getroffen worden und entspreche nicht der Nabu-Meinung. (weiterlesen)

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moma-Reporter: Rückkehr der Wölfe
Wütende Schäfer gegen begeisterte Tierschützer
Eigentlich ist es ja toll, wenn sich fast schon ausgestorbene Tierarten wieder ansiedeln und vermehren. Im Fall der Wölfe, die in den letzten Jahren in Deutschland wieder heimisch wurden, gestaltet sich das allerdings komplizierter.
Immer öfter müssen Schäfer erleben, dass ihre Tiere von Wölfen gerissen wurden. Tierschützer hingegen reagieren allergisch auf jeden Jäger, der Jagd auf Wölfe machen will. Unser moma-Reporter ist dabei, als Schäfer entdecken müssen, dass ihre Tiere von Wölfen getötet wurden und erlebt einen Streit, bei dem ein Kompromiss unwahrscheinlich scheint. (Video ansehen)

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Jäger haben Einwände bei Änderung des Jagdrechts
Hannover Die rot-grüne Landesregierung will das Jagdgesetz ändern. Die Weidmänner haben bei zwei Themen Bedenken, zeigen sich aber kompromissbereit.
Bei einigen der geplanten Änderungen im niedersächsischen Jagdrecht sehen die Jäger Nachbesserungsbedarf. Das betrifft vor allem das Verbot bleihaltiger Munition, aber auch den Schießnachweis, den die rot-grüne Landesregierung gesetzlich verankern will. „Beim Schießnachweis muss im Gesetz sichergestellt sein, dass es sich um einen Übungsnachweis handelt, der nicht per Verordnung verändert werden kann“, sagte Florian Rölfing, Sprecher der Landesjägerschaft (LJN) in Hannover. (weiterlesen)

Foto: Dieter Göbel
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Schuss- und Standruhe – Der umwerfende Jagdhund
Uwe Heiß
„Der hat halt unheimlich Passion“, sagt der freundliche Hundbesitzer, während sein Vierläufer an der Leine ziehend versucht, jeden Mitjäger anzuspringen. Seinen Artgenossen dagegen würde
er am liebsten zeigen, wieviel Kraft in ihm steckt. Was beim morgendlichen Sammeln vielleicht noch hingenommen wird, kann auf der Jagd zu einem (lebens)gefährlichen Problem werden. (weiterlesen)


