Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Richtig Tiere essen?!
Für mich ist es eine wunderbar ehrliche Sache, ein Tier selbst zu töten und es mit den eigenen Händen vom Lebewesen zum Lebensmittel zu verarbeiten. In Deutschland ist das nicht ganz einfach: Wer jagen möchte, braucht einen Jagdschein, Angeln darf man nur mit Fischereischein und auch um Tiere zu halten und zu schlachten muss man viele strenge Auflagen beachten. Zumindest den Jagdschein und den Fischereischein habe ich, und bin deshalb in der glücklichen Lage einige Lebensmittel selbst zu verarbeiten.
In Großbritannien scheinen die Gesetze etwas lockerer zu sein, und so beginnt das Buch „Richtig Tiere essen?!“ damit, dass Louise Gray ihr erstes Wildkaninchen mehr schlecht als recht erlegt. Obwohl es noch flüchtet, findet sie das Tier schließlich und kann es mit nach Hause nehmen, zubereiten und als Erinnerung an diesen Tag präparieren lassen. (weiterlesen)

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Brandenburgweite Wolfswachen am 31.3.2017 ab 19.00 Uhr in verschiedenen Landkreisen in der Übersicht
Wolfswachen gibt es am 31. März ab 19 Uhr in:
• Leibsch (LDS), u. a. mit Frank Michelchen / Wolfsbeauftragter Bauernbund
• Craupe (OSL), u.a. mit Heiko Terno / Vizepräsident Landesbauernverband
• Baruth (TF), u. a. mit Gregor Beyer / Geschäftsführer Forum Natur, Helmut Dornbusch / Vorsitzender Kreisbauernverband
• Krielow (PM), u. a. mit Marco Hintze / Präsident Bauernbund, Dr. Dirk Wellershoff / Präsident Landesjagdverband, Lars Dettmann / GF Landesfischereiverband
• Guhrow (SPN), u. a. mit Marcus Schilka / Vorstandsmitglied Bauernbund
• Gräben (PM), u. a. mit Dr. Simon Harnisch, Referent Landesbauernverband
• Stücken (PM), u. a. Jens Schreinicke / Vorsitzender Kreisbauernverband
• Dolgelin (MOL), u. a. mit Gernot Schmidt / Präsident Forum Natur, Henrik Wendorff / Präsident Landesbauernverband
• Michaelisbruch (OPR), u. a. mit Reinhard Jung / Geschäftsführer Bauernbund
• Maasdorf (EE), u. a. mit Dorsten Höhne / Vorsitzender Kreisbauernverband
Als Ansprechpartner im Vorfeld stehen Ihnen sehr gerne zur Verfügung:
o Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbundes (038791/80200)
o Dr. Simon Harnisch, Referent des Bauernverbandes (0175/9329810)
o Gregor Beyer, Geschäftsführer Forum Natur (0151/22655769)
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Bauernverbände organisieren landesweit Wolfswachen
Potsdam (MOZ) Erstmals wird es am Freitag kommender Woche landesweite Wolfswachen geben. Damit wollen Landesbauernbund, der Bauernverband und das Forum Natur ihre Solidarität mit Weidetierhaltern bekunden. In der Nacht zum Mittwoch sind nahe Fürstenwalde erneut Lämmer durch einen Wolf gerissen worden.
Es war der vierte Angriff innerhalb weniger Wochen - und bislang der schwerste: 23 Lämmer verlor Schäfer Armin Winnige in der Nacht zum Mittwoch. In Arensdorf (Oder-Spree), wo rund 250 Tiere seiner 400 Schafe umfassenden Herde grasen, treibt schon seit Wochen ein Wolf sein Unwesen. "Beim letzten Mal, vor zehn Tagen, hat er sich vier Lämmer geholt", berichtet der Schäfer. (weiterlesen)

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Was macht oder was ist eigentlich die D B B W ??
Lange wurde es gefordert, lange ging man mit dem Gedanken schwanger. Schließlich wurde im Februar 2016 stolz verkündet, dass es ein bundesweit zuständiges „Wolfsbüro“ geben werde. Entsprechend dem langen Namen
"Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf" oder kurz „DBBW“
wurde es auch gleich mit einem Startkapital von 425.000 Euro bis 2018 ausgestattet. Unter der Leitung des Senckenberg Institutes in Görlitz sollen dort in Sachen Wolf bekannte Akteure wie LUPUS, das IZW und die Genetiker von Senckenberg in Gelnhausen Informationen und Daten zum Wolf sammeln und dokumentieren. (weiterlesen)

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Von der Jägerschaft organisiert: Wildessen in der Osnabrücker Wärmestube
Osnabrück. Bei ihrer jährlichen Wild-Koch-Aktion hat die Jägerschaft Osnabrück Stadt vor Kurzem wieder die Gäste der Wärmestube zum Wildessen eingeladen.
So etwas erleben die Gäste der Wärmestube im Franziskanerkloster auch nicht jeden Tag: Der Geruch von frischen Wildbratwürstchen zog zur Mittagszeit durch die Räume. Verantwortlich dafür war die Jägerschaft Osnabrück-Stadt, die alle Gäste zu einem besonderen Mittagessen einluden. (weiterlesen)

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Verfügung zum Abschuss eines Wolfes
Zwischen dem 21. Januar und dem 8. Februar 2017 hat ein Wolf im Bergell, in der Leventina (Kanton Tessin) und im Misox mehr als 40 Schafe gerissen. In drei Fällen, nämlich in Stampa, in Faido und in Cama konnte aufgrund von genetischen Analysen ein und derselbe Wolfsrüde M75 als Verursacher identifiziert werden.
Gestützt auf Art. 9bis der eidgenössischen Jagdverordnung kann eine Abschussbewilligung für einzelne Wölfe erteilt werden, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten. Ein erheblicher Schaden an Nutztieren durch einen einzelnen Wolf liegt unter anderem dann vor, wenn in seinem Streifgebiet innerhalb eines Monats mindestens 25 Nutztiere, trotz Herdenschutzmassnahmen, getötet werden. Schäden, die auf dem Gebiet von zwei oder mehreren Kantonen entstanden sind, haben die betroffenen Kantone koordiniert zu beurteilen. Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens an Nutztieren dienen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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EU-Wolfsexperte irritiert mit mangelnder Faktenkenntnis
Potsdam Der Landwirtschaftsausschuss des Potsdamer Landtags diskutierte mit einem Abgesandten aus Brüssel über die Tiere. Doch man redete aneinander vorbei. Es wirkte wie ein Besuch von einem anderen Stern. Als sich am Mittwoch der Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Entwicklung im Potsdamer Landtag traf, ging es wieder einmal um den Wolf. Zum ersten Mal war mit Alexander Just von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission ein Vertreter aus Brüssel bei einer Anhörung des Ausschusses zu Gast. Doch die Ergebnisse blieben mau. Denn der EU-Experte verteidigte nach Kräften die Position der EU zum Schutz des Wolfes. "Die Möglichkeiten einer direkten Begegnung zwischen Wolf und Mensch sind sehr gering", sagte Just. "Es gibt mehr tödliche Unfälle mit Weidekühen, welche Wanderer attackieren, als mit irgendwelchen anderen Tieren." (weiterlesen)

Foto: Wiipedia
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Königsbrück: Nur der Wolf darf rein
Manchmal entstehen Landschaften auch, weil der Mensch sich fernhält: Wie nahe Königsbrück, in Deutschlands erster Wildnis.
Von Steffi Hentschke
Oben auf dem Hügel – dort, wo Soldaten einst auf Pappfiguren schossen – wuchern jetzt Ginster und Silbergras. In der Ferne springt ein Reh. Auf 70 Quadratkilometern findet man mitten in der Königsbrücker Heide in Ostsachsen eine endlose verlassene Landschaft.
Das, was heute unberührte Natur ist, war noch vor 25 Jahren militärisches Sperrgebiet: Hier, auf dem einstigen Truppenübungsplatz Königsbrück, war bis 1992 die Sowjetarmee stationiert. Kurz nach deren Abzug war von Vegetation nichts mehr zu sehen. Mit ihren Ketten hatten die Panzer der Russen den Boden zerpflückt. Der Zustand der Natur? Vergleichbar mit dem nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren – der absolute Nullpunkt. (weiterlesen)

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Hendricks: „Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein“
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat die Nutzung von bestimmten Fahrzeugen kritisiert: „Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein“, sagte Hendricks beim Treffen der G20-Staaten zum Thema Ressourceneffizienz am vergangenen Donnerstag in Berlin. (weiterlesen)

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Wildes Wien – Die Großstadt als attraktiver Lebensraum für Wildtiere
In Wien, Österreichs bevölkerungsreichster Stadt, leben rund 1,8 Millionen Menschen auf einer Fläche von etwa 415 km2. Fast die Hälfte des Stadtgebietes, ca. 200 km2, besteht aus Wiesen, Buschland und Wäldern wie städtischen Grünanlagen und privaten Gärten, nicht zu vergessen der Wald- und Wiesengürtel und die ausgedehnten Erholungsflächen in Teilen des Nationalparks Donau-Auen. Selbst in den Innenbezirken prägen Bäume am Straßenrand und Parks das Stadtbild: Die Grünflächen im „steinernen Herzen Wiens“ umfassen 318 Hektar und damit rund ein Sechstel der Gesamtfläche. (weiterlesen)


