Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Gamsbrunft im Gesäuse - Waidmannsheil für drei Jägerinnen
Die erste Gams zu erlegen gehört zu den prägendsten Erlebnissen für jeden Gebirgsjäger. Jagd und Natur.TV hat die drei Jägerinnen Farlind, Lena und Silvia bei ihrer ersten Gamspirsch begleitet Ihr Jagderfolg ist von Anstrengungen, Glück, Enttäuschung und Freude geprägt, ein unvergessliches Erlebnis für die drei ARTEMIS Finalistinnen 2016.
Während Silvia ihre erste Gams bereits erlegen konnte, steht Lena und Farlind dieses einzigartige Erlebnis noch bevor. Für die beiden deutschen Jägerinnen ist es die erste Pirsch in den Alpen und sie erleben hautnah, mit welchen Anforderungen an das jagdliche Können die Jagd hier verbunden ist. (weiterlesen)

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Bundesforstbehörde auf Lösungssuche - Wildschweinplage in Potsdams Norden
Potsdams Norden leidet unter einer Wildschweinplage. Als spezieller Problemfall gilt die mehr als 1800 Hektar große Kernzone von Sielmanns Naturlandschaft, in der laut Landesjagdgesetz keine Tiere gejagt werden dürfen. Der Schweinebestand entwickelte sich dort ungehindert. Die Bundesforstbehörde ist nun gemeinsam mit der Sielmann-Stiftung auf Lösungssuche.
Potsdam/Döberitzer Heide. Potsdams Norden leidet unter einer Wildschweinplage. Ganze Äcker werden von hungrigen Rotten umgepflügt. Die Jäger kommen kaum noch mit dem Abschuss hinterher. Der Fahrländer Bauer Ernst Ruden zeigt auf ein Feld mit Winterroggen. Hier und da blieben Inseln mit grünen Trieben in einem Meer von aufgeworfener brauner Erde: „Da gibt man sich Mühe, dass alles schön glatt in den Boden kommt, und dann siehst du zu, wie die Arbeit zerstört wird.“ (weiterlesen)

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Baden-Württemberg: Streit um die Önsbacher Jagd - Wie David gegen Goliath
„Da ist stets Emotion pur, wenn eine Jagd verpachtet wird.“ Tatsächlich bestätigt sich diese Erkenntnis eines Insiders beim Blick auf die jüngst im Acherner Stadtteil Önsbach getroffene Entscheidung, die dortige Jagd erneut dem seit vielen Jahren engagierten Bewerber zuzuschlagen. Auf der Strecke blieb eine Gemeinschaft junger Jäger aus dem Nachbarort Fautenbach. Diese fahren nun schweres Geschütz auf: „Für uns war das Verfahren der Entscheidungsfindung intransparent und voreingenommen“, heißt es in einem dieser Zeitung vorliegenden Schreiben an Oberbürgermeister Klaus Muttach.
„Intransparent und voreingenommen“
Es scheint wie der berühmte Kampf von David gegen Goliath: Bei dem rund 700 Hektar große Revier in Önsbach handelt es sich nämlich nicht um eine Jagd wie jede andere. Hier steht die sogenannte Kiesinger-Linde als Erinnerung an den Tag, als der ehemalige Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger hier als „Ehrentreiber“ unterwegs war. Und wenn hier Industrielle und Politiker auf Promi-Pirsch gehen, ist das schon so etwas wie ein gesellschaftliches Ereignis. Ausgerechnet diese prestigeträchtige Jagd haben also die jungen Fautenbacher Jäger im Visier. (weiterlesen)

Foto: Dieter Göbel
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Begehungsschein Angebot Hessen (Landkreis Vogelsberg)
Entgeltlicher Begehungsschein im Vogesberg Nähe Schlitz zu vergeben (weiterlesen)
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Begehungschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Bitburg-Prüm)
In der Eifel wird ein Begehungsschein in einem Niederwildrevier (550 ha Jagdfläche) vergeben (weiterlesen)
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Großtrappe gilt als gerettet
Seit 25 Jahren gilt sie als bedroht, zunächst scheint die Rettung aber geglückt: Die Großtrappe hat es sich in Deutschland und Österreich gemütlich gemacht.
Landwirtschaft, Jagd und Bevölkerung waren mit einem grenzüberschreitenden Programm am Rettungsversuch der Großtrappe im österreichischen Burgenland beteiligt. Ohne diese Zusammenarbeit sei der Erfolg nicht möglich gewesen, sagte Astrid Eisenkopf, Naturschutzlandesrätin, in einem Bericht des Österreichischen Rundfunks. (weiterlesen)

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Opfer bewahrt Mitjäger vor Verurteilung
Der Angeklagte hatte seinen Jagdfreund bei einer Drückjagd durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Das Verfahren gegen ihn wurde jetzt allerdings eingestellt.
Der tragische Vorfall hatte sich am 12. Dezember 2015 bei Wolfsburg-Heiligendorf im Rahmen einer Gesellschaftsjagd zugetragen. Damals soll zwischen den beiden Waidleuten, die 50 Meter voneinander entfernt auf ihren Ständen waren, ein Frischling angewechselt sein. Daraufhin verständigten sich die Männer mit Blicken, dann schoß der 45-jährige Angeklagte auf das Stück. Getroffen wurde allerdings der 36-jährige Jagdfreund. (weiterlesen)

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Wilde Ezzes
Die Zubereitung von Wildfleisch ist kein Mirakel, gewisse Grundregeln sollte man vor dem erstversuch dennoch beachten.
Sie haben Lust bekommen, sich dem Wild jetzt selbst zu nähern? Dann stellt sich zuallererst die Frage, welches Wildtier Ihr Favorit ist. Das besondere Aroma von Wild, das durch die individuelle Nahrungsselektion der Tiere zustande kommt, wird Sie unabhängig von Ihrer Auswahl umfangen. Streng riechen darf Wildbret aber nie, denn was früher als Hautgout bezeichnet wurde, war kein typischer Wildgeschmack, sondern schlichtweg Hinweis auf eine ungeeignete Lagerung. Im nächsten Schritt ist der Einsatzzweck des Wildes zu planen. (weiterlesen)

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Baujagd – Artenschutz unter Tage
Ganz hoch im Norden Deutschlands haben sich passionierte Baujäger ganz und gar der Baujagd verschrieben. Wir waren mit ihnen auf Jagd und haben uns über Anliegen und Ziele des Vereins informiert. Aus aktuellem Anlass bringen wir diesen Artikel aus dem JAWINA-Archiv über die unter heftigem Beschuss von Jagdgegnern stehende Bodenjagd.
Alles ist weiß und ein regelmäßiger Piepton das einzige Geräusch. Aber wir sind nicht bei einer spannenden Folge von Emergency Room gelandet, sondern auf einer Baujagd im tief verschneiten Ostfriesland. Claas Janssen hält den Empfänger des Hundeortungsgeräts dicht über den Erdboden: Unbeeindruckt piept das Gerät vor sich hin. Janssen stapft ein paar Schritte weiter, wiederholt die Prozedur. Wieder nichts, es piept, aber nicht richtig. Also weiter. Auf einmal schlägt die regelmäßige Tonfolge in einen aufgeregten Doppelpieps um: „Dor unnen muut ween.“, verkündet Janssen im heimatlichen Plattdeutsch: Da unten muss er sein. (weiterlesen)

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Bayerns Grüne Krone
Heute hat der Frankenwald offiziell die Auszeichnung Waldgebiet des Jahres 2017 erhalten. Dieses Beispiel zeigt, dass Schutz- und Nutzfunktion von Wäldern im Einklang stehen können.
Der Naturpark umfasst eine Fläche von über 100.000 Hektar. Insgesamt ist etwa die Hälfte davon überwiegend mit Fichte (übrigens Baum des Jahres 2017) bewaldet. Der Großteil des Schutzgeietes liegt im Regierungsbezirk Oberfranken. (weiterlesen)


