Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Österreich ist "Schlaraffenland" für Wölfe
David Gerke bemüht sich in der Schweiz um ein Zusammenleben mit Wölfen. Jagdliche Probleme in Österreich erscheinen ihm selbst gemacht.
Österreich muss sich auf die weitere Ausbreitung von Wölfen im Bundesgebiet einstellen. So lautet die Einschätzung von David Gerke. Er ist Präsident der "Gruppe Wolf Schweiz", die sich seit Jahren für den Schutz und die Rückkehr der Wölfe einsetzt, solange sie nicht ausgesetzt werden.
Dabei vereint Gerke in seiner Person drei Funktionen, die miteinander schwer vereinbar erscheinen: Der Wolfsschützer ist nämlich auch Jäger und Schafhirte in der Schweiz, wo die Wölfe bereits 2012 begonnen haben, Rudel zu bilden. Derzeit gibt es drei Gruppen und ein wanderndes Pärchen. Dadurch ist man Österreich an Erfahrungen voraus. Bei uns hat sich, wie berichtet, erst 2016 ein Rudel im Waldviertel niedergelassen. (weiterlesen)

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Europas letzter Urwald - Abholzen eines Naturdenkmals
Der Bialowieski-Nationalpark in Polen und Weißrussland ist Unesco Welterbe. Auf der polnischen Seite sollen in den kommenden Jahren fünfmal so viele Bäume gefällt werden, wie bisher vorgesehen. Die staatliche Forstverwaltung begründet dies mit Borkenkäferbefall. Das glauben Umweltschützer nicht, sie vermuten kommerzielle Interessen.
Der Bialowieski-Nationalpark gilt als der letzte Urwald Europas. Er liegt etwa zur Hälfte im Nordosten von Polen und zur Hälfte in Weißrussland. Aber nicht im autoritär regierten Nachbarland der EU klagen Umweltschützer die Regierung an, den einzigartigen Wald zu zerstören. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Trier-Saarburg)
Im Raum Trier wird eine Genossenschaftsjagd mit 459 ha zum 1.4.2017 neu verpachtet. Submission ist am 13.3.2017 (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Emsland)
In Westniedersachsen wird eine 258 ha große Jagd zum 1.4.2018 neu verpachtet. Submission ist am 28.2.2017. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Havelland)
Biete Begehungsschein im schönen 850 ha Revier Raum Nauen (Havelland) an. (weiterlesen)
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Der deutsche Wald (III): „Wir lieben das Produkt Holz“
Philipp zu Guttenberg und Konstantin von Heereman über die Sorgen und Nöte der Forstwirtschaft, die geplante Stilllegung von Waldflächen und alternative Erlösmodelle.
Philipp Freiherr von und zu Guttenberg ist Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände AGDW – Die Waldeigentümer, Vizepräsident des Europäischen Waldbesitzerverbandes CEPF und Vorsitzender des Aktionsbündnisses Forum Natur.
Dr. Philipp Freiherr Heereman von Zuydtwyck ist Vorsitzender des Waldbauernverbandes NRW e.V. Er ist Stadtrat seiner Heimatgemeinde Hörstel und bewirtschaftet seinen traditionellen Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb Surenburg im Münsterland.
Herr zu Guttenberg, Herr von Heereman, wie sind Sie beide zum Thema Wald gekommen? (weiterlesen)

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Der Adler: Eine Verbindung fürs Leben - Lufthoheit
Erich Spiess hat einen Jagdgefährten der ganz besonderen Art: den 18-jährigen Steinadler Kayetan, den König der Lüfte. Mit dem geht er meist in der Nähe von Mindelheim auf Jagd. Er ist sein Partner, seine Waffe, seine Passion.
Der ständigen Aufmerksamkeit des majestätischen Steinadlers Kayetan entgeht nicht die kleinste Bewegung. Bis zu einer Distanz von locker 1000 Meter kann der Vogel auf seine Beute reagieren. (weiterlesen)

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Noch gibt es keine Abschusszahlen
Pfullingen. Die Pfullinger Gemeinderäte sind anscheinend ganz zufrieden mit dem neuen Jagdmodell der Stadt, denn in seiner öffentlichen Sitzung winkte das Gremium das Thema bei einer Enthaltung und ohne große Diskussion durch – trotz deutlich höherer Kosten.
Vor rund zwei Jahren hatte der Rat beschlossen, die Jagd völlig neu aufzustellen und keine Reviere mehr zu verpachten. Grund dafür war der hohe Wildverbiss im Wald, der zuletzt nicht nur von Förster Bernd Maier kritisiert worden war, sondern auch von unabhängigen Beobachtern. Der Pfullinger Wald lief Gefahr, seine FSC-Zertifizierung zu verlieren und damit viel Geld. 1994 hatte der Gemeinderat nämlich beschlossen, den Wald naturnah zu bewirtschaften, das heißt auch, dieser soll sich selbst verjüngen. Das klappt aber nur dann, wenn die Bäume mehr oder weniger ungestört wachsen können. Die jungen Triebe schmecken aber vor allem dem Rehwild. Ob genügend oder zu wenig davon geschossen wurde, darüber lagen Förster und Pächter über Jahrzehnte im Clinch. (weiterlesen)

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Tessin/Schweiz: 45 tote Schafe auf 3 Höfen in 15 Tagen - Der Wolf kommt immer näher
FAIDO TI/CAMA GR - Die Scheu vor dem Menschen scheint zu schwinden. Dafür steigt die Blutrunst. Der Räuber schlägt direkt in Ortschaften zu. Die Tage des Wolfes könnten bald gezählt sein.
von Myrte Müller
Es ist nicht der Hunger. Es ist die Blutrunst, die ihn treibt. Dreimal hintereinander schlägt der Wolf in der Leventina im Tessin zu. Er reisst viel mehr, als er fressen kann.
Vier Schafe fallen in der Nacht auf den 25. Januar dem Räuber zum Opfer. 16 Tiere folgen vier Tage später – viele von ihnen sind hochträchtig (BLICK berichtete). Dann in der Nacht auf vergangenen Montag zerbeisst er weitere neun Schafe. Ob Einzelwolf oder Rudel, ist bislang noch nicht geklärt.
Im Misox stieg der Wolf in die Ebene hinab (weiterlesen)

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DBU startet großflächige Wiedervernässung auf Rügen
Auf Rügen startet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in den kommenden Wochen im Ortsteil Prora die Wiedervernässung ihrer Naturerbeflächen zur Förderung von Feuchtgebieten. Die rund 1 900 ha große Fläche ist als ehemaliger Truppenübungsplatz Teil des Nationalen Naturerbes.
„Um großflächig und langfristig wiederzuvernässen, werden Entwässerungsgräben geschlossen und das Wasser angestaut“, erläuterte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. Anrainer werden seinen Angaben zufolge allerdings nicht von den Maßnahmen betroffen sein. Die Neuanlage von Kleingewässern und das Vertiefen bereits vorhandener Senken fördere die biologische Vielfalt, insbesondere von feuchtigkeitsliebenden Tier- und Pflanzenarten. (weiterlesen)


