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Kritik an Vorgehen des Landratsamtes - Reichsbürger-Kontrollen: „Das ist doch Rufmord“
Mehrere Polizeifahrzeuge, schwer bewaffnete Beamte, viel Nachdruck. So rückt das Landratsamt zu Kontrollen bei Menschen an, die es für Reichsbürger hält. Das waren zum Beispiel die Landwirte Martin Beilhack und Regina Mayer. Beilhack spricht von Rufmord.
Die Polizei rückte an, als Regina Mayer (33) gerade bei der Stallarbeit war, am 19. Januar gegen 17.30 Uhr. Die Bäuerin aus Rottach-Egern hat eine Rinderhaar-Allergie, trägt im Stall einen Schutzanzug mit Maske, darunter nur den Slip. „Da kam eine ganze Armada, als ob ich eine Terroristin wäre“, erzählt sie. Mehrere Polizeiautos, ein Rettungswagen. Es war der Begleitschutz für ein Team des Miesbacher Landratsamts, das Kontrollen bei Waffenbesitzern durchführt, die es als Reichsbürger einstuft. Eben dies versetzt Mayer in Zorn. „Dass es Reichsbürger gibt, weiß ich nur aus Zeitung und Fernsehen.“ Natürlich erkenne sie den Staat an, habe einen Personalausweis, zahle Strafzettel und Rundfunkgebühren. Weil „das ja nicht schaden kann“, hat Mayer auch einen Staatsangehörigkeitsausweis beantragt, den „Gelben Schein“.
Wer das tut und dabei auf dem Antrag nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) vom 22. Juli 1913 besteht, erfüllt eines der Kriterien, an denen das Amt die Zugehörigkeit zum Reichsbürgertum festmacht. Weil Mayer als Jägerin Schusswaffen besitzt, gehört sie zum Personenkreis, deren waffenrechtliche Erlaubnis im Rahmen der Reichsbürgerkontrollen überprüft wird. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Amberg)
Im Raum Amberg wird eine Jagdmöglichkeit in einem Niederwildrevier vergeben (weiterlesen)
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Peilsender sollen Luchse vor Wilderern schützen
OBERÖSTERREICH. Das Projekt "Pro Luchs" soll helfen, dass sich die Wildkatze wieder vermehrt. Der Nationalpark erwartet Nachschub aus der Schweiz.
Der Luchs hat es nicht leicht, in Oberösterreich Fuß zu fassen. Ein auf drei Jahre angelegtes Projekt soll nun der Wildkatze den nötigen Rückhalt geben, damit sie sich hierzulande wieder vermehren kann. Systematisches Monitoring mit Fotofallen, Peilsendern, die auch Wilderer abschrecken sollen, und die zeitweilige Aufnahme verwaister Jungtiere gehören zu den Maßnahmen, die das Projekt umfasst. (weiterlesen)

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„Die Linke“: Jäger sollen Wildbret spenden
Kreisverband der Partei aus Rotenburg (Wümme) wendet sich mit einer sozialen Idee an die Jägerschaft.
Der Kreisverband der Linkspartei im niedersächsischen Rotenburg (Wümme) fordert, dass Jäger bedürftige Menschen mit „Frischfleisch“ versorgen. „Wem gehört das Wild?“, fragt „Die Linke“ in einer Pressemitteilung – um direkt selbst darauf zu antworten: „Es ist herrenlos, bis ein dazu befugter Jäger es sich mit einem Blattschuss kostenlos aneignet.“ (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Stadt Schwerin)
Die Landeshauptstadt Schwerin verpachtet 2 städtische Eigenjagdbezirke. Submission ist am 28.2.2017 (weiterlesen)
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Verleihung des Granser Forschungspreises für eine Nachhaltige Jagd
Im Rahmen einer akademischen Feier der Universität für Bodenkultur Wien wurde der Granser-United Global Academy Forschungspreis für eine Nachhaltige Jagd verliehen.
Prämiert wurden die Arbeiten von Dipl.-Biol.in Dr.in Stéphanie Schai-Braun und Dipl. Forstwirt Philipp Gerhardt, die für ein besseres Verständnis der Interaktionen von Wildtieren und Kulturlandschaft sorgen können. (Video ansehen)

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Volltreffer: Die Hohe Jagd & Fischerei mit absolut allrad
SALZBURG (16. Februar 2017). – Wo treffen einander Jagd- und Fischereibegeisterte zum Erfahrungsaustausch? Natürlich dort, wo reiche Beute zu erwarten ist. Neuheiten in Hülle und Fülle, alle Informationen rund um das Thema Jagd und Fischerei, das Treffen mit Gleichgesinnten und jede Menge Gelegenheit zum Fachsimpeln – das bietet vom 16. bis 19. Februar 2017 „Die Hohe Jagd & Fischerei“ im Messezentrum Salzburg. Bereits zum 29. Mal zeigt die von Reed Exhibitions Messe Salzburg veranstaltete „Internationale Messe für Jagd, Fischerei, Abenteuer Natur & Reisen“ die neuesten Trends und Innovationen aus den Bereichen Jagd und Fischerei sowie mit der parallel stattfindenden absolut allrad einen umfassenden Überblick über den 4x4-Markt. Mit jährlich mehr als 40.000 Besuchern und dem vollen Angebot der mehr als 620 Aussteller ist die Top-Branchenmesse längt die unangefochtene Nummer eins im Alpen-Donau-Adria-Raum. (weiterlesen)

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Wurfmeldung Deutsch Kurzhaar Unterfranken
In Unterfranken gibt der Deutsch Kurzhaarzwinger "vom Nonnenhaus" ab Ende März 10 Welpen ab. (weiterlesen)
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2017 ist das Jahr des Waschbären
Seit mehr als 80 Jahren sind Waschbären in deutschen Wäldern unterwegs. Ohne nennenswerte Fressfeinde breiten sich die Neubürger aus Nordamerika rasant aus. Jäger und andere Naturschützer beobachten seit Jahren einen Einfluss auf die heimische Artenvielfalt. Umso wichtiger, sich intensiv mit dem nachtaktiven Räuber auseinanderzusetzen.
Pelzig, putzig und manchmal auch ein Plagegeist: Der Waschbär (Procyon lotor). Erst kürzlich hat ihn die EU-Kommission in eine Liste mit 37 fremden, invasiven Arten aufgenommen, die europaweit zurückgedrängt werden sollen. Der Kleinbär verursacht Schäden in Siedlungs- und Gartenanlagen und beeinflusst die heimische Artenvielfalt negativ. (weiterlesen)

Foto: Wikipdia

