Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Befreiungsaktion bringt Pinguin in tödliche Gefahr
Erneut haben vermeintliche Tierfreunde durch eine Befreiungsaktion viel Schaden angerichtet: Wie orf.at berichtet, holten zwei südafrikanische Studenten einen Pinguin aus einem Park für Meereslebewesen und setzten ihn im Indischen Ozean aus. Dort droht dem Tier laut dem Bericht der sichere Tod.
Die beiden Studenten wollten mit ihrer Tat „gegen Tiere in Gefangenschaft protestieren“, hieß es. Ein Sprecher des Bayworld Ozeaneums erklärte, der dreijährige Pinguin Buddy habe – auch wenn er gesund sei und genug Energie habe –nicht die notwendigen Erfahrungen, um in der für ihn fremden Umgebung des Meeres zu überleben. Schließlich habe er nie gelernt, sich selbst Nahrung zu beschaffen. (weiter lesen)

Foto: Wikipedia
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Herdenschutz gegen den Wolf in Frankreich
Interview mit Laurant Garde, Doktor der Ökologie und Anthropologie, Forschungsinstitut für die Ausführung der Weidewirtschaft in den Alpes Méditerranéé (CERPAM)
Dieses Interview ist ein Auszug aus dem Film:
“Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich”
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Freiburg: Bauerverband will Wolf und Luchs im Südwesten verhindern
Die von der Landesregierung unterstützte Rückkehr von Wolf und Luchs nach Baden-Württemberg stößt auf Widerstand der Landwirtschaft. Die Raubtiere dürften im Südwesten nicht wieder heimisch werden, teilte der Badische Bauernverband (BLHV) am Mittwoch in Freiburg mit. (weiter lesen)

Foto: Getty images
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Deutschland seit 2008 offiziell tollwutfrei
Heute ist Welt-Tollwut-Tag. Bei Füchsen wurde die Virus-Erkrankung in Deutschland zwar erfolgreich zurückgedrängt. Fledermäuse können immer noch infektiös sein, wie aktuelle Fälle zeigen. Weil das Rabies-Virus fehlt, explodieren die Fuchsbestände. Der DJV hält deshalb eine Bejagung im Sinne des Artenschutzes für dringend erforderlich. (weiter lesen)

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Sachsen: Fünf neue Wolfsrudel, drei neue Wolfspaare
Aktuell gibt es in Sachsen 19 bestätigte Wolfsterritorien (Abb.1, Tab.1). Davon liegen 17 Territorien ganz im Freistaat Sachsen und zwei Territorien sind grenzübergreifend: eines zu Brandenburg (SP) und ein weiteres zur Tschechischen Republik (HW). Drei Wolfsterritorien (AH, RZ und Z) haben nur zu einem kleinen Teil ihr Gebiet auf sächsischer Seite und werden daher in den Nachbarländern mitgezählt.
Entwicklung in Sachsen:
Im letzten Monitoringjahr* 2015/2016 wurden in im Freistaat Sachsen 15 Rudel, 3 Paare und ein territoriales Einzeltier nachgewiesen. Somit haben sich im Vergleich zu 2014 in Sachsen fünf neue Rudel (Königshainer Berge, Gohrischheide, Biehain, Cunewalde, Knappenrode) und drei neue Paare (Neustadt, Raschütz, Bernsdorf) etabliert. (weiter lesen)

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„Veggie-Produkte“ fallen auch bei Stiftung Warentest durch
Vegetarier und Veganer müssen erneut eine schlechte Nachricht hinnehmen: Die Stiftung Warentest hat zahlreiche Fleischersatzprodukte miserabel bewertet. Vor einigen Monaten hatte bereits das Magazin Öko-Test schlechte Noten für „Veggie-Produkte“ verteilt (wir berichteten).
Einer Pressemitteilung zufolge erwiesen sich nun zwar sechs von 20 getesteten Produkten als „gute Alternative zu ihren Vorbildern mit Fleisch“. Sechs weiteren Produkten attestierten die Tester jedoch ein „Schadstoffproblem“, nachdem sie zum Teil hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen (MOSH) gefunden hatten. (weiter lesen)

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Trauer um zwei verunglückte Jäger
In Schweizer Kanton Graubünden sind in den vergangenen Tagen gleich zwei Jäger tödlich verunglückt. Am Montagmorgen wurde im Bündner Oberland zunächst die Leiche eines 52-Jährigen gefunden. Wie die Bauernzeitung berichtet, hatte der Jäger am Sonntagabend bei Tenigerbad ein weibliches Stück Rotwild erlegt und das Tier danach ausgeweidet. Die Jagdkollegen des Mannes warteten in der Folge vergeblich auf ihn, woraufhin sie die Polizei alarmierten. (weiter lesen)

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LJV Baden-Württemberg: Änderungen am Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes reichen nicht
Als einen nur kleinen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet der Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. (LJV) die heute ins Parlament eingebrachte Änderung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes (JWMG). Es besteht noch erheblicher Bedarf zur Anpassung für die Praxis. Nachdem die zunächst geheime Nebenabrede zum Koalitionsvertrag bekannt wurde, in der auf eine umfassende Novelle des Jagdgesetzes verzichtet wird, wurde dem Verband bewusst: Mit einer dringend notwendigen, umfassenden Änderung des Gesetzes ist in dieser Legislaturperiode nicht zu rechnen. „An seiner Forderung nach weitgehenden Reformen zahlreicher nicht praxisgerechter Regelungen im JWMG hält der Landesjagdverband unverändert fest“, so Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann heute in Stuttgart. „Dringende Änderungen sind noch bei Wildschadensersatz, jagdbaren Arten und Jagdzeiten notwendig.“ (weiter lesen)
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Niedersachsen: Schwere Vorwürfe gegen Wolfsbüro
Der Wolfsberater und Jagdautor Gert von Harling erhebt im Zusammenhang mit der Auswilderung eines Wolfswelpen schwere Vorwürfe gegen das Wolfsbüro beim niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Dies berichtet die Landeszeitung für die Lüneburger Heide (LZ). Das weibliche Jungtier war im Juni abgemagert aufgefunden und nach einigen Tagen in einer Wildtier-Auffangstation wieder ausgewildert worden. In einer Pressemitteilung des NLWKN hieß es dazu: „Für Deutschland ist dies der erste Fall, in dem ein junger Wolfswelpe wieder freigelassen wurde, in anderen Ländern wurde dies bereits erfolgreich praktiziert“. Auf Nachfrage durch von Harling nach Beispielen für erfolgreiche Auswilderungen von Wolfswelpen wurde lediglich „ein Fall aus Polen“ benannt. Auch die Anfrage der LZ erbrachte keine genaueren oder darüber hinausgehenden Angaben. Jener Fall aus Polen sei jedoch „20 Jahre her und keineswegs ein Erfolg“ gewesen, erklärte von Harling in der LZ. (weiter lesen)

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Verschuldensunabhängige Haftung für Wildschäden – ein Anachronismus?
Aus dem Vortrag von Dr. Gerhard Schartner, Rechtsanwalt in Telfs für Zivil-, Straf- und Verwaltungsrecht:
In einer Zeit, in der es für jeden Zwischenfall und für jeden Schaden einen „Schuldigen“ geben muss, ist es trotzdem notwendig zu hinterfragen, ob eine verschuldensunabhängige Haftung für Wildschäden nicht doch eine „durch die Zeit überholte Einrichtung“ (Anachronismus) darstellt.
Das Verhältnis der Gesellschaft zur Umwelt, insbesondere zum Wald, hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch in Richtung „kostenloser Freizeitpark“ gewandelt. Die gesetzlichen Regelungen wurden aber nicht oder nur unzureichend dieser Entwicklung angepasst. (weiter lesen)


