Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Hocker: Wolf im Jagdrecht führt nicht zu Ausrottung
Der niedersächsische Landtag hat am Mittwoch über den Antrag der FDP-Fraktion zur Aufnahme des Wolfs ins Jaggesetz diskutiert. CDU, SPD und Grüne lehnten dies ab. Die FDP-Fraktion will eine Aufnahme bei gleichzeitiger ganzjährigen Schonzeit.
Mit Unverständnis reagierte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, auf die Weigerung der anderen Parteien. „Waschbär, Marderhund, Elster und Rabenkrähe – alle sind seit Jahren Teil des Jagdrechts. Und keine dieser Arten ist vom Aussterben bedroht, aber man hat seinerzeit die Erfordernis erkannt, die Population zu managen – und zwar gerade im Interesse anderer Arten und auch im Interesse des Menschen“, so Hocker. Genau das sei auch für den Wolf frühzeitig sinnvoll, damit eine Debatte noch sachlich geführt werden könne.
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Warum kann eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) beim Menschen tödlich verlaufen?
Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass viele Füchse mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind – warum das für Menschen gefährlich ist, erklärt dieser Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.
Der adulte Fuchsbandwurm ist etwa zwei bis drei Millimeter lang und besteht aus dem Kopf und drei bis vier Gliedern. Er lebt im Dünndarm von Fuchs, Hund und gelegentlich auch anderen Beutegreifern.
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Demonstration gegen ein grünes Landwirtschaftsressort
500 Jäger, Landwirte und Waldbesitzer protestieren in Magdeburg
Rund 500 Demonstranten, lautstarke Jagdhorn-Signale und Traktorenlärm auf dem Domplatz in Magdeburg: Der Protest von Landbesitzern, Landwirten, Förstern und Jägern richtete sich gestern gegen die Pläne, ein grünes Umweltministerium zu schaffen. In Sachsen-Anhalt formiert sich in diesen Tagen eine neue Landesregierung, Schwarz-rot hat mit der Wahl Mitte März die Mehrheit klar verloren. Aufgrund schwieriger Koalitionsmöglichkeiten formiert sich jetzt eine schwarz-rot-grüne Regierung. Bündnis 90/Die Grünen (5,2 % der Wählerstimmen) beansprucht in den Verhandlungen zwei von acht Ministerien, das Kultusministerium sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hier sind Reformen des Jagdrechts geplant, die unter anderem ein Fangjagdverbot und ein Bleiverbot beinhalten.
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Lärm soll Tierleben retten
Ein neues Gerät könnte das Wild in der Mäh-Saison schützen - Pilotprojekt in 20 Betrieben im Eifelkreis
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm startet ein Pilotprojekt zum Wildtierschutz. Akustische Signale sollen verhindern, dass Tiere wie Rehkitze, Füchse oder Hasen Opfer der Mäher werden. Der Landesjagdverband und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau engagieren sich gemeinsam für die neue Methode.
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So wird Ihr Garten frühlingsfit (III): der Nutzgarten
Die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, die Luft riecht einfach anders: Das Frühjahr ist da! Für viele Hobbygärtner die schönste Zeit des Jahres. Endlich geht es wieder raus in den Garten, nachdem der lange Winter zu einer Pause verpflichtet hat. In unserem Frühlingsspecial geben wir Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihren Garten frühlingsfit bekommen. In den ersten beiden Teilen unserer Gartenserie haben wir uns um die Planung Ihres Gartens und die Tipps und Tricks im Ziergarten gekümmert. Im dritten Teil geht es um den leckeren Teil unseres Gartens: den Nutzgarten!
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Zulassungsverlängerung für Glyphosat unverantwortlich
Hannover - Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die gestrige (Mittwoch) Entscheidung des Europaparlaments zur begrenzten Verlängerung der Zulassung des Pflanzenwirkstoffs Glyphosat kritisiert.
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Europaparlament für Neuzulassung von Glyphosat
Das EU-Parlament hat sich für eine Erneuerung der Glyphosat-Zulassung um weitere sieben Jahre ausgesprochen – und nicht wie ursprünglich von der EU-Kommission geplant um 15 Jahre. 374 Abgeordnete stimmten dafür, nur 102 dagegen. Das Verfahren ist damit allerdings noch nicht beendet: Die endgültige Entscheidung fällt am 18./19. Mai die EU-Kommission. Das EU-Parlament hat im Zuge der Abstimmung einige Bedingungen an die Kommission gerichtet: Zum einen sollen bestimmte Beistoffe verboten, zum anderen ein Plan zur Reduzierung des Glyphosateinsatzes entwickelt werden.
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Tierschützer müssen für unnötige Beschwerde zahlen
In Bozen, Südtirol (Italien), hat das Verwaltungsgericht jetzt entschieden, dass die Tierschützer der Liga gegen Tierversuche (LAV) 1000 Euro an das Land zahlen müssen. Der Grund: Die LAV hat im September 2015 versucht, den Abschuss von 958 Murmeltieren gerichtlich zu verhindern – und das mit teilweisem Erfolg. Nach 608 erlegten Tieren wurde die Bejagung ausgesetzt. Wie Dolomiten jetzt berichtet, war die Beschwerde der LAV unbegründet.
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Wolf kommt nicht ins Jagdrecht – FDP kritisiert die Entscheidung
Im niedersächsischen Landtag wurde jetzt ein Antrag der FDP-Fraktion durch Gegenstimmen der rot-grünen Landesregierung sowie der CDU abgelehnt. Die FDP forderte eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Zwar sollte der Wolf zunächst einer ganzjährigen Schonzeit unterliegen, ginge es nach dem umweltpolitischen Sprecher der Fraktion, Gero Hocker, könnte diese jedoch im Bedarfsfall schnell aufgehoben werden. Er sagte in einem Bericht von hna.de: „Dann hätte man das Instrument, um eingreifen zu können.“
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Rettungspunkte: Mach mal einen Punkt
Der Unfall eines belgischen Jagdgasts vor einigen Tagen (JAWINA berichtete) zeigt ein Problem auf, von dem viele, wenn nicht die meisten Jäger betroffen sein dürften, die in einem fremden Revier zur Jagd gehen: Wenn etwas passiert, ist es für Ortsunkundige oft schwer zu beschreiben, wo sie sich befinden. Zwar bieten Smartphones die Möglichkeit, den eigenen Standort per GPS zu erfassen und auch zu versenden, das funktioniert aber nur unter zwei Voraussetzungen: a) Der Verunglückte muss im Besitz eines Smartphones und noch in der Lage sein, es zu bedienen und b) am Unglücksort muss einigermaßen guter Internet-Empfang vorhanden sein.

