Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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10. Rotwildsymposium 2020 wurde wegen Corona abgesagt
Das 10. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung, das vom 11. bis 13. Juni in Berlin stattfinden sollte, ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Deutsche Wildtier Stiftung wird das Symposium nun im kommenden Jahr veranstalten.
Wie schon viele andere Veranstaltungen vorher, wurde nun auch das 10. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtierstiftung abgesagt. Grund ist die aktuelle Corona-Pandmie. Seit dem Jahr 2002 finden in einem zweijährigen Rhythmus die Rotwildsymposien der Deutschen Wildtier Stiftung statt. Sie behandeln aktuelle jagdpolitische oder -praktische Themen rund um Rot- und anderes Schalenwild. Im Mittelpunkt standen in den vergangenen Jahren die Themen Reduktionsprojekte, Wald und Wild, Hegegemeinschaften, Jagdethik und Rotwildbezirke. (weiterlesen)

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JGHV: Keine Frühjahrsprüfungen – dafür einmalige Notlösung
Dieses Jahr werden keine Frühjahrsprüfungen mehr durchgeführt. Jedoch arbeitet der JGHV an einer Notlösung für die Hundeführer.
Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in sehr enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 07. April 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine aufzufordern, im Frühjahr 2020, also auch nach dem 19.04.2020, keine weiteren Frühjahrsprüfungen durchzuführen.
Diese Regelung gilt in allen deutschen Bundesländern und für die Mitgliedsvereine im Ausland. Sie ist auch dort anzuwenden, wo keine behördlichen Beschränkungen bestehen.
Erst 3 % des Jahrgangs geprüft (weiterlesen)

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Pressemitteilung des Bundesverbandes deutscher Berufsjäger e.V. vom 09.04.2020: BDB- Vorstand äußert sich enttäuscht über das Vorgehen der Politik in den Bundesländern
Mit großem Befremden und fachlich basiertem Entsetzen hat der BDB Vorstand die Vorverlegung der Jagdzeiten für Wildwiederkäuer in einigen Bundesländern zur Kenntnis genommen.
Seit Jahren beteiligt sich der Bundesverband Deutscher Berufsjäger e.V. mit Erfahrungen aus der jagdlichen Praxis, in Verbindung mit wildbiologischen Erkenntnissen, an der politischen Diskussion um die effiziente, wildschadensreduzierende Bejagung und damit auch um geeignete sowie ethisch vertretbare Jagdzeiten der wiederkäuenden Schalenwildarten.
Es ist also kein gutes Zeugnis für den aktuellen Politikstil, die Corona-Krise dafür zu nutzen, kontroverse Themen ohne Rückkopplung zu den Fachverbänden durchzuboxen. (weiterlesen)

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Jagd- Corona: Das gilt für Jäger
Die Jagd ist weiterhin erlaubt. Für die einzelnen Bundesländer gelten aber unterschiedliche Bestimmungen in Punkto Anzahl der Jäger und Einreise für die Jagd.
Die Jagd ist nach wie vor erlaubt! Denn Jäger sind systemrelevant: Sie schützen die Landwirtschaft vor Wildschäden und führen den wichtigen Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Allerdings müssen sich die Jäger auch an die herausgegebenen Leitlinien, die der Vermeidung sozialer Kontakte dienen, halten. Allerdings ist die Jagd ganz maßgeblich auch Ländersache. Diese bewerten sie in Corona-Zeiten unterschiedlich.
So viele Personen dürfen gemeinsam auf Jagd
Für das Bundesgebiet gilt: Die Einzeljagd (Pirsch, Ansitz) ist weiterhin erlaubt. In allen Bundesländern dürfen auch Personen eines Hausstandes gemeinsam auf Jagd gehen. In den meisten Bundesländern darf auch eine Person, die nicht zum Hausstand gehört, mitgehen. Dabei müssen die Jäger die Entfernung von mindestens 1,5 m einhalten. Außerdem sind mit der Jagd verbundene Tätigkeiten erlaubt. Dazu zählen z.B. Kontrollgänge im Revier, Nachsuchen, die Wildversorgung und -bergung, die Trichinenproben-Abwicklung, das Beproben von Schwarz-, Fall- und Unfallwild, das Anliefern von Wild an Metzgereien und die Direktvermarktung von Wildbret, aber auch Revierarbeiten, wie Hochsitzbau, Beschicken von Kirrungen und Salzlecken, Anlegen von Pirschwegen, Maßnahmen zur Biotopverbesserung und zur Wildschadensabwehr und -beseitigung. (weiterlesen)

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Fuchsjagerin
Buchvorstellung von Beate A. Fischer
„Wer den Fuchs erlegt, wird Jagdkönig.“ Meine ersten jagdlichen Erfahrungen habe ich in einer reinen Niederwildgegend gemacht, wo der Rehbock der Hirsch des kleinen Mannes ist und die meisten der Alten nicht mal eine Büchse im Schrank haben. Im November ziehen sie über die Felder und Wiesen, die Stiefel werden mit jedem Schritt schwerer vom Lehmboden und eine Mischung aus schwerem Nebel und leichtem Regen liegt in der Luft. Hundegebell und Schrottschüsse zerreißen die Stille. Hasen laufen um ihr Leben und bleiben oft genug Sieger.
Auf einer meiner ersten Treibjagden schoss ein Jäger aus der Fraktion der jung-dynamischen Raubwildjagdfraktion, auch „Fuchs-Einsatzkommando“ (FEK) genannt, einen Fuchs vorbei. Für ihn war der Tag gelaufen und der Abend teurer, ausnahmsweise mal teurer als für den Jagdkönig, aber der hatte auch keinen Fuchs geschossen, nur die meisten Hasen. Der Fuchs war als von meiner frühjagdlichen Prägung an etwas Besonderes, das Ziel aller Träume. Marderhund und Dachs – als vorkommende Prädatoren haben nie diese Aura des Besonderen. Den Fuchs gilt es zu überlisten, die anderen zu erlegen. (weiterlesen)

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Oberösterreich JagdTV - Folge 1
Die Corona-Krise hat Österreich und die Welt fest im Griff. Welche Auswirkungen sie auf die Jagd hat und worauf es zu achten gilt, das berichtet Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner in Oberösterreichs neuem JagdTV. Dieses gibt es ab sofort regelmäßig hier auf Youtube und in der OÖ Jagd App (Registrierung erforderlich)
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Fakten über den Osterhasen
Der Hase steht für Fruchtbarkeit und Neuanfang. Als österlicher Eierlieferant ist er hierzulande jedoch erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt. Der DJV hat einige Fakten rund um Meister Lampe zusammengetragen.
Eine Häsin bekommt im Schnitt 3- bis 4-mal im Jahr je ein bis drei Junge. Es können sogar bis zu sechs Junge sein. Kein Wunder also, dass der Feldhase bereits bei den Kelten als Fruchtbarkeitssymbol galt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat einige Fakten zu dem ursprünglichen Steppenbewohner zusammengetragen.
Nichts wie weg
Feldhasen sind Nestflüchter. Das heißt: Sie werden mit Fell und offenen Augen geboren - und kurz danach von ihrer Mutter tagsüber allein gelassen. Die Häsinnen suchen ihren Nachwuchs meist nur einmal nachts zum Säugen auf. So vermeiden sie, dass Fressfeinde wie der Fuchs auf die Jungtiere aufmerksam werden. (weiterlesen)

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Jäger sind von einer allgemeinen Corona-Ausgangssperre befreit
Soeben wurde dem LJV ein Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundesinnenministeriums bekannt. Demnach sieht die Bundesregierung im Hinblick auf den Beitrag der Jägerschaft zum Schutz der systemrelevanten Daseinsvorsorge sowie der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest eine Befreiung der Jäger von einer allgemeinen Ausgangssperre als gerechtfertigt an.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium sieht die ausgesprochene Privilegierung der Jägerschaft gegenüber anderen Teilen der Bevölkerung als hohe Anerkennung, zugleich aber auch als gesellschaftlichen Auftrag für einen konkreten Beitrag, insbesondere zur Sicherung der Ernährungsvorsorge der Bundesrepublik Deutschland an. (weiterlesen)
Schreiben des BMEL vom 8.4.2020

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"Nettis Naturkinder": Jagdgegner verursachen Shitstorm
Erneut haben sich Jagdgegner auf eine jagdnahe-Seite eingeschossen: Dieses Mal gibt es Hasskommentare bei "Nettis Naturkinder".
Wieder einmal haben sich Jagdgegner eine jagdnahe-Seite in den sozialen Medien vorgenommen. Auf der Seite „Nettis Naturkinder“ berichtet Waldpädagogin Annette von Karp über ihre Arbeit mit Kindern. In einem der neusten Facebook-Beiträge zeigt „Nettis Naturkinder“, wie zwei Kinder Frischlinge abschwarten und zerwirken. Der Post wurde von dutzenden Jagdgegner mit Bemerkungen wie „Die nächste Generation von Tierquälern und Mördern wird schon herangzogen !!!“, „Aus welcher Gosse kommen diese Eltern?“ oder auch „Krank, kränker, Jägerkindergarten“ geteilt. Auch in den Kommentaren auf der Facebook-Seite finden sich diverse Beleidigungen. (weiterlesen)

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Kitzrettung in Zeiten der Corona-Krise?
In der Landwirtschaft steht die Frühjahrsmahd an. Gemeinschaftliche Kitzrettung ist aufgrund der Kontaktverbote nur eingeschränkt möglich. DJV und Norddeutsche Wildtierrettung geben Tipps, was trotzdem getan werden kann, um Kitze vor dem Mähtod zu bewahren.
Das neue Jagdjahr hat begonnen, die Brut- und Setzzeit ist bereits in vollem Gange. Bald werden die ersten Rehkitze das Licht der Welt erblicken. Gleichzeitig bereiten Landwirte den ersten Grünschnitt im Jahr vor. Kitze, andere Jungtiere und Gelege von Bodenbrütern sind dadurch besonders gefährdet. Deutscher Jagdverband (DJV) und der Verein Norddeutsche Wildtierrettung erläutern, wie Kitzrettung trotz Kontaktverboten aufgrund der Corona-Krise möglich ist. (weiterlesen)


