Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Die Wisente kehren zurück in die Karpaten
Springe - Europas größtes Landsäugetier soll wieder in freier Wildbahn heimisch werden: In den südlichen Karpaten werden erneut Wisente ausgewildert.
Acht Tiere reisen aus dem Wisentgehege in Springe bei Hannover nach Rumänien. Die zwei bis drei Jahre alten Kühe stehen seit Monaten im Gehege zusammen. «Das ist der einzige Stress, den wir ihnen nehmen können. Sie müssen sich nicht erst in Rumänien kennenlernen», sagt Thomas Hennig, Leiter des Wisentgeheges sowie des European Bison Conservation Centers (EBCC), Regionalzentrum Nord, das sich der Wisenterhaltungszucht gewidmet hat. (weiterlesen)

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Wölfe und Herdenschutzhunde - Ungleiche Brüder
Die Wölfe sind zurück, und Herdenschutzhunde sollen den Schäfern Schutz bieten. Der Film zeigt überraschende Tierbeobachtungen, die schon zwischen Wolfs- und Hundewelpen verblüffende Parallelen erkennen lassen. (Video ansehen)

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OÖ JagdTV - Folge 3 "Wildbret in der Corona-Zeit"
In der ersten Ausgabe der Hohenbrunner Jagdgespräche diskutieren wir mit Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner, Wildbret Direktvermarkterin Sarah Quatember und Wildbrethändler Peter Zöls die aktuelle Lage. Wie wird sich der Wildbretpreis entwickeln, was kann man mit dem Wildbret tun? Auf diese Fragen und viele mehr gibt es in dieser Ausgabe von Oberösterreichs neuem JagdTV Antworten.
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Afrikansiche Schweinepest: Belgien bald offiziell ASP-frei?
Belgien bereitet einen Antrag vor, um bald den Status der Freiheit von Afrikanischer Schweinepest (ASP) wiederzuerlangen.
Die belgische Föderale Agentur für die Sicherheit in der Lebensmittelkette (FASNK) hat mitgeteilt, einen Antrag vorzubereiten, um den Status der Freiheit von Afrikanischer Schweinepest (ASP) wiederzuerlangen. Der Antrag soll nach Angaben eines Sprechers in der zweiten Jahreshälfte abgeschickt werden. Das berichtet das Fachmagazin Pig Progress.
Demnach kann ein Land die Wiedererlangung des ASP-freien Status beantragen, wenn das Virus ein Jahr lang nicht nachgewiesen wurde. Sollten die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die Europäische Kommission dem Antrag zustimmen, könnte Belgien bereits im Oktober als ASP-frei gelten. Vorausgesetzt wird jedoch, dass in dieser Zeit keine neuen ASP-Fälle bei Wildschweinen registriert werden. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Streitthema Wolf: Ruf nach Schutzjagd
Das geänderte Bundesnaturschutzgesetz soll helfen, Weidetiere besser vor dem Wolf zu schützen. Jägern und Landwirten reicht das nicht. Sie fordern eine Bejagung wie in anderen Ländern.
Der Wolf wandert weiter nach Westen: Risse gibt es jetzt auch in den Weidegebieten im Landkreis Friesland in Niedersachsen. Hier, wo Deichschafe zum Küstenschutz und weidende Milchkühe zum Alltag gehören, sind die Tierhalter alarmiert.
Mit Stand von April 2019 gab es in Deutschland 105 Rudel, 25 Paare und 13 sesshafte Einzeltiere in 13 Bundesländern – die meisten davon in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen. Nur das Saarland, Berlin und Hamburg sind noch wolfsfrei. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das die Zahlen zusammen mit der „Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf“ (DBBW) jährlich erhebt, ging im April 2019 von mindestens 300 erwachsenen Wölfen in Deutschland aus. Nimmt man im Schnitt acht bis zehn Tiere pro Rudel an und bezieht dabei man auch die Jungtiere mit ein, gibt es jetzt in Deutschland knapp 1.200 Wölfe. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Bund bringt Waldbrandprävention und -bewältigung voran
Berlin (agrar-PR) - Bundeswaldministerium und Bundesumweltministerium reagieren auf steigende Waldbrandgefahr und die massiven Waldschäden und bewilligen 22 neue Forschungs- und Modellvorhaben
Aufgrund der hohen Temperaturen und der Trockenheit in den vergangenen Jahren kommt es in Deutschland vermehrt zu Waldbränden. Um diese Gefahr zu minimieren und zielgerichtet zu bekämpfen, fördern die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) insgesamt 22 Forschungs- und Modellvorhaben. Aufgrund der Vielzahl von Waldbränden in den vergangenen zwei Jahren hatten die beiden Ministerien 2019 einen entsprechenden Förderaufruf gestartet. Die Projekte starten nun bundesweit zum 1. Mai und haben ein Volumen von insgesamt rund 11,3 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus dem gemeinschaftlich finanzierten Waldklimafonds (WKF). (weiterlesen)

Foto: Feuerwehrmagazin.de
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Dürre in Deutschland: Wie krank ist der Wald?
Die Natur leidet unter der anhaltenden Trockenheit. Umweltverbände fordern ein Umdenken – und einen Umbau der Wälder.
Wüstenklima und Waldbrandgefahr – und das schon im zeitigen Frühjahr. Einen guten Monat lang hat es in weiten Teilen Deutschlands fast gar nicht geregnet. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den ersten drei Aprilwochen nur rund zwei Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Der langjährige Durchschnittswert liegt bei 55 Litern. Dabei leiden die Böden nicht nur in NRW immer noch unter den Folgen der letzten beiden Hitzejahre.
„Die oberen Bodenschichten sind ausgetrocknet“, erklärt DWD-Klimaexperte Tobias Fuchs. Zwar sei eine allmähliche Austrocknung der Böden mit Beginn der Vegetationsperiode im Frühling normal. Doch in diesem April sei die Bodenfeuchtigkeit ungewöhnlich gering gewesen. (weiterlesen)
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Förderverein: Wolfs-Angriffe haben dramatisches Ausmaß erreicht
Die deutschen Schäfer sind in Alarmstimmung. In einigen Gegenden greift der Wolf inzwischen regelmäßig Herden an. Vom Staat erwarten viele Schafhalter nichts mehr, sie fühlen sich verraten.
Die Angriffe von Wölfen auf Schafe und andere Weidetiere haben laut dem Förderverein der Deutschen Schafhaltung ein dramatisches Ausmaß erreicht. So sah sich ein Schäfer im Landkreis Uelzen innerhalb weniger Wochen sechs Angriffen in Folge ausgesetzt.
An diesem Wochenende hatte Matthias Müller, ein anderer Schäfer aus dem Landkreis Celle, 22 tote Tiere zu beklagen – 26 weitere Schafe waren schwer verletzt. „Es ist keine Ausnahme mehr, dass Schäfer in Norddeutschland unter jährlichen Tierverlusten im hohen dreistelligen Bereich zu leiden haben. Niedersachsens Weidetierhalter sind im Alarmmodus. Die Weidesaison hat begonnen und sie haben Angst, wenn die Wölfe an ihren Weiden vorbeistreifen“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Warum unterbleibt so häufig der notwendige Jährlingsabschuss im Mai?

Jährlinge lassen sich, ganz im Gegensatz zu älteren Böcken, im Mai sehr leicht ansprechen. Photo: Jagdmagazin Wild und Hund
Wenn jetzt im Mai wieder die Jagd auf den Bock beginnt, wird sichtbar, ob sich die Jäger an die guten Vorsätze auch gehalten haben, den Jährlingen beim Abschuss den Vorrang zu geben. Bei einigen Jägern hat man aber den Eindruck, dass es wirklich nur bei den guten Vorsätzen geblieben ist.
Die Rotwildringe haben durch eine konsequente Einhaltung der Abschussvorgaben in der Rotwildhege große Erfolge erzielt. Ein starker Eingriff in die Jugendklasse hat diesen Erfolg möglich gemacht.
Es ist auch unbestreitbar, dass die Altersansprache des Rotwildes durch einen erfahrenen Jäger einfacher ist, als die Altersansprache beim Rehwild, zumal alte kapitale Hirsche meist über die Reviergrenzen bekannt sind.
Auch sind Rotwildreviere oft größer, als reine Niederwildreviere und die Koordination einer flächendeckenden Abschussüberwachung einfacher.
Warum aber tritt die Rehwildhege weiterhin auf der Stelle? (weiterlesen)
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Namibia - Das Corona-Virus wird die Zukunft des Reisens und des Tourismus verändern.
Das spüren bereits Länder wie Nambia, für die Tourismus ein großer Teil des Bruttoinlandproduktes ausmacht. Dieses emotionale Video der Namibia Professional Hunting Association (NAPHA) würden der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes (CIC) gern mit Ihnen teilen und Sie bitten: Sollten Sie eine Reise gebucht haben, stornieren Sie bitte nicht - verschieben Sie. Wenn Sie eine Reise geplant haben- buchen Sie. Leisten Sie Ihre Anzahlung.
Ihr Geld sichert dort Einkommen und Beschäftigung, das Überleben von ganzen Familien. Es sichert den Schutz von Lebensräumen, von Wildtieren und vor Wilderei.
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