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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Pressemitteilung des Thünen-Institut vom 7.4.2020: Wald im Trockenstress - Schlechterer Kronenzustand, mehr tote Bäume

Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2019 zeigen: Die Dürrejahre fordern Tribut

Wie geht es dem deutschen Wald? Seit den 1980er-Jahren wird diese Frage regelmäßig im Waldzustandsbericht der Bundesregierung thematisiert. Die letzten beiden Jahre 2018 und 2019 haben gezeigt, dass der Klimawandel endgültig und für alle sichtbar im deutschen Wald angekommen ist. Die anhaltende Dürre in den Vegetationszeiten hat verbreitet zum vorzeitigen Abfallen der Blätter geführt. Bei der Fichte begünstigte sie die weitere Massenvermehrung von Borkenkäfern. Der Kronenzustand hat sich 2019 gegenüber dem Vorjahr bei allen Baumarten weiter verschlechtert. Verstärkt wurde ein Absterben von Bäumen beobachtet.

Dass diese Entwicklung nicht plötzlich kam, sondern sich schon seit Jahren abzeichnete, konnten die Auswertungen der Bodenzustandserhebung im Wald zeigen. „Die Perioden mit Trockenstress haben in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen.  (weiterlesen)

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Pressemitteilung der Deutschen Wildtier Stiftung vom 07. April 2020: Keine Windkraft im Wald

Windenergieanlagen im Dahlemer Wald (NRW) gefährden Wildtiere und zerstören die Lebensräume

Hamburg, 7. April 2020. Wildtiere werden immer wieder zu Verlierern, wenn es um den Bau von Windenergieanlagen geht. So auch jetzt in der Eifel. Der Kreis Euskirchen hat mit einem Federstrich den Bau eines Windparks mit fünf Windenergieanlagen genehmigt – und damit gegen gefährdete Arten wie Schwarzstorch, Rotmilan und Wildkatze entschieden.

Im Gegensatz zu seinem weißen Verwandten ist der Schwarzstorch scheu, reagiert äußerst sensibel auf Störungen und benötigt große, geschlossene Waldgebiete. In Nordrhein-Westfalen wird der Schwarzstorchbestand auf nur rund 60 Brutpaare geschätzt. Trotzdem soll in der Eifel nahe der Ortschaft Dahlem (NRW) ein Windpark errichtet werden. Drei Türme von insgesamt fünf Anlagen stehen bereits. Ein Weiterbau war wegen unzureichender Genehmigungspraxis gestoppt worden; die Baustelle stand 32 Monate still. Doch nun hat der Kreis Euskirchen erneut eine Genehmigung erteilt - Dahlem IV soll weiter gebaut werden. Aufgrund der erheblichen artenschutzrechtlichen Verstöße hat der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. gegen diese Genehmigung Klage beim Verwaltungsgericht Aachen eingereicht. (weiterlesen)

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Wichtige Entscheidung für den Wald im Klimawandel: Verbände begrüßen die Vorverlegung der Jagdzeiten

Eine breite Allianz aus Interessensverbänden des Waldes, der Jagd und des Naturschutzes begrüßt die von der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz ermöglichte Vorverlegung der Jagdzeit auf Rehe, Rothirsche und andere Schalenwildarten auf den 01. April.
Gemeinsame Pressemitteilung von

Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland LV Hessen (BUND Hessen e.V.), Familienbetriebe Land- und Forst Hessen e.V., Hessischer Waldbesitzerverband e.V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Landesverband der Berufsjäger Hessen e.V., Naturschutzbund Deutschland (NABU Hessen e.V.), Ökologischer Jagdverband Hessen (ÖJV Hessen)

Eine breite Allianz aus Interessensverbänden des Waldes, der Jagd und des Naturschutzes begrüßt die von der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz ermöglichte Vorverlegung der Jagdzeit auf Rehe, Rothirsche und andere Schalenwildarten auf den 01. April. „Mit der vorverlegten Jagdzeit ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Waldumbau geschaffen worden, den der Klimawandel durch die Dürre der letzten Jahre ausgelöst hat“, betonen Christian Raupach vom Hessischen Waldbesitzerverband und Jörg Nitsch der Vorsitzende des BUND in Hessen gemeinsam im Namen der breiten Verbändeallianz und freuen sich über die schnelle Reaktion der schwarz-grünen Landesregierung. (weiterlesen)

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Die Natur wehrt sich: Uns könnten noch schlimmere Pandemien bevorstehen

Wie mittlerweile bekannt ist, wurde das Coronavirus von Tieren auf den Menschen übertragen. Einige Wissenschaftler behaupten sogar von gestressten Fledermäusen. Denn weil wir immer mehr in ihre Lebensräume eingreifen und die Biodiversität unseres Planeten aufs Spiel setzen, wehrt sich die Natur offenbar. Ohne den Menschen würden Pandemien wohl gar nicht erst entstehen…

Und bald könnten uns vielleicht sogar noch viel schlimmere Pandemien bevorstehen. Denn bereits in der Vergangenheit lösten von Tieren übertragene Viren weltweites Sterben aus.

Pandemien: Ein Selbstverteidigungsmechanismus der Natur? (weiterlesen)

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Esskultur und Gesundheit: Chinas manchmal gefährliche Vorliebe für Wildgerichte

Der Corona-Virus stammt vermutlich von Tieren, die auf Wildmärkten in China zum Verzehr angeboten wurden. Nun verbietet die erste Stadt in China den Handel mit Katzen- und Hundefleisch. Ein Bruch mit der Tradition.

Ein Besucher aus China berichtet nach seiner Rückkehr aus Deutschland begeistert, wie groß die "Auswahl an Hunde- und Katzenfleisch" in deutschen Supermärkten sei. Er hatte nicht bemerkt, dass er in der Abteilung für Tiernahrung gelandet war. Dieser Witz wird im interkulturellen Austausch zwischen China und Deutschland gerne bemüht. Er bestätigt eines der vielen Vorurteile, das Deutsche gegenüber Chinesen haben: Im Reich der Mitte werden Hunde gegessen.
Der Eindruck ist nicht ganz falsch, aber Hundefleisch steht nicht im ganzen Land und keineswegs in allen Restaurants auf der Speisekarte. Die Vierbeiner, die zumeist eigens gezüchtet werden, finden sich vor allem in der Regionalküche. Doch seit sich Hunde und Katzen als Haustiere steigender Beliebtheit in chinesischen Familien erfreuen, wird die Kritik am Verzehr des "besten Freundes" immer lauter. (weiterlesen)

 

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Jagd trotzt Corona

Man möchte es kaum noch ansprechen, geschweige denn zum Thema der ersten JAGD-HEUTE- Kolumne machen, doch die Coronakrise wirft ihre langen Schatten auch auf die Jagd. Zwar fällt diese unselige Zeit der Kontaktverbote glücklicherweise nicht in die Treib- und Drückjagdsaison. Doch drohende Ausgangssperren könnten theoretisch jedwede Jagd unmöglich machen. Um dieses gerade für viele Männer kaum vorstellbare Horrorszenario zu verhindern, hat der Deutsche Jagdverband – gewohnt breitbrüstig - die Jagd in einer Pressemitteilung kurzerhand zur „systemrelevanten Daseinsvorsorge“ für die Landwirtschaft erkoren! Was für ein Ritterschlag! Denn damit werden die Jäger auf ein Schild gehoben, das sie mit den wichtigsten, weil tragenden Säulen der Gesellschaft, den Ärzten, Pflegern, Politikern und Polizisten, teilen. Damit macht sich die Jagd mal eben so „systemrelevant“ und unverzichtbar wie die ärztliche oder die Grundversorgung. Der Deutsche Jagdverband begründet die Forderung nach der exponierten Stellung der Jäger/innen übrigens mit

dem „Kampf gegen die Ausbreitung der ASP“
dem Verhindern „großer Ernteausfälle“
der Nutriajagd an Deichen
sowie der Notwendigkeit regelmäßiger Nachsuchen nach Wildunfällen.

Doch ob hier wirklich Systemrelevanz vorliegt wird sich erst noch zeigen. Denn so wie die aktuelle Gesundheitskrise der Gesellschaft einen harten Charaktertest unterzieht, werden die vollmundigen Begründungen des Jagdverbands für eine unverzichtbare Jagd sich den aktuellen, teils akuten Problemherden stellen und sich messen lassen müssen! Sonst heißt es später „Große Klappe, aber nichts dahinter…“. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: ASP-Fall bei Hausschweinen in Großpolen

In Polens Veredlungshochburg Großpolen ist die ASP durch einen Ferkelverkauf in einen Mastschweinebestand eingeschleppt worden.

In Westpolen breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer weiter aus. Ende März wurde das Virus erstmals in einem Hausschweinebestand mit rund 23.700 Schweinen, darunter 8.000 Sauen, in der Woiwodschaft Lebus nachgewiesen. Die Behörden haben die Keulung des gesamten Bestandes angeordnet. Rund zwei Wochen später haben die polnischen Behörden jetzt einen weiteren ASP-Fall bei Hausschweinen bestätigt. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um eine Mastanlage mit rund 10.000 Tieren, die in der Gemeinde Więckowice westlich der Großstadt Posen in der Veredlungshochburg Großpolen liegt. (weiterlesen)

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Tipps für die Zecken-Zeit

Die Temperaturen steigen und damit das Risiko eines Zeckenbisses. Die Blutsauger lauern jetzt in Parks und Gärten. Sie können Krankheiten übertragen. Kein Grund, die Natur zu meiden. Der DJV gibt wichtige Hinweise.

Zecken lieben es schattig und feucht - beispielsweise in Gebüschen oder ungemähten Flächen. Sie kommen in Parks, Gärten oder Wildwiesen vor. Dort lauern sie auf ihr Opfer. Sie springen keineswegs von Bäumen, sondern lassen sich im Vorbeigehen abstreifen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) rät, beim Naturbesuch helle, lange Kleidung zu tragen. Was auch hilft: Hosenbeine in die Socken stecken. Nach dem Ausflug in die Natur den eigenen Körper gründlich absuchen.

Was tun bei Zeckenbiss? (weiterlesen)

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Nach massiver Häufung von Nutztierrissen: Land gibt drei problematische Wölfe zum Abschuss frei

Hannover (agrar-PR) - - Umweltminister Lies: „Lassen Weidetierhalter nicht im Stich" -

Nach wiederholten Nutztierrissen in der Region Uelzen hat das Land gemeinsam mit dem dortigen Landkreis eine Ausnahmegenehmigung vom strengen Schutz des Wolfes gemäß Bundesnaturschutzgesetz geprüft. Die Fachleute aus dem Umweltministerium haben den Sachverhalt unter Berücksichtigung auch der überregionalen Populationsentwicklung eingehend bewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Ausnahme für je einen Wolf des Rudels Eschede sowie Ebstorf erforderlich ist. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Von Bismarck muss die Jagdgatter aufmachen

Bundesverfassungsgericht nimmt Klage gegen die Zwangsöffnung nicht an. Reduzierung des Bestandes hat bereits begonnen. Im kommenden Jahr gehen die Tore auf. Graf von Bismarck zieht vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Friedrichsruh/Ratzeburg Die beiden Jagdgatter im Sachsenwald haben Tradition, eine fast 150-jährige. Doch mit den Gesellschafts- und Geburtstagsjagden auf eingesperrte Tiere ist nun Schluss. Auch vor dem Bundesverfassungsgericht hatten die Nachkommen des Eisernen Kanzlers keinen Erfolg. Die höchste nationale richterliche Instanz habe die Klage nicht angenommen, berichtet Landrat Dr. Christoph Mager. Für den Kreis bedeute das nun, die bereits im Januar 2015 erstellten Bescheide zur Beseitigung der Gatter müssen umgesetzt werden. (weiterlesen)

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