Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Weiterbildung zum DJV-Naturpädagogen - Seminar in Lennestadt
DJV-Lernort-Natur-Pädagogen vermitteln Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen ein Verständnis für die Natur. Die beiden Seminardozenten Lina Vieres und Frederik Daniels zeigen ehrenamtlichen Jägern und Jägerinnen mit unterschiedlichen Spielen und Erlebnissen, wie Natur entdeckt und erlebt werden kann.
- Details
Wildbretpreise im Keller – das blüht uns dank Corona jetzt
Corona-Bonds? Corona-Fonds! Die Krise erreicht den Wildabsatz. Panik macht sich breit. Für uns Jäger ist das eine Riesenchance. Raus aus den Revieren, marschiert auf die Märkte! David Plaz erklärt in diesem Aufruf, was wir Jäger jetzt machen müssen.
Ungewöhnliche Zeilen in ungewöhnlichen Zeiten!, dachte ich, als mir ein Schreiben des grössten Wildzerlegers Deutschlands, der Maier-Wild ins Haus flatterte. Der Betrieb aus Bad Wörishofen in Bayern, der sich einen eigenen Pressesprecher leistet, warnt eindringlich: Vor zu grossem Wildbret-Anfall aufgrund geänderter Schusszeiten und vor dem Hintergrund zahlreicher Restaurantschliessungen durch die Corona-Krise. Und wer sollte es den Kollegen am Fusse des Allgäus übel nehmen, sie haben ja recht. Es ist ein Drama in drei Akten:
Das Drama Wildhandel und Corona (weiterlesen)

- Details
Wildtiere erobern in Corona-Zeiten die Städte
Wegen Corona sind die Straßen in vielen Ländern seit Wochen leer ... und werden von Wildtieren "erobert". Tierschützer freuen sich. Im Kampf gegen das Aussterben könnte das Virus offenbar einigen Arten helfen.
Madrid (dpa) - Ein junger Puma streift durch Chiles Hauptstadt Santiago, Wildschweine gehen auf den Luxus-Avenues in Barcelona spazieren und Pfaue schlendern seelenruhig durch das Zentrum von Madrid.
Die strenge Ausgangssperre wirkt sich in dem von der Corona-Pandemie schwer betroffenen Spanien allem Anschein nach auf das Verhalten von Tieren aus, die sich sonst nur in den Wäldern, in ländlichen Gebieten oder direkt am Wasser aufhalten. Aber auch in anderen Ländern scheinen Tiere die von den Menschen wegen des Virus zuletzt verlassenen Räume zurückerobern zu wollen.
Experten sehen Zusammenhang zu Corona (weiterlesen)

- Details
Niedersachsen: Jäger fordern Rechtssicherheit bei der Tötung von Problemwölfen
In Niedersachsen sollen weitere Wölfe abgeschossen werden - unter anderem in der Heide und im Emsland. Was sagen die Jäger dazu? Wollen sie bei der Jagd überhaupt mitmachen?
Jäger in Niedersachsen wollen anonym bleiben, wenn sie sich an der Tötung von Problemwölfen beteiligen. Das fordert der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke. Außerdem verlangen die Jäger vom Land, dass sie beim Abschuss von Problemwölfen rechtlich auf der sicheren Seite sind. Diese Forderungen müsse das Umweltministerium zwingend erfüllen, wenn es künftig auf die Beteiligung von Jägern setze, sagte der Präsident der Landesjägerschaft. „Das niedersächsische Umweltministerium sollte nun zeitnah die seit längerem angekündigte Wolfsverordnung auf den Weg bringen und darin auch die Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes konkretisieren“, forderte er. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
- Details
Jungjäger gewinnt Ein-Jahres Abonnement im Kleinanzeigenmarkt des Deutschen Jagdportals
Leider muss ich immer wieder feststellen, dass sich viele Jungjäger wenig Mühe geben, wenn es darum geht, eine aussagefähige Suchanfrage nach einer Jagdmöglichkeit zu gestalten. Aus diesem Grund hatte ich im Januar einen Leitfaden erstellt, wie man die Wahrscheinlichkeit, eine der wenigen begehrten Jagdmöglichkeiten zu ergattern, verbessern kann. Unter dem Titel:
"Wie finde ich als Jungjäger ohne Beziehungen ins jagdliche Milieu eine Jagdmöglichkeit?“
können Jungjäger nachlesen, was in eine Suchanfrage gehört, damit ein Jagdpächter erkennt, wer sich dort bewirbt, schließlich soll dem Jagpächter der Köder schmecken und das Ziel ist es, ihn zur Kontaktaufnahme zu bewegen. (weiterlesen)

- Details
Bedrohung für den Artenschutz
Die Covid-19-Pandemie trifft Afrikas Safari-Industrie mit voller Wucht – und mit ihr nicht nur ganze Dorfgemeinschaften, sondern auch die Schutzgebiete.
Heuschreckenplage Kenia in Atem. Die Hirten klagen über die Blauzungenkrankheit, die ihre Schafe dahinrafft. „Und jetzt die Seuche.“
Ebola, Terror, Finanzkrisen – der Kenia-Tourismus hat harte Zeiten durchstanden. „Manchmal reisten kaum noch Leute ins Land“, sagt Jackson Looseyia, „dennoch kamen in die Masai Mara immer Touristen. Nun aber sind sie alle fort.“ Durch die blutigen Anschläge der Terrormiliz Al-Shabaab und Angst vor Ebola war der Tourismus in Kenia immer wieder einmal fast zum Erliegen gekommen. Nie aber ließen sich alle Safari-Begeisterten und Tierfotografen abschrecken, eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Erde zu bestaunen: die große Wanderung der Gnus aus der Serengeti. Nun hat das ewige Drama vom Fressen und Gefressenwerden keine Zuschauer mehr. (weiterlesen)

- Details
Landvolk: Abschussgenehmigung für den Wolf ist richtiges Zeichen
Das Landvolk Niedersachsen will Wolfsrisse an Nutztieren verhindern und begrüßt die Abschussgenehmigung für die drei Problem-Wölfe.
Die Zahl der in Niedersachsen ansässigen Wölfe und die zunehmenden Nutztierrisse sind eine große Belastung für die Weidetierhalter. "Wo nötig, sind Lösungen gefragt, die auch die Entnahme von Wölfen beinhalten müssen“, begrüßt Jörn Ehlers, Vizepräsident des Landvolk Niedersachsen, ausdrücklich die Entscheidung des Umweltministeriums, für drei auffällige Wölfe in Niedersachsen Abschussgenehmigungen zu erteilen.
Abschussgenehmigung ein richtiges Zeichen
Die Abschussgenehmigung sei ein Schritt in die richtige Richtung und werde helfen, das Verhältnis zwischen Weidetierhaltern und Wolf zu normalisieren. "Zudem ist es ein positives Zeichen der Landesregierung, dass sie sich für den Fortbestand der Weidetierhaltung in Niedersachsen einsetzt“, so Ehlers. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
- Details
Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Bitburg-Prüm)
In der Eifel wird eine 1043 ha große Jagd zum 1.5.2020 neu verpachtet. Submission ist am 7.5.2020 (weiterlesen)
- Details
Buchvorstellung: Schwarzwildjagd wird immer schwieriger
In vielen Revieren lassen sich die Sauen aufgrund ihres enormen Lernverhaltens immer schwieriger bejagen. Jagdblogger Floris Weber auch bekannt als „der eine Jaeger“ beschreibt in diesem Artikel 5 Problemstellungen und wie der Schwarzkitteljäger sie löst.
Problem Nr.1: In vielen Gebieten suchen Sauen die Kirrungen nur noch gelegentlich auf. Ein Grund dafür ist natürlich das sehr hohe natürliche Nahrungsangebot. Eine weitere Ursache ist die schnelle Lernfähigkeit der Sauen. Bachen meiden aufgrund negativer Lernerfahrungen, nämlich Abschüssen von ihren Nachkommen, unsere Kirrungen. Lernen Frischlinge nun, dass es sicherer ist, an Kirrungen vorbei zu wechseln, als sie anzulaufen und dort Nahrung aufzunehmen, übernehmen sie automatisch das Verhalten ihrer Mütter. Die Folge: Sauen nehmen nur noch selten Kirrungen an. (weiterlesen)

- Details
Reduktionsgatter im Faktencheck
Die medial breit diskutierten Tötungsaktion der Behörde von 33 Stück Rotwild in der Tiroler Gemeinde Kaisers sorgte für viele Emotionen. Viele davon wurden von und mit der Jägerschaft in Österreich geteilt. Doch was ist dort überhaupt genau passiert? Was ist ein Tötungsgatter und in welchem Zusammenhang wurde es eingesetzt? Wir haben für Sie einen Faktencheck zusammengestellt um die vielen Begriffe wie Tötungsgatter, Reduktionsgatter, Jagdgatter oder Wildgatter zu differenzieren und was sie mit der Jagd zu tun haben.
Tirol, Kaisers:
Das Jagdgebiet in der Gemeinde Kaisers ist Teil der Tbc-Überwachungszone. Das heißt die Höhe des Abschussplans wird auf Basis des Tierseuchengesetzes vorgeschrieben und jedes erlegte Stück Rotwild wird auf eine mögliche Tbc-Infektion untersucht. Ziel ist eine Bestandsreduktion, um die Seuche einzudämmen und möglichst ausrotten zu können. Dadurch wurde der Jagddruck auf das Rotwild im Gebiet stark erhöht. Da das Rotwild zu den besonders sensiblen, scheuen und lernfähigen Wildtieren zählt, wird die Bejagung bei hohen Jagddruck immer schwerer. Die Jagd in Kaisers konnte somit den Abschussplan durch die reguläre Jagd für 2019 nicht mehr erfüllen. (weiterlesen)


