Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Die Sache mit der Auslandsjagd: Trophäen oder Artenschutz?
Buchvorstellung von Beate A. Fischer
Hannes und Ludwig Siege haben sich ein dickes Brett vorgenommen zu bohren; Die Sache mit der Auslandsjagd. Wie das Titelbild des Buches bereits vermittelt, geht es im Wesentlichen um die Auslandsjagd in Afrika. Beide Autoren haben reichlich Erfahrungen auf dem schwarzen Kontinent gesammelt, in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet für die GTZ sowie für andere Auftraggeber in verschiedenen Entwicklungshilfeprojekten. Beide haben sich der gesellschaftspolitischen Vermittlung der Auslandsjagd in Afrika verschrieben und beide schöpfen – neben einer Reihe ausgewählter Gastautoren – in diesem Buch auf knapp 300 Seiten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz.
Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt, die sich dem Thema „Auslandsjagd“ von unterschiedlichen Seiten nähern. (weiterlesen)

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Jagdverband will gegen neue Jagdzeiten-Verordnung vorgehen
Schwerin (dpa/mv) - Der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern erwägt eine Klage gegen die neue Jagdzeitenverordnung des Agrarministeriums, das eine Verlängerung der Jagdsaison vorsieht. Der Minister habe keine Ermächtigungsgrundlage zur Veränderung der Jagdzeiten, sagte Verbandspräsident Volker Böhning, der auch Chef des Deutschen Jagdverbandes ist.
Mit dem Beginn des neuen Jagdjahres 2020/21 tritt am 3. April im Land die veränderte Jagdzeitenverordnung in Kraft, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Ziel sei es, der Zunahme der Wildbestände zu begegnen. Die Verordnung war im November 2019 vereinbart worden. Damit werden unter anderem die Jagdzeiten für Rehe, Rot-, Dam- und Muffelwild um sechs Wochen verlängert und auf den 16. April vorverlegt. Das Ministerium beabsichtigt eine Synchronisation der Jagdzeiten beim Schalenwild. (weiterlesen)

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Jagd und Corona
CoVID-19 hat Deutschland in die Knie gezwungen. Aber was bedeutet die Pandemie für uns Jäger? Geht Jagd und Corona?
Soziale Kontakte gilt es zu vermeiden. Wer kann, arbeitet von zuhause. Dürfen wir Jäger noch raus? Wir haben einmal nachgeforscht.
Jagd und Corona
Zunächst die guten Nachrichten. Prinzipiell sind der Wald, das Feld und die Wiese keine öffentlichen Orte und somit sind das Aufsuchen des Reviers und die Ausübung der Jagd ohne schlechtes Gewissen möglich. Aber: jeder Jäger sollte soziale Distanz wahren. Gesellschaftsjagden, abklappern von Büschen oder dergleichen sollte man lassen. Das gilt auch für gemeinsame Revierfahrten oder Revierarbeiten. Angela Merkel hat bestätigt, Lockerungen der aktuellen Maßnahmen gibt es bis zum 20. April keine. Also gilt auch für uns Jäger in den nächsten Wochen strikte Einzeljagd. Das sollte kein unlösbares Problem sein. Fast alle jagdlichen Veranstaltungen in den nächsten Wochen auf Bundes-, Länder-, Kreis-, und Hegeringsebene sind abgesagt worden. (weiterlesen)

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Pressemitteilung 2.4.2020 Friedrich-Löffler-Institut: Neues Coronavirus SARS-CoV-2: Flughunde und Frettchen sind empfänglich, Schweine und Hühner nicht
Erste Ergebnisse der Studien am Friedrich-Loeffler-Institut
Insel Riems, 02. April 2020. Mit SARS-CoV-2 trat vor rund drei Monaten in China ein ursprünglich vermutlich aus Fledermäusen stammendes, neues zoonotisches Coronavirus beim Menschen auf, das zu einer Pandemie führte. Ob SARS-CoV-2 auch andere Tierarten infizieren kann, wird weltweit von verschiedenen Forschungsinstituten untersucht. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) begann vor wenigen Wochen mit Infektionsstudien in Schweinen, Hühnern, Flughunden und Frettchen. Erste Ergebnisse zeigen, dass Flughunde und Frettchen empfänglich für eine SARS-CoV-2 Infektion sind, Schweine und Hühner hingegen nicht. Insbesondere die Empfänglichkeit von Frettchen ist ein wichtiger Befund, da sie als Modelltiere für die Infektion des Menschen zur Erprobung von Impfstoffen oder Medikamenten eingesetzt werden könnten. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Leichter Aufwärtstrend für den Feldhasen
12 Feldhasen pro Quadratkilometer haben Jäger 2019 durchschnittlich in Deutschland gezählt. Die meisten leben im Nordwestdeutschen Tiefland: 17 pro Quadratkilometer. Die größte Steigerung gab es im Südwestdeutschen Mittelgebirge: plus zwei Tiere gegenüber 2018.
Trocken und warm: 2019 war ein gutes Jahr für den Feldhasen mit Zuwächsen in einigen Regionen. Die vorläufige Auswertung der Frühjahrszählung zeigt: Durchschnittlich leben 12 Feldhasen pro Quadratkilometer in Deutschland. Wissenschaftlich korrekt stieg die Zahl der Feldhasen in Deutschland innerhalb eines Jahres leicht von 11,8 auf 12,4 Tiere. Im Südwestdeutschen Mittelgebirge war die Steigerung am größten: 2019 lebten dort 2 Tiere mehr als im Vorjahr, insgesamt 16 pro Quadratkilometer. Mit 17 Hasen auf der gleichen Fläche liegt das Nordwestdeutsche Tiefland bundesweit vorn - ein Hase mehr als 2018. Wissenschaftler haben für das Monitoring-Programm des Deutschen Jagdverbandes (DJV) Zählergebnisse der Jäger aus bundesweit 500 Referenzgebieten ausgewertet.
Jäger zählen im Herbst mehr Hasen (weiterlesen)

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Trauer um "Sir Vival": Survival-Pionier und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg stirbt mit 84 Jahren
Erst war er nur Abenteurer, dann Augenzeuge und Aktivist: Rüdiger Nehberg brach aus der eigenen Backstube zu spektakulären Survival-Trips auf. Er wurde zu Deutschlands Abenteurer Nummer eins.
Er war der bekannteste Abenteurer Deutschlands - und ein "Sir Vival" mit Sinn: Rüdiger Nehberg hat den Atlantik auf einem Baumstamm, einem Tretboot und einem Floß überquert, sich monatelang allein und ohne Ausrüstung durch Regenwald und Wüste gekämpft, Angriffe von Tieren und Menschen überstanden. Seit Anfang der 70er Jahre bereiste Nehberg, der am Mittwoch im Alter von 84 Jahren starb, spektakulär und medienwirksam die Welt. Er schaffte Unglaubliches und glaubte an das Unmögliche. "Erst war es Neugier und Abenteuerlust, der Sinn kam dazu, als ich Augenzeuge geworden war", beschrieb er einmal seinen Weg vom Marzipanbäcker zum Menschenrechtler. Für seinen größten Traum, dem Brauch der weiblichen Genitalverstümmelung ein Ende zu bereiten, kämpfte er bis zuletzt.
Rüdiger Nehberg: Vom Abenteurer zum Aktivist (weiterlesen)

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Leinenpflicht für Hunde: Wo gilt sie und welche Regelungen gibt es?
Noch bis zum Sommer gilt in einigen Bundesländern und Städten wieder eine gesonderte Leinenpflicht für Hunde.
In der Brut- und Setzzeit von Vögeln und Wildtieren dient die Anleinpflicht dazu, den Nachwuchs vor stöbernden Hunden zu schützen.
Doch auch außerhalb der Schonzeit gelten in allen Bundesländern bestimmte Regeln zum Anleinen der Vierbeiner - ein Überblick.
Hannover. Die Sonnenstrahlen werden intensiver, das Vogelgezwitscher wird lauter - die sogenannte Brut- und Setzzeit beginnt. Vögel brüten ihre Eier aus und viele Wildtiere bringen ihre Jungen zur Welt. Um den Nachwuchs nicht zu gefährden, gilt in manchen Bundesländern in Deutschland deshalb die sogenannte Leinenpflicht. Das bedeutet für Hundehalter mancherorts, dass sie ihren Hund beim Spazieren- und Gassigehen nicht frei laufen lassen dürfen. Bei Verstößen drohen Bußgelder.
Doch nicht überall gilt die Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit. Zudem gibt es teilweise auf kommunaler Ebene eigene Regelungen zur Hundeführung. Ein Überblick.
Gibt es eine einheitliche Leinenpflicht für Hunde in Deutschland? (weiterlesen)

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Facebook wird als Marketinginstrument weit überschätzt
Nicht erst seit der Coronakrise versuchen viele Kleinunternehmer ihre Bekanntheit durch Werbung bei Facebook zu erhöhen. Dabei nutzt man weniger die kostenpflichtige Werbung durch Facebook, sondern man müllt jede Gruppe, in der man Mitglied ist, mit oft immer wieder der gleichen Werbung zu. Dabei stört es die Akteure nicht, ob die Gruppe überhaupt eine Relevanz zu ihrem Produkt hat, das sie bewerben, Hauptsache man hat seine Werbung für sein Produkt irgendwo bei Facebook untergebracht.
Neben seiner Datenbank und den Jagdnachrichten nutzt auch die Administration des Jagdportals das soziale Medium Faceook. Mit fast 20 eigenen Gruppen versorgen wir über 20.000 Mitglieder dort mit aktuellen Informationen rund um die Jagd. Allerdings achten wir darauf, dass die von uns eingestellten Anzeigen und Nachrichten auch eine Relevanz zur Gruppe besitzen.
Die vielen mittlerweile über 1.000 Mitglieder starken Gruppen locken zahlreiche Werbetreibende an, die versuchen , über diese Gruppen ihre Produkte zu verkaufen. Dies wiederum führt dazu, dass die Administration des Jagdportals an einem Tag oft mehr Zeit mit dem Löschen von belangloser Werbung in den Gruppen verbringt, als mit der Recherche aktueller Nachrichten.
Deshalb hier einige Tipps an Facebooknutzer bei der Nutzung der Gruppen als Vertriebskanal: (weiterlesen)

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Schulze: Weltweiter Naturschutz kann Risiko künftiger Seuchen verringern
Einem wissenschaftlichen Bericht zufolge können mehr Maßnahmen im Naturschutz neuen Infektionskrankheiten und ihrer Ausbreitung vorbeugen.
Mit zunehmender Naturzerstörung steigt das Risiko von Krankheitsausbrüchen bis hin zu Pandemien. Daher ist ein engagierter Naturschutz in vielen Weltregionen ein wichtiger Schlüssel, um neuen Infektionskrankheiten vorzubeugen. Auf diesen Zusammenhang hat heute Bundesumweltministerin Svenja Schulze zusammen mit renommierten Wissenschaftlern in der Bundespressekonferenz hingewiesen.
Der genaue Übertragungsweg des neuartigen Coronavirus vom Tier auf den Menschen ist noch nicht abschließend erforscht. Gut belegt ist aber, dass circa 70 Prozent der menschlichen Infektionserreger ursprünglich aus dem Tierreich stammen, darunter Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Ebola, Influenza, Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS) und Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS). Besonders offenkundig ist die Gefahr von Übertragungen auf Wildtiermärkten, wo Menschen und unterschiedliche Tierarten auf engstem Raum zusammenkommen und die Tiere zusammengepfercht und unter hygienisch unhaltbaren Zuständen verwahrt werden. Viel grundlegender ist nach Ansicht der Wissenschaftler, dass die Übertragung von Krankheiten auf den Menschen wahrscheinlicher wird, wenn Ökosysteme durch menschliche Eingriffe aus dem Gleichgewicht geraten. (weiterlesen)

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Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest
Im März 2020 meldeten vor allem Polen, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Moldova größere Anzahlen neuer ASP-Fälle bei Wildschweinen. Davon traten auch wieder einige Fälle in Westpolen auf. Belgien meldete seit Februar 2020 zwei Fälle. Bei beiden handelte es sich wie auch im Januar 2020 um skelettierte Kadaver. Ihre Liegezeit wurde auf 6 Monate geschätzt. Am 20. März 2020 wurde der erste ASP-Ausbruch bei Hausschweinen in Westpolen gemeldet. Es handelt sich um einen Zuchtbetrieb mit 23.000 Tieren im Kreis Nowosolski, aus dem bereits zahlreiche Fälle beim Wildschwein berichtet wurden. Der Betrieb liegt etwa 65 km von der deutschen Grenze entfernt.
Die Situation bei Haus-und Wildschweinen in Europa bleibt angespannt. Die angegebenen Fallzahlen im März sind noch nicht abschließend, sondern werden sich aufgrund von Nachmeldungen noch erhöhen. (weiterlesen)


