Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Jagdhundeausbilder stellen sich vor: Der absolute Grundgehorsam als Einstieg in die weiterführenden Fächer der Hundeausbildung

„Wer hoch hinaus will, der muss lange an den Fundamenten verweilen“.

Man kann diesen banalen Satz der Ausbildung eigentlich gar nicht oft genug wiederholen, wenn Hundeführer im fortgeschrittenen Stadium an der Ausbildung ihres Hundes verzweifeln.

Egal ob Mischlingshund oder edler Rassehund, egal ob Tierheimhund oder Welpe, egal ob Jagdbegleithund oder Gebrauchshund, wer nicht bereit ist, viel Zeit, Liebe und Geduld in die Grundausbildung seines Hundes zu investieren und sich hier keinen professionellen Rat holt, für den kann die Anschaffung eines Hundes zum Alptraum werden. Aber das muss nicht sein.

Der Vorsitzende des Jagdverein Lehrprinz e.V. Stefan Fügner bringt es mittlerweile auf fast 50 Jahre Erfahrung in der Hundearbeit, kann seine vierbeinigen Gefährten nicht mehr zählen, die ihn begleitet haben und gibt nun seit über 20 Jahren seine Erfahrungen an junge Hundeführer weiter. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Große Trockenheit im April

Nachdem das Coronavirus die letzten Wochen alles dominiert hat, treten in der Forstwirtschaft wieder die Themen auf den Plan, die ihr schon letztes Jahr schlaflose Nächte bereitet haben: der Borkenkäfer und die Trockenheit. Besonders der fehlende Regen bereitet den Forstleuten Sorgen.

Weil es im Februar viel geregnet hatte, schienen die Sorgen erst einmal vorbei zu sein. Der Oberboden war deutschlandweit gut durchfeuchtet, und die Wiederaufforstung der Schadflächen konnte beginnen. Doch dann blieb der Regen wieder aus, vor allem der April war viel zu trocken. Wie wetter.com aus Konstanz schreibt, war das Niederschlagssoll bis Mitte des Monats gerade einmal zu 3 % erreicht. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Corona-Krise: Verbot von Wildtierhandel wäre fatal

Die Tierrechtsszene instrumentalisiert die Corona-Pandemie um generelle Handelsverbote für Wildtiere zu fordern. Eine aktuelle Initiative ist im Europäischen Parlament gescheitert. CIC und DJV stellen fest, dass Pauschalverbote weder Menschen noch Wildtieren zugutekommen.

Die Tierrechtsszene nutzt das Pandemiegeschehen als Vorwand, generelle Handelsverbote für Wildtiere zu fordern: Es drohe eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Auch Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd solle verboten werden. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) warnen vor Panikmache. COVID-19 darf nicht instrumentalisiert werden, um vielen Menschen die Lebensgrundlage zu entziehen und den Wildtierschutz zu gefährden.

Pauschalverbote sind irreführend   (wieterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Schwarzwild im Weizen - ein Kurzfilm über mein Dokuprojekt zur Jagd

Ein Kurzfilm, der im Rahmen meines Projektes zum Thema "Neuzeitliche Betrachtungen zur Jagd" entstanden ist. Er erzählt die Geschichte, wie mein jagdlicher Berater und ich auf Schwarzwildjagd im Weizen waren und wie schwierig die nachhaltige Reduzierung der Schwarzwildbestände eigentlich ist - ein Problem das viele Jäger haben und auf dass ich in meiner Dokumentation über dieses Thema eingehe - die kommt dann später hinzu.

ACHTUNG: Wer Jagdszenen aus ethischen Gründen nicht sehen kann oder will, für den ist das Video nicht geeignet! Im Übrigen: Auch die Jagd ist ein natürlicher Vorgang - alle Raubtiere jagen, um zu überleben. Früher musste das auch der Mensch tun, heute hingegen leben wir in einer stark menschlich überprägten Kulturlandschaft - die Aufgaben der Jagd sind also anders angesiedelt. Letzlich bleibt aber eine Forderung bestehen: Der Respekt vor dem erlegten Stück Wild und dessen saubere Verwertung als hochwertiges Lebensmittel sollten im Vordergrund stehen...

Notification
Kommentar schreiben (2 Kommentare)

Wie erreichen wir klimastabile Wälder?

Wie erreichen wir künftig klimastabile Wälder? Norbert Leben, Vize-Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, im DJV-Interview: „Es ist notwendig, das Forstleute und Jäger eine Allianz für Wald und Wild bilden“. Schätzungsweise 6 Milliarden Bäume müssen wegen Dürre-, Sturm- und Insektenschäden gepflanzt werden. Klar, in Verjüngungs- und Aufforstungsflächen ist eine stärkere Bejagung notwendig. Jäger sind wichtige Partner der Waldbauern. Doch auch forstliche Schutzmaßnahmen sind vielerorts notwendig.

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wind im Wald: 0,5 Hektar pro Windrad

Jedes fünfte Windrad steht im Forst. Der Ausbau hat sich – wie bei der gesamten Windbranche – deutlich verlangsamt. Erstmals hat die FA Wind den Flächenverbrauch analysiert.

Ende 2019 waren in Deutschland über 2.000 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 5,5 Gigawatt auf Waldflächen in Betrieb. 88 Prozent dieser Anlagen wurden im letzten Jahrzehnt errichtet, wobei die Verteilung des Anlagenbestands auf die einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ausfällt, zeigt eine Erhebung der Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind). Während im Norden Deutschlands Waldstandorte für die Windenergienutzung überwiegend durch die Landesraumordnung ausgeschlossen sind, liegt im Süden und Westen die Zahl der Windturbinen in einzelnen Bundesländern meist im dreistelligen Bereich.

Rheinland-Pfalz ist führend

Insgesamt standen Ende letzten Jahres 2.020 Windenergieanlagen in deutschen Wäldern; die meisten davon in Rheinland-Pfalz (452) gefolgt von Hessen (434) und Baden-Württemberg mit 330 Windturbinen. In Ostdeutschland ist die Windenergie im Wald vor allem in Brandenburg und in geringem Umfang in Sachsen vertreten. 2017 gingen zudem zwei Windräder in Thüringen auf Waldflächen in Betrieb.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wildbretpreise im freien Fall – in der Coronakrise die Chance sehen

Zur Zeit macht ein Schreiben vom Landesforst Mecklenburg-Vorpommern im Internet die Runde, in dem auf die aktuellen Wildbretpreise zu Beginn des Jagdjahres 2020/21 hingewiesen wird. Beim Schwarzwild ist der Zeiger bei 0,50 Euro/Kilo hängen geblieben.

Die Preise zeigen, dass durch den völligen Zusammenbruch der Gastronomiewirtschaft die Coronakrise nun voll auf die Jägerschaft durchschlägt und der Zusammenbruch der Lieferkette bei den Jägern als Wildfleischlieferanten angekommen ist.

Die großen Widbretverarbeiter bekommen das Wildbret nicht mehr über den Gastronomiegroßhandel verkauft, weil die Gaststätten ihren Betrieb vollständig europaweit eingestellt haben. Die Restaurants waren aber Hauptabnehmer des Wildes, der Privathaushalt stellte nur einen kleinen Teil der Abnehmer.

Den Jägern ist innerhalb weniger Tage der größte Kunde vollständig weggebrochen!

Ein Ende dieser Absatzkrise ist zudem nicht in Sicht und dies mit Beginn der Jagdsaison. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (3 Kommentare)

Richtig verhalten bei Ansitzjagd

Durch zu intensive oder falsche Jagdausübung kann Wild und dessen soziales Gefüge beeinträchtigt und gestört werden. Indem Jäger einige grundsätzliche Aspekte beachten, lässt sich „Jagddruck“ vermeiden.

Manche Jäger glauben, das Wild habe einen inneren Kalender: In der Schonzeit steht vor allem das Rehwild tagsüber vertraut auf den freien Flächen und mit Beginn der Jagdzeit wird es regelrecht unsichtbar. Der Grund dafür sind aber die jagdlichen Aktivitäten der ansitzenden Jäger. Seit einigen Jahren gibt es aus diesem Grund die Forderung von Wildbiologen, Schalenwild effektiv nur an wenigen Tagen im Jahr auf möglichst revierübergreifenden Drückjagden störungsarm zu bejagen.

Der Nachteil von Drückjagden ist aber, dass sich das bejagte Wild bewegt, schlechtere Schüsse vorkommen, mehr Nachsuchen anfallen, die benötigten Hunde durch wehrhaftes oder angeschossenes Wild und den Straßenverkehr gefährdet werden, Jäger und Treiber einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt sind, das Wild durch Treiber und Hunde in Stress versetzt wird, die Wildbretqualität schlechter ist und dass es viel schwerer ist, das Wild – vor allem führende Muttertiere – korrekt anzusprechen.

Wichtig: Gute Vorbereitung (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wolfsvideo löst Wolfstourismus aus

Anwohnern im Ort Hünxe, Nordrhein-Westfalen gelang es, zwei Wölfe auf der Jagd zu filmen. Nun sorgt das Video für Aufsehen unter Jägern und Anwohnern der Region.

Es sind beeindruckende Aufnahmen. Direkt vor dem Heckenzaun einer jungen Familie kämpft ein Hirsch um sein Leben. Zwei Grauhunde bedrängen das Stück. Sie versuchen immer wieder, an die Läufe zu gelangen. Doch der Hirsch wehrt sich mit den Vorderläufen, kann die beiden Wölfe immer wieder zurückdrängen. Schließlich endet das Video abrupt.

Zwei Wölfe, davon einer unbekannt

Die Aufnahmen entstanden vergangenen Samstag am Wardweg in Hünxe. Der Ort liegt nördlich von Duisburg, zirka eine halbe Autostunde entfernt im Kreis Wesel.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

IR-Aufheller: Das sagen die Länder, das BKA und ein Fachjurist

Einzelne Länder erlauben Nachtsichtgeräte mit eingebautem IR-Strahler. Dies widerspricht laut DJV-Justiziar geltendem Waffenrecht.

Nach der Änderung des Waffenrechts und der waffenrechtlichen Ermöglichung Dual-Use-Nachtsichttechnik bei der Jagd auf Schwarzwild zu verwenden, zogen einige Bundesländer auch mit einer entsprechenden Änderung des Jagdrechts nach. Dies ist notwendig, damit die Jäger die zugelassenen Geräte auch tatsächlich bei der Jagd verwenden dürfen. Jedoch wurden von einzelnen Ministerien widersprüchliche Angaben gemacht, was insbesondere die Verwendung von IR-Strahlern betrifft.

Bei restlichtverstärkenden Nachtsichtgeräten gilt grundsätzlich, dass es "ohne Licht kein Bild geben kann". Ist es zu dunkel, setzt man daher Infrarot-Strahler ein, um das Bild aufzuhellen. Für Menschen ist Infrarotlicht unsichtbar – je nach verwendeter Wellenlänge auch fürs Wild. Infrarotstrahler zählen laut Definition des Waffengesetzes zu den künstlichen Lichtquellen.

Das BKA betont: Es gibt keine Positivliste (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)