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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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DJV lehnt Rücknahme von Widersprüchen gegen die SVLFG ab

Die SVLFG fordert derzeit Revierinhaber auf, ihre Widersprüche gegen Beitragsbescheide zurückzunehmen. Der DJV rät davon ab.

Zahlreiche Revierinhaber haben sich gegen überhöhte Beitragsforderungen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) gewehrt. Diese fordert nun dazu auf, Widersprüche gegen Bescheide zurückzunehmen. Der DJV rät hiervon ab und hält die Widersprüche für gerechtfertigt. Das zu Grunde liegenden Musterverfahren ist zwar beendet - aber nicht durch ein bindendes Urteil, sondern durch einen gerichtlichen Vergleich. Über die entscheidenden Fragen wurde noch nicht abschließend entschieden. (weiterlesen)

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Die Jagd – Licence for Sex and Crime

»„Du solltest einmal über die Jagd schreiben“, meinte Goldy, „das kann keiner so wie du.“ Ich muss ihr Recht geben. Es gibt kaum Autoren, die von der Jagdleidenschaft ergriffen waren und die gleichermaßen über die Kritik und Ablehnung der Jagd schreiben. Ich nehme meine Eignung zum Anlass und erzähle Erinnerungen, dazu Geschichten, die man mir erzählt hat und Literarisches.
Seit meinen ersten Jagdabenteuern weiß ich: Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust, wann und wo und von wem immer gejagt wird.
Licence hat eine radikalere Bedeutung als der deutsche Ausdruck Freibrief; Verbote gelten nicht mehr. Wenn man über Jagd schreibt, muss man über geschlechtliche Lust schreiben und über Grausamkeit und Verbrechen.«

Vor zehn Jahren verstarb mit Paul Parin (* 1916; † 2009) ein spannender und in sich widersprüchlicher Psychoanalytiker, Intellektueller, Schriftsteller sowie passionierter Jäger und Angler. Sein Buch Die Jagd – Licence for Sex and Crime ist ein geistreiches und irres Werk, welches Jagdliebhabern wie Jagdhassern gleichermaßen Unterhaltung und Argumente liefert. Das ist im besten Sinn verstörend.   (weiterlesen)

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Mysteriöses Meisensterben: Melden Sie uns kranke oder tote Blaumeisen

Seit März werden aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Bitte helfen Sie mit, herauszufinden, was los ist! Melden Sie Fälle über unser Online-Formular und reichen Sie, wenn möglich, Blaumeisen-Opfer zur Untersuchung ein.

Derzeit grassiert eine bis jetzt unbekannte und scheinbar ansteckende Krankheit in der Vogelwelt, vor allem Blaumeisen scheinen betroffen zu sein. Ab 11. März 2020 wurden erste Fälle aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen am Mittelrhein in Hessen bekannt, später folgten Hinweise bis nach Thüringen. Um die Ausbreitung dieses neuen Phänomens und seine Auswirkungen auf Vögel zu erfassen und zu bewerten, bittet der NABU um die Meldung kranker oder toter Blaumeisen und das Einsenden von Proben zur Untersuchung. (weiterlesen)

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Waldschäden: Corona stellt die Waldbesitzer vor große Probleme

Die Coronakrise wirft auch die Aufräumarbeiten und Neubepflanzungen in den Wäldern zurück. Es fehlen Leute, Pflanzgutbestellungen bei Baumschulen müssen storniert werden und der Holzpreis ist am Boden

Stürme, Trockenheit, Borkenkäferbefall – Deutschlands Wälder haben in den vergangenen Jahren einiges mitgemacht, und die Waldbesitzer von einer großen Krise in die nächste gebracht. Die Aufräum- und Aufforstungsarbeiten finden immer noch statt, und die Schäden sind vielerorts von weitem zu erkennen.

„Die kahlen Flächen müssen dringend aufgeforstet werden, doch nun schlägt die Corona-Pandemie zusätzlich zu Buche“, sagt Norbert Leben, Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen. Wie in der Landwirtschaft fehlen die Arbeitskräfte für die Wiederbewaldung, denn die nötigen Pflanzungen werden vielfach von Saisonarbeitskräften erledigt, berichtet der der Bauernverband Niedersachsen. (weiterlesen)

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Frühjahrsmahd - Rehkitzrettung per Drohne

Die Brutzeit beginnt in Kürze. Durch Drohnen mit Wärmebildkamera können kleinen Rehkitze in hohen Wiesen ausfindig gemacht und vor dem Mähwerk geschützt werden.

Die Frühjahrsmahd fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Sie sind der Gefahr des Mähwerks ausgesetzt. Gemeinschaftliche Kitzrettungen sind aufgrund der Kontaktverbote durch die Coronakrise nur eingeschränkt möglich. In diesem Fall können Drohnen helfen. In Kombination mit Infrarot-Technik können sie Jungtiere auf großen Flächen lokalisieren.

Drohneneinsatz zu Corona-Zeiten

Bei der Rehkitzrettung mit der Drohne muss nach dem Deutschen Jagdverband (DJV) folgende Regeln eingehalten werden:

- Team aus Drohnenpilot und Wildbeobachter müssen völlig getrennt vom 2-köpfigen Tierrettungsteam arbeiten
- Die Mitglieder beider Gruppen müssen jeweils den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
- Die beiden Teams halten vor, während und nach dem Einsatz ausschließlich Kontakt über Telefon oder Funk.

Über 260 Rehkitze gerettet

In der letzten Saison konnte Alexander Mohr und sein Team von der Firma CopterPro über 150 Rehkitze mit Hilfe ihrer Drohnen vor dem Mäher schützen.   (weiterlesen)

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Parson Russell Terrier: des Pfarrers weiße Hunde – Gentlemanjäger von der Insel

Die Jagd zu Pferd hinter der Hundemeute, die sogenannte Parforcejagd, wird heute nur noch als Schleppjagd durchgeführt. D.h. es wird kein lebendiges Wild verfolgt und gestellt, vielmehr gibt es einen berittenen Schleppenleger, der eine künstliche Duftfährte legt („Schleppe“), auf der dann die Hundemeute und die Reiter folgen. Die Parforcejagden des Adels in früheren Jahrhunderten stellten aber tatsächlich Hetzjagden auf lebendes Wild, u.a. Fuchs, dar. Die Hundemeute (Foxhounds) verfolgte Füchse quer durchs Gelände, hinterdrein dann die Reiter. Allerdings mussten die Füchse teilweise vor und auch während der Jagd aus ihren unterirdischen Bauen heraus geholt („gesprengt“) werden. Die Laufhunde der Meute waren hierfür zu groß, also kamen spezielle Rassen zum Einsatz. Am bekanntesten ist sicherlich der Foxterrier, dessen Name sprichwörtlich Programm ist: Fox = Fuchs, la terra = die Erde, also ein Hund für die Jagd auf den Fuchs unter der Erde.

Doch es kamen nicht nur Hunde der Rasse Foxterrier zum Einsatz. Von 1795 bis 1883 lebte in der Grafschaft Devon im Südwesten Englands der Pfarrer („Parson“) John („Jack“) Russell. Er war begeisterter Reiter und Jäger sowie Mitbegründer des englischen Kennel Clubs. Er kreuzte verschiedene Arbeitsterrier miteinander, um Hunde für das Fuchssprengen zu erhalten. Erst nach seinem Tod entstanden die heutigen Rassen bzw. Rassenamen Jack Russell Terrier bzw. Parson Russell Terrier; gemeint waren schlichtweg Terrier, die vom Typus den von Pfarrer John Russell für die Fuchsjagd genutzten Hunden entsprachen. (weiterlesen)

 

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18.KWF Tagung auf Ende Juni 2021 verschoben

Aufgrund des anhaltenden Anstiegs von Covid-19-Erkrankungen in Deutschland und Europa hat sich das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) für eine Verschiebung der 18. KWF-Tagung entschieden. „Die Gesundheit der Aussteller, Besucher, Partner und Mitarbeiter hat für das KWF oberste Priorität“, begründet der Vorsitzende des KWF, Robert Morigl, die Entscheidung. Der Vorstand des KWF hat sich in einer außerordentlichen Vorstandsitzung am vergangenen Montag, 23. März, zu diesem Schritt entschlossen. In Abstimmung mit den Sprechern des Firmenbeirates wurde die 18. KWF-Tagung in den Zeitraum vom 30. Juni bis 3. Juli 2021 verschoben. Veranstaltungsort bleibt das bereits gut vorbereitete Gelände in Schwarzenborn. Besuchertickets und gebuchte Stände behalten ihre Gültigkeit. (weiterlesen)

 

 

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Absage der IWA OutdoorClassics 2020 − neuer Termin für die IWA 2021 − 12.-15.3.2021 ohne Endverbrauchertage

Dazu teilte das IWA Team der NürnbergMesse GmbH soeben folgendes mit: "Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat die NürnbergMesse entschieden, die IWA OutdoorClassics vom 3.-6. September 2020 nicht durchzuführen. Die unsichere Lage stellt auch die Branche vor bis dato unbekannte Herausforderungen. Die Entscheidung, die IWA OutdoorClassics dieses Jahr nicht durchzuführen, fällt uns unendlich schwer, gemeinsam müssen wir nun jedoch den Blick nach vorne richten. Somit wird es ein Wiedersehen der Branche zum gewohnten Traditionstermin vom 12.-15. März 2021 in Nürnberg geben."

Ebenfalls werden die angedachten Endverbrauchertage nicht stattfinden, sondern die IWA-Organisatoren kehren komplett zum traditionellen Modus zurück, um der Branche und den Besuchern eine besser Planungssicherheit zu gewähren. Ob es in Zukunft derartige Pläne geben soll und wohin sich die IWA OutdoorClassics sich als Messe entwickeln sollte, möchte man bei einem IWA Customer Circle mit Branchenvertretern im Sommer 2020 besprechen.   (weiterlesen)

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Rebellen der Berge – Wilderer

Hunger, Revolutionsgeist und Draufgängertum führen vor 100 Jahren zur Wildererschlacht von Molln, bei der sieben Menschen starben. Der Film zeigt auf spannende und informative Weise, was den Wilderer-Mythos bis heute lebendig erhält. (Video ansehen)

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Kommentar: Glorifizierung der Wölfe hilft niemanden

Das hat mir Tierliebe wenig zu tun. Ein Hirsch wird von zwei Wölfen attackiert und gebissen.
Es ist schon erschreckend, mit welchen perfiden Kommentaren teilweise Bilder vom jagenden Wolf, oder wie aktuell bei einem Video im Netz einer Wolfsattacke auf einen Hirsch, kommentiert werden.

Da greifen zwei Wölfe einen Hirsch an. Diese Angriff der zwei Wölfe wird schon fast jubelnd kommentiert wie: „Herrliche Bilder“, oder „Es ist schön zu hören, dass es mehr sind“ und „man sieht genau das der/die Wolf die Lefzen hochzieht!“. „Die tun doch niemanden etwas, außer ungeschütztes Weidetier zu reißen, wenn man ihm die Chance gibt“.

Und dann gibt es auch diese, mittlerweile schon abgedroschen Phrasen wie: „Soll der Wolf denn Spargel stechen?“ und „Die Milchtrinker hören leider auch nicht die Kühe nach den Kälbern schreien“ und „Watt sollen die Wölfe denn machen? Bei Aldi haben die gestern nix bekommen, weil sie keinen Einkaufswagen schieben wollten“.   (weiterlesen)

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