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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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So funktioniert der Markt für Wildbret (II)

Jäger sind keine Verkäufer. Wir mögen Heger und Pfleger unseres Wildes sein, an den Mann bringen wir das Wildbret – für den Ottonnormalverbraucher Wildfleisch – unseres erlegten Wildes nur äußert schlecht. Und meist noch falsch.

Dabei schießen wir immer mehr davon. Leider geht mit einem steigenden Angebot bei gleichbleibender Nachfrage oft ein sinkender Preis für das angebotene Produkt einher. Wir sprechen vom Wildbret, das dem Wildhändler für Ramschpreise angedreht werden muss.

An diesem Umstand und der Misere der deutschen Verbraucherproblematik beim Wildbret tragen auch wir Jäger Schuld. Denn wo steigende Streckenzahlen auf hausgemachte Inkompetenz bei der Vermarktung treffen, sinkt die Wertschöpfung für Gustl Grünrock ganz erheblich. Höchste Eisenbahn also, dass Gustl den deutschen Fleischverbraucher endlich kennenlernt, wo der sein Fleisch kauft und warum heimisches Wildfleisch für den Endverbraucher so schwer zu bekommen ist. (weiterlesen)

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Doppelter Grundbetrag: Revierinhaber können noch 2019 Überprüfungsantrag stellen

Laut Urteil des Bundessozialgerichts ist ein doppelter Grundbeitrag der Berufsgenossenschaft unzulässig, wenn mehrere benachbarte Reviere einheitlich bewirtschaftet werden.

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Das Bundessozialgericht hatte im August entschieden, dass Inhaber mehrerer benachbarter Reviere, die einheitlich bewirtschaftet werden, nicht mehrfach zu den Grundbeiträgen für die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft herangezogen werden dürfen. (vgl. top agrar 10/2019)

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Bayerische Jagdverband (BJV) hatten das Urteil begrüßt. In dem Verfahren, das der BJV als Musterprozess geführt hat, sagte das Bundessozialgericht in Kassel sehr deutlich, dass einheitlich bewirtschaftete Reviere eines Jagdausübungsberechtigten (Revierinhabers) auch nur als ein Unternehmen angesehen werden dürfen. Weil in der Regel in so einem Fall bestandskräftige "Zuständigkeitsbescheide" vorliegen, die einer unmittelbaren Anwendung dieser Rechtsprechung im Wege stehen, müssen in einem vorgeschalteten Verfahren diese Bescheide überprüft werden.  (weiterlesen)

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Hundeführer Hilfe

Für unseren Jagdfreund und Hundeführer, dessen DD Hündin auf der Jagd erschossen wurde.
Außerdem braucht er Unterstützung für die anfallenden Kosten des anstehenden Rechtsstreites. (weiterlesen)

 

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FDP-Jagdexperte Karlheinz Busen warnt vor Wölfen in Großstädten

Besiedelte Gebiete müssen für Wölfe tabu sein. Karlheinz Busen (FDP) fordert die Ausweisung wolfsfreier Gebiete, damit Wölfe sich nicht in urbanen Regionen an den Menschen gewöhnen.
Ein Wolf hat auf einem Kinderbauernhof in Berlin ein Schaf gerissen. Der jagdpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen, ist besorgt darüber, dass Wölfe sich immer mehr dicht besiedelten Gebieten nähern:
"In Berlin haben wir schon hunderte Füchse, die vor Menschen nicht zurückschrecken und das Nahrungsvorkommen in urbanen Gebieten auskosten. Wir brauchen nicht auch noch Wölfe in der Großstadt. Dass jetzt ein Schaf auf einem Berliner Kinderbauernhof gerissen wurde, sollte Bundesumweltministerin Svenja Schulze endlich wachrütteln.  (weiterlesen)

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Ein Rückblick 30 Jahre nach dem Mauerfall

„Die Ruhe könnte bald dahin sein“ – das schrieb der Publizist und Flugbegleiter-​Autor Carl-​Albrecht von Treuenfels schon am 1. Dezember 1989. Er erkannte früh das Potenzial, dass man aus dem obsoleten Todesstreifen ein Band von Lebensräumen machen könnte. Genau wie zahlreiche andere Umweltschützer beiderseits der innerdeutschen Grenze keimte bei von Treuenfels, der später Präsident des „World Wide Fund for Nature Deutschland“ (WWF) und für gut zehn Jahre Vorsitzender der „Zweckverbandsversammlung Schaalseelandschaft“ wurde, schon wenige Wochen nach dem Mauerfall die Hoffnung auf solch ein mitten durch Deutschland verlaufendes zusammenhängendes Naturschutzgebiet.

Und so kurz nach dem 9. November 1989 zeigte sich bereits, wie wenig Zeit für solch ein Vorhaben blieb. Denn schon drängten Urlauber und Geschäftemacher in die unberührten Lagen. Dorthin – an den Drömling, in die Elbauen und an den Schaalsee – nimmt Sie Carl-​Albrecht von Treuenfels in seinem Bericht mit und zeigt Ihnen die Lebewesen, für die das Gebiet, das Schauplatz so vieler Schrecken geworden ist, ein Refugium war. (weiterlesen)

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Dass Jagen viel mehr ist als Tiere erschiessen, zeigt uns Gina Imfeld (24) bei «True Life» .
Sie erklärt uns, weshalb es sie stört, dass viele Tiere vermenschlicht werden und nimmt uns einen Tag lang mit auf die Jagd in Obwalden.

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Nachpächter Rheinland-Pfalz Raum Südwestpfalz gesucht

Nachpächter zum 01.04.2020 Raum Erfweiler für 120 ha Eigenjagd gesucht (weiterlesen)

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Erneuter Angriff auf Jagdhunde: Wolf in Brandenburg getötet

Medienberichten zufolge hat ein Wolf am Wochenende in Brandenburg Jagdhunde attackiert. Ein Jäger hat den Wolf daraufhin getötet. Es wäre bereits der zweite Vorfall dieser Art in Deutschland. DJV und LJV fordern eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

Vergangenen Samstag soll ein Wolf Jagdhunde während der Jagd attackiert haben. Medienberichten zufolge hat ein Jäger diesen deshalb getötet. Es wäre bundesweit bereits der zweite Fall - erneut in Brandenburg. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) nehmen den Vorfall sehr ernst und fordern eine schnelle, lückenlose Aufklärung. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Niedersachsen: Birkwildpopulation droht Zusammenbruch

Der Birkwildpopulation in der Lüneburger Heide droht der Zusammenbruch. Nachdem sich die Bestände im Jahr 2011 auf 260 Birkhühner erhöht hatten, gingen Experten von guten Chancen zum langfristigen Erhalts der Population aus.

Doch in diesem Jahr konnten nur noch 130 Birkhühner bestätigt werden, zu wenig, wenn die Population nicht erlöschen soll. Die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) fordert daher alle Beteiligten auf, mehr Anstrengungen zum Schutz und Erhalt dieser Leitart der Lüneburger Heide zu unternehmen. Neben einem bedeutenden Vorkommen in den bayerischen Alpen repräsentiert die norddeutsche Flachlandpopulation nach Expertenschätzungen etwa 20 Prozent des deutschen Gesamtbestandes. Niedersachsen trage daher eine besondere Verantwortung für den Erhalt des Birkhuhns, das denselben FFH-Schutzstatus genieße wie der Wolf. Die LJN fordert daher das Land und die betroffenen Landkreise auf, die Anstrengungen zum Schutz und Erhalt des niedersächsischen Birkwildes zu intensivieren. (weiterlesen)

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Peinliche Wolfsdiagnosen

Jägerbashing mit Fakenews: Ein Ex Kriminaler verwechselte Bissverletzungen mit Schusswunden.

Neues Beispiel für grundlose Hetze gegen Jäger im Internet: Der laut „Wolfsberater“ in Niedersachsen erschossene Wolf wurde in Wahrheit totgebissen – womöglich von einem Artgenossen. Die Beleidigungsmaschinerie der Jagdgegner lief trotzdem schon auf Hochtouren.

Der Fall ist typisch für die Szene: Erst mal den eigenen Hass-Fantasien freien Lauf lassen. Dann so genannte Experten zitieren. Und dann in Deckung gehen, wenn die vorgefasste Meinung nicht mehr zu halten ist. Man wird sich ja mal irren dürfen…

Im konkreten Fall hat sich ein offizieller Wolfsberater geirrt. Er stellte fest, dass ein in der letzten Woche bei Dörverden in Niedersachsen aufgefundener Wolf an Schussverletzungen verendet sei. Nun ist klar: Der Wolf wurde totgebissen. Die Anmerkung, dass der schief gewickelte Wolfsberater ein pensionierter Kriminalbeamter ist, gehört zum direkten Zusammenhang. Schließlich hat ja ein vermeintlich erfahrener Fachmann festgestellt, was zu sattsam bekannten Reaktionen im Internet führte – bis hin zu offen geäußerten Mordgelüsten. (weiterlesen)

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