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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Rodewald: Drückjagd unter Polizeischutz?

Waldsperrungen und Polizeieinsatz? In Niedersachen sorgen Wolfsschützer für einen hohen Aufwand während einer geplanten Drückjagd. Die Diskussionen rund um die Suche nach dem Problemwolf im Bereich des Rodewaldes (Landkreis Nienburg/ Niedersachsen) bereiten auch den örtlichen Jägern Probleme. Wie das Landwirtschaftsministerium auf Anfrage der Redaktion mitteilte, sei für den morgigen Samstag eine revierübergreifende Bewegungsjagd auf Schalenwild in einem Gebiet von rund 5.000 Hektar geplant. Den sozialen Medien sei zu entnehmen, dass es beabsichtigt ist, die Jagd gemeinschaftlich zu stören.

In einem Facebook-Aufruf, welcher der Redaktion vorliegt, rief ein bekannter Wolfsbefürworter dazu auf, sich bei einen der Revierpächter als Treiber zu melden. Er schrieb dazu „Wolfsfreunde, die den Jägern auf die Finger schauen wollen, können das so tun.“ Es würde sich allerdings um keinen Aufruf zur Jagdstörung handeln. (weiterlesen)

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So funktioniert der Markt für Wildbret (III) – Wildfleisch kaufen leicht gemacht

Machen wir uns nichts vor: Wildfleisch kaufen ist, mit Verlaub, ein mühseliges Unterfangen. Höchste Zeit, das wir Jäger den Hasen bei den Löffeln packen und das ändern. David Plaz hat dafür drei Missionen herausgearbeitet, die wie Jäger zu erledigen haben.

Eine verschwindend kleine nationale Verzehrmenge zerfällt noch in drei Hauptfleischarten: Hirsch, Wildschwein, Rehe. Kochen kann der Konsument es eh nicht, Wildfleisch kaufen schon gar nicht und gereicht bekommt er es, totgegart, einmal im Jahr, in der Kantine. Supermärkte scheuen sich, weil wenig Umsatz, grosse Sortimentsbreite, schwankende Qualität und Verfügbarkeit befürchtet werden. Zu Recht. Gepfeffert wird das Alles vom ewig belehrenden Gerede von uns Jägern, die es gut meinen, aber höchstens besser wissen, und selten besser machen.  (weiterlesen)

So funktioniert der Markt für Wildbret I

So funktioniert der Markt für Wildbret II

So funktioniert der Markt für Wildbret III

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Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit Wolf und Waffenrecht

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 3. bis zum 8. November in Uslar getagt. 70 Experten unterbreiten Empfehlungen an den Gesetzgeber. 

Die rund 70 Teilnehmer des Deutschen Jagdrechtstags haben Anfang November im niedersächsischen Uslar getagt. Auf der Agenda standen aktuelle jagdrechtliche Fragen.  (weiterlesen)

 

Deutscher Jagdrechtstag in Uslar: An der Tagung nahmen rund 70 Experten teil.

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Wie eine Vegetarierin durch Wildfleisch zur Fleischesserin und Jägerin wurde

Weil sie Massentierhaltung nicht unterstützen wollte, entschied sich Alena Steinbach bereits mit 13 Jahren dazu, auf Fleisch zu verzichten.
Mittlerweile ist die 29-Jährige Wildfleischesserin und Jägerin.
Für sie gibt es keine nachhaltigere, natürlichere und gesündere Fleischquelle – und die Tiere hatten ein freies Leben, bevor sie starben.

Hannover. Die Jagdpassion wurde der 29-jährigen Alena Steinbach aus Frankfurt am Main in die Wiege gelegt: Schon ihr Großvater und Vater waren Jäger. Inzwischen ist die gelernte Umweltmanagerin Herausgeberin des Onlinemagazins "Wir jagen". Mit „Wild kochen!“ (GU-Verlag, 192 Seiten, 24,99 Euro) erschien kürzlich ihr erstes Buch.
Wieso Wildfleisch Alena Steinbach nach jahrelangem Vegetarismus dazu brachte, wieder Fleisch zu essen und welche Vorteile es ihrer Meinung nach bietet, erzählt sie im Interview. (weiterlesen)

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Ortsbegehung im Prozess um den tödlichen Jagdunfall von Ballenstedt

Die Nachstellung möglicher Schuss-szenarien sollte neue Erkenntnisse über den Unglückshergang geben.

Der zweite Prozesstag in der Verhandlung um den auf einer Drückjagd abgegebenen Schuss, der einen 81-jährigen Jäger tödlich am Kopf getroffen hatte, fand im Rahmen einer Ortsbegehung in einem Privatwald bei Ballenstedt statt (wir berichteten bereits hier und hier).

Auf dem Drückjagdbock, der dem getöteten Jäger zugewiesen worden war, wurde ein Scheinwerfer durch die Polizei installiert, der Aufschluss darüber geben sollte, ob ein tödlicher Schuss vom etwa 200 Meter weit entfernten Drückjagdbock der 22-jährigen Jägerin zumindest möglich gewesen sein könnte.

Darüber hinaus wurde auf Bitten seiner am Prozess beteiligten Kollegin ein Staatsanwalt hinzugezogen, der selbst Jäger ist und seine Repetierbüchse mit Zielfernrohr zu diesem Ortstermin mitführte. „Wir werden versuchen, mit Hilfe der Polizei und von Staatsanwalt Günther, der passionierter Jäger und Waffenfachmann ist, mögliche Schussszenarien darzustellen, soweit uns das möglich ist“, zitiert die „Mitteldeutsche Zeitung“ Jugendrichter Theo Buß. (weiterlesen)

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Aus Angst vor Tierschützern - Jäger haben Problem-Wolf auch nach Monaten nicht erlegt

Kreis Pinneberg - Im Raum Pinneberg gibt es bisher nur einen Wolf, doch der sorgt bei Schafhaltern für große Angst. Denn „GW 924m“ überspringt selbst Schutzzäune, um Schafe zu reißen. Er feiert bald seinen ersten Geburtstag als „Problem-Wolf". Das Tier steht bereits seit Ende Januar auf der Abschussliste des Landes Schleswig-Holstein. Doch offenbar will ihn kein Jäger offen ins Visier nehmen. Grund: Viele haben Angst vor militanten Wolfsschützern.

Das Gebiet, in dem der Wolf auf Jagd geht, ist riesig. Deshalb wurde die Zahl derjenigen, die auf ihn anhalten dürfen, immer weiter gezogen. Zunächst war es nur eine ausgewählte kleine Gruppe von außerhalb. Seit einer Woche aber darf jeder Jäger aus den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Steinburg ihn innerhalb seines Reviers abschießen. Das Umweltministerium hofft, dass nun Ortskundige den Finger am Abzug haben und das Tier endlich zur Strecke bringen. Doch ob überhaupt irgendein Jäger dieser Aufforderung folgt, das ist fraglich.

Problem-Wolf hat bei Hamburg weitere 13 Herden überfallen (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Brandenburg (Landkreis Dahme-Spreewald)

Hochwildjagd zu verpachten!
Im Spreewald wird eine 800 ha große Hochwildjagd neu verpachtet. Submission ist am 31.12.2019 (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Rheinland/Pfalz (Landkreis Birkenfeld)

Biete Jagdgelegenheit an jagdhelfer im HW Revier im Hunsrück. Kreis Birkenfeld / Brücken. (weiterlesen)

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So funktioniert der Markt für Wildbret (II)

Jäger sind keine Verkäufer. Wir mögen Heger und Pfleger unseres Wildes sein, an den Mann bringen wir das Wildbret – für den Ottonnormalverbraucher Wildfleisch – unseres erlegten Wildes nur äußert schlecht. Und meist noch falsch.

Dabei schießen wir immer mehr davon. Leider geht mit einem steigenden Angebot bei gleichbleibender Nachfrage oft ein sinkender Preis für das angebotene Produkt einher. Wir sprechen vom Wildbret, das dem Wildhändler für Ramschpreise angedreht werden muss.

An diesem Umstand und der Misere der deutschen Verbraucherproblematik beim Wildbret tragen auch wir Jäger Schuld. Denn wo steigende Streckenzahlen auf hausgemachte Inkompetenz bei der Vermarktung treffen, sinkt die Wertschöpfung für Gustl Grünrock ganz erheblich. Höchste Eisenbahn also, dass Gustl den deutschen Fleischverbraucher endlich kennenlernt, wo der sein Fleisch kauft und warum heimisches Wildfleisch für den Endverbraucher so schwer zu bekommen ist. (weiterlesen)

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Doppelter Grundbetrag: Revierinhaber können noch 2019 Überprüfungsantrag stellen

Laut Urteil des Bundessozialgerichts ist ein doppelter Grundbeitrag der Berufsgenossenschaft unzulässig, wenn mehrere benachbarte Reviere einheitlich bewirtschaftet werden.

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Das Bundessozialgericht hatte im August entschieden, dass Inhaber mehrerer benachbarter Reviere, die einheitlich bewirtschaftet werden, nicht mehrfach zu den Grundbeiträgen für die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft herangezogen werden dürfen. (vgl. top agrar 10/2019)

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Bayerische Jagdverband (BJV) hatten das Urteil begrüßt. In dem Verfahren, das der BJV als Musterprozess geführt hat, sagte das Bundessozialgericht in Kassel sehr deutlich, dass einheitlich bewirtschaftete Reviere eines Jagdausübungsberechtigten (Revierinhabers) auch nur als ein Unternehmen angesehen werden dürfen. Weil in der Regel in so einem Fall bestandskräftige "Zuständigkeitsbescheide" vorliegen, die einer unmittelbaren Anwendung dieser Rechtsprechung im Wege stehen, müssen in einem vorgeschalteten Verfahren diese Bescheide überprüft werden.  (weiterlesen)

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