Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Offener Brief zur Waldkrise
In einem offenen Brief an Landwirtschafts- und Waldministerin Julia Klöckner werden eine Waldwende und eine Abkehr von der bisherigen Forstwirtschaft gefordert.
Die Liste der Unterzeichner reicht von Franz Alt bis Peter Wohlleben und vom NABU bis hin zu den Freunden der Wildnis und des Regenwalds. Die vertretenen Förster sind überwiegend Pensionäre. Alle eint eine „verklärte Liebe zur Natur“ so Dr. Wilhelm von Trott zu Solz, Waldbesitzer und Leiter der deutschen CIC-Delegation. Er fügt hinzu: „Wir Deutschen sind ein Volk von Romantikern.“
In der Tat enthält das Manifest neben Punkten, die längst umgesetzt werden (Mischwald statt Monokulturen), Forderungen, die das Ende der deutschen Forstwirtschaft bedeuten würden. Der Wald soll nach „Jahrhunderten der Ausbeutung“ eine Ruhepause bekommen. Das Leitmotto lautet „systemisches Waldökosystem-Management statt Holzfabriken“. Dazu gehört natürlich auch, dass die Schalenwilddichten „drastisch“ reduziert und die Jagdgesetze entsprechend umgestaltet werden. (weiterlesen)

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Hyalomma-Riesenzecke überträgt Fleckfieber
Stuttgart - Erstmals soll in Deutschland ein Mensch durch den Stich einer tropischen Riesenzecke an Fleckfieber erkrankt sein.
In der Zecke sei der betreffende Erreger nachgewiesen worden, teilte die Universität Hohenheim in Stuttgart am Mittwoch mit.
Ein Pferdebesitzer aus dem Raum Siegen (Nordrhein-Westfalen) hatte eine Hyalomma-Zecke Ende Juli nach einem Stich an die Zeckenforscher in Hohenheim geschickt. Wenige Tage später war er mit schweren Krankheitssymptomen und Verdacht auf Zecken-Fleckfieber ins Krankenhaus gekommen. Er konnte erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.
«Damit wissen wir jetzt nicht nur sicher, dass die Hyalomma-Zecke auch Menschen sticht», sagte Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim. Klar sei auch, dass in Deutschland eine Übertragung des Zecken-Fleckfiebers durch die Tiere tatsächlich möglich ist. Ärzte müssten künftig eine Infektion als mögliche Ursache in Betracht ziehen und entsprechend wachsam sein, sagte sie.
Das Bakterium Rickettsia aeschlimannii verursacht einen fieberhaften Infekt mit Kopf- und Muskelschmerzen, extremen Gelenkschmerzen und einem Gefühl, als würde man verbrennen. Typisch für die Erkrankung ist der Hautausschlag, der dem Fleckfieber den Namen gibt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist Fleckfieber eine in Deutschland höchst selten auftretende Krankheit. (weiterlesen)

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Waldschäden: Grüne wollen Rehe auch nachts bejagen - Wildtierstiftung entsetzt
Ludwig Hartmann von den Grünen in Bayern sieht das Ende der Fichte beschlossen. Damit aber artenreiche Mischwälder an ihre Stelle treten können, muss das Rehwild schärfer bejagt werden - auch nachts.
Die bayerischen Grünen haben als Lösung für das aktuelle Fichtensterben in den deutschen Wäldern vorgeschlagen, Rehwild auch nachts per Nachtsichtgerät zu bejagen. Bislang ist sowohl die Nachtjagd auf Rehe sowie der Einsatz der Hilfstechnik verboten.
Fraktionsvorsitzender Ludwig Hartmann fordert, dass angesichts von 47 % „roter Gebiete“ mit zu hohen Verbissraten in Bayerns Wäldern eine Neuaufstellung des bayerischen Jagdsystems notwendig sei. „Solange wir die Schalenwildbestände nicht nachhaltig senken, sind auch flächige Neuaufforstungen wie Markus Söders 30-Millionen-Bäume-Programm letztlich nur eine neue Form der Ganzjahresfütterung für Rehe“, stellt Hartmann fest. Er fordert effektiveres, auch revierübergreifendes Jagen (Drückjagden mit überjagenden Hunden), Jagd-Begehungsscheine für alle als Jäger ausgebildeten Privatwaldbesitzer, kürzere Pachtverträge für Bayerns Jagdreviere mit stringenten Abschussvorgaben und ein Verbot der Winterfütterung. (weiterlesen)

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ASP: 5 Millionen tote Schweine in Asien
Die FAO fordert die asiatischen Länder nachdrücklich auf, strenge Kontrollmaßnahmen einzuhalten.
Seitdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals vor einem Jahr in Asien festgestellt wurde, sind an dem Virus bereits 5 Millionen Schweine zu Grunde gegangen, respektive mussten vorsorglich gekeult werden, meldet die „Food and Agriculture Organization of the United Nations“ (FAO).
Die ASP ist bisher in sechs asiatischen Ländern ausgebrochen. Betroffen sind: Kambodscha, China, Korea, Laos, die Mongolei und Vietnam.
Die neuesten von der FAO vorgelegten Daten zeigen, dass die derzeitigen Verluste mehr als 10 Prozent der gesamten Schweinepopulation in China, Vietnam und der Mongolei ausmachen.
Mit Unterstützung der FAO verstärken andere asiatische Länder ihre Bemühungen eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Landkreis Waldeck-Frankenberg)
Jagdmöglichkeit als Ansitz auf Rehwild m/w, Schwarzwild und Raubwild (Waschbär) in störungsarmen, gut strukturierten Feld-/Wiese-/Waldrevier nahe Korbach. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Thüringen (Landkreis Gotha)
Biete feste Jagdgelegenheit nähe 99880 Waltershausen. (weiterlesen)
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Begehungschein Angebot Rheinland-Pfalz (Westerwaldkreis)
Bieten Begehungsschein für Jungjäger ( tatsächlich nur Jungjäger, die nicht länger als 2 Jahre den Jagdschein und ansonsten keine Möglichkeit der Jagdteilnahme haben ) auf Schwarzwild und Rehwild im Westerwald an. (weiterlesen)
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Artenschutz:USA lockern Schutzvorschriften für bedrohte Arten
Tierschützer befürchten das Schlimmste für Grizzlys, Alligatoren und Weißkopfseeadler: Die Regierung von Donald Trump hat den Pauschalschutz bestimmter Arten aufgehoben.
Die US-Regierung hat Regeln zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten gelockert. Die Änderungen an einem Gesetz aus dem Jahr 1973 – mehr als 1.600 Arten in den Vereinigten Staaten und in deren Territorien stehen unter dessen Schutz – erlaubt es den Bundesbehörden erstmals, die wirtschaftlichen Kosten für den Schutz einer speziellen Art zu berücksichtigen. Der Pauschalschutz für zuletzt als bedroht eingestufte Tiere wird aufgehoben.
Die Änderungen am sogenannten Endangered Species Act gehen zurück auf das Wahlversprechen von Donald Trump, die Bundesgesetze zu deregulieren. Demnach wachen nun die einzelnen US-Bundesstaaten über die Schutzmaßnahmen, werden vorherige Umweltgutachten bei Ressourcenentscheidungen unnötig und wird die Unterscheidung zwischen "gefährdeten" und vom Aussterben "bedrohten" Tier- und Pflanzenarten aufgehoben. (weiterlesen)

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Drückjagdangebote des Forstamtes Nossentiner Heide (Landkreis Müritz)
An 7 Drückjagdterminen des Forstamtes Nossentiner Heide (Landesforst Mecklenburg-Vorpommern) sind noch einige Plätze frei. Auf allen Drückjagden sind 3 Hochwildarten (Rotwild, Damwild und Schwarzwild) freigegeben. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Baden-Württemberg (Landkreis Rottweil)
Wir bieten eine Jagdmöglichkeit in einem Revier im Raum Schramberg. (weiterlesen)

