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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Neues aus der Wildbiologie: Wolf sorgt für Stress

Rehe lassen sich von Prädatoren stärker aus der Ruhe bringen als von Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Schweden, in der Stresshormone von Rehen in zwei unterschiedlichen Gebieten miteinan­ der verglichen wurden.

Das eine Gebiet ist durch eine dichte menschliche Besiedlung und die Abwesenheit von großen Prädatoren (Luchs und Wolf) gekennzeichnet, während es in dem anderen Gebiet wenige Menschen, dafür aber Luchse und Wölfe gibt, die die dortige Rehpopulation in den ver­ gangenen Jahrzehnten deutlich reduziert haben. (weiterlesen)

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Zahl der Luchse in Deutschland gestiegen

Bonn - In Deutschland sind mehr wildlebende Luchse unterwegs: 135 Tiere wurden im vergangenen Jahr bei einer Erhebung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gezählt - mindestens so viele streiften also durch die Wälder. Im Vorjahr meldete das Amt noch 114 Tiere.

Der Anstieg ist laut einer BfN-Mitteilung vom Mittwoch vor allem auf ein Auswilderungsprojekt in Rheinland-Pfalz zurückzuführen. Dort wiesen die Luchsbeauftragten erstmals zwei Jungtiere nach. (weterlesen)

Foto: Wikipedia

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Brandenburg: Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen gestoppt

Es sollte ein Pilotprojekt werden: Die Wildschweinjagd in Wohngebieten mit Pfeil und Bogen. Da sich aber keine wissenschaftliche Begleitung fand, stoppte Brandenburg den Versuch.

Das Landesumweltministerium Brandenburg hat die Sondererlaubnis zur Wildschweinjagd per Pfeil und Bogen zurückgenommen. Für die wissenschaftliche Begleitung habe sich keine geeignete Einrichtung gefunden, heißt es.
Laut dem Sender RBB sah die ursprüngliche Planung vor, die Pfeil-und-Bogen-Jagd im Juni in den Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) zu starten. Die Gemeinden leiden seit Jahren unter einer Wildschweinplage. Die Schweine verursachen erhebliche Sachschäden können dort aber nicht bejagt werden, weil der Einsatz von Schusswaffen für die Jagd in Siedlungsbereichen verboten ist. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagd und Hege:"Wir sind Jäger und Gejagte"

Wie Jäger Timo Markert es miteinander vereinen kann, heuer Rehkitze vor dem Mähtod zu retten und sie nächstes Jahr vielleicht zu erlegen.

Der kleine rote Punkt, das ist das Rehkitz. Ich versuche, die Wärmebildkamera, durch die ich starre, mit den Händen zu fixieren, um ein unverwackeltes Bild zu bekommen. Neben dem kleinen Fleck ist ein größerer zu sehen. Jetzt bewegt er sich! "Das ist die Mutter, die Geiß", flüstert Timo Markert neben mir auf dem Hochsitz.
Es ist 4.45 Uhr. Am Horizont wird es langsam hell. Vor einer Stunde, als ich mit dem Kitzinger Jäger losgezogen bin, war die Nacht noch rabenschwarz. Jetzt zeichnen sich die Umrisse der Büsche und Bäume in der Nähe bereits ab. Vier Meter über dem Boden, mit dem Rücken an einen Baumstamm gelehnt, hat man einen Hang und zahlreiche Felder im Blick. Und die Geräusche der Nacht im Ohr: Vögel singen, ein sanfter Sommerwind haucht Äste an und streicht wie ein Riesenflügel über Getreidefelder. Im Unterholz rascheln Mäuse, Schafe blöken. (weiterlesen)

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Naturschutzrecht: Erleichterter Abschuss: Es geht nicht nur um Wölfe

Weil Wölfe immer häufiger Nutztiere angreifen, soll ihr Abschuss erleichtert werden. Doch die Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes erleichtert auch das Töten anderer geschützter Tiere, zum Beispiel von Bibern, Kormoranen oder Graureihern.

Wenn das Bundesnaturschutzgesetz so vom Bundestag geändert wird, wie es die Bundesregierung vorgelegt hat, können nicht nur Wölfe, sondern alle streng geschützten Tiere in Deutschland leichter getötet werden: Bieber und Kormorane etwa, sagt Wolfgang Köck, Leiter der Abteilung Umweltrecht beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung:

„Der Wortlaut ist nicht auf den Wolf beschränkt und insofern bezieht sich das auch auf andere streng geschützte Tierarten.“  (weiterlesen)

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Tierschützer fürchten um Erhalt des Rudels und der Art – Halb Wolf, halb Hund: Hybride „Nerone“ ist der neue Leitwolf

Rom – Bereits vor mehreren Monaten stellten Tierfreunde der Tierschutzorganisation Lipu fest, dass ein Hybride – ein Mischling aus einem Wolf und einem Hund – das neue Alphatier des Wolfsrudels des Naturschutzgebiets „Oasi Lipu Castel di Guido“ von Rom geworden war. Der Befund löste unter den Tierschützern tiefe Besorgnis aus. Da das Alphatier innerhalb des Rudels auch für die Fortpflanzung zuständig ist – so die Befürchtung der Aktivisten – könnten über den Hybriden und seine Nachkommen Hundegene in das Genom des Wolfes eingefügt werden und so nach und nach nicht nur das Wolfsrudel der römischen Küste zerstören, sondern auch den Erhalt der Art des Apenninischen Wolfes gefährden. (weiterlesen)

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Fuchsjagd ist gut für die Artenvielfalt

Anlässlich des Bundesjägertages veröffentlicht der DJV ein Papier mit Fakten zur Fuchsjagd. Grundlage sind ein Dutzend aktuelle Veröffentlichungen. Tierschützer behaupten regelmäßig: Die Natur regelt sich selbst. Das Fazit von Wissenschaftlern: Fuchs, Waschbär und andere Raubsäuger haben einen negativen Einfluss auf bedrohte Arten, Jagd hilft.

Die Jagd auf Raubsäuger wie Fuchs, Marder oder Waschbär ist in Deutschland ein probates Mittel, um bedrohten Arten zu helfen. Anlässlich des Bundesjägertages hat der Deutsche Jagdverband (DJV) einen Faktencheck veröffentlicht und hierfür ein Dutzend relevante Studien mit Unterstützung von Wissenschaftlern ausgewertet. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Neustadt/Weinstraße)

Biete Jagdmöglichkeit in einem ruhigem Waldrevier in Neustadt an der Weinstraße gegen Hegebeitrag. (weiterlesen)

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Luchse brauchen vernetzte Lebensräume

Berlin. Heute wurden die neuen Bestandszahlen zum Luchs durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht, wonach im Monitoringjahr 2017/18 85 Luchse durch Deutschlands Wälder streiften. Das sind einige Luchse mehr als im vorangegangenen Berichtszeitraum. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht darin einen ersten Erfolg der Naturschutzmaßnahmen für den Luchs. Damit Luchse in Deutschland langfristig überleben können und die Bestände noch weiter wachsen, sind aber noch deutlich mehr Anstrengungen nötig. Die Hauptbedrohung der Luchse in Deutschland ist die Zerstückelung ihrer Lebensräume durch Straßen. Viele Luchse werden überfahren oder kehren auf Wanderungen vor großen Straßen um. Hinzu kommen illegale Tötungen und Krankheiten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Schweinfurt)

BGS Nähe Gerolzhofen, 750 ha, Mithilfe im Revier erwünscht. (weiterlesen)

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