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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Start der Jagdsaison: "Es geht mehr um den Reiz" – Schweden gibt Hunderte Luchse zum Abschuss frei

von Annette Berger
03.03.2023

Hierzulande ist der Luchs selten und streng geschützt. In Schweden jedoch darf man die großen Wildkatzen derzeit jagen. Es sollen so viele Tiere abgeschossen werden, dass sogar Jäger den Sinn der Aktion anzweifeln.
In einem deutschen Magazin für Jäger heißt es dieser Tage nüchtern "Luchsjagd in Schweden beginnt". Was Jagdlaien hierzulande als ungewöhnlich erscheint, da Luchse bei uns sehr selten und stark geschützt sind, gehört in dem skandinavischen Staat zur Normalität. Das weite Land mit seinen ausgedehnten Wäldern ist Heimat vergleichsweise großer Luchspopulationen.

Außergewöhnlich – auch aus schwedischer Sicht – ist jedoch die hohe Zahl der Wildkatzen, die dieses Mal geschossen werden dürfen. Schweden hat Jägern Lizenzen erteilt, insgesamt 201 der Tiere zu töten. Das ist den Meldungen zufolge mehr als doppelt so viel wie in den Jahren zuvor. Als Begründung wird angeführt, die Zahl der Luchse sei in Schweden zuletzt gestiegen, was allerdings in anderen Quellen angezweifelt wird.

Dabei, erklärt das "Jägermagazin", habe jeder Verwaltungsbezirk seine eigene Luchsquote festgelegt. Nicht alle hätten die Quoten erhöht. Geschossen werden müsse zudem nach strengen Vorgaben. Weibchen mit volljährigen Jungtieren sollten "möglichst unbehelligt bleiben", heißt es. Zudem dürften in vielen Landesteilen nur bestimmte Arten von Munition ohne Blei verwendet werden – zum Schutz der Gewässer und Feuchtgebiete.

Die Jagdsaison auf Luchse in Schweden startete am 1. März. Dass in Deutschland darüber in einem Fachblatt informiert wird, dürfte darauf hindeuten, dass es auch hierzulande eine Nachfrage nach der Jagd auf Luchse in Schweden gibt.

Luchs abschießen für eine Trophäe – Hunde treiben die Tiere in die Enge

Hier setzt die massive Kritik an der Regelung an, die Natur- und Artenschützer derzeit äußern. "Es ist eine Trophäenjagd, genau wie die in Afrika auf Löwen", sagte Magnus Orrebrant von der Tierschutzorganisation "Svenska Rovdjursföreningen" dem "Guardian". Es kämen hunderte ausländische Jäger nach Schweden, "weil sie finden, das ist aufregend". Seine Organisation hat eine Petition unter dem Titel "Stoppt die Trophäenjagd auf Luchse in Schweden" gestartet.   (weiterlesen)

Ein Europäischer Luchs: Bei der Jagd in Schweden kommen Hunde zum Einsatz, die die Katzen hetzen, bis sie nicht mehr flüchten können. Dann haben die Jäger leichte Beute
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Wohlleben auf den Boden der Tatsachen gebracht

Heinrich Höllerl
02. März 2023

Vor einigen Tagen gab es wieder einmal Schlagzeilen in den großen Tageszeitungen zum Medienförster Peter Wohlleben. Diesmal wurde er allerdings nicht als der große „Waldversteher“ gefeiert, sondern vielmehr kritisiert. Er hat angeblich „Hirngespinste unter dem Waldboden“ verbreitet. Woher kommt die Kritik?
Der bekannte Medienförster Peter Wohlleben wird von den großen Publikumsmedien plötzlich kritisiert.

Eine der Kernaussagen in Peter Wohllebens Buch „Das geheime Leben der Bäume“ besagt, dass Bäume der selben Art sich weniger als Konkurrenten begreifen, als dies die Forstwissenschaft postuliert, sondern sich vielmehr gegenseitig aktiv unterstützen. So würden „Baummütter“ ihre „Baumkinder“ quasi stillen, nichts anderes sei der durch eine kanadische Wissenschaftlerin belegte Transport von Kohlenstoff von alten zu jungen Bäumen. Es waren romantische Bilder wie dieses, die einen medialen Hype auslösten und das Buch auf die Bestsellerlisten hievte. Vor kurzem nun erschien ein Artikel in einer der am höchsten angesehenen naturwissenschaftlichen Zeitschriften „nature ecology & evolution“, in dem drei nordamerikanische Wissenschaftler einige Behauptungen zum „WoodWideWeb“ einer kritischen Analyse unterzogen haben. Teilen Mutterbäume ihren Kohlenstoff und Stickstoffüberschuss über das Geflecht unterirdischer Mykorrhizapilze mit ihren Nachkommen und fördern dadurch das Überleben und Wachstum der Verjüngung?

WoodWideWeb

Herausgekommen ist bei dieser Metastudie (d.h. einer Auswertung vieler verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten), dass die angeblichen Fakten nur wenig gesichert sind.    (weiterlesen)

 

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Ausbreitung hält an - Was bringt die Jagd auf Nilgänse?

2.3.2023, Axel Weiss

Nilgänse breiten sich in Deutschland immer weiter aus. Ihre Ausscheidungen verschandeln Grünflächen, ihr Verhalten gilt als aggressiv. Wie sollten wir mit Nilgänsen umgehen?

Selbst einige Naturschützer verbreiten die Behauptung, Nilgänse seien so aggressiv in ihrer Verbreitung, dass andere Tiere dem Fortpflanzungsdrang der Gänse nichts entgegenzusetzen hätten. Dies ist wissenschaftlich allerdings nicht belegbar. Aggressivität lässt sich vor allem dann beobachten, wenn Nilgänse eine Gefahr für sich oder ihren Nachwuchs befürchten. Vor allem Menschen sind für Gänse eine Bedrohung. Neuere Studien aus Hessen zeigen zudem, dass sich Nilgänse in neuen Gebieten niederlassen, ohne andere Arten zu verdrängen.

Landwirte fordern längere Jagdzeit auf Nilgänse – zurecht?

Landwirte haben Angst um ihre Getreidefelder. Sie fordern daher, die Jagd auf Nilgänse müsste länger erlaubt werden als bisher erlaubt (1. November bis 15. Januar). Nilgänse bekämen zudem das ganze Jahr über Junge. So dürfen Bauern Entschädigung fordern, wenn ihre Ernte wegen Fraßschäden durch Gänse geringer ausfällt und Abwehrmaßnahmen wie Vogelscheuchen oder Flatterbänder nicht helfen. Fachleute sagen allerdings, die Jagd auf die Tiere vergrößere das Problem dagegen noch: Durch den Stress verbrauchen die überlebenden Tiere mehr Energie und müssen mehr fressen, besonders im Winter. Jagd löst das Problem also nicht. Trotzdem erteilt beispielsweise die Untere Jagdbehörde im Kreis Mainz-Bingen inzwischen Ausnahmegenehmigungen für den Nilgansabschuss.   (weiterlesen)

 

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Förderung zur Anschaffung von Drohnen für das Retten von Rehkitzen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) möchte weiterhin mit der Förderung von Drohnen mit Wärmebildkameras die Rehkitzrettung unterstützen und den Tierschutz stärken. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass dies die mit Abstand effektivste Möglichkeit ist, um Rehkitze zu orten und zu retten.

In den vergangenen Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Derzeit werden Drohnen in Deutschland jedoch noch nicht flächendeckend eingesetzt, unter anderem, da sie in der Anschaffung relativ teuer sind.

Rehkitze besonders vom Mähtod bedroht

Der Einsatz von Drohnen bietet die Möglichkeit, zeitsparend und effektiv Grünland- und Ackerfutterflächen insbesondere nach Rehkitzen abzusuchen und vor Verletzungen oder dem sogenannten Mähtod zu bewahren. Vegetations- und witterungsbedingt bleibt den Landwirtinnen und Landwirten nur ein kleines Zeitfenster, um ihre Wiesen zu mähen. Hierbei sind Wildtiere in dichten Grasbeständen aber meist für Landwirtinnen und Landwirte mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Betroffen sind vor allem Rehkitze, da in ihren ersten Lebenswochen die erste Mähperiode des Grünlands ansteht. Rehkitze werden von ihren Müttern häufig in den dichten Wiesen auf landwirtschaftlichen Flächen versteckt, weil sie im hohen Gras gut vor Räubern geschützt sind. Anstatt zu fliehen, verharren Kitze jedoch reglos auf dem Boden, wenn ihnen Gefahr droht. Schätzungen zufolge werden dadurch jedes Jahr tausende Rehkitze bei der Mahd verletzt oder sogar getötet. Doch nicht nur die betroffenen Wildtiere sind dadurch gefährdet, sondern auch die Nutztiere im Stall, welche später das durch den Kadaver mit Giftstoffen kontaminierte Futter aufnehmen. Diese durch Bakterien erzeugten Giftstoffe können z.B. bei Rindern bis zum Tode führen.

Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik zur Wildtier-, insbesondere Rehkitzrettung, stellt aktuell die beste Alternative zu bisherigen Verfahren (z.B. Vergrämung, Begehung) dar, da sie deutlich effektiver und zeitsparender ist. Um den Einsatz dieser Technik und dadurch auch den Tierschutz auf der Wiese und im Stall voranzutreiben, bringt das BMEL erneut eine Förderung in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro für das Jahr 2023 auf den Weg.

Förderbedingungen

Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd (sog. Kitzrettungsvereine) gehört. Es werden Drohnen gefördert, die mindestens die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Echtbildkamera mit integrierter/kompatibler Wärmebildkamera,
Mindestflugzeit von 20 Minuten,
Home-Return-Funktion.
Die Förderquote wurde auf 60 Prozent der Investitionskosten und die maximale Förderhöhe auf 4.000 Euro pro Drohne festgelegt. Je Antragsteller*in werden in 2023 i.d.R. maximal zwei Drohnen gefördert. Die Teilnahme an der Fördermaßnahme kann ab 1. März 2023 bis zum 30. Juni 2023 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragt werden, eine Webseite hierfür wird zum 1. März eingerichtet.

Hintergrund

Die Fördermaßnahme zur Anschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rehkitzrettung des BMEL im Jahr 2021 verlief sehr erfolgreich - es zeigte sich ein großes Interesse an der Maßnahme. Dabei wurden 707 Drohnen im Jahr 2021 und 471 Drohnen im Jahr 2022 mit Mitteln des Bundes gefördert.  (weiterlesen)

Hier geht es zum Antrag

 

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Jäger fordern juristische Klarheit - Freispruch nach Schuss auf Wolf, der Jagdhunde attackierte

Tom Kreib

Wenn es um das Thema Jagd und Wolf geht, prallen unterschiedliche Sichtweisen teils unversöhnlich aufeinander. Ein Urteil des Landgerichts Potsdam dürfte daher auch für Kontroversen sorgen.
Ein Jäger, der 2019 einen Wolf geschossen hat, der Jagdhunde angegriffen hatte, wurde in zweiter Instanz freigesprochen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt das Urteil.

Der Ex-CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke aus dem Kreis Stade, der DJV-Vizepräsident ist, fordert einmal mehr, dass der Gesetzgeber jetzt endlich aufgefordert sei, Rechtssicherheit für Tierhalter und Jäger herzustellen.

Bereits in der ersten Instanz wurde der Jäger freigesprochen. Der Mann aus Holland hatte bei einer Treibjagd im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg den Wolf geschossen. Er habe zuerst einen Warnschuss abgegeben. Weil der Wolf nicht von den Hunden abließ, habe er dann auf das Tier geschossen und den Wolf getötet.   (weiterlesen)

 

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Bleischrot in Feuchtgebieten im Europäischen Wirtschaftsraum verboten

Das Bleischrotverbot für Feuchtgebiete betrifft nahezu alle Jäger in der EU. Die unklare Definition des Begriffs Feuchtgebiete sorgt für Unklarheit.

Kim Trautmann am 24. Februar 2023

Bleischrot verboten
Mit der neuen Verordnung für den Europäischen Wirtschaftsraum namens REACH ist am 15. Februar ein Verbot von Bleischrot in bestimmten Gebieten in Kraft getreten. Pikant daran ist insbesondere, dass nicht nur das Verschießen von Bleischrot untersagt ist, nein auch das Mitführen innerhalb einer Pufferzone von 100 Metern rings um Feuchtgebiete ist untersagt.
Insbesondere dürfte es bei der Umsetzung der Verordnung Probleme geben, da der Begriff Feuchtgebiete nicht klar definiert ist. Betroffen sind alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen.

Vogelschutz oder Tierschutz?
Das Verbot von Bleischrot hat den Zweck, wandernde Wasservögel zu schützen, es setzt das Afrikanisch-Eurasische Abkommen über wandernde Wasservögel um. Zahlreiche EU-Mitglieder hatten sich bereits sukzessive auf das Verbot vorbereitet, andere hingegen nicht.  (weiterlesen)

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Das Jahr der Jäger | Alte Jagd Doku |RBB 2005

Eine Jagddokumentation von 2005 aus Niedersachsen.

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Nachruf: Jagdkynologe Prof. Dr. Hans Wunderlich verstorben

Er hat vieles für die Jagdhundeausbildung in ganz Deutschland getan. Nun ist Prof. Dr. Hans Wunderlich verstorben.
Kathrin Führes
18.2. 2023

Er hatte sich der Arbeit mit Jagdhunden voll und ganz verschrieben: Noch im Alter von 86 führte Prof. Dr. Hans Wunderlich seine Deutsch-Drahthaar Hündin auf der VGP. Doch nicht nur die Drahthaar Zucht unter dem Zwingernamen „vom Bestensee“, welcher zahlreiche gute Hunde hervorbrachte, war ihm eine Herzensangelegenheit, sondern die Zucht und Ausbildung von Jagdhunden allgemein.

Mitbegründer der Schwarzwildgatter in Deutschland
In seinem wirkungsvollen Leben stieß Wunderlich viele wichtige Prozesse an. Der kluge Stratege, wie der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) ihn in einem Nachruf betitelt, war nicht nur mitverantwortlich für die Gründung des Jagdhundeverband-Ost, sondern führte diesen auch als Vorsitzender. Dabei sorgte er dafür, dass die Übernahme von Leistungsrichtern aus der DDR in den JGHV geordnet erfolgen konnte. Es ist ihm auch zu verdanken, dass nach der Wende Zuchtmaterial, Zwingernamen und Zuchtrichter geordnet in den JGHV übergingen. (weiterlesen)

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Umweltausschuss im Bundestag lehnt effektives Wolfsmanagement ab

9. Februar 2023 (DJV) Berlin

DJV wirft Ampelkoalition Wortbruch vor und fordert Einhaltung des Koalitionsvertrags. In Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt muss zeitnah ein regional differenziertes Bestandsmanagement ermöglicht werden. Weidehaltung und Grünlandnutzung sind in Gefahr.

Antrag abgelehnt: Der Wolf wird nicht in den Katalog der jagdbaren Arten aufgenommen.Antrag abgelehnt: Der Wolf wird nicht in den Katalog der jagdbaren Arten aufgenommen. (Quelle: Rolfes/DJV)
Der Umweltausschuss des Bundestages hat gestern mit den Stimmen der Ampelkoalition einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion für ein aktives Wolfsmanagement und die Aufnahme des Wolfes in den Katalog der jagdbaren Arten abgelehnt. Auch der Brief von Bundesumweltministerin Steffi Lemke an den EU-Kommissar für Umwelt legt in eklatanter Weise offen, dass die Bundesregierung den Koalitionsvertrag in diesem Punkt nicht umsetzen will. Der Deutsche Jagdverband (DJV) ist enttäuscht über diesen Wortbruch und fordert die Umsetzung eines regional differenzierten Bestandsmanagements, wie es im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist. Größter Handlungsbedarf besteht in Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Die Entscheidung der Ampelfraktionen offenbart in seltener Klarheit, dass ein europarechtskonformes Bestandsmanagement beim Wolf nicht ernsthaft verfolgt wird, sondern die Menschen im ländlichen Raum allein gelassen werden“, sagte DJV-Vizepräsident Helmut Dammann-Tamke. Weidehaltung und Grünlandnutzung seien vielerorts ernsthaft in Gefahr, das sei ein schwerer Schlag gegen die Kultur- und Landschaftspflege, so Dammann-Tamke weiter.   (weiterlesen)

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Spektakulärer Abenteuertrip - Amerikaner jagen Wildschweine mit Hubschrauber

Tarnkleidung, automatische Waffen, Schüsse ins Gelände: Diese Szenen stammen nicht etwa aus dem Krieg – nein, DAS ist eine Wildschweinjagd! In Texas wurden die Tiere in den letzten Jahren immer mehr zum Problem – so sehr, dass sie auch aus der Luft gejagt werden. Und nicht nur von Jägern – hier kann JEDER mitfliegen und auch schießen! Was auf viele befremdlich wirken mag, ist für andere DAS Abenteuer-Erlebnis! Professionelle Mitarbeiter weisen die Besucher ein – dann heißt es Feuer frei! Mehrere Firmen haben in aus der Heli-Jagd ein Geschäftsmodell gemacht, Helibacon ist eine davon, wirbt auf seiner Internetseite mit martialischen Videos und den verschiedensten Waffen. Das Ganze – verspricht der Anbieter – passiere unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Interessenten müssen 18 Jahre alt sein und Englisch sprechen – ein Jagdschein oder Erfahrung sei nicht nötig. Die Landbesitzer gewähren den Heli-Jägern kostenlos Zugang zu ihrem Land, um die Wildschweine loszuwerden. Selbst in der Nacht wird gejagt. Zischen 3 und 5,5 tausend Dollar zahlen die Waffen-Fans – für 2 Stunden Ballerei aus der Luft.   (Video ansehen)

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