Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Pro Kirrautomaten!
18.1.2023
Das Betreiben von Kirrungen ist offenbar ein beliebtes Thema für die Jagdgesetze in allen 16 Ländern. Dort tobt sich der Verwaltungsapparat wie gewohnt aus. Es wird dabei unterschiedlich beschrieben, wie wo und wann welches Kirrgut ausgebracht werden darf.
Und auch, dass es von Hand auszubringen ist. Also nicht mittels Kirrautomaten oder der beliebten Pendelstange, die das Schwarzwild dann selbst in Bewegung setzt und Maiskörner aus einer Tonne befördert.
Wenn denn bei dieser Zwangsarbeit das Ziel sein sollte, dass anderes Wild als Schwarzwild nicht an den Mais oder das Kirrgut gelangt, so wäre zumindest die Pendelstange unter der Tonne eine gute Lösung. Aber auch der Futterautomat hätte im Ergebnis erhebliche Vorteile.
Abgedeckte Kirrungen werden von Dachsen und Waschbären, aber auch anderen Schalenwildarten freigelegt. Da wäre eine 360° Streuung einer geringen Menge Kirrgut von Vorteil. Die Rotten gewöhnen sich an die regelmäßigen Zeiten und sammeln sich schon vor dem „Goldregen“ in der Nähe. Andere Wildarten hätten so keine Chance, an das Kirrgut zu gelangen. Es würde die ganze Rotte beschäftigt, ohne dass nur einzelne starke Sauen etwas abbekommen.
Und die tägliche Störung im Revier und das Verstänkern der Kirrstellen würde entfallen. Das kommt allen Wildarten entgegen. Aber auch Schwarzwild könnte mehr geschossen werden, da man die Rotte bei entsprechender Gewöhnung dann und wann auch am Tag bejagen kann. (weiterlesen)
Rechtsanwalt Mühlenbein und Collegen
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Homepage: www.muehlenbein.de

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Geplante Waffenrechtsverschärfung: Lindner stoppt Nancy Faeser
Veto vom Bundesfinanzministerium: Die Einleitung der geplanten Waffenrechtsverschärfung in die Ressortabstimmung wurde vorerst gestoppt.
Kathrin Führes 18. JANUAR 2023
Bundesinnenministerin Nancy Faeser hält weiter an ihrer geplanten Waffenrechtsverschärfung fest. Der Entwurf, welcher nach wie vor offiziell unter Verschluss gehalten wird und auf den sich zuerst öffentlich-rechtliche Medien bezogen, sollte nun in die Ressortabstimmung gegeben werden. Doch Jäger und Bundesfinanzminister Christian Lindner hat dieses Vorhaben nun vorerst gestoppt. Wie die Redaktion aus Regierungskreisen erfahren hat, hat Lindners Bundesfinanzministerium die Einleitung in die Ressortabstimmung mit der Begründung widersprochen, dass zunächst das bestehende und im Jahr 2020 geänderte Waffenrecht evaluiert werden sollte. Dies sei auch so im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Sollten sich dann Schwachstellen in den aktuellen Regelungen ergeben, würde man Vorhaben zur Beseitigung der Schwachstellen unterstützen. (weiterlesen)

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Jagd im Wandel: „Heiße Eisen“ für Jäger
Gesetze, Verordnungen und Corona verändern die Jagd. Der Austausch kommt dabei oft zu kurz - ist angesichts der Wiederbewaldung von riesigen Kalamitätsflächen aber gerade jetzt wichtig.
17.01.2023
von Britta Petercord
Ende Januar ist wieder „Messe-Zeit“ in Dortmund. Die „Jagd & Hund“, Europas größte Jagdmesse, öffnet für sechs Tage ihre Tore – endlich wieder ohne Beschränkungen durch die Corona-Pandemie.
Ausreichend Gesprächsstoff rund um das Thema Jagd gibt es dort in diesem Jahr auf jeden Fall – sei es die geplante Waffenrechtsverschärfung durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nach den Krawallen in der Silvesternacht oder das Mitte Februar in Kraft tretende, EU-weite Verbot, Bleischrote an und in Feuchtgebieten zu verwenden. Übrigens: Um nicht in Erklärungsnot zu kommen, sollte man bei der Jagd dann solche Patronen gar nicht mehr bei sich haben.
Jagd "nach" Corona
Tatsache ist: Die Jagd verändert sich – durch neue Gesetze und Verordnungen, ganz offensichtlich aber auch durch Pandemien. Vor Corona war der Kalender im Herbst bestückt mit Treibjagdterminen. Zumindest „gefühlt“ wird das so nicht wieder kommen. Denn selbst Reviere mit traditionell guten Niederwildbesätzen haben auf Treibjagden verzichtet oder zumindest die Anzahl reduziert. Manche Jägerinnen und Jäger, die man sonst fast wöchentlich sah, trifft man nur noch selten. Das Miteinander, der Austausch, die Geselligkeit gehen verloren. Denn selbst die Versammlungen der Hegeringe sind längst noch nicht überall wieder in den Tritt gekommen.
Wiederbewaldung als Riesenthema (weiterlesen)

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Frisch oder tiefgekühlt - Wildfleisch kaufen
Wildgerichte sind etwas Herrliches. Wo Wildfleisch zu beziehen ist und worauf es bei der Auswahl ankommt, lesen Sie hier.
17.01.2023
Frisches Wild aus der Region ist nur selten im Supermarkt erhältlich. In der Jagdsaison verkaufen etwa Jäger, Forstämter, Metzgereien und auch Stände auf Wochenmärkten frisches, heimisches Wild.
Es gibt Internetplattformen, über die Wildbret direkt bezogen werden kann. Andere bringen Jäger und Verbraucher zusammen, beispielsweise diese drei:
Die App "Waldfleisch" von der Kreisjägerschaft Verden ist noch recht neu. Jäger stellen ihr Wildbret-Angebot ein. Dem Nutzer werden Angebote in der Nähe angezeigt. Außerdem gibt es Infos unter anderem zur Jagdart, Verpackung, Zerlegung und Zubereitung sowie eine ganze Reihe von Rezept-Ideen.
Der Deutsche Jagdverband bietet im Internet unter wild-auf-wild.de eine deutschlandweite Onlinesuche, um Anbieter von Wildfleisch in der Nähe zu finden.
Eine ähnliche Plattform ist wildgenuss-nrw.de vom Landesjagdverband NRW. Dort sind Anfragen und Angebote aufgelistet.
Frisch oder gefrorenes Wildbret (weiterlesen)

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DRASTISCHES VIDEO: Jäger schlitzt Hirsch in Gartenteich die Kehle auf
In einem blutigen Video ist zu sehen, wie ein Jäger in einem Gartenteich einen Hirsch mit dem Messer tötet. Der Jagdverband hält das für rechtens, Tierrechtler protestieren.
Simon Voigt 16.01.2023
LÜBBEN
Ein Jäger hat in der Nähe von Lübben im Spreewald einen Hirsch mit einem Messer aufgeschlitzt und in einem Gartenteich ertränkt. In einem Video sind die drastischen Szenen zu sehen, es verbreitet sich aktuell über Messenger wie Whatsapp. Der Jagdverband bescheinigt dem Jäger, richtig gehandelt zu haben, Tierrechtler kündigten Anzeige an.
Das Video entstand am 8. Januar. Darin ist zu sehen, wie der Jäger in einem Gartenteich mit dem Rothirsch ringt. Er steigt auf den Rücken des Tieres und hält dessen Geweih fest. Der aufgeregte Hund des Jägers steht am Rand. Im Wasser ist bereits eine Menge Blut zu sehen. Der Hirsch wehrt sich zunächst heftig, wird mit der Zeit aber ruhiger. Der Jäger lässt sich dann von der Person, die die Handlung mit dem Handy filmt, ein Messer reichen und sticht unterhalb des Halses mehrfach auf den Hirsch ein. Der Hirsch stirbt nicht sofort, er windet, gibt aber mit der Zeit nach. Der Jäger drückt den Kopf des Hirsches unter Wasser, bis er ertrinkt. Die rote Blutlache im Wasser wird immer größer.
Anwalt: Hirsch hätte tagelang gelitten (weiterlesen)

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Gutachten zur persönlichen Eignung gem. § 6 WaffG / § 4 AWaffV
14.01.2023
Gutachten zur persönlichen Eignung
gem. § 6 WaffG / § 4 AWaffV
Die persönliche Eignung wird in § 6 Waffengesetz (WaffG) festgelegt. Nach § 6 Absatz 1 Nr. 3 WaffG fehlt die persönliche Eignung, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass beim Betroffenen auf Grund in seiner Person liegender Umstände mit Waffen oder Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß umgehen oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren kann oder dass die konkrete Gefahr einer Fremd- oder Selbstgefährdung besteht. Es geht ähnlich wie bei der Zuverlässigkeit – um Regelvermutung nach § 5 Absatz 2 Nr. 3 WaffG (im Falle der Verfassungsfeindlichkeit usw.) also um Tatschen, welche Annahmen der oben genannten Arten rechtfertigen.
Im Einzelnen:
(1) Die erforderliche persönliche Eignung besitzen Personen nicht, wenn Taschen die Annahme rechtfertigen, dass sie
1. geschäftsunfähig sind,
2. abhängig von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, psychisch krank oder debil sind oder
3 .auf Grund in der Person liegender Umstände mit Waffen oder Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß umgehen oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren können oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren können oder dass die konkrete Gefahr einer Fremd –oder Selbstgefährdung besteht.
(2) Sind Tatsachen bekannt , die Bedenken gegen die persönliche Eignung nach Absatz 1 begründen, oder bestehen begründete Zweifel an vom Antragsteller beigebrachten Bescheinigungen, so hat die zuständige Behörde der betroffenen Person auf Kosten der betroffenen Person die Vorlage eines amts- oder fachärztlichen oder fachpsychologischen Zeugnisses über die geistige oder körperliche Eignung aufzugeben.
(3) Personen, die noch nicht das 25.Lebensjahr vollendet haben, haben für die erstmalige Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitzt einer Schusswaffe auf eigene Kosten ein amts-oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung vorzulegen.
Dies verwaltungsgerichtlich zu klären, würde unter Umständen Jahre dauern; die Verwaltungsgerichte haben es in diesen Fällen nicht eilig. Und ein solches Verfahren ist dann oftmals auch nicht billiger als gleich ein Gutachten zu liefern. Denn außerdem kann auch im Gerichtsverfahren solch ein Gutachten in Auftrag gegeben werden. (weiterlesen)
Rechtsanwalt Mühlenbein und Collegen
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Hegering Much im Rhein-Sieg-Kreis geht mit einem Jagdpächterverzeichnis online
Manchmal glaubt man, dass das Flehen erhört wird. Erst heute kam wieder ein Anruf aus Hessen, in dem das Jagdportal nach dem Jagdpächter in einer Gemeinde gefragt wurde. Es war Sonntag und niemand fühlte sich für den Bürger, der ein verunfalltes Tier melden wollte, verantwortlich.
Doch heute konnten wir auch das vollständige Jagdpächterverzeichnis des Hegerings Much in unsere Datenbank Jagdpächterverzeichnis aufnehmen. Es ist der erste Hegering, der sich selbst für eine flächendeckende Erreichbarkeit der Jagdpächter und Nachsuchenführer einsetzt und mit einem Verzeichnis online gegangen ist.
Wir gratulieren dem Hegering Much im Rhein-Sieg-Kreis und wir sind uns sicher, dass es die vielen Tiere, die durch einen Verkehrsunfall verletzt wurden, schnell gemeldet, nachgesucht und von ihren Leiden erlöst werden. Dank an den Hegering Much für diese vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit.
Waidmannsheil
Administration des Deutschen Jagdportals

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Kirrung und Jagdhundeeinsatz im “Grünen Band Hessen” darf nicht verboten werden!
08.01.2023 (Markus Stifter)
Das Hessische Umweltministerium möchte entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein Gebiet mit besonderem Schutzstatus ausweisen, das sogenannte Nationale Naturmonument “Grünes Band Hessen”. Insgesamt 8.250 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen an der Landesgrenze zu Thüringen sind davon betroffen.
Es drohen zahlreiche Einschränkungen für die Jagd, die Forst- und Landwirtschaft. Jetzt die Online-Petition unterstützen! (zur Petition)

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Größte Wolfsjagd der Neuzeit: Bereits 51 geschossene Wölfe
Seit Anfang Januar läuft in Schweden die größte Wolfsjagd der Neuzeit. So sieht der aktuelle Zwischenstand aus.
Kathrin Führes
12. JANUAR 2023
Seit fast zwei Wochen läuft in Schweden die größte Wolfsjagd der Neuzeit. Bis zum 15. Februar sollen 75 Wölfe geschossen werden. Doch wie läuft die Wolfsjagd bisher?
Nach einem Tag bereits zehn geschossene Wölfe
Pünktlich am Morgen des 2. Januars ging es laut „Svensk Jakt“ mit der Wolfsjagd in Schweden los. Obwohl die Bedingungen schwierig gewesen seien, dauerte es nur wenige Stunden, bis der erste Wolf um 11.30 Uhr lag. Insgesamt folgten in den darauf folgenden Stunden neun weitere Tiere, sodass am Ende des ersten Jagdtages bereits zehn Wölfe auf der Strecke lagen, wie „Svensk Jakt“ in einem Liveticker berichtet. Schwierigkeiten hätte es zeitweise und regional mit dem SMS-Versand der aktuellen Streckenzahlen gegeben. Die Waidmänner werden während der Jagd immer über noch freie Abschüsse auf dem Laufenden gehalten, damit nicht mehr Wölfe geschossen werden, als zum Abschuss freigegeben worden sind. (weiterlesen)



