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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Jagdverpachtung Niedersachsen, Landkreis Rotenburg/Wümme: Vorbildliche Jagdpachtausschreibung durch den Landkreis Rotenburg/Wümme!!!

Der Landkreis Rotenburg (Wümme) hat 11 Eigenjagden.

Ab dem 1. April 2023 werden die nachstehenden Eigenjagden für die Dauer von 9 Jahren neu verpachtet:

Heideseen, Stellingsmoor I und Stellingsmoor II

Der Landkreis Rotenburg/Wümme bedient sich bei der Jagdverpachtung eines Kriterienkatalogs, der zu einem fairen und offenen Bieterverfahren bei der Jagdverpachtung führt. Wir vom Jagdportal haben diesen Kriterienkatalog als Anhang im "mehr lesen Eintrag" angehängt, weil wir diesen Kriterienkatalog zum Bieterverfahren in einer Jagdverpachtung als vorbildlich für Jagdpachtausschreibungen ansehen.

Zukünftige Jagdpächter, Jagdpachtinteressierte, Jagdvorsteher  und Jagdgenossen sollten diesen Kriterienkatalog lesen und bei den Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzern anderer Jagdbezirke auf ein ähnliches Vergabeverfahren mit Kriterienkatalog hinwirken. 

 

Kriterien für die Verpachtung von Eigenjagden des Landkreises Rotenburg  (Wümme) gemäß dem Kreisausschussbeschluss vom 17.09.2020
Die Eigenjagden des Landkreises Rotenburg (Wümme) werden nach folgenden Kriterien über  ein Punktesystem verpachtet:
1. Pachtzins (max. 40 Punkte)
Der Pachtzins wird mit 40 Punkten gewichtet und demnach nach folgender Formel
bewertet:
40 Punkte x Gebot dieses Bieters/Höchstgebot
2. Nachgewiesenes Engagement für den Naturschutz (max. 40 Punkte)    

 (zum vollständigen Kriterienkatalog)

 

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Montage einer Taschenlampe an Jagdgewehr kann Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse nach sich ziehen

Verwaltungsgericht Schwerin, Urteil vom 24.10.2022 - 3 A 807/22 SN - Vorliegen einer verbotenen Waffe

Durch die Montage einer Taschenlampe an einem Jagdgewehr liegt eine verbotene Waffe vor, was den Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnisse nach sich ziehen kann. Es besteht insofern eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit. Dies hat das Verwaltungsgericht Schwerin entschieden.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Im Oktober 2021 wurde einem in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Mann die waffenrechtlichen Erlaubnisse entzogen, weil er an einer Bockbüchsenflinte mit Klebeband eine Taschenlampe montiert hatte. Der Mann gab an, die Taschenlampe zum Zwecke von Zielübungen auf seinem Grundstück montiert zu haben. Die zuständige Behörde sah den Mann als waffenrechtlich unzuverlässig an. Gegen den Widerruf seiner waffenrechtlichen Erlaubnisse erhob der Mann nach erfolglosem Widerspruchsverfahren Klage.

Rechtmäßiger Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnisse

Das Verwaltungsgericht Schwerin entschied gegen den Kläger. Der Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnisse sei rechtmäßig, da der Kläger waffenrechtlich unzuverlässig im Sinne von § 5 Abs. 2 Nr. 5 WaffG sei. Er habe durch die Montage der Taschenlampe an seinem Gewehr schwerwiegend und damit in gröblicher Weise gegen § 2 Abs. 3 WaffG verstoßen. Der Kläger habe Umgang mit einer verbotenen Waffe gehabt. Unter verbotene Waffen zählen nach Nr. 1.2.4.1 Anlage 2 Abschnitt 2 auch für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten.

Jagdrecht rechtfertigt nicht Montage einer Taschenlampe an Gewehr    (weiterlesen)

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Umfrage der HFR zur Jagdausübung

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04. Januar 2023


Die Hochschule Rottenburg (HFR) möchte mit einer Umfrage erfassen, was Jäger und Jägerinnen über die jagdliche Eigenbewirtschaftung denken und wie sie das Modell bewerten. Die Umfrage richtet sich an alle Personen, die einen Jagdschein besitzen, unabhängig davon, ob diese im Moment jagdlich aktiv sind, oder nicht. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert 15 bis 20 Minuten.
Die Hochschule Rottenburg befasst sich im Rahmen eines Forschungsprojekts aktuell mit den verschiedenen Optionen, die das Gesetz Eigentümern von bejagbaren Flächen zur Organisation des Jagdbetriebs an die Hand gibt. Dafür sollen insbesondere auch die Erfahrungen und Meinungen der Jägerschaft berücksichtigt werden. Mit der Umfrage soll in Erfahrung gebracht werden, was Jägerinnen und Jägern bei der Jagd wichtig ist und welche Rolle die Jagd in Ihrem Leben einnimmt.

Keine Vorkenntnisse erforderlich

Die Umfrage richtet sich an alle Personen, die einen Jagdschein besitzen, unabhängig davon, ob sie im Moment jagdlich aktiv sind, oder nicht. Vorkenntnisse über die jagdliche Eigenbewirtschaftung werden nicht benötigt, um an dieser Umfrage teilnehmen zu können. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert 15 bis 20 Minuten. Es sollen möglichst viele verschiedene Jäger und Jägerinnen mit der Befragung erreicht werden, um allen Strömungen innerhalb der Jägerschaft Gelegenheit zu geben, sich zu dem Thema zu äußern. Nicht jeder ist in einem Verband organisiert und auch Personen ohne Verbandszugehörigkeit sollen die Möglichkeit haben, sich an der Befragung zu beteiligen.

Hier der Link zur Umfrage

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Schweden startet größte Wolfsjagd der Neuzeit

In Schweden hat Anfang Januar die größte Wolfsjagd der Neuzeit begonnen. Tierschützer protestieren dagegen.


Kathrin Führes
03. JANUAR 2023

In Schweden hat gestern (2. Januar) die größte Wolfsjagd in der Geschichte des Landes in der Neuzeit begonnen. Wie „SVT“ berichtet, dürfen bei der diesjährigen Lizenzjagd 75 Wölfe geschossen werden. Die Jagdgebiete erstrecken sich über die fünf Regionen mit der höchsten Wolfsdichte in Schweden. Drei Gebiete davon werden mit Norwegen geteilt. Innerhalb eines Monats darf nun dort Jagd auf Wölfe gemacht werden.

Größte Wolfspopulation der Neuzeit

Sei 2010 wird in Schweden die Lizenzjagd praktiziert, um die Ausbreitung der Wölfe zu verlangsamen. Die skandinavische Population in Schweden und Norwegen besteht laut des NABU aus 48 Rudeln und 27 Paaren (Winter 2020/2021), wobei sich der Hauptteil der Population in Schweden befindet. Insgesamt wurden seit Beginn der Lizenzjagd 203 Wölfe geschossen. In den Jahren 2019 und 2020 war die Wolfsjagd ausgesetzt worden, da der Bestand unter 300 Wölfe gesunken war. (weiterlesen)

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Neues Wildmonitoring schützt Wald und Wild

Redakteurin Carolin Föste
02.1.2023

Ende 2022 hat der Landesforstbetrieb Mecklenburg-Vorpommern einen Bericht über das sogenannte Wildwirkungsmonitoring 2022 herausgegeben. Dieses wurde erstmals landesweit über alle Waldbesitzarten hinweg durchgeführt. Der Bericht stellt die Ergebnisse vor.
In dem Bericht des Landesforstbetriebs wurden Daten über die durch Wild entstandenen Schäden an Waldbäumen zusammengetragen. Seit der Novellierung des Landeswaldgesetzes 2021 seien die Forstbehörden mit dem wertungsfreien Monitoring beauftragt. Nun soll dies im jährlichen Turnus wiederholt werden.

Wildschaden ist nicht gleich Wildschaden
Die Aufnahmen fanden im Frühjahr 2022 statt. Dabei wurde der Einfluss von Wildarten an 4.700 Probepunkten untersucht. Die Erkenntnis: Die Triebe junger Laubbäume waren häufiger verbissen als die von jungen Nadelgehölzen. Rund 22 % junger Bäume unter 2 Meter Höhe zeigten diese Schäden. Nadelbäume hingegen seien öfter von der Schäle durch Wild betroffen als Laubbäume.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass ein Wildschaden nicht immer ein tatsächlicher Schaden sein muss. Der Begriff der Wildwirkung sei daher bewusst gewählt und stelle nur das das Verhältnis von Wild zu seinem Lebensraum dar, so die Landesforstanstalt. Die Frage, ob die Auswirkungen des Wildes auf den Wald auch Schäden darstellen, sei nicht Teil des Monitorings und müsse anhand der Ziele der Gesellschaft, bzw. der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bewertet werden. Mit dem Begriff Wildwirkung wolle man sensibilisieren – was Wald und Wild zugute kommen soll. (weiterlesen)

Das gesamte Gutachten kann man hier nachlesen: Wildwirkungsmonitoring 2022

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Luchs tötet Wolf: Die Geschichte hinter den Wildkamerabildern

Was passiert, wenn Luchse und Wölfe in einem Lebensraum aufeinandertreffen? Gehen sie sich aus dem Weg? Oder kommt es zur Konfrontation der beiden Großräuber?

Dr. Konstantin Börner
02.1.2023

Beziehungen zwischen verschiedenen Prädatoren eines Lebensraumes sind genauso normal, wie die zwischen Räubern und ihrer Beute. Raubtierarten, die sympatrisch (nebeneinander) in einem Lebensraum vorkommen, beeinflussen sich dabei auf direktem und indirektem Weg. Denn obwohl eine ökologische Nische nur einmal besetzt werden kann, kann es zu mehr oder weniger starken Konkurrenzsituationen kommen. Umso ähnlicher sich zwei Raubsäuger dabei sind, desto größer ist diese.

Ist der eine zum Beispiel der deutlich effektivere Räuber, wird dies zu einer Verdrängung des anderen führen. Aber auch Lebensraumveränderungen können zu Verschiebungen führen. Als im 17. Jahrhundert beispielsweise große Teile Nordamerikas zugunsten landwirtschaftlicher Nutzflächen gerodet wurden, breitete sich der Rotfuchs weiter aus, während der Graufuchs dort verschwand (MacDonald 1993). Selbst das Klima kann dazu führen, dass eine Art begünstigt wird, wie die Konkurrenz zwischen Polar- und Rotfuchs in arktischen Bereichen belegt. (weiterlesen)

 

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24. bis 29. Januar 2023 - Jagd & Hund 2023: Europas größte Jagdmesse steht in den Startlöchern

Auf der Jagd & Hund erhalten passionierte Jäger, Jagdinteressierte und alle Hunde- und Naturliebhaber vom 24. bis 29. Januar 2023 wieder einen kompakten Branchenüberblick.

01.01.2023

Ende Januar geht die Jagd & Hund wieder mit Firmen aus aller Welt an den Start. Die Hersteller von optischen Geräten beispielsweise zeigen hochwertige Drohnen, Nachtsicht- und Wärmebildgeräte sowie Ferngläser und Zielfernrohre. Wer sich nach Jagdausrüstung und -bekleidung sowie Hundezubehör umsehen möchte, findet bei etlichen Ständen und bekannten Marken ein vielfältiges Angebot zum Sofortkauf. Natürlich sind auch alle großen Waffenhersteller sowie Jagd- und Gebrauchshundverbände vertreten.

Leistungsfähige Allradgeländewagen von Land Rover und Wild Land Drivers gehören ebenso zu den besonderen Aussteller-Highlights. Zu Kühl- und Zerwirkräumen informiert der passionierte Jäger und Revierinhaber Thomas Feldmeier, während Jagdreisebüros interessante Angebote für das In- und Ausland vorstellen. Zahlreiche Aktivitäten erwarten Jagdfreunde auf der Bühne in Halle 5. Live zu verfolgen ist dort z.B. die professionelle Entstehung eines Hochsitzes. Interessante Einblicke gewinnt man beim Besuch des Wärmebild-Mobils bei Jagdwelt24. (weiterlesen)

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Sassens Jagdrevier: Ein Ostfriese auf Beutezug

26.12.2022
Nirgends ist die Jagd so schwierig, wie auf dem platten Land. Da es an der Küste kaum Wald gibt, finden Tiere hier selten Deckung und sind ständig auf der Hut. Ohne Sichtschutz können sie Menschen zudem schon kilometerweit sehen und machen sich bei Gefahr frühzeitig aus dem Staub. Die Ostfriesen schleichen sich daher häufig durch ihre Wassergräben an die Beute an. Mehrere Wochen durfte SPIEGEL TV-Autor Markus Grün Jörg Sassen im Jahr 2005 bei der hohen Kunst der Pirsch beobachten. In dieser Zeit versuchte der passionierte Jäger außer Rehen, auch Wildgänse, Steinmarder und ostfriesische Feldhasen auf freier Wildbahn zu überlisten.

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Wildgänse lange gestresst von Silvesternacht

28.12.2022

Konstanz - Feuerwerk sieht zwar schön aus, doch die pfeifenden Raketen und der Feinstaub bedeuten gerade für die Tierwelt Stress.

Forschende des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in Konstanz und des Niederländischen Instituts für Ökologie haben sich acht Jahre in Folge angeschaut, wie sich Silvester auf Wildgänse auswirkt. Dafür wurden Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet. Die Ergebnisse zeigen: Das Feuerwerk beeinflusst die Tiere länger als nur eine Nacht.

Die Bewegungsdaten von 347 Gänsen in Norddeutschland, Dänemark und den Niederlanden wurden laut der Studie ausgewertet - jeweils im Zeitraum vom 19. Dezember bis zum 12. Januar. Demnach flohen die Gänse in der Silvesternacht pünktlich um Mitternacht von ihren Schlafgewässern und flogen in Gebiete mit weniger Menschen. Die Nachtruhe der Tiere wurde um zwei Stunden verkürzt. Die Feinstaubbelastung über ihren Ruhezonen stieg um bis zu 650 Prozent.

Sie flogen den Forschern zufolge bis zu 16 Kilometer weiter und bis zu 150 Meter höher als üblich. In Einzelfällen wurden auch extreme Distanzen von mehr als 500 Kilometer zurückgelegt. Von den Strapazen erholten sich die Tiere den Auswertungen nach nur langsam.   (weiterlesen)

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Prozess um Fuchsjagd - Umstrittene Hundeausbildung vor dem Aus!

„PETA” erstattete 110 Anzeigen

Von: MARKUS BREKENKAMP
26.12.2022
Lemgo – Dieser Prozess könnte das Aus für eine seit Jahren umstrittene Art der Jagdhundeausbildung in Deutschland bedeuten!

Das Amtsgericht Lemgo hat sich mit dem Betrieb einer sogenannten „Schliefenanlage” in Lemgo-Voßheide beschäftigt. In dem Strafverfahren gegen Betreiber Ralf H. (64) aus Kalletal geht es um Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Zentrale Frage: Werden Füchse bei der Hundeausbildung unnötig in Todesangst versetzt?

Über 100 „Schliefenanlagen” gibt es in Deutschland. Dort werden Jagdhunde (meist Dackel oder Terrier) zur Jagd auf Füchse ausgebildet. Dazu wird ein Fuchs mit Stöcken in ein künstliches Tunnelsystem in einen unterirdischen Käfig getrieben. Danach müssen die Hunde den Fuchs aufspüren und aufscheuchen, bis er aus der Höhle flüchtet und quasi vor die Flinte des Jägers gehetzt wird.

Seit Jahren ist die Ausbildungsart umstritten. Tierschützer der Organisation „PETA” sehen darin einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil die Füchse unnötig in Todesangst versetzt werden und die Hunde unter der Erde unter Stress geraten. Deshalb erstattete „PETA” bundesweit 110 Strafanzeigen.
In Lemgo begann nun der erste Prozess, der richtungsweisend sein könnte. (weiterlesen)

In „Schliefenanlagen” werden Hunde auf die Fuchsjagd trainiert. Ein Gitter verhindert Bisskontakt (Symbolfoto)
Foto: H. Schindl / Rheinisch Westfälischer Jäger
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