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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Landratsamt Starnberg mit vollständigem Jagdrevierverzeichnis

Man kann es kaum glauben, aber das Landratsamt Starnberg hat unser Flehen vom Deutschen Jagdportal erhört!

Als erster Kreis in Deutschland hat der Landkreis Starnberg ein vollständiges Jagdpächterverzeichnis erstellt. Trotz der Widerstände vieler Jagdpächter können nun alle Bürger im Landkreis Starnberg sich in Notfällen mittels der digitalisierten Karte an ihren Jagdpächter in ihrer Region wenden. Ein Riesenschritt zu mehr Tierschutz zum Wohle unseres Wildes. Wir danken der IT Abteilung im Landratsamts Starnberg für diese tolle Arbeit

Hier die Beschreibung der Datenbank durch das Landratsamt Starnberg mit Link zur Datenbank:

Jagdrevierübersicht und jagdliche Einrichtungen

Die Anwendung GeoLIS.Revierübersicht zeigt die räumliche Ausprägung der Jagdreviere im Landkreisgebiet.

Klicken Sie auf die in der Karte dargestellten Jagdreviere. Das sich öffnende Fenster zeigt die GeoLIS-Reviernummer und den Namen des Reviers an.   (weiterlesen)

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Sorge um König der Wälder: Rotwild ist von Jägern und Wölfen bedroht

9.06.2023
Von: Stefanie Salzmann

Werra-Meißner – Der Rotwildring Meißner-Kaufunger Wald ist in großer Sorge um die Zukunft des Rothirsches im Werra-Meißner-Kreis.

Bedrängt wird das Rotwild inzwischen von mehreren Seiten: durch hohen Jagddruck, zu dem das Land die Jäger zwingt und auf der anderen Seite durch den sich in Nordhessen rasant ausbreitenden Wolf, dessen Hauptbeute neben Rehen weibliches Rotwild und Kälber sind.

„Leider“, so betonte der Vorsitzende des Rotwildrings, Ernst-Wilhelm Kalden, „wird unser Rotwild in den letzten Jahren bedingt durch die klimabedingten Waldschäden fast nur noch als Waldschädling wahrgenommen. Das Land Hessen hat daher durch eine Verordnung die Jäger des Rotwildrings gezwungen, das Rotwild, besonders die weiblichen Tiere (Hirschkühe) und die jungen Tiere intensiv zu bejagen, um den Bestand abzusenken.“

Diese Reduktionsabschüsse aber führen laut Kalden dazu, dass die Vielfalt des Erbguts der Rothirsche immer mehr abnimmt. Bestätigt wurde diese zunehmenden genetische Verarmung unter anderem von Prof. Gerald Reiner, Wildbiologe an der Justus-Liebig-Universität Gießen, der dazu eine langjährige Studie in Rotwildgebieten durchführte. Auch werde die in vielen wissenschaftlichen Studien belegte Bedeutung des Rotwildes für den Erhalt der Artenvielfalt im Lebensraum Wald immer noch nicht genügend anerkannt.   (weiterlesen)

 

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Wolfsgipfel: Darum waren die Jäger nicht von Lemke eingeladen

3.06.2023 
In der großen Debatte um den Wolf ist ein Punkt erreicht, der jeden Jäger zum Kopfschütteln bringt.

Es ist ein Kuriosum: Fachleute tagen über den Wolf und wichtige Experten – die Jäger – fehlen. Warum? Sie waren schlichtweg nicht eingeladen. Das berichtete die „NZZ“ am 1. Juni. Die Ursache, beziehungsweise die Begründung dafür, lässt jeden Waidmann den Kopf schütteln.

Zwischenüberschrift

Anlass war eine Diskussions- und Austauschrunde über den Umgang mit Isegrim. Auf der Tagesordnung fand sich insbesondere die Thematik, wie zukünftig mit dem Caniden in den Wäldern und auf den Weiden umgegangen werden soll. Grund zur Diskussion gab es genug. Laut der „NZZ“ wurden allein im Jahr 2020 mehr als 3000 Nutztiere Opfer einer Wolfsattacke. Und: Lemke weigert sich nach wie vor vehement, die Entnahmeregulierungen für den Wolf zu lockern. Das Gipfeltreffen sollte nun also Klarheit bringen, wie Isegrim in Deutschland seine Zukunft fristen soll. Vor Ort: Jegliche Naturschutzverbände und auch radikalere Gruppen wie PETA. Nicht vor Ort: der Deutsche Jagdverband (DJV). (weiterlesen)

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Eigentlich wollte ich gar keine Jagd pachten, aber… Teil 1: Wie bewerbe ich mich erfolgreich um eine Jagdpacht?

Eigentlich wollte ich gar keine Jagd pachten, aber…

So oder ähnlich beginnen meine Gespräche mit Jagdpächtern, die sich ohne ausreichende Vorkenntnisse oder Vorplanung in das Abenteuer Jagdverpachtung gestürzt haben und sich nun vor zahlreiche Probleme gestellt sehen, an die sie vor der Anpachtung nicht gedacht hatten.
Immer zahlreicher wird der Anteil der Jäger und Jägerinnen, die ohne familiären Hintergrund den Jagdschein machen. Dieser Anteil nimmt natürlich bei den jungen Jagdpächtern, die erstmalig eine Jagd pachten, ebenso kontinuierlich zu. Immer weniger können in der Jagd des Vaters/Onkels oder eines anderen Verwandten das Handwerk des Jagdpächters in jungen Jahren erlernen und diese jahrelangen Erfahrungen aus dem „Familienbetrieb“ für das spätere Leben als Jagdpächter übernehmen.

Doch die eigentlichen Ursachen, weshalb sich jagdlich unerfahrene Jäger leichtsinnig in das Abenteuer Jagdanpachtung stürzen, liegen ganz woanders:   (weiterlesen)

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Weidetierhalter: Töten ganzer Wolfsrudel muss möglich gemacht werden

1.06.2023
Berlin - Landnutzer und Weidetierhalter fordern von Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne), das Töten ganzer Wolfsrudel möglich zu machen.

«Wir müssen nicht nur einzelne Problemwölfe, sondern auch ganze Rudel einfach entnehmen können», sagte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. «Da muss dringend nachgebessert werden.» Mit Entnahme ist entweder das Töten oder das Fangen der Tiere gemeint.

In Deutschland sind die Bundesländer für das Wolfsmanagement verantwortlich, doch der Wolf ist durch internationale und nationale Gesetze streng geschützt und hat den höchstmöglichen Schutzstatus. Nach Angaben des Umweltministeriums ist eine Regulierung der Wolfsbestände daher nicht möglich. Am Donnerstag will Umweltministerin Lemke mit betroffenen Organisationen und Verbänden zu einem Dialog «Weidetierhaltung und Wolf» zusammenkommen.

Vorstandsmitglied des Landesschaf- und Ziegenzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sabine Firnhaber, erhofft sich davon schnelle Maßnahmen. «Die Wölfe lernen ständig dazu und sorgen dafür, dass wir immer wieder Angriffe haben, obwohl wir unsere Tiere schützen. Wir erwarten im Umkehrschluss für unsere Mühen und Maßnahmen, dass wir Tiere auch schnell und unbürokratisch entnehmen können.» (weiterlesen)

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Urteil Amtsgericht Weinheim - Rehkitze ausgemäht: Pächter verschwieg Traktorfahrer die lebensrettende Info

Das Amtsgericht Weinheim hat einen Pächter von Wiesen zu einer Geldstrafe verurteilt. Obwohl ein Rehkitzrettungsverein ihn über die Anwesenheit von Kitzen informiert hatte, gab es drei tote Kitze.

31.5.2023

Das Amtsgericht Weinheim hat einen Wiesen-Pächter zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er um Rehkitze im hohen Gras wusste und den Traktorfahrer nicht informierte. Bei der Mahd in Laudenbach (Rhein-Neckar-Kreis) waren mindestens drei Kitze getötet worden. Wir berichteten am Dienstag.

Der Juniorpächter der Wiese wurde laut SWR zu 3.500 € Geldstrafe wegen vorsätzlicher Tötung von Wildtieren verurteilt. Diese Geldstrafe setzt sich aus 70 Tagessätzen von je 50 € zusammmen. Der Pächter hatte laut Gericht von der Rehkitzrettung Weinheim die Information, dass sich Rehkitze auf der Wiese befänden. Er habe sie aber nicht weitergegeben. Die Mäharbeiten hätten sonst verschoben werden können.

Drei weitere Angeklagte - der Vater des Pächters und die beiden Fahrer - wurden freigesprochen. Laut Gericht gibt es keine Beweise für den Vorwurf, dass die Rehkitze zuerst nur verletzt und später getötet wurden. Die Anklage war ursprünglich davon ausgegangen, dass die Beschuldigten die verletzten Tiere am Rand der Wiese abgelegt hatten und einer der Männer die Tiere nach Abschluss der Mäharbeiten erschlagen habe. Das Gericht ging nun davon aus, dass die drei Rehkitze bereits beim Mähen getötet wurden, so der Sender. (weiterlesen)

 

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Ein Zwischenbericht zur Kitzrettung in der Saison 2023 von der Wildtierrettung Bad Waldsee e. V.

Die schlimmste Saison bisher…so habe ich es monatelang vorhergesagt und gehofft, dass ich nicht Recht habe. Nun gut…
Aktuell sind es sage und schreibe 22 Kitze in der Aufzucht. Von Wildunfällen der Geiß über Kaiserschnitte nach Vermähen der Geiß bis hin zu Fehlern bei der Kitzrettung ist alles dabei. Die lieben Hundeopfer natürlich auch…
Während zwei Gruppen bereits in der neuen Station leben, ist der Rest noch in Quarantäne oder befindet sich in der Gruppenzusammenstellung, was durchaus einige Tage gehen kann.
Gestern vor einem Jahr eröffnete Kiara die Kitzsaison 2022 - und nun sind wir schon fast beim Aufnahmestopp und die schlimme Zeit kommt erst?  (weiterlesen)

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Bildreporterin geschockt: Mir bricht es im Harz das Herz

CORINNA PERREVOORT
27.05.2023
Harz – SO trocken habe ich den Brocken noch NIE erlebt!

Es sollte eine entspannte Wander-Tour auf den höchsten Gipfel im Harz (1142 Meter) werden. Für mich, die BILD-Reporterin, wurde es ein Grusel-Trip!

Kahle Hänge, überall verdorrte Baum-Leichen – ich komme mir vor wie in einer morbiden Mond-Landschaft.

Los geht meine Tour um 10 Uhr in Schierke (Sachsen-Anhalt), rund 9 Kilometer sind es auf die Spitze. Die Sonne brennt, hab’ keine Mütze mit. Wozu auch? Mich erwartet gleich ein herrlich grüner Wald und liebliches Vogelgezwitscher. Urlaubsstimmung stellt sich ein.

Die Warnung eines Park-Mitarbeiters halte ich für einen Scherz
Im Nationalparkhaus sitzt ein Mitarbeiter hinter Glas. Ich klopfe an: „Welcher Weg ist der schönste nach oben?“ Hilfsbereit steckt er mir eine Karte zu, zeichnet zwei mögliche Routen ein. „Einen lebenden Baum werden sie hier aber nicht finden!“, sagt er düster.

Ich glaube an einen Scherz. (weiterlesen)

 

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Trendthema Wild auf der SÜFFA

Verfasst von Fleischportal.de am 26. Mai 2023

Wildgerichte sind in hiesigen Küchen auf dem Vormarsch. Ganz hoch im Kurs steht Fleisch aus heimischer Jagd: Jüngsten Erhebungen zufolge verzehrten deutsche Verbraucher in der letzten Saison an die 30.000 Tonnen Wildschwein, Reh, Rot- und Damwild. Doch nicht nur der Konsum steigt, sondern auch die Zahl der Jägerinnen und Jäger. Auffällig dabei ist der wachsende Anteil junger Frauen bei den Jagdscheinprüfungen. Die Stuttgarter SÜFFA, Fachmesse für die Fleischbranche, greift vom 21. bis 23. Oktober das vielschichtige Thema Wild als Programmpunkt auf.

„Mehr als die Hälfte aller Deutschen isst mindestens einmal pro Jahr Wild“, sagt SÜFFA-Projektleiterin Sophie Stähle von der Messe Stuttgart. „Das ist ein Zuwachs von über 25 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre. Nach zahlreichen positiven Rückmeldungen auf die Platzierung des Themas tragen wir diesem wichtigen Trend auf der SÜFFA erneut Rechnung und schlagen damit eine Brücke in der Kommunikation zur Kundschaft: Bei der Verarbeitung und Vermarktung von Wildprodukten sind MetzgerInnen die idealen PartnerInnen der JägerInnen.“

„Wild hat festen Platz in der Metzgereitheke“ (weiterlesen)

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Nach Bayern-Vorstoß - FDP kündigt Eckpunkte für deutsches Wolfsmanagement an

Die bayerische Wolfsverordnung ist laut FDP-Gutachten nicht rechtskonform. Im Sommer will die Ampel ein Wolfsmanagement vorlegen, dass in Deutschland dann den Umgang mit dem Raubtier regeln soll.
23.5.2023
Bis zum Sommer wird die Berliner Ampelkoalition Eckpunkte für ein rechtskonformes Wolfsmanagement vorlegen. Das hat der jagdpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen, mitgeteilt.

„Wir brauchen rechtmäßige Regelungen für ein Management des Wolfsbestandes“, betonte Busen. Anlass war ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages zur bayerischen Wolfsverordnung (BayWolfV). Demnach ist die am 1. Mai in Kraft getretene BayWolfV wohl nicht mit nationalem und europäischem Recht vereinbar.

Söders Populismus vor dem Wahl (weiterlesen)

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