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Wolfrisse: Schäfer stellt Antrag auf Schusswaffenerlaubnis
Weil die Politik in seinen Augen beim Thema Wolfsausbreitung tatenlos bleibt, will sich der Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e.V, Wendelin Schmücker, eine Waffe zulegen. In einem Brief vom 30. August an den Bürgermeister der Stadt Winsen (Luhe), der top agrar vorliegt, beantragt Schmücker
die Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis zum Erwerb einer Flinte Kaliber 12 mit dazugehöriger Schrotmunition,
die Erlaubnis, diese Waffe zu führen, um damit bei der Annäherung von Wölfen an seine Schafherden die Wölfe durch Schüsse zu vergrämen oder gezielt abzuschießen, wenn diese sich den Schafen bzw. Schafweiden auf unter 300 m nähern sowie
vom Landkreis Harburg behördlich angeordnete Vergrämungsmaßnahmen bzw. Abschüsse von Wölfen, die die o.g. Mindestdistanz unterschreiten. (weiterlesen)

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So klappt's mit dem reifen Keiler
Alte Keiler sind ein wichtiger Bestandteil der Schwarzwildpopulation. Bei keiner anderen Schalenwildart ist es so leicht, sie heranzuhegen.
Über das spätere Schicksal eines Keilers wird zum Teil bereits vor seiner Geburt entschieden. Denn die körperliche Verfassung seiner Elterntiere beeinflusst, welchen Start er ins Leben nimmt. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, wie hoch das Geburtsgewicht ist und ob er zum rechten Zeitpunkt gefrischt worden ist. Sind beide Dinge gewährleistet, ist die Chance hoch, dass es zu einer günstigen körperlichen Entwicklung kommt. Aber auch die Erfahrungen der Eltern sind von Bedeutung. Denn wie es auf dem Weg zum Keiler weitergeht, ist auch vom Verhalten seiner Mutter abhängig. (weiterlesen)

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Niedersachsen: 1,4 Millionen Euro und 18 Rudel
Seit Anfang 2017 wurden für die Wölfe in Niedersachsen beziehungsweise deren Schutz 1,4 Millionen Euro ausgegeben. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hervor.
Der Großteil davon, nämlich bisher 975 000 Euro, floss in Präventionsmaßnahmen. Mehr als 200 000 Euro kosten die DNA-Untersuchungen in Verbindung mit Wolfsrissen oder verendeten Wölfen. Laut Mitteilung des Umweltministeriums stagniert zwar die Zahl der zweifelsfrei nachgewiesenen Nutztierrisse durch Wölfe, doch würden laut dem Verband der Weidetierhalter viele kleinere Halter die Risse schon gar nicht mehr melden, weil ihnen das damit verbundene bürokratische Prozedere durch die Behörden zu aufwendig sei. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Druck auf Deutschland wächst
Greifswald-Riems/Berlin - Europa scheint die Afrikanische Schweinepest nicht in den Griff zu bekommen.
Bis Ende August sind mit europaweit mehr als 4.800 Seuchenfällen bei Wildschweinen und in Hauschweinbeständen bereits rund 700 mehr als im gesamten Vorjahr gemeldet worden. Als besonders kritisch wird die Lage in Rumänien eingeschätzt, wo die Afrikanische Schweinepest vor allem im Donaudelta in einer Vielzahl von Kleinhaltungen aufgetreten ist und sich dort nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auch stark ausbreitet.
Mit der Zunahme der Nachweise in Osteuropa wächst der Druck auf Deutschland. «In Europa hat sich die Zahl der betroffenen Länder und in diesen Ländern auch die Zahl der betroffenen Regionen erhöht», sagte der Vizepräsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Professor Franz Conraths, auf der Insel Riems. «Wir erleben das Gegenteil einer Entspannung.» (weiterlesen)

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Wie der Mensch auf den Hund kam
Vor über 30.000 Jahren begann unsere Freundschaft mit dem treuesten Partner in der Menschheitsgeschichte, dem Hund. Der Kooperation mit Wölfen und Hunden hat der Homo sapiens zumindest einen Teil seines Erfolgs zu verdanken, erklärt der Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal im Hörsaal.
Hunde sind die netteren Wölfe. Das war lange die verbreitete Domestikations-Annahme. Das stimmt so nicht ganz, sagt der Wiener Professor für Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal in seinem Vortrag. Und er weiß, wovon er spricht: Kurt Kotrschal ist Mitgründer des Wolfsforschungszentrums im Wildpark Ernstbrunn in der Nähe von Wien, der weltweit einzigen experimentellen Wolfs- und Hundeforschungseinrichtung. (weiterlesen)

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ASP in größter Schweinefarm Rumäniens
Auf Rumäniens größter Schweinefarm ist die ASP ausgebrochen. Betroffen sind rund 140.000 Schweine.
Rumäniens größte Schweinefarm im Landkreis Braila ist von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) befallen. Das meldete die Nationale Behörde für Veterinärmedizin (ANSVSA). (weiterlesen)

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Bundestag: FDP will Auskunft über Vetternwirtschaft
Die Liberalen wollen herausfinden, in welchem Verhältnis der Naturschutzbund (Nabu) und Greenpeace zur Bundesregierung stehen. In einer kleinen Anfrage erkundigte sich die Partei nach geleisteten Fördermitteln sowie nach der Mitarbeit von Verbandsvertretern in Gremien des Bundes.
Der Nabu-Jahresbericht gibt derzeit an, dass von 21 Prozent der Haushaltssumme von 44 Millionen Euro aus staatlichen Zuschüssen stammen. Außerdem will die FDP wissen, wie viele Personen im Bundesumweltministerium arbeiten, die eine Nabu-Vergangenheit haben. (weiterlesen)

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Gutes Jahr für den gefährdeten Wespenbussard
Das für Menschen unangenehm gute Wespen-Jahr nutzt einer als gefährdet eingestuften Greifvogelart. Der Wespenbussard ernährt sich und seine Jungen vor allem von der Brut der stechenden Insekten.
Darmstadt. "Sie graben ganze Nester aus und nehmen die Waben mit 100 bis 200 Larven mit", sagte Stefan Stübing von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz der dpa in Darmstadt. Der Zugvogel lege maximal zwei Eier im Jahr, aber längst nicht immer gelinge es ihm, auch zwei Junge groß zu ziehen. In diesem Jahr stünden die Chancen dafür gut.
Etwa 4300 bis 6000 Paare der in der roten Liste als gefährdet eingestuften Wespenbussarde gebe es in Deutschland. Davon ungefähr 500 bis 600 Paare in Hessen. (weiterlesen)

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Update: Bereits vierter Ausbruch der ASP in China
Innerhalb kürzester Zeit meldet China den vierten bestätigten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Mehr als 10.000 Schweine wurden bereits gekeult, über 18 Mio. Schweine an rund 262.000 Standorten untersucht.
Innerhalb von nur drei Wochen ist jetzt in China der vierte Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt worden. Dieses mal ist die Wenzhou in der Provinz Zhejiang betroffen. Diese Provinz liegt an der Küste zum Ostchinesischen Meer im Südosten Chinas. (weiterlesen)

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Geisternetze werden zur Todesfalle
Bremen - Bunt und farbenfroh sind die Skulpturen der Fische, Haie und Schildkröten, die im Überseemuseum Bremen zu sehen sind.
Australische Ureinwohner haben sie aus alten Fischernetzen angefertigt - und wollen mit dieser farbenfrohen Kunst auf ein ernstes Problem aufmerksam machen.
«Die Netze werden an der Nordküste Australiens in großen Mengen angespült», sagt Stephanie Walda-Mandel, Kuratorin der Ausstellung. Insgesamt könne man mit den alten Fischernetzen, die in den Meeren treiben, einmal den Äquator umspannen. Die Ausstellung «Australische Ghostnets - Kunst aus dem Meer» wird am Donnerstag eröffnet. (weiterlesen)


