Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Zahlt die Versicherung bei Wildschäden im Garten?
Von Lena Hackauf 12. September 2022
Rehe, Wildschweine und Wildkaninchen können im Garten große Schäden verursachen. Doch wer kommt für den Wildschaden im Garten auf? Greift ein Versicherungsschutz?
Auch in Großstädten sieht man Wildtiere immer häufiger in Schrebergärten nach Nahrung suchen. Die Folgen sind kahle Jungbäume, leere Gemüsebeete oder verwüstete Rasenflächen. Jeder Hobbygärtner weiß, dass es kostspielig ist, einen gepflegten Garten zu haben. Wer kommt also für den Wildschaden im Garten auf?
Was fällt alles unter einen Wildschaden im Garten?
Wildtiere gibt es viele in Deutschland: von Wildschwein bis Reh, von Maus bis Maulwurf – sie alle leben in der Wildnis. Unabhängig von der Körpergröße können sie alle für Schaden und Ärger im Garten sorgen. Maulwürfe und ihre Hügel zerstören die emsig gepflegte Rasenfläche – so wie auch Wildschweine auf der Suche nach Nahrung. Rehe knabbern indes die zarte Rinde von jungen Bäumen ab und Wühlmäuse bearbeiten das Gemüsebeet unterirdisch.
Als Wildschaden gelten jedoch nur jene Schäden, die von Wild an landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder privat-gärtnerisch genutzten Flächen entstehen. Wild meint hierzulande jene Tiere, die man jagen kann. Das bedeutet, Schäden etwa durch Wildschweine, Rehe (und anderes Schalenwild), Wildkaninchen und Fasane werden als Wildschaden gewertet. Maulwurf und Mäuse jagt man in den meisten Fällen nicht, sie zählen deshalb nicht dazu. (weiterlesen)

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Wildschäden: Berechnungen sollten von Experten geprüft werden
Wildschäden sind gerade in einer Zeit, in der landwirtschaftliche Produkte immer teurer werden, besonders ärgerlich. Berechnungen sollten von einem Experten geprüft werden, wie top agrar Österreich Rechtsexperte Dr. Levente B. Nagy erklärt.
07.09.2022 von Roland Pittner Dr. Levente B. Nagy
Kommt es zu Wildschäden, bedeutet es nicht zwingend, dass sich der Landwirt über die entstandenen Kosten ärgern muss, denn Jagdausübungsberechtigte haften verschuldensunabhängig für Wildschäden (siehe auch Seite 18). Doch trifft dies nicht für jeden Wildschaden zu und es stellt sich die Frage, welcher Schaden nun ersatzfähig ist. Was ist beispielsweise, wenn das Vlies durch über das Feld laufendes Wild beschädigt wird?
Eine allgemeine Definition für ersatzfähige Wildschäden sucht man vergeblich, da je nach Bundesland unterschiedliche Definitionen gelten. Daraus resultiert, dass durch Wild verursachte Schäden bundesweit sehr unterschiedlich ersetzt werden. So sind Wildschäden an Haustieren vom burgenländischen, jedoch nicht vom vorarlbergischen Landesjagdgesetz umfasst. Trotz unterschiedlicher Auffassungen, sind sich die Landesgesetze bezüglich einer nahezu identen Definition einig: Der Jagdausübungsberechtigte hat die Wildschäden an noch nicht eingebrachten Früchten/Erzeugnissen zu ersetzen. Somit können sich Landwirte Wildschäden, die z. B. durch die Schädigung von Maiskulturen entstehen, ersetzen lassen.
Schäden an "Grund und Boden" (weiterlesen)

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Der Herbst: Die schönste Zeit des Jahres!
Der Herbst ist für mich nicht nur als Jäger, sondern auch als Naturfotograf eine ganz besondere Jahreszeit: Durch den Dunst und Nebel ist das Licht jetzt sehr weich und die Farben wirken sanft und mystisch.
Vor allem morgens und abends, wenn der Rotanteil des Lichtes hoch ist, bieten sich überall in der Natur tolle Fotomotive.
Wenn Ihr die natürliche Stimmung Eurer Fotos erhalten wollt, solltet Ihr unbedingt die Aufnahmefunktion Eurer Kamera, zusätzlich zum Jpeg-Format, auch für das RAW-Aufnahmeformat einstellen. Jpeg ist ein sehr Speicherplatz-schonendes Fotoformat, bei dem die Kamera ein Schönwetter- Idealbild automatisch errechnet und abspeichert. Dabei wird oft der Bildkontrast erhöht und der Dunst im Bild elektronisch herausgefiltert: Die tolle Herbststimmung geht verloren und lässt sich kaum wieder herstellen. (weitere Herbstfotos)

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Deutsche Waldtage vom 16. - 18. September 2022
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Waldinteressierte,
initiiert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finden vom 16. bis 18. September 2022 die vierten Deutschen Waldtage statt.
Unter dem Motto „Biologische Vielfalt erleben“ laden Forstleute, Waldbesitzende, Vereine und Organisationen gemeinsam mit weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren bundesweit Bürgerinnen und Bürger am dritten Septemberwochenende zu zahlreichen Veranstaltungen in die Wälder ein. Dabei stehen Informationen und der Dialog über die „Biologische Vielfalt im Ökosystem Wald“ sowie der Schutz der Biodiversität und somit auch der verschiedenen Funktionen und Leistungen des Waldes im Mittelpunkt.
Die Deutschen Waldtage werden vom BMEL gemeinsam mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und dem Deutschen Naturschutzring (DNR), den beteiligten Ländern, Kommunen sowie privaten Waldbesitzern getragen. (weiterlesen)

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Eisbärenjagd: Tierrechtsorganisation fordert das Ende
Eine Tierrechtsorganisation fordert das Ende der Jagd auf Eisbären. Doch das verletzt die festgesetzten Völkerrechte der Inuit.
Leonie Engels5.9.2022
Wie aus einer Pressemitteilung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) Mitte August herausgeht, fordert in Hinblick auf die kommende internationale Artenschutzkonferenz (CITES) in Panama eine Tierrechtsorganisation das Ende der Jagd auf Eisbären.
Koloniale und moralische Vorstellungen schaden indigenen Gemeinschaften
Dr. Victoria Qutuuq Buschman von der Universität Alaska äußerte sich in einem Schreiben an den Internationalen Jagdrat (CIC) wie folgt zu dieser Forderung: „Den Versuch, die Eisbärenjagd zu verbieten, halte ich für fehlgeleitet. Jedes Verbot, das indigenen Völkern die Ausübung ihrer Lebensweise erschwert, verstößt gegen die UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker. Die Jagd auf Eisbären ist stark reguliert und findet hauptsächlich in Teilpopulationen statt, die entweder stabil sind oder wachsen. Schutzmaßnahmen sollten auf soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Wissen der Ureinwohner beruhen, aber nicht auf einer vermeintlichen moralischen Überlegenheit.“ Die Artenschutzorganisation WWF schließt sich dieser Sicht an. (weiterlesen)

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Das musst du bei der Rehjagd im Herbst wissen!
Dieses Video zeigt die Jagdwelt von Wild auf Wald. Mit der Forstwirtschaft ist die Jagd einer meiner größten Leidenschaften. Somit sehe ich Jagd und Forst als untrenbar miteinander verbunden.
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Die neue Lust an der Jagd 37 Grad
Die Kurse der deutschen Jagdschulen sind so voll wie nie. Dabei ist die Jagdausbildung langwierig und sehr schwierig. Was ist der Grund dafür, was fasziniert die Menschen an der Jagd?
Silvia musste lange sparen, um sich ihren Wunsch zu erfüllen, Jägerin zu werden. Die Ausbildung zur Jagdprüfung ist anstrengend. Rund acht Monate lang hat sie zweimal die Woche abends Theorieunterricht und fast jedes Wochenende Praxis. "Ich werde Jägerin, weil ich die Natur liebe und sie schützen möchte", erklärt Silvia. Vorsichtig nimmt sie ein Rehkitz auf, um es vor den tödlichen Klingen des Mähdreschers zu schützen und bringt es an den Waldrand, wo es die Mutter finden wird. Jagd-Ausbilderin Jule erklärt in ihrem praktischen Unterricht, dass die Rehe im Mai ihre frisch geborenen Kitze im hohen Gras verstecken und die Kleinen auch nicht weglaufen – der beste Schutz vor Feinden wie dem Fuchs. Doch eben nicht vor dem Mähdrescher. Die angehende Tierärztin ist selbst begeisterte Jägerin. Fleisch aus der Massentierhaltung will sie nie mehr essen, seitdem sie im Studium ein Pflichtpraktikum im Schlachthaus gemacht hat. "Als Jägerin habe ich Ehrfurcht vor dem Lebewesen, das ich erlege", erklärt Jule. Auch Jäger Hermann ist im vollen Einsatz für eine gesunde Balance zwischen Landwirtschaft, Waldbesitzern und dem Wild. Die Anzahl der Rehe, Füchse, Wildschweine, die in einem Revier geschossen werden, bestimmt der Staat, nicht der Jäger. Er versucht, mit Schutzmaßnahmen für Bäume und Äcker die verpflichtende Abschussquote möglichst gering zu halten. "Nicht alle Jäger sehen das so", sagt Hermann. "Einige glauben immer noch, dass möglichst viel Wild zum Schutz der Bäume geschossen werden muss." Alle drei erklären: Sie sind Jäger oder wollen es werden, weil sie die Jagd als aktiven Naturschutz verstehen und den Lebensbereich des Wildes verbessern wollen.
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FREIE BAUERN vor Gericht: Tierhalter sollen sich gegen den Wolf bewaffnen dürfen
Von Stefan Schuhbauer 29. 8. 2022
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Famillienbetriebe, unterstützen die für den 6. September vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg angesetzte Klage ihres Mitglieds Wendelin Schmücker, die darauf abzielt, dass der Schäfer seine Schafe künftig mit dem Gewehr gegen Wolfsangriffe verteidigen darf. „Die waffenrechtliche Erlaubnis für eine solche Notwehr ist sicher eine Notlösung, aber die einzige funktionierende Antwort darauf, dass unsere friedlichen Weidetiere derzeit dem Raubtier hilflos ausgeliefert sind“, sagte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN:
„Nachdem wir festgestellt haben, dass alle empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen in der Praxis nichts taugen, bleibt nur die Selbstverteidigung.“ So lange das Bundesumweltministerium die reguläre Jagd auf Wölfe strikt verbietet, habe jeder Landwirt zumindest das moralische Recht, seine Tiere mit der Waffe zu schützen, meint der 50jährige Mutterkuhhalter aus dem brandenburgischen Havelland und hofft darauf, dass das Gericht dem Kläger in dieser Frage nun auch juristisch Recht gibt.
Schmückers Schafherde war in der Vergangenheit mehrfach Opfer von Wolfsangriffen geworden – trotz vorschriftsmäßiger Zäunung haben die Raubtiere mittlerweile mehr als 50 seiner Schafe gerissen. Die Folgeschäden solcher Attacken seien oft schwer wiegender als die Verluste selber, berichtet der Schäfer. Noch Monate danach würden die Tiere unruhig hin und her laufen, sich nicht hüten lassen oder ausbrechen, die Milchleistung und damit die Gewichtszunahme der Lämmer sinke und es treten vermehrt Totgeburten auf. „Auch für den Tierhalter und seine Familie ist ein Wolfsangriff traumatisierend“, weiß Hintze inzwischen aus vielen Berichten. (weiterlesen)
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Bisher unbekanntes Jagdhundebild des Natur- und Jagdmalers Caspar von Reth aufgetaucht

Zeichnung des Jagdmalers Capar von Reth eingefasst in einen Bilderrahmen des Jugendstils
Caspar von Reth ist bei nicht nur bei Jägern, sondern auch bei Liebhabern von Tierporträts ein bekannter Künstler. Bei Onlineauktionen, wie derzeit beim Auktionshaus Dorotheum, erzielen seine Bilder schon mal vierstellige Preise.
Das in schwarzweiß gehaltene Bild eines Jagdhundes, der einer aufsteigenden Ente nachschaut, kann mit einer Besonderheit glänzen. In der Signatur hat von Reth das Datum 1905 eingetragen. Kenner der Kunstszene wissen, dass dies die Zeit des Jugendstil war. Der Jugendstil entstand aus der damaligen Künstleravantarde. Auch wenn von Caspar von Reth keine Bilder bekannt sind, die ihn als Jugendstilkünstler erkennen lassen, so zeigt doch die Rahmung seines Bildes mit einem Bilderrahmen im Jugendstil, dass von Reth ein großer Anhänger der damaligen modernen Kunst war. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Franken, Landkreis Roth
Sehr ruhig gelegene Jagd am Rande des Fränkischen Seenlandes zum 1.4.2023 zu verpachten
Es ist eine abwechslungsreiches Revier mit attraktivem Wald-Feld Verhältnis 55/45 und einer Gesamtgröße von 1.162 ha.
Im Revier sind Schwarzwild, Rehwild und sonstiges Niederwild vertreten. Durch die hügelige Lage ist unser Revier besonders interessant. Wir sind eine ländliche Region, in der noch aktiv Landwirtschaft betrieben wird und deshalb ist eine gute Zusammenarbeit mit den Jägern wünschenswert.
Sie erwartet eine traumhafte Jagd am Rande des Fränkischen Seenlandes.
Weitere Informationen in der Jagddatenbank



