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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Regulierung der Luchse gefordert

Im Berner Oberland wird gefordert, die Luchspopulation zu regulieren. Der Regierungsrat will behutsam vorgehen.

Der Luchs fühlt sich wohl im Berner Oberland: auf hundert Quadratkilometer leben heute mehr als drei Tiere. Nun wird die Forderung laut, den Bestand zu regulieren. Die Berner Kantonsregierung möchte allerdings nicht gleich zur Flinte greifen.

In einer am Montag veröffentlichten Antwort auf einen Vorstoss von SVP-Grossrat Christoph Berger (Aeschi) mahnt der Regierungsrat zur Umsicht. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Reihenweise Geldstrafen: Hasspostings kommen "Tierfreunde" teuer zu stehen.

Eine deutsche Jägerin erlebt zur Zeit, wie hasserfüllt das Internet sein kann. Wie man sich erfolgreich gegen Drohungen und Beleidigungen wehrt, berichtet eine österreichische Leidensgenossin.

Das „Waidfräulein“ hat es derzeit nicht leicht. Seit vermeintliche „Tierfreunde“ auf die Facebook-Seite der jungen Jägerin gestoßen sind, überziehen sie das „Mörderfräulein“ massiv mit Hass und Beleidigungen. Und das bloß wegen eines Fotos, auf dem ein erlegter Fuchs zu sehen ist (wir berichteten). Dabei ist das Gepöbel teilweise so tief unterhalb der Gürtellinie, das wir auf ein direktes Zitieren nur verzichten können.

In Österreich lebt eine Jägerin, die nur allzu gut nachvollziehen kann, was das „Waidfräulein“ gerade durchmacht: Elia Schneeweiß wurde im vergangenen Sommer unversehens zum Shitstorm-Opfer, nachdem sie auf einer Jagd in Kirgisien einen Steinbock erlegt und Fotos davon veröffentlicht hatte. (weiterlesen)

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„Tierfreunde“ überziehen junge Jägerin mit Hass

Bei facebook sieht sich die Bloggerin "Waidfräulein" wegen des Fotos eines erlegten Fuchses mit massiven Beleidigungen konfrontiert. Alles riecht nach einem organisierten Shitstorm.

Eine junge deutsche Jägerin muss derzeit bei Facebook einen Shitstorm hasserfüllter Jagdgegner über sich ergehen lassen. Die Bloggerin namens „Waidfräulein“ postete bereits am 4. März das Foto eines erlegten Fuchses – seit Kurzem macht der entsprechende Link offenbar in einschlägigen Kreisen die Runde und inspiriert manchen „Tierfreund“ dazu, abartige Beleidigungen zu hinterlassen. Dies weckt Erinnerungen an den Fall einer österreichischen Jägerin, die im vergangenen Jahr bei Facebook mit handfesten Morddrohungen überzogen worden war (wir berichteten hier und hier).

Die Menge an vulgären Beschimpfungen ist auf der „Waidfräulein“-Seite mittlerweile so groß, dass Bezeichnungen wie „Flintenhure“, „asozialer Abschaum“ und „Mörderfräulein“ schon zu den harmloseren zählen. (weiterlesen)

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DJV gibt Tipps zum Umgang mit CWD (Chronische Auszehrkrankheit)

Chronische Auszehrkrankheit in Skandinavien: Was Jäger wissen sollten

In Norwegen ist bei einem Rentier und zwei Elchen die aus Nordamerika stammende chronische Auszehrkrankheit (CWD) nachgewiesen worden. Behörden zufolge könnte der Erreger durch Hirsch-Urin aus den USA importiert worden sein. Wie gefährlich die Wildtierkrankheit ist und was deutsche Jäger wissen müssen, fasst der DJV zusammen.

CHRONISCHE AUSZEHRKRANKHEIT – HIRSCH-URIN ALS QUELLE?
In Norwegen sind bereits drei Fälle der aus Nordamerika stammenden chronischen Auszehrkrankheit nachgewiesen worden. Dabei handelt es sich um ein Rentier und zwei Elche. Den Norwegischen Behörden zufolge wird aus den USA importierter Hirsch-Urin als mögliche Primärquelle vermutet. Daher wiesen die Europäische Kommission und das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) auf das Importverbot von Hirsch-Urin in die EU hin. (weiterlesen)

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Ein Leben für den Wolf

Frank Faß kündigte seinen Job, verkaufte das Reihenhaus und eröffnete mit seiner Frau das erste Wolfcenter Deutschlands. Bei einer Reise mit dem Wohnmobil durch Kanada war er wilden Wölfen begegnet. Die Faszination war geweckt. (Video ansehen)

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Familie Benning im Interview: Ein Gespräch über Herdenschutzhunde, Natur und die Liebe zu Tieren

Sie besitzen fast 700 Schafe und Ziegen und insgesamt 20 Herdenschutzhunde, die bei verschiedenen Herden eingesetzt werden. Kein Wunder also, dass Familie Benning von der Schäferei Wümmeniederung in der Lüneburger Heide als Deutschlands Experten in Sachen Herdenschutz gelten. Und dennoch sind Holger und Nicole Benning frei von jeglichen Dogmen. Seit 20 Jahren existiert die Schäferei – und in dieser Zeit haben die Bennings vieles von der Natur und ihren Tieren gelernt. Warum das Thema Herdenschutzhunde hierzulande so heiß diskutiert wird, erzählte uns Familie Benning bei unserem Besuch im Interview.

Welche Rassen eignen sich Ihrer Meinung nach am besten für den Herdenschutz?
Ich würde es nicht zwingend an den Rassen fest machen, sondern eher an Zuchtlinien und Herkunft. Es gibt mittlerweile zu viele deutsche Zuchtlinien, die zu sehr auf Kuschelhund, Statussymbol, oder Aussehen selektiert sind und deren ursprüngliche Eigenschaften dadurch drohen, verloren zu gehen. Mental starke Hunde, die keine Fragen stellen und nicht diskutieren, sondern sich klar positionieren und sofort bei einem Beutegreiferangriff dazwischen gehen, sind die besonders geeigneten Herdenschutzhunde. (weiterlesen)

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Bedrohtes Gamswild im Alpenraum

Das Charakterwild der Alpen, das Gamswild, sieht sich einer zunehmenden Bedrohung durch vielfältige Ursachen ausgesetzt. Zu diesem Thema gab es in Bayern bereits mehrere Symposien. Seit 1990 sind die Gamsbestände in allen Alpenländern um ca. 30% zurückgegangen. Gleichzeitig wurden die Sozialstrukturen der Bestände durch falsche Bejagung zerstört.
Die falsche Bejagung wird intensiviert durch ideologisierte Jagdstrategien mit staatlich geforderten und überhöhten Abschussquoten, sowie durch Egoismen aus der Jägerschaft. Speziell in Bayern wird der teilweise radikale Gamsabschuss besonders in den Staatsrevieren nicht zuletzt mit dem im Bayerischen Waldgesetz verankerten Grundsatz „Wald vor Wild“ gerechtfertigt. Das Dogma „Wald vor Wild“ lässt die wahre Intention der staatlichen Bayerischen Jagdstrategie erkennen: Mammon vor Moral oder Ökonomie vor Ökologie!
Mit den vielfältigen Ursachen des Bestandrückgangs beim Gamswild beschäftigt sich in diesem Vortrag Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg. Unerschrocken legt er den Finger in die klaffende Wunde der beklagenswerten Gamswildbewirtschaftung, die, bei Beibehaltung der unhaltbaren Gepflogenheiten, zum unweigerlichen Niedergang und sogar bis zum Erlöschen des Gamswilds in den Bayerischen Alpen führen kann.

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Jäger warnt vor drohender Katastrophe (Wellmitz)

Wellmitz gehörte am Freitagabend zu 21 Standorten im Land Brandenburg, an denen zeitgleich sogenannte Wolfswachen stattgefunden haben.
Insgesamt protestierten dort nach Angaben des Veranstalters – also des Bauernbundes – 1950 Menschen für eine Reduzierung der Wölfe.

„Der Wolf nimmt Überhand. Wir wollen nicht länger zugucken, wie er unsere Arbeit auffrisst“, sagt Frank Thumernicht, Bauernbundmitglied und Bio-Landwirt in Wellmitz, vor dem knisternden Lagerfeuer. Er hat die Wolfswache in seinem Dorf organisiert, die Einladungen verschickt. Viele sind gekommen – vor allem Wellmitzer, Ratzdorfer und Jäger aus dem ganzen Landkreis. Doch nicht alle Einladungen hätten gefruchtet, Schäfer sollten noch kommen. „Und auch die Agrargenossenschaft Neuzelle hat sich noch nicht geäußert. Ich weiß nicht, warum, aber ich finde es traurig“, ärgert sich Thumernicht, der zehn Rinder besitzt, aber nach eigenen Aussagen vom Ackerbau lebt. Bisher habe sich der Wolf noch nicht an sein Vieh heran gewagt. „Er ist allerdings überall hier unterwegs.  (weiterlesen)

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Gehirnwäsche im Klassenzimmer

Radikale Tierschützer wollen jagdliche Naturbildung aus schweizer Klassenzimmer verbannen. Wortführer Carl Sonnthal meint, dass Jäger in Schulen und Kindergärten "eine sektenartige Imagekampagne betreiben und sammelt jetzt Unterschriften.

Jäger in der Schweiz sind ähnlich wie in Deutschland und anderen Ländern in der Naturbildung aktiv. Ob im Klassenzimmer, hautnah im Wald oder mit Unterrichtsmaterialien im Netz: Die schweizerischen Jäger wollen der zunehmenden Naturentfremdung entgegenwirken und informieren die Kinder engagiert über Jagd und Natur. (weiterlesen)

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Tödliche Krankheit breitet sich aus: Erster CWD-Fall in der EU

Nachdem die tödliche Prionenkrankheit bisher europaweit nur in Norwegen aufgetreten war, ist nun auch in Finnland ein Elch der CWD zum Opfer gefallen.

Das Finnische Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (Evira) hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass bei einem Elch die Chronic Wasting Disease (CWD) nachgewiesen wurde. Die Krankheit wurde bei einem 15-Jahre alten Tier in der Region Kuhmo im Osten des Landes diagnostiziert. (weiterlesen)

 

 

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