Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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„Antijagdtraining“ versus „Gehorsam am Wild“
Immer wieder kommt die Diskussion beim Jagdhundetraining -vor allem bei Nichtjägern- auf das Thema "Antijagdtraining". Ich behaupte, dass der Begriff Antijagdtraining schon falsch gewählt ist, denn es muss "Gehorsam am Wild" heißen.
Niemals kann ich einem Jagdhund das Jagen abtrainieren. Allerdings kann ich dem jagdtriebigen Jagdhund beibringen, den Anblick von Wild vor der Hingabe zum Jagdtrieb mit einem unausweichlich kommenden Kommando zu verknüpfen. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke
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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Kusel)
Eine Jagdgenossenschaft verpachtet in der Pfalz nördlich von Kaiserslautern eine 379 ha große sehr ruhig gelegene Jagd zum 1.4.2018. Submissionstermin ist keiner angegeben (ausführlicher Ausschreibungstext)

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Raubtierrisiko in Deutschland: Der Problem-Wolf
Der Wolf dringt von Osten her immer weiter ins Land vor – und beschäftigt nun auch die Bundespolitik. An einer Bejagung führt kein Weg vorbei. Ein Kommentar.
Wolf reißt Schaf. Wolf nähert sich Joggerin. Wolf durchstreift Innenstadt. Wolf spaziert an Kindergarten vorbei. Die Taktung beunruhigender Nachrichten über Wölfe wird proportional zu ihrem wachsenden Bestand immer enger. Die lange ausgerottete Art dringt von Osten her immer weiter ins Land vor und erobert sich in rasantem Tempo ihre einstigen Lebensräume zurück. Auch die damit einhergehenden Konflikte lassen sich in besonders betroffenen Regionen schon seit mehreren Jahren kaum mehr einhegen. Jäger, Weideviehhalter und Naturschützer geraten unentwegt aneinander.
Das Gebot der Sachlichkeit gerät dabei nicht selten in Vergessenheit. Schon mehrfach sind von Wolfsgegnern Berichte über vermeintliche Angriffe auf den Menschen verbreitet worden, die einer Prüfung nicht standhielten. Die Wolfsfreunde hingegen müssen sich vorwerfen lassen, die Konflikte über Jahre verharmlost zu haben. Wenn man erst erklärt, der Wolf könne das Weiderind gar nicht gerissen haben, weil er keine solch großen Tiere angreife, kurze Zeit später aber ein DNA-Test das Gegenteil beweist, ist das wenig vertrauensbildend. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Outdoor Jagd & natur 2018
Vom 27. bis 29. April 2018 dreht sich in den Holstenhallen Neumünster alles um die Themen Jagd, Natur und Outdoor. Zum vierten Mal findet die Messe „Outdoor 2018 jagd&natur” im Herzen Schleswig-Holsteins statt – zwischen den Meeren Nord- und Ostsee.
OUTDOOR JAGD&NATUR 2018 – DIE MESSE FÜR DEN NORDEN
Drei Tage lang lädt die Veranstaltung Jäger, Angler, Naturfreunde und Globetrotter ein, sich über aktuelle Trends und neue Produkte zu informieren. Die „Outdoor 2018 jagd & natur” wird auch in diesem Jahr wieder von den Mitinitiatoren Landesjagdverband Schleswig-Holstein, Landesportfischerverband Schleswig-Holstein, Landesjagdverband Hamburger und Danmarks Jaegerforbund unterstützt. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Siegen-Wittgenstein)
Im Sauerland wird eine Genossenschaftsjagd mit 320 ha neu verpachtet. Submissionstermin ist keiner angegeben. (weiterlesen)
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Hirsche acht Millionen Jahre älter als gedacht
Ein internationales Forscherteam hat die Morphologie des Innenohres von 12 ausgestorbenen und 17 heute noch lebenden Hirscharten miteinander verglichen.
Die Wissenschaftler untersuchten deren Innenohre anhand röntgentomographischer Aufnahmen und 3D-Rekonstruktionen. Sie konnten zum ersten Mal die Trennung zweier Auffächerungen der Hirscharten nachweisen: So entfalteten sich die ursprünglichen Hirsche mit langen oberen Eckzähnen und ungewöhnlich geformten Geweihen vor 20 bis 17 Millionen Jahren. (weiterlesen)

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Deutsche und Niederländer gemeinsam gegen Nutria
Oldenburg - Niedersachsen und Niederländer wollen bei der Bekämpfung der für Dämme und Deiche gefährlichen Nutria enger zusammenarbeiten.
Bei einer Tagung der Landwirtschaftskammer wurde am Mittwoch eine Kommission mit Fachleuten aus beiden Ländern ins Leben gerufen, die Strategien zur Bekämpfung des Nagetiers erarbeiten soll, wie Kammer-Experte Heiko Fritz in Oldenburg sagte. Den Niederlanden ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Nutria aus dem Binnenland zu verdrängen. (weiterlesen)
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ASP-Risiko: Lidl verkauft polnische Rohwurst
Das bringt deutsche Schweinehalter auf die Palme. Die ganze Republik diskutiert über die Milliarden-Risiken, die ein Ausbruch der afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland hätte, und Lidl verkauft ab morgen seelenruhig Rohwurst aus Polen.
In dem aktuellen Werbeflyer des Discounters (gültig ab dem 15.02.) werden osteuropäische Spezialitäten angepriesen. Neben Schlesischer Wurst und Debrecziner wird auch eine polnische Rohwurst zum Aktionspreis von 1,99 € angeboten. Das ist für deutsche Schweinehalter unverständlich, weil aus Polen fast täglich neue ASP-Fälle gemeldet werden. Auch in Hausschweinebeständen wird das Virus immer wieder festgestellt.
In der Agrarbranche schüttelt man angesichts der scheinbar sorglosen Vermarktungsstrategie bei Lidl den Kopf. Nach Veröffentlichung des Flyers meldeten sich mehrere Schweinehalter in der top agrar-Redaktion: „Lidl spielt russisches Roulette mit den Deutschen Schweinehaltern“ oder „Sind die Einkäufer bei Lidl verrückt geworden?“ waren noch die harmlosen Reaktionen der aufgebrachten Tierhalter. (weiterlesen)

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Zehn mal soviele Waschbären wie vor 10 Jahren
Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat den Jahresbericht 2016 für das Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (WILD) veröffentlicht. Im Fokus stehen die Jagdstatistiken verschiedener Raubsäuger. Dargestellt werden aktuelle Werte und die Entwicklung im 10-Jahres-Vergleich.
Besonders eindrucksvoll sind die Ergebnisse für den Waschbären: In fast der Hälfte aller Landkreise (46 Prozent) zeigt sich eine teils starke Zunahme der Jagdstrecken. Dabei hat sich die Zahl der zur Strecke gekommenen Waschbären pro 100 Hektar Jagdfläche innerhalb von zehn Jahren um teilweise mehr als das 10-fache erhöht. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Wildschadensersatz für Streuobstwiesen
Zwischen Landwirten und Jägern besteht häufig Uneinigkeit über Art und Umfang von Wildschadensersatzpflichten. Vor allem vor dem Hintergrund zunehmender Schwarzwildbestände und damit tendenziell steigender Wildschäden im Grünland ist die Bereitschaft, Wildschäden auszugleichen, von Seiten der Ersatzpflichtigen nicht gerade größer geworden, schreibt der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau.
Ein häufiger Diskussionspunkt zwischen den Betroffenen besteht in der Frage, ob für Grünland unter Obstbäumen Wildschadenersatz gezahlt werden muss oder nicht. Die gesetzliche Regelung sieht diesbezüglich vor, dass Wildschäden bei Obstgärten nur dann ersetzt werden müssen, wenn übliche Schutzvorrichtungen angebracht worden sind. (weiterlesen)



