Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Schwedische Behörden geben 22 Wölfe zum Abschuss frei
In Schweden hat die Jagd auf Wölfe begonnen. Mit Genehmigung der zuständigen Behörden können in der Zeit vom 2. Januar bis zum 15. Februar zur Bestandsregulierung landesweit insgesamt 22 Tiere entnommen werden.
Medienberichten zufolge sind im Rahmen der „Lizenzjagd“ bis zum 4. Januar bereits elf Beutegreifer erlegt worden. Vorausgegangen war der Aktion wie schon im vergangenen Jahr ein heftiger Streit zwischen Gegnern und Befürwortern der Maßnahme. Tierschützer hatten die aus Bestandserhebungen abgeleiteten Abschussquoten der Regionalbehörden in Zweifel gezogen und waren mit einem Verbotsantrag bis vor das Oberste Verwaltungsgericht gezogen. Dieses wies den Antrag in der Vorwoche allerdings in letzter Instanz zurück. (weiterlesen)

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Außergewöhnlich viele Kraniche in Deutschland geblieben
Groß Mohrdorf - Jahr für Jahr sparen sich mehr Kraniche den Flug in den Süden und überwintern in Deutschland.
Derzeit halten sich ungewöhnlich viele in Deutschland auf, wie der Geschäftsführer der gemeinnützigen Kranichschutz gGmbH, Günter Nowald, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Es sind auffällig viele, deutlich mehr als in den Jahren zuvor.»
Die meisten Kraniche werden nach seinen Worten aus Niedersachsen gemeldet, wo noch schätzungsweise 20.000 Vögel beobachtet wurden. Mindestens 10.000 seien es in Brandenburg, deutlich über 1.000 in Mecklenburg-Vorpommern. (weiterlesen)

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Waren im Jahr 2008 erst 8 Rudelterritorien (Quelle DBB-Wolf.de) waren es in diesem Jahr schon 70, mit einer Steigerungsrate von 35 % im Jahr. Experten erwarten in 5 Jahren etwa 400 Rudel mit knapp 4000 Tieren in Deutschland.
Schon jetzt zeigt sich, dass durch die Anwesenheit der Wölfe die Akzeptanz der Bevölkerung in betroffenen Gebieten sinkt. Zunehmend wird klar, dass Herdenschutzmaßnahmen immer wieder überwunden werden und dass die Entschädigungsleistungen des Staates bei weitem nicht ausreichen, um den Tierhaltern zu helfen. Zu groß ist die emotionale Belastung und die Angst mit dem Betriebsvermögen für Schäden durch ausgebrochene Tiere auf Straßen oder Schienen haften zu müssen.
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18 000 Unterschriften für einfacheren Wolfsabschuss
Rund um Ralbitz-Rosenthal im Kreis Bautzen werden immer wieder Schafe gerissen. Eine Bürgerinitiative sammelt Unterschriften zur „Begrenzung der Wolfspopulation“. Sie bekommt dabei auch Unterstützung aus der Politik.
Rosenthal/Dresden. Mit so einer gewaltigen Resonanz hatte Georg Lebsa nicht gerechnet: 18 590 Menschen haben die Petition unterschrieben, die der Ralbitz-Rosenthaler gemeinsam mit anderen Einwohnern der umliegenden Dörfer initiiert hatte. Die notwendige Mindestzahl von 12 000 Unterstützern ist damit weit überschritten. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Main-Kinzig-Kreis)
Eine Jagdgenossenschaft verpachtet zum 1.4.2018 eine Jagd mit 487 ha. Submission ist am 15.2.2018(weiterlesen)
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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Wesel 2x, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis, Stadt Mühlheim/Ruhr)
Der Regionalverband Rhein Ruhr verpachtet 4 Eigenjagdbezirke (120 ha, 105 ha, 105 ha, 125 ha) zum 1.4.2018. Ein EJB wird zum 1.4.2019 neu verpachtet. Submission ist keiner angegeben. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Hessen (Lahn-Dill-Kreis)
Im Dilltal in Hessen wird eine Genossenschaftsjagd mit 400 ha neu verpachtet. Submission ist der 13.3.2018 (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Südliche Weinstraße)
Das Forstamt Annweiler verpachtet 2 Eigenjagdbezirke (214 ha, 266 ha) Submission ist am 1.2.2018 (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Rothenburg (Wümme))
Die Landkreis Rothenburg verpachtet 3 Eigenjagdbezirke (91 ha, 286 ha, 112 ha) zum 1.4.2018. Submission ist am 5.2.2018(weiterlesen)
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Biologe aus Schmallenberg kritisiert maßlose Wald-Romantik
Im Spannungsfeld von Umweltschutz und Waldbau: Der Schmallenberger Biologe Torben Halbe streitet gegen den Bestseller-Förster Peter Wohlleben
Der Wald ist der Sehnsuchtsort der Deutschen schlechthin. Ruhe und Entspannung erwartet der Wanderer dort, ja sogar fast religiöse Erbauung in den aus Baumstämmen gebildeten stillen Kathedralen. Bäume reichen tief in die Vergangenheit und weisen weit in die Zukunft. Wehe, wenn die Motorsäge in diese Idylle kreischt. (weiterlesen)

Foto: Umweltwatchblog

